Autor: Wolfgang Leo Bauer

KSV Köllerbach setzt ein Ausrufezeichen gegen den Deutschen Meister

28:11-Erfolg gegen den SV Wacker Burghausen – Köllerbacher bleiben Tabellendritter.

Der KSV Köllerbach hat am 8. Kampftag ein deutliches Zeichen gesetzt. Gegen den amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister SV Wacker Burghausen feierten die Köllerbacher einen überzeugenden 28:11-Heimsieg. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und mehreren vorzeitigen Erfolgen ließ der KSV dem Titelverteidiger nur wenig Raum, um den Mannschaftskampf offen zu gestalten. In der Tabelle verteidigt Köllerbach damit den dritten Platz, während Burghausen vom zehnten auf den elften Rang zurückfällt.

Den Auftakt machte Tigran Minasyan (61 kg GR). Da Burghausen keinen Ringer stellte, gingen die ersten vier Mannschaftspunkte kampflos an den KSV.

Im Schwergewicht musste Tillmann Schäfer anschließend die Überlegenheit von Eduard Tatarinov anerkennen. Der Burghausener gewann vorzeitig mit 16:0 technischen Punkten und verkürzte auf 4:4. Beide Kämpfer waren zwei Gewichtsklassen aufgerückt.

Die passende Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Jovon Raymond Calixte (66 kg FR) sorgte bei seinem ersten Kampf in der 1. Bundesliga, für den nächsten Köllerbacher Erfolg. Gegen Eric Dietrich setzte er sich mit 6:0 technischen Punkten durch und gewann auf Schulter. Damit lag der KSV wieder mit 8:4 vorne.

Auch Dominic Arnold wusste zu überzeugen. Aufgerückt in die 98 kg Grecoklasse, behielt er gegen Albert Kreimer die Oberhand. Nach einer zunächst engen Begegnung sicherte sich Arnold kurz vor Ablauf der dritten Minute den Schultersieg. Vier weitere Mannschaftspunkte waren der verdiente Lohn.

Für einen weiteren Höhepunkt vor der Pause sorgte Hayk Melikyan (71 kg GR), in der er auf Witalis Lazovski traf. Melikyan sammelte seine Wertungen mit seiner gefürchteten Kopfklammer und setzte sich schließlich mit 13:2 technischen Punkten durch. Nach einer Verletzung des Burghausener Ringers und dessen Aufgabe, konnten die Wölfe erneut vier Mannschaftspunkte verbuchen.

Damit ging Köllerbach mit einer komfortablen 16:4 Führung in die Pause. Der Grundstein für den Erfolg war gelegt, doch die Mannschaft hatte noch weitere starke Auftritte in petto.

Nach der Pause knüpfte Vasyl Mykhailov an die überzeugende Leistung seiner Mannschaftskameraden an. Gegen Kürsat Zihini gewann er in der 86-kg-Klasse im Freistil auf Schulter und erhöhte den Köllerbacher Vorsprung auf 20:4.

Dann gehörte die Matte Valentin Seimetz (75 kg FR). Er benötigte gegen Leo Kühl gerade einmal 23 Sekunden, um mit 16:0 Punkten die technische Überlegenheit zu erreichen. Ein weiterer vorzeitiger Erfolg, der die Stärke des KSV an diesem Abend unterstrich.

Vasile Taran (80 kg GR) machte den starken Lauf der Wölfe perfekt. Gegen Sultan Muhametov gewann er auf Schulter und steuerte weitere vier Mannschaftspunkte bei. Der KSV hatte damit bereits 28 Punkte auf dem Konto und den Mannschaftssieg endgültig gesichert.

In den abschließenden beiden Begegnungen konnte der Deutsche Meister nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Marc Antonio von Tugginer (75 kg GR) ging gegen Artur Tatarinov über die volle 6 Minuten Distanz, musste sich am Ende jedoch mit 0:11 technischen Punkten geschlagen geben. Tatarinov erhielt dafür drei Mannschaftspunkte.

Auch Andrey Shyyka (80 kg FR) musste sich David Baev geschlagen geben. Der Burghausener, ehemaliger Weltmeister, gewann mit 15:0 durch technische Überlegenheit und sicherte seinem Team vier weitere Mannschaftspunkte. Am deutlichen Gesamterfolg des KSV änderte das nichts mehr.

Teamleiter Thomas Geid: „ Beide Mannschaften standen wegen der anstehenden WM in Astana nicht mit voller Kapelle. Dass Burghausen aber mit solch einer dezimierten Mannschaft anreist, hätte ich nicht gedacht. Im Endeffekt ist es uns aber egal, wir nehmen auch so die Punkte gerne mit.“

Mit dem 28:11-Erfolg gegen den amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister unterstreicht der KSV Köllerbach seine Ambitionen in der 1.Ringer-Bundesliga. Vor allem die zahlreichen vorzeitigen Siege und die geschlossene Mannschaftsleistung waren wichtige Bausteine dieses Abends. Trotz der drei verlorenen Einzelkämpfe stand am Ende ein klarer und verdienter Mannschaftssieg.

Köllerbach bleibt damit auf Rang drei, punktgleich mit dem Tabellenzweiten Weingarten und bestätigt seine Position in der Spitzengruppe. Burghausen muss dagegen einen Rückschlag hinnehmen und rutscht auf den elften Tabellenplatz ab.

Nach der anstehenden zweiwöchigen WM-Pause, geht es für die Wölfe am 7.11. zum Derby nach Riegelsberg, bevor man am 14.11. wieder in der Kyllberghalle einen Heimkampf bestreiten kann. Gegner an diesem Abend dann die KG Baienfurt/Ravensburg.

Traineroffensive des KSV Köllerbach: Horst Jakobs verstärkt das Trainerteam

Mit Horst Jakobs hat der KSV Köllerbach einen weiteren erfahrenen Ringer für seine Traineroffensive gewonnen. Seit September leitet der ehemalige Bundesligaringer das Vereinstraining am Donnerstag in der Kyllberghalle und unterstützt damit gezielt die sportliche Entwicklung des Nachwuchses.

Horst Jakobs stand von 1989 bis 1993 für den KSV Köllerbach auf der Matte. Zu seinen größten sportlichen Erfolgen zählt der fünfte Platz bei der Weltmeisterschaft 1984 in Los Angeles.

Als technischer Angestellter im Regionalverband bringt er neben seiner langjährigen Erfahrung aus dem Leistungssport auch umfangreiches technisches Wissen mit.

Der erneute Kontakt zum KSV entstand im Rahmen der 100-Jahr-Feier des Vereins. Die Begegnung mit ehemaligen Weggefährten und die Verbundenheit zum KSV weckten bei ihm den Wunsch, sich wieder aktiv einzubringen.

Seine Ziele in der Traineroffensive sind klar: Horst Jakobs möchte seine Wettkampf- und Trainingserfahrung an die jungen Ringer weitergeben, ihre technischen Fähigkeiten verbessern und sie in ihrer sportlichen Entwicklung begleiten. In den Übungseinheiten legt er Wert darauf, seine Kenntnisse praxisnah zu vermitteln und die Athleten gezielt weiterzuentwickeln.

„Ich möchte meine Erfahrung und meine technischen Fähigkeiten an die jungen Sportler weitergeben“, erklärt Jakobs, der sich bei seiner neuen Aufgabe in der Kyllberghalle sehr wohlfühlt.

Mit Horst Jakobs gewinnt der KSV Köllerbach einen weiteren engagierten Trainer, der seine Erfahrung aus dem internationalen Spitzensport in die Vereinsarbeit einbringt.

Damit setzt der KSV seine Traineroffensive konsequent fort und stärkt die Grundlage für eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit und die sportliche Zukunft des Vereins.

KSV-Wölfe machen keine Geschenke in Witten!

Köllerbach feiert einen deutlichen 26:3-Auswärtssieg – Fanfreundschaft zwischen beiden Lagern bleibt etwas Besonderes.

Der KSV Köllerbach hat am 7. Kampftag der 1. Ringer-Bundesliga ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Beim KSV Witten 07 gewannen die Saarländer am Samstag, dem 10. Oktober 2026, souverän mit 26:3 Punkten. Mit diesem Erfolg steigen die Wölfe vom fünften auf den dritten Tabellenplatz. Witten steht nach diesem Kampftag auf Rang 15. Sportlich ließ Köllerbach kaum Zweifel aufkommen – und auch die jahrelange Freundschaft beider Fanclubs gehört zu diesem besonderen Duell.

Schon im ersten Kampf gab Kamil Kerimov die Richtung vor. In der 61-Kilogramm-Klasse Freistil wurde ihm der Sieg mit 16:0 technischen Punkten und vier Mannschaftspunkten wegen Übergewichts seines Gegners Jan Ole Labes zugesprochen.

Im Schwergewicht musste Kilian Markus Schäfer (130 kg GR) anschließend gegen Simeon Stankovich eine 0:2-Niederlage hinnehmen.

Doch Köllerbach antwortete eindrucksvoll. Tigran Minasyan (66 kg GR) setzte sich mit 14:2 gegen Mika Noel Labes durch und holte drei Mannschaftspunkte.

Vasyl Mykhailov (98 kg FR) legte im Freistil nach. Mit einem 12:1 gegen Oleksandr Korchmariuk sicherte er ebenfalls drei Punkte für die Saarländer.

Valentin Seimetz (71 kg FR) machte es gegen Andrej Perpelita spannend. Nach einem Rückstand drehte er seinen Kampf willensstark und konditionell auf der Höhe und gewann mit 9:4 technischen Punkten.

Zur Pause führte Köllerbach bereits mit 12:2.

Nach der Pause musste Dominic Arnold (86 kg GR) eine knappe 3:5-Niederlage gegen Nico Brunner akzeptieren. Danach übernahmen die Saarländer endgültig das Kommando.

Hayk Melikyan (75 kg GR) dominierte Yusuf Ömer Karapinar und gewann technisch überlegen mit 17:0.

Rostislav Leicht (80 kg FR) setzte sich mit 6:2 gegen Gregor Eigenbrodt durch.

Andrey Shyyka (75 kg FR) gewann gegen Milad Fuladi Aloutsche durch Schultersieg.

Vasile Taran (80 kg GR) setzte schließlich den Schlusspunkt: Mit einem 16:0 nach technischer Überlegenheit machte er den klaren 26:3-Gesamtsieg perfekt.

Bei aller sportlichen Entschlossenheit verbindet die Fanclubs aus Witten und Köllerbach seit Jahren eine besondere Freundschaft. Genau das macht solche Auswärtskämpfe wertvoll: Auf der Matte wird um jeden Punkt gerungen, daneben bleibt die Verbundenheit bestehen.

Für die KSV-Wölfe zählt nun vor allem der sportliche Ertrag. Mit dem deutlichen Auswärtssieg unterstreicht Köllerbach seine Ambitionen und erwartet am kommenden Samstag, dem 17.10., das Team des amtierenden Deutschen Mannschaftsmeisters – SV Wacker Burghausen aus Bayern.

Teamleiter Thomas Geid:“ Wir unterschätzen in der Runde keinen unserer Gegner. Unsere Jungs zeigen große Teamfähigkeit, Einsatz- und Leistungsbereitschaft. Nach dem klaren Sieg in Witten sind jetzt bereits die Augen auf den nächsten schweren Heimkampf gegen Burghausen gerichtet.“

Foto: Privat/Christina Schaum

KSV Köllerbach bleibt auf Erfolgskurs

16:6 gegen Reilingen/Hockenheim – KSV Wölfe zeigen Bärenstärke und belohnen sich vor den eigenen Fans

Was für ein Abend in der Kyllberghalle! Der KSV Köllerbach hat am 5. Kampftag die RKG Reilingen/Hockenheim mit 16:6 bezwungen. Vor den eigenen Fans zeigte die Mannschaft Kampfgeist, Nervenstärke und vor allem nach der Pause eine starke Reaktion. Der KSV bleibt damit auf dem fünften Tabellenplatz. Reilingen/Hockenheim rutschte auf Rang 13 ab.

Schon zum Auftakt setzte Kamil Kerimov ein klares Zeichen. Gegen Dario Dittrich setzte sich der Köllerbacher mit 15:3 durch und holte drei Mannschaftspunkte. Die Kyllberghalle durfte sich über den gelungenen Start freuen und Kerimov wurde gebührend gefeiert.

Danach musste Kilian Schäfer gegen Albert Vardanyan eine knappe 4:6-Niederlage hinnehmen. Er gab jedoch gegen den 20 kg schwereren EM-Bronzegewinner der U20 alles und durfte sich nach dem Kampf zurecht vom Köllerbacher Publikum feiern lassen. Bei diesem Duell hatten sich die Gäste mit Sicherheit mehr als einen Mannschaftspunkt ausgerechnet.

Der KSV blieb auf Kurs. Tigran Minasyan brachte mit seinem 8:5 gegen Christiano Liebzeit, den amtierenden Vize-Europameisterder U17, bis dato in der neuen Saison ungeschlagen, zwei weitere Mannschaftspunkte auf das KSV-Konto. Ein sehr eng geführtes, interessantes Match.

Auch Igor Makuch kämpfte aufopferungsvoll gegen den 14 kg schwereren Keymi Rothweiler. Dieser wusste seinen Gewichtsvorteil geschickt einzusetzen. Igor fightete um jeden Punkt, musste sich am Ende aber mit 4:8 geschlagen geben. Auch Igor gilt ein großes Dankeschön, dass er sich erneut in den Dienst der Mannschaft gestellt und somit zum Teamerfolg beigetragen hat.

Anschließend war wieder der KSV an der Reihe: Valentin Seimetz bezwang Sergiu Lupasco, mit einer starken kämpferischen Leistung, mit 7:3. Zur Pause führte Köllerbach mit 7:3.

Die Fans durften sich nun auch auf einen spannenden zweiten Abschnitt freuen. Nach der Pause musste Dominic Arnold dem starken Denis Kudla mit 0:8 den Vortritt lassen, kämpfte jedoch beherzt. Der Routinier, zweifacher Bronzemedaillengewinner bei Olympia, ließ Dominic jedoch keine Chance, gegen sich zu punkten.

Der Vorsprung schrumpfte. Jetzt war Charakter gefragt.

Und der KSV lieferte!

Hayk Melikyan ließ gegen Luis Greif nichts anbrennen. Mit 16:0 durch technische Überlegenheit sorgte er nach nur 1:59 Minuten für vier Mannschaftspunkte. Ein starkes Signal zur richtigen Zeit.

Danach wurde es noch einmal eng. Rostislav Leicht setzte sich gegen Maxim Fricatel mit 3:3 durch und holte einen wichtigen Mannschaftspunkt. Leicht: „Dieses Match habe ich taktisch, mit Köpfchen, gewonnen“.

Dann folgte der nächste Höhepunkt: Andrey Shyyka gewann gegen Maik Braun deutlich mit 16:6 und machte damit den KSV-Sieg endgültig greifbar. Dass er auch mit 46 Jahren noch immer der Liebling des Köllerbacher Publikums ist, konnte man an den schallenden „Andrey Shykka“ Rufen und dem frenetischen Jubel nach seinem Sieg hören. Andrey ist ein Vorbild für seine jüngeren Mannschaftskollegen, was Kondition, Disziplin, Fairness und absoluten Siegeswillen angeht. Das Herz des „Wölfe-Teams“.

Die Kyllberghalle war längst voll im Kampfmodus. Die KSV-Fans standen hinter ihrer Mannschaft, unterstützten die Ringer auch in schwierigen Momenten und erlebten einen Abend, an dem jeder einzelne Mannschaftspunkt wichtig war.

Den Schlusspunkt setzte Vasile Taran. In einem engen Duell gegen Artur Amoyan behielt er beim 3:3 die Oberhand und machte den 16:6-Heimsieg perfekt.

Am Ende durfte der KSV gemeinsam mit seinen Fans einen verdienten Erfolg feiern. Teamleiter Geid: „Nicht jeder Einzelkampf ging an Köllerbach – aber die Mannschaft bewies, dass sie auch unter Druck zusammensteht. Genau diese Geschlossenheit machte an diesem Abend den Unterschied.“

16:6 – zwei wichtige Punkte für den KSV und ein weiterer starker Bundesliga-Abend in der Kyllberghalle. Am kommenden Samstag, dem 10.9. geht die Fahrt zum befreundeten KSV Witten. Am 17.9. erwarten die Wölfe das Team vom SV Wacker Burghausen.

KSV Köllerbach gewinnt Saar-Derby in Hüttigweiler

Was für ein Auftritt des KSV Köllerbach! Mit 21:9 gewinnt der KSV das Saar-Derby beim ASV Hüttigweiler und setzt am 4. Kampftag der Ringer-Bundesliga ein kräftiges Ausrufezeichen. Sieben der zehn ausgetragenen Kämpfe gehen an die Köllerbacher. Der Lohn: Der KSV klettert in der Tabelle von Platz sechs auf Rang vier.

Schon der Auftakt hatte es in sich. Obwohl Robin Schröck vom ASV Hüttigweiler Übergewicht hatte, wurde der Kampf ausgetragen. KSV-Ringer Kamil Kerimov ließ sich davon nicht beeindrucken und machte auf der Matte kurzen Prozess. Mit 15:0 setzte sich Kerimov deutlich durch. Ein Auftakt nach Maß für die Köllerbacher.

Danach ging es im offiziellen Mannschaftskampf weiter. Hayk Khloyan bekam es mit Jan Krempin zu tun. Der KSV-Ringer blieb über die sechs Minuten konzentriert und holte mit einem 5:2-Punktsieg die nächsten zwei Mannschaftspunkte.

Dann kam der nächste KSV-Kracher: Tigran Minasyan gegen Gleb Titov. Minasyan drückte von Beginn an aufs Tempo und beendete den Kampf nach gerade einmal 1:19 Minuten mit 15:0 – technische Überlegenheit!

Köllerbach hatte damit früh deutlich gemacht, dass man die Punkte unbedingt mitnehmen wollte.

Doch Hüttigweiler gab sich nicht geschlagen. Denis Balaur verkürzte mit einem 17:2-Sieg gegen Igor Makuch. Auch Oubayda Itaev punktete für die Gastgeber und setzte sich mit 15:0 gegen Nils Klein durch.

Zur Pause stand es 10:8 für Köllerbach. Das Derby war wieder völlig offen. Hüttigweiler hatte sich zurückgekämpft, doch der KSV blieb ruhig.

Und genau jetzt zeigte die Mannschaft ihre Klasse.

Dominic Arnold legte nach der Pause gegen Mathis Jochum los und gewann seinen Punktekampf mit 6:3. Zwei weitere Mannschaftspunkte für Köllerbach.

Anschließend sorgte Kapitän Marc Antonio von Tugginer für den nächsten Erfolg. Gegen Jan Wolfanger setzte er sich, mit 7:1 und sehr sehenswerten Würfen, die den zahlreich mitgereisten KSV Anhang begeisterten, durch.

Jetzt nahm der KSV wieder richtig Fahrt auf.

Rostislav Leicht sorgte für den nächsten Hammer.

In der 80-kg-Klasse Freistil ließ auch er keinen Zweifel am Siegeswillen der Wölfe aufkommen. Gegen Saifedine Alekma gewann Leicht mit 16:0 technisch überlegen. Nach nur 2:18 Minuten war der Kampf beendet.

Der KSV war nun endgültig der Siegerstraße.

„Wir sind mit dem klaren Ziel nach Hüttigweiler gefahren, die beiden Punkte mitzunehmen, und die Mannschaft hat das mit viel Leidenschaft und Teamgeist umgesetzt. Natürlich freuen wir uns über den Sprung auf Platz vier, aber noch mehr über die Art und Weise, wie das Team nach einer engen ersten Halbzeit zusammengehalten und den Sieg erkämpft hat“, betonte Thomas Geid im Presse-Interview.

Zwar konnte Hüttigweiler durch Valentin Borzin, der Altmeister Andrey Shyyka knapp mit 4:2 bezwang, noch einen Punkt einheimsen. Doch der Gesamtsieg der Köllerbacher war nicht mehr in Gefahr.

Im letzten Kampf des Abends machte Vasile Taran endgültig den Deckel drauf. Gegen Kevin Titov setzte sich Taran mit 11:2 nach Punkten durch.

Das auf einigen Positionen neu formierte Köllerbacher Team zeigte einmal mehr eindrucksvoll, dass es bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitreden wird. Am kommenden Samstag, dem Tag der Deutschen Einheit, heißen die Wölfe das Team der RKG Reilingen / Hockenheim in der Kyllberghalle willkommen. Kampfbeginn, wie gewohnt samstags, um 19:30!

KSV Köllerbach feiert Heimsieg gegen Mainz

Was für ein Abend in der Kyllberghalle! Der KSV Köllerbach hat den ASV Mainz 88 mit 19:10 bezwungen. Gegen den bis dahin auf Tabellenplatz vier stehenden ASV zeigte der KSV eine starke und geschlossene Mannschaftsleistung. Der Lohn: der Sprung vom siebten auf den sechsten Tabellenplatz. Mainz rutschte auf Rang neun ab.

Schon zum Auftakt setzte Kamil Kerimov gegen John Keterling das erste Ausrufezeichen. Mit einem schnellen 16:0-Erfolg nach technischer Überlegenheit brachte er den KSV früh auf Kurs.

Im Schwergewicht musste Kilian Markus Schäfer gegen Yassine Ben Labed zwar eine Niederlage hinnehmen. Doch der KSV ließ sich davon nicht beeindrucken.

Kerem Kamal bezwang Ekrem Öztürk technisch überlegen mit 15:0 und holte die nächsten vier Mannschaftspunkte.

Anschließend setzte Ahmed Bataev gegen Rahmatullah Moradi mit einem weiteren 15:0-Erfolg das nächste starke Signal für die Gastgeber.

Danach musste sich Valentin Seimetz dem Mainzer André Clarke mit 0:7 nach Punkten geschlagen geben.

Zur Pause lag Köllerbach dennoch mit 12:6 vorne.

Nach der Pause wurde es noch einmal spannend. Dominic Arnold unterlag Ali Soleimani mit 1:4 nach Punkten.

Auch Hayk Melikyan musste sich Mehmet Mustafa Sahin geschlagen geben. Trotz des 7:7 auf der Matte ging dieser Kampf knapp mit 0:1 Mannschaftspunkten an Mainz.

Jetzt war Charakter gefragt. Und den zeigte der KSV.

Rostislav Leicht setzte gegen Alan Golmohammadi mit seinem 17:2-Erfolg ein ganz wichtiges Ausrufezeichen und sicherte vier Mannschaftspunkte.

Danach legte Andrey Shyyka gegen Adam Shtrom nach. Mit seinem 11:2-Punktsieg brachte er den KSV endgültig auf die Siegerstraße und seinen Gegner an den Rand seiner Kräfte.

Vor dem letzten Kampf stand es 19:9 – der Heimsieg war damit bereits gesichert.

Zum Abschluss unterlag Vasile Taran dem Mainzer Radu Placinta mit 3:5. Am Endergebnis änderte das nichts mehr. Der KSV hatte sich den 19:10 Heimsieg gesichert.

Mit 4:1 technisch überlegenen Siegen konnten die Wölfe dieses unerwartet hohe Ergebnis sichern, obwohl beide Mannschaften je fünf Duelle für sich entscheiden konnten.

„Es war ein Sieg, der von der gesamten KSV-Familie getragen wurde. Die Mannschaft kämpfte auf der Matte um jeden Punkt, die Fans standen hinter ihren Ringern und sorgten für die besondere Atmosphäre eines Bundesligaabends in der Kyllberghalle. Gemeinsam wurde mitgefiebert, mitgelitten und am Ende gefeiert“, kommentierte Teamleiter Thomas Geid den Kampfabend.

19:10 gegen Mainz 88 – ein wichtiger Heimsieg und ein starkes Zeichen des KSV Köllerbach. Die Mannschaft klettert auf Rang sechs und nimmt aus diesem Abend nicht nur wichtige Punkte, sondern auch viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben mit.

Am nächsten Samstag, dem 26.09., kommt es in Hüttigweiler zu einem saarländischen Derby. Auch hier sollte ein Sieg eingefahren werden, um die positive Bilanz der Wölfe weiter fortzusetzen.

Köllerbach erlebt einen bitteren Abend

Der KSV Köllerbach hat am zweiten Kampftag beim SC Kleinostheim einen bitteren Abend erlebt. Mit 2:25 unterlag der bisherige Tabellenführer dem neuen Spitzenreiter. „Für uns war unter den schwierigen Voraussetzungen nicht mehr drin“, sagte Mannschaftsführer Edib Cakmak nach dem Duell bei den Unterfranken. Krankheitsbedingt musste der KSV ersatzgeschwächt antreten. Zudem hatten einige Ringer keine Freigabe erhalten.

Dabei gab es aus Köllerbacher Sicht durchaus einen Moment, der Mut machte. Valentin Seimetz sorgte für das sportliche Highlight des Abends. In der 71-Kilogramm-Klasse bezwang er den international sehr erfolgreichen Kaisei Tanabe mit 3:4 technischen Punkten. Tanabe ist amtierender Asienmeister und gehört international zu den stärksten Ringern seiner Gewichtsklasse. Umso höher ist der knappe Erfolg von Seimetz einzuschätzen. Er holte damit einen der beiden Mannschaftspunkte für Köllerbach.

Auch Kamil Kerimov lieferte sich zu Beginn einen engen Kampf mit Niklas Stechele. Beim 3:3 hatte allerdings der Kleinostheimer das bessere Ende für sich.

Danach setzte sich Kleinostheim immer deutlicher ab. Franz Richter und Lukas Benzing sorgten mit klaren Siegen für die ersten deutlichen Akzente des Gastgebers.

Für einen weiteren Köllerbacher Erfolg sorgte anschließend Ahmed Bataev. Er setzte sich gegen Joshua Morodion ebenfalls mit 5:5 durch.

Zur Pause führte Kleinostheim dennoch bereits mit 9:2.

Nach der Pause wurde es für den KSV nicht besser. Kleinostheim nutzte seine Möglichkeiten konsequent und baute den Vorsprung weiter aus. Am Ende stand ein deutliches 25:2.

Das Ergebnis tut weh. Besonders der Blick auf die Tabelle macht die Enttäuschung deutlich: Köllerbach rutschte vom ersten auf den siebten Platz. Doch die Mannschaft musste in Kleinostheim mit erheblichen personellen Problemen antreten. Mehr war an diesem Abend unter diesen Umständen nicht drin.

Kleinostheim hat verdient gewonnen. Für Köllerbach bleibt die Hoffnung, dass sich die personelle Situation schnell entspannt.

Foto: Privat

Pascal Arweiler neuer Vorsitzender des KSV Köllerbach

Beim KSV Köllerbach ist an diesem Sonntag eine wichtige personelle Entscheidung gefallen: Im Rahmen der turnusgemäßen Mitgliederversammlung haben die Mitglieder Pascal Arweiler einstimmig zum neuen 1. Vorsitzenden des traditionsreichen KSV Köllerbach-Püttlingen gewählt.

Arweiler tritt damit die Nachfolge von Klaus Johann an, der sein Amt als 1. Vorsitzender zuvor niedergelegt hatte. Mit der Wahl setzt der KSV auf einen engagierten Köllerbacher, der als Landtagsabgeordneter nicht nur politisch bestens vernetzt ist, sondern auch seit vielen Jahren eine enge Verbindung zum Verein und zum Sport in Püttlingen pflegt.

Der 34-jährige Arweiler ist in Püttlingen kein Unbekannter. Der Jurist wurde am 14. Juli 1992 geboren und studierte Rechtswissenschaften. Während seines Studiums sammelte er unter anderem Erfahrungen als studentischer Mitarbeiter beim Saarländischen Rundfunk. Politisch engagierte er sich früh bei den Jusos und übernahm bereits in jungen Jahren Verantwortung innerhalb der SPD.

Seit 2022 gehört Arweiler dem Saarländischen Landtag an. Dort ist er heute stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und unter anderem für die Bereiche Europa- und Kommunalpolitik zuständig. Darüber hinaus ist er Mitglied des Püttlinger Stadtrates sowie in verschiedenen gesellschaftlichen und sportlichen Organisationen engagiert.

Zu seinen Mitgliedschaften zählt ausdrücklich auch der KSV Köllerbach. Damit übernimmt nun ein Mann den Vereinsvorsitz, der die politischen und kommunalen Strukturen der Stadt kennt und gleichzeitig mit dem KSV eng verbunden ist.

Für den KSV Köllerbach kommt der Führungswechsel zu einem besonderen Zeitpunkt. Der Verein begeht in diesem Jahr sein 100-jährigen Vereinsjubiläum und blickt auf eine außergewöhnlich erfolgreiche Geschichte zurück. Sechs deutsche Mannschaftsmeisterschaften, jahrzehntelange Bundesliga-Zugehörigkeit und eine herausragende Nachwuchsarbeit prägen die Geschichte des Traditionsvereins.

Mit Pascal Arweiler übernimmt nun eine neue Generation Verantwortung an der Spitze des KSV. Die einstimmige Wahl ist dabei ein deutliches Zeichen des Vertrauens der Mitglieder für den jungen sympathischen Mann, dem ein „sportliches Miteinander auf Augenhöhe wichtig ist“, wie Arweiler bescheiden in seiner Antrittsrede feststellte .

Der neue erste Vorsitzende steht damit vor der Aufgabe, die lange Tradition des KSV mit den Herausforderungen der Zukunft zu verbinden – und den Verein gemeinsam mit Vorstand, Mannschaften, Trainern, Helfern und Mitgliedern weiterzuentwickeln.

Der KSV Köllerbach startet damit mit einem neuen Mann an der Spitze in sein Jubiläumsjahr – und zugleich in einen neuen Abschnitt seiner 100-jährigen Vereinsgeschichte.

Fotos: Iris Bauer Facebook

KSV Köllerbach feiert perfekten Bundesliga-Auftakt

36:0! Der KSV Köllerbach setzt zum Saisonstart ein dickes Ausrufezeichen. Gegen die RG Saarbrücken gelingt dem KSV am ersten Kampftag der DRB Birtat Bundesliga ein makelloser Heimsieg. Zehn Kämpfe, zehn Siege, sechs davon mit technischer Überlegenheit, sowie zwei Schultersiegen – dazu kein einziger Mannschaftspunkt für die Gäste. Köllerbach übernimmt somit die Tabellenführung. Saarbrücken findet sich nach dem Auftakt auf Rang 20 wieder.

Schon der erste Kampf ließ erkennen, wohin die Reise an diesem Abend gehen sollte. Neuzugang Kamil Kerimov ließ Justin Ebinger im Freistil bis 61 Kilogramm keine Chance und setzte sich mit 16:0 durch. Vier Mannschaftspunkte für den KSV. Der erste von 6 Siegen mit technischer Überlegenheit.

Auch Kilian Schäfer behielt im Schwergewicht bis 130 Kilogramm die Oberhand. Sein 4:0 gegen Enes Sakrak brachte zwei weitere Punkte auf das Konto der Wölfe.

Danach ging es Schlag auf Schlag. Kerem Kamal (66 kg GR) siegte technisch überlegen mit16:0.

Ahmed Bataev legte im Freistil bis 98 Kilogramm ein 15:0 gegen Abdulkadir Göleli nach.

Valentin Seimetz (71 FR) machte mit seinem 6:0 gegen Mohammad Namjou Motlagh Paskeh den nächsten Erfolg perfekt.

16:0 zur Pause – Köllerbach hatte alles im Griff.

Doch auch nach der Halbzeitpause ließ der KSV nicht nach. Neuzugang Dominic Arnold (86 GR) begeisterte den Köllerbacher Anhang mit einem sehenswerten 18:2.

Kapitän Marc Antonio von Tugginer (75 GR) steuerte ebenfalls einen 15:0 technisch überlegenen Sieg gegen William Zakari bei.

Der dritte Neuzugang im Köllerbacher Trikot, Rostislav Leicht, sorgte bis 80 Kilogramm mit einem weiteren 15:0 für den nächsten klaren Erfolg.

Dann kam der Moment für einen echten Köllerbacher Routinier. Andrey Shyyka geriet gegen Muhammad Abdurachmanov zunächst mit 0:6 ins Hintertreffen. Doch das Köllerbacher Urgestein gab sich jedoch nicht geschlagen. Shyyka kämpfte sich zurück, erzielte fünf technische Punkte und setzte sich schließlich, beim Stand von 5:6, per Schultersieg durch. Mentale Stärke, Siegeswillen und eine Kondition, die staunen lässt. Vier Mannschaftspunkte für Köllerbach – und ein besonderer Höhepunkt für die KSV-Anhänger und den Fanclub.

Den perfekten Schlusspunkt setzte Vasile Taran. Nach gerade einmal 26 Sekunden war sein Kampf gegen Mustafa Zümbül beendet. Schultersieg, vier Mannschaftspunkte – und damit war das 36:0 endgültig besiegelt.

Zehn Kämpfe, zehn Siege, 36:0 Mannschaftspunkte: Der KSV Köllerbach startet mit einer beeindruckenden Visitenkarte in die neue Bundesliga-Saison. Die Mannschaft hat geliefert – und die Köllerbacher Anhänger durften einen Auftakt nach Maß feiern.

Teamleiter Thomas Geid resümierte nach dem Kampf:“Bereits heute am ersten Kampftag konnte man an den Ergebnissen erkennen, welche großen Leistungsunterschiede es in der neuformierten Bundesliga gibt. Ob diese eingleisige Liga Sinn macht und dem Ringkampfsport dienlich ist, bleibt abzuwarten.“

Am kommenden Samstag reist der KSV zum Meisterschaftsmitfavoriten, dem SC Kleinostheim. Die Wölfe würden sich über zahlreiche mitreisende Fans freuen

KSV Köllerbach ist erster Saarlandpokalsieger der Geschichte

KSV Köllerbach ist erster Saarlandpokalsieger der Geschichte

Historische Premiere in Hüttigweiler – Finale endet punktgleich und nach allen Kriterien unentschieden

Hüttigweiler, 15. August 2026. Der KSV Köllerbach hat Geschichte geschrieben: Bei der Premiere des neu eingeführten Saarlandpokals wurde der KSV am Samstag in der Illtalhalle Hüttigweiler zum ersten Saarlandpokalsieger überhaupt gekürt.

Nach einer erfolgreichen Gruppenphase mit dem KSV Köllerbach, der RG Saarbrücken und dem ASV Hüttigweiler setzte sich der KSV im Halbfinale durch und erreichte das historische erste Saarlandpokal-Finale. Der ASV Hüttigweiler war wie schon in der Gruppenphase der Gegner.

Dort entwickelte sich ein spannender und völlig ausgeglichener Endkampf. Am Ende waren beide Mannschaften punktgleich. Auch die weiteren vorgesehenen Kriterien brachten keinen Unterschied – der Ausgang blieb damit nach allen Kriterien geteilt.

Somit gibt es bei der Premiere des Saarlandpokals zwei Sieger: Der KSV Köllerbach und sein Finalgegner teilen sich den Titel des Saarlandpokalsiegers 2026.

Für den KSV Köllerbach ist dieser Erfolg dennoch ein ganz besonderer Meilenstein. Der traditionsreiche Bundesligist trägt sich damit als erster Saarlandpokalsieger überhaupt in die Geschichte dieses neuen Wettbewerbs ein.

„Für unseren Verein ist dieser historische erste Saarlandpokal ein weiterer besonderer Erfolg. Dass das Finale punktgleich und nach allen Kriterien unentschieden endet, macht diese Premiere sicherlich einzigartig“, so die Verantwortlichen des KSV Köllerbach.

Der KSV Köllerbach bedankt sich bei den Ausrichtern, allen beteiligten Mannschaften, den zahlreichen Zuschauern und den Helfern für einen gelungenen Auftakt des neuen Saarlandpokals.

Foto: Iris Bauer