Kategorie: 1. Mannschaft

KSV Köllerbach überzeugt bei der Deutschen Beachwrestling-Meisterschaft

Bei der Deutschen Beachwrestling-Meisterschaft 2026 im Freibad Elstergarten in Oelsnitz/Vogtland präsentierten sich die drei Starter des KSV Köllerbach in hervorragender Form. Mit einem Deutschen Meistertitel sowie zwei Silbermedaillen gehörte der Bundesligist zu den erfolgreichsten Vereinen des Turniers.

Den größten Erfolg feierte Valentin Seimetz in der Gewichtsklasse bis 70 kg. Der KSV-Ringer dominierte das gesamte Teilnehmerfeld und blieb in allen fünf Kämpfen ungeschlagen. Bereits in der Vorrunde setzte er sich souverän gegen Hossein Niko Nahad Hosseini (ASV Ringen Plauen), Idris Ghafori und Erik Negwer (beide RV 1908 Eichenkranz Lugau) sowie Noorullah Mirzad (KFC Leipzig) durch. Im vereinsinternen Finale traf Seimetz auf seinen Mannschaftskameraden Ahmed Fazel Mohammadi und ließ auch dort nichts anbrennen. Mit einem weiteren Sieg durch technische Überlegenheit sicherte er sich verdient den Titel des Deutschen Beachwrestling-Meisters.

Für den Köllerbacher Ausnahmeathleten war es bereits der fünfte Deutsche Meistertitel in Folge im Beachwrestling – eine beeindruckende Erfolgsserie, die seine Ausnahmestellung in dieser Disziplin eindrucksvoll unterstreicht. Seine Bilanz konnte sich erneut sehen lassen: fünf Kämpfe, fünf Siege, 12:0 Wertungspunkte und 18:0 technische Punkte.

Für eine weitere Medaille sorgte Ahmed Fazel Mohammadi, der ebenfalls in der Klasse bis 70 kg antrat. Nach drei überzeugenden Siegen gegen Theocharis Kalanidis (Sport Union Annen), Danish Sakhizada (RV 1908 Eichenkranz Lugau) und Osman Sürmeli erreichte er das Finale. Dort musste er sich lediglich seinem Vereinskameraden Valentin Seimetz geschlagen geben und gewann damit die Silbermedaille. Das vereinsinterne Endduell unterstrich die Dominanz des KSV Köllerbach in dieser Gewichtsklasse.

Auch Tillmann Schäfer wusste in der Klasse bis 90 kg zu überzeugen. Nach einem hart umkämpften Auftaktsieg gegen Iunus Gaisuev (RSV Rotation Greiz) zog er in das entscheidende Duell um den Turniersieg ein. Dort unterlag er Mahomed Rasulov vom KSV Hof und durfte sich über die Silbermedaille sowie den Titel des Deutschen Vizemeisters freuen.

Betreut wurden die drei KSV-Athleten von Christina Schaum, die das Team während des gesamten Wettkampftages engagiert und erfolgreich an der Matte begleitete.

Mit einem Deutschen Meistertitel und zwei Silbermedaillen kehrte der KSV Köllerbach äußerst erfolgreich aus Oelsnitz zurück. Besonders der Doppelerfolg in der 70-kg-Klasse mit Gold für Valentin Seimetz und Silber für Ahmed Fazel Mohammadi sowie die Silbermedaille von Tillmann Schäfer unterstreichen einmal mehr die hohe Qualität der KSV-Ringer – auch im Beachwrestling.

Neuer Trainer in der KSV‑Jugendabteilung: Andrey Shyyka unterstützt das Team

Der KSV Köllerbach meldet eine personelle Verstärkung im Trainerteam der Jugendabteilung. Mit Andrey Shyyka übernimmt ein erfahrener Ringsportfachmann Aufgaben in der technischen Ausbildung, der Trainingsplanung und der strukturierten Begleitung der Nachwuchsathleten. Die Zusammenarbeit mit den bestehenden Trainern hat bereits begonnen und zeigt eine klare, sachliche Ausrichtung, die sich gut in die vorhandenen Abläufe einfügt. Der Verein bewertet diese Ergänzung als wichtigen Schritt zur weiteren Stabilisierung und Weiterentwicklung der Jugendabteilung.

Ziel ist es, die sportlichen Grundlagen der Jugendlichen weiter zu stärken und ihnen verlässliche Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung zu bieten.

Pressesprecher Wolfgang Leo Bauer erklärt: „Mit Andrey Shyyka erhält unser Jugendtrainerteam eine fachlich kompetente Verstärkung. Seine Arbeitsweise fügt sich gut in unsere bestehenden Abläufe ein und unterstützt die nachhaltige Entwicklung der KSV‑Jugend.“

Drei internationale Top-Ringer verstärken den KSV Köllerbach

Der KSV Köllerbach setzt für die kommende Saison ein deutliches Ausrufezeichen auf dem Transfermarkt. Mit Hakan Buyukcingil, Kamil Kerimov und Tigran Minasyan schließen sich gleich drei international erfolgreiche Athleten den Wölfen an. Alle drei bringen Medaillen von Europa- und Weltmeisterschaften mit und verfolgen große sportliche Ziele – gemeinsam mit dem KSV.

Hakan Buyukcingil – Weltklasse für die 125-kg-Klasse

Mit dem erst 21-jährigen Hakan Buyukcingil verpflichtet der KSV einen der größten Nachwuchsstars im internationalen Freistilringen für die Gewichtsklasse bis 125 kg.

Der Türke kann bereits auf beeindruckende Erfolge zurückblicken:

  • Europameister U20 (2023)
  • Bronzemedaillengewinner bei der U20-Weltmeisterschaft (2024)
  • Bronzemedaillengewinner bei der U23-Weltmeisterschaft (2025)
  • Bronzemedaillengewinner bei der Europameisterschaft der Senioren (2026)

Auf die Frage, warum er sich für den KSV entschieden hat, antwortet Buyukcingil mit nur einem Wort: „Kindheitstraum.“ Sein persönliches Ziel ist klar formuliert: Olympiasieger werden.


Kamil Kerimov verstärkt die Freistil-Leichtgewichte

Für die Gewichtsklasse bis 61 kg Freistil wechselt Kamil Kerimov vom KSK Neuss nach Köllerbach.

Der 26-Jährige gehört seit Jahren zur internationalen Spitze und gewann bereits:

  • Bronze bei der Europameisterschaft
  • Bronze bei der U23-Weltmeisterschaft

Die Entscheidung für den KSV fiel ihm leicht: „Meine Freunde und das Team.“ Gemeinsam mit seinen neuen Mannschaftskollegen möchte Kerimov den nächsten Schritt gehen. Sein persönliches Ziel lautet: Europameister werden.


Tigran Minasyan bringt internationale Erfahrung im griechisch-römischen Stil mit

Auch im griechisch-römischen Stil erhält der KSV prominente Verstärkung. Tigran Minasyan wechselt von Rotation Greiz nach Köllerbach und wird künftig die 61-kg-Klasse verstärken.

Der 27-Jährige bringt zahlreiche internationale Erfolge mit:

  • Vize-Militärweltmeister (2024)
  • Bronzemedaillengewinner bei der U23-Europameisterschaft (2021 und 2022)
  • Vize-Weltmeister U20 (2018)

Seine Motivation für den Wechsel macht deutlich, welchen Stellenwert der KSV inzwischen besitzt:

„Ich habe großartige Freunde beim KSV und fühle mich geehrt, Teil dieses starken und außergewöhnlichen Teams zu werden.“

Sein großes sportliches Ziel ist der Gewinn einer Weltmeisterschaft.

Ein starkes Signal für die neue Saison

Mit Buyukcingil, Kerimov und Minasyan gewinnt der KSV Köllerbach nicht nur drei international erfolgreiche Ringer, sondern auch Athleten mit großem Ehrgeiz und hoher Identifikation mit dem Verein. Die Neuzugänge unterstreichen die sportlichen Ambitionen der Wölfe und versprechen den Fans hochklassigen Ringsport in der kommenden Saison.

Herzlich willkommen beim KSV Köllerbach!

Festakt zum 100-jährigen Jubiläum des KSV Köllerbach begeistert Besucher

Festakt zum 100-jährigen Jubiläum des KSV Köllerbach begeistert Besucher

Mit einem abwechslungsreichen Programm, zahlreichen Ehrengästen und bester Stimmung feierte der KSV Köllerbach sein 100-jähriges Vereinsjubiläum in der Kyllberghalle und einem Festzelt im Außenbereich. An zwei Festtagen erlebten die Besucher ein gelungenes Jubiläumswochenende, das die lange Tradition des Vereins würdig in den Mittelpunkt stellte.

Zum feierlichen Festakt am Freitagabend konnte der Verein zahlreiche Gäste aus Politik, Sport und Gesellschaft begrüßen. An der Spitze der politischen Ehrengäste stand Innenminister Reinhold Jost, der in seinem Grußwort die Bedeutung des Ehrenamtes und die herausragende Rolle des KSV Köllerbach für die Region hervorhob. Ebenfalls unter den Gästen waren Vertreter aus verschiedenen Verbänden und befreundeten Vereinen.

Im Rahmen der offiziellen Feierlichkeiten wurden verdiente Mitglieder für ihr langjähriges Engagement und ihre besonderen Leistungen geehrt. Die Ehrungen bildeten den würdigen Auftakt eines Abends, der anschließend von einer Nachwuchsband musikalisch gestaltet wurde. Ab 21 Uhr sorgte die Band „Die Engelfanger“ für beste Unterhaltung und verwandelte den Kyllberg in eine stimmungsvolle Partymeile.

Auch der zweite Festtag bot ein abwechslungsreiches Programm. Beim Motto „Ein Dorf ringt“ konnten Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren erste Erfahrungen auf der Ringermatte sammeln und die Faszination des Ringsports kennenlernen. Unter der Schirmherrschaft von Pascal Arweiler stand dabei der Nachwuchs im Mittelpunkt.

Sportlicher Höhepunkt des Nachmittags war der Freundschaftskampf zwischen dem KSV Köllerbach und dem ASV 08 Hüttigweiler in Kombi mit der RG Saarbrücken. Vor zahlreichen Zuschauern zeigten beide Mannschaften attraktiven Ringsport und lieferten spannende Kämpfe. Am Abend sorgte ein DJ für ausgelassene Stimmung und einen gelungenen Ausklang des Jubiläumsfestes. Den krönenden Abschluss des Jubiläumswochenendes bildete ein beeindruckendes Abschlussfeuerwerk, das den Nachthimmel über Köllerbach erleuchtete und die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des KSV Köllerbach auf eindrucksvolle Weise beendete.

Während der gesamten zwei Tage herrschte eine hervorragende Atmosphäre. Die Besucher genossen das abwechslungsreiche Programm, die gute Bewirtung an mehreren Getränke- und Essensständen sowie die vielen Begegnungen mit Freunden, Sportlern und ehemaligen Sportlern des Vereins.

Zahlreiche Helferinnen und Helfer trugen mit ihrem Einsatz maßgeblich zum Erfolg der Veranstaltung bei.

Mit seinem Jubiläumsfest hat der KSV Köllerbach einmal mehr bewiesen, dass Tradition, Gemeinschaft und Ringsport auch nach 100 Jahren nichts von ihrer Strahlkraft verloren haben.

KSV Köllerbach gewinnt beide Stilarten bei den offenen Landesmeisterschaften

Bei den 21. offenen Landesmeisterschaften der Männer im Freistil und im griechisch-römischen Stil am 14. März in Riegelsberg präsentierte sich der KSV Köllerbach in herausragender Form. Insgesamt 118 Athleten im Freistil und 85 Ringer im griechisch-römischen Stil gingen auf die Matte.

Die Köllerbacher Mannschaft zeigte eine beeindruckende geschlossene Teamleistung und gewann sowohl die Vereinswertung im Freistil als auch im griechisch-römischen Stil. Damit sicherte sich der KSV auch klar die Gesamtwertung des Turniers und unterstrich einmal mehr seine starke Position im saarländischen Ringkampfsport.

Dominante Leistungen im Freistil

Im Freistil stellten sich die Köllerbacher Ringer einer starken Konkurrenz aus zahlreichen Vereinen aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Österreich und der Schweiz.

Besonders erfolgreich verlief das Turnier in der Gewichtsklasse bis 65 kg. Dort setzte sich Fazel Ahmad Mohammadi souverän durch und holte den Turniersieg für den KSV. Im Finale besiegte er Nico Altmeyer vom AC Heusweiler beim Stand von 14:8 auf Schulter.

Eine herausragende Leistung zeigte auch Nils-Adrian Klein in der Klasse bis 74 kg. Trotz einer durchgearbeiteten Nachtschicht bei der Polizei und praktisch ohne Schlaf ging er auf die Matte und kämpfte sich mit beeindruckender Willenskraft bis zum Turniersieg durch. Seine Leistung wurde von vielen Beobachtern als eine der bemerkenswertesten des gesamten Turniers bewertet.

Weitere wichtige Punkte für die Vereinswertung sammelten zahlreiche Köllerbacher Ringer durch gute Platzierungen:

  • Igor Makuch belegte im Limit bis 86 kg einen starken 2. Platz
  • Artem Novosieltsev erreichte in der Klasse bis 79 kg Platz 5
  • Denis Budanov kam in der stark besetzten Gewichtsklasse bis 70 kg auf Platz 6, während Nikolas Makuch dort 7. wurde
  • Ebenfalls 7. wurde Kahniwar Akcay in der Klasse bis 86 kg

Weitere Platzierungen erreichten Saliou Dioulde Diallo (8./79 kg), Felix Hoffmann (12./74 kg), Robin Kiefer (16./74 kg), Florian Zimmer (16./70 kg), Jean-Jacques Kiefer (11./61 kg), Arian Karimullah (4./57 kg) und Zidan Kilinc (4./125 kg).

Diese breite Punkteausbeute über zahlreiche Gewichtsklassen hinweg bildete die Grundlage für den Sieg in der Freistil-Vereinswertung.

Auch im griechisch-römischen Stil vorne

Auch im griechisch-römischen Stil zeigte sich der KSV Köllerbach hervorragend aufgestellt. Allen voran Vasile Taran, der in der Gewichtsklasse bis 82 kg eine beeindruckende Vorstellung bot. Er gewann seine Kämpfe ohne einen einzigen abgegebenen Wertungspunkt und sicherte sich damit souverän den Titel.

Einen weiteren Turniersieg steuerte Kilian Markus Schäfer bei, der sich im Schwergewicht bis 130 kg durchsetzte.

Weitere starke Ergebnisse für den KSV:

  • Marc-Antonio von Tugginer wurde Zweiter in der Klasse bis 77 kg
  • Manuel Hoppe erreichte Platz 4 in der Gewichtsklasse bis 72 kg
  • Ebenfalls Vierter wurde Tillman Milan Schäfer im Limit bis 87 kg

Weitere Platzierungen erzielten Miran Baran (6./130 kg) und Nico Hauch (6./55 kg).

Geschlossene Mannschaftsleistung

Der Erfolg in Riegelsberg basierte nicht nur auf einzelnen Turniersiegen, sondern vor allem auf der Breite der Mannschaft. Über beide Stilarten hinweg erreichten zahlreiche Köllerbacher Ringer gute Platzierungen und sammelten wertvolle Punkte für den Verein.

Mit dem Doppelsieg in beiden Stilarten sowie der Gesamtwertung setzte der KSV Köllerbach ein deutliches Zeichen und bestätigte seine starke Form zu Beginn der Wettkampfsaison.

Für die Betreuung der Athleten waren über fast zwölf Stunden im Einsatz: Teamleiter Thomas Geid, Mannschaftsführer Edib Cakmak sowie Alexander Geid, Bernd Klein und Jürgen Both, die das Team während des gesamten Turniertages unterstützten und begleiteten

Zweiter Neuzugang für die Saison 2026/27

Rostislav Leicht verstärkt den KSV Köllerbach

Der KSV Köllerbach treibt seine Kaderplanung für die Saison 2026/27 weiter voran und präsentiert mit Rostislav Leicht den zweiten Neuzugang. Der 21-jährige Freistilringer wird künftig in den Gewichtsklassen 75/80 kg für die Wölfe auf die Matte gehen.

Rostislav Leicht wechselt von den Johannis Grizzly’s Nürnberg ins Köllertal und bringt bereits starke nationale und internationale Erfolge mit: In der U20 wurde er 3. Europameister sowie Deutscher Meister. Darüber hinaus sicherte er sich bei der Deutschen Meisterschaft der Männer 2025 einen hervorragenden 3. Platz – ein weiterer Beleg für seine Entwicklung im Aktivenbereich.

Seine sportliche Mentalität bringt er klar auf den Punkt: „Kämpfen bis zum Ende.“ Genau diese Einstellung passt zur Identität des KSV Köllerbach – Kampfgeist, Teamzusammenhalt und Wille bis zur letzten Sekunde.

Warum Köllerbach? Für Rostislav Leicht ist es der „freundliche und starke Verein“, der ihn überzeugt hat. Neben einem leistungsorientierten Umfeld schätzt er besonders den familiären Charakter innerhalb der Mannschaft.

Auch seine persönlichen Ziele sind ambitioniert: Olympia 2028 steht langfristig im Fokus. Zudem möchte er mit dem KSV Köllerbach Deutscher Mannschaftsmeister werden.

Mit Rostislav Leicht gewinnt der KSV Köllerbach einen ehrgeizigen, erfolgreichen und entwicklungsfähigen Athleten, der sportlich wie charakterlich hervorragend ins Team passt.

Herzlich Willkommen!

Erster Neuzugang für die Saison 2026/27

Der KSV Köllerbach vermeldet den ersten Neuzugang für die kommende Saison 2026/27:

Mit Dominic Arnold verstärkt ein vielversprechendes Nachwuchstalent die Mannschaft im griechisch-römischen Stil der 86-kg-Klasse.

Der 21-jährige Athlet wechselt vom KSV Rimbach ins blau-weiße Lager der „Wölfe“ nach Köllerbach. Trotz seines jungen Alters kann Arnold bereits beachtliche Erfolge vorweisen:

U20 Deutscher Meister 2024 & 2025

8.Platz bei der U20-Europameisterschaft

Mit diesen Erfolgen zählt Arnold zu den talentiertesten Ringern im griechisch-römischen Stil.

Auf die Frage nach seiner Motivation für den Wechsel betont Arnold die große Tradition und die sportlichen Erfolge des KSV Köllerbach: „Ein erfolgreicher Verein mit Tradition“ – diese Faktoren gaben letztlich den Ausschlag für seine Entscheidung.

Auch seine persönlichen Ziele sind klar formuliert: Dominic Arnold strebt den Deutschen Meistertitel bei den Männern an und möchte Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften gewinnen.

Der KSV Köllerbach heißt Dominic Arnold herzlich willkommen und freut sich auf die Zusammenarbeit in der Saison 2026/27.

Neues Bundesliga-System ab 2026/2027 beschlossen

Der Deutsche Ringer-Bund e.V. hat ein neues Wettbewerbsmodell für die Ringer-Bundesliga verabschiedet. Ab der Saison 2026/2027 wird die Bundesliga eingleisig mit 20 Mannschaften ausgetragen.

In der Hauptrunde absolviert jedes Team zwölf garantierte Kämpfe gegen zwölf unterschiedliche Gegner, die in einer gemeinsamen Tabelle gewertet werden. Grundlage ist ein festgelegter Modus mit Gegnern aus zwei Leistungstöpfen.

Ein zentraler Bestandteil der Reform ist die Abschaffung des Punktelimits. Künftig treten die Mannschaften mit sechs deutschen und vier ausländischen Ringern pro Kampf an. Die Begrenzung auf maximal acht Ausländerlizenzen pro Verein bleibt bestehen.

Die Plätze 1 bis 11 der Hauptrunde qualifizieren sich für die Playoffs, die im K.o.-System mit Vor- und Rückkämpfen ausgetragen werden. Der Sieger der Endrunde trägt künftig den Titel „DRB Bundesliga Champion“.

Bitterer Abend

KSV Köllerbach unterliegt Weingarten im 1. Viertelfinale mit 11:18!

Es war alles angerichtet für einen großen Ringkampfabend. Volle Halle, gespannte Gesichter und diese besondere Mischung aus Hoffnung, Nervosität und Vorfreude.

Am ersten Samstag im neuen Jahr 2026 empfing der KSV Köllerbach den SVG 04 Weingarten. Nach zehn Kämpfen stand eine 11:18-Niederlage auf der Anzeigetafel. Ein Ergebnis, das schmerzt. Und doch eines, das den Einsatz und den Charakter der Köllerbacher Mannschaft nur unzureichend widerspiegelt.

Der Auftakt verlief aus Sicht des KSV denkbar ungünstig. Denn es stand nicht der armenische Neuzugang Arsen Harutyunyan, der dem Verein nicht zur Verfügung stand, auf der Matte, sondern Florian Zimmer musste im 61kg Freistil Daniel Layer gegenübertreten. Zimmer wollte mutig agieren, doch Layer setzte früh klare Akzente und ließ keine Zweifel aufkommen. Nach nur gut einer Minute musste Zimmer die technische Überlegenheit des Gästeringers anerkennen.

Auch im Schwergewicht im griechisch-römischen Stil hatte Kilian Markus Schäfer, der zudem nicht ganz fit war, einen schweren Stand gegen Eduard Popp. Denn auch der zweite armenische Neuzugang stand krankheitsbedingt nicht zur Verfügung. Schäfer kämpfte beherzt, hielt lange dagegen. Doch Popp punktete konstant und entschied den Kampf ebenfalls vorzeitig für sich. Weingarten setzte damit früh ein deutliches Zeichen. Die Stimmung des Köllerbacher Publikums war dementsprechend am Tiefpunkt.

Der dritte Kampf brachte dann einen ersten emotionalen Moment. Etienne Kinsinger stellte sich im der 66kg Greco Romeo Beridze. Es war ein taktischer Kampf, geprägt von Vorsicht, Spannung und kleinen Details. Kinsinger arbeitete diszipliniert, musste sich am Ende aber knapp nach Punkten, ohne technische Wertung, geschlagen geben. Die Niederlage war bitter, weil hier mehr möglich schien.

Der Funke sprang jedoch im vierten Kampf auch aufs Publikum über. Ahmed Bataev (98kg FR) zeigte eine starke Vorstellung. Von Beginn an übernahm er die Kontrolle, setzte seine Angriffe durch und trieb seinen Gegner Mohamed Umkhadjiev immer wieder an den Rand der Matte. Mit technischer Überlegenheit holte Bataev vier wichtige Mannschaftspunkte.

Doch Weingarten blieb stabil und ließ sich nicht aus dem Konzept bringen. Valentin Seimetz zeigte im 71kg Freistil, einem wichtigen Schlüsselkampf, eine engagierte Leistung gegen Marcel Wagin, kämpfte bis zur letzten Sekunde und ließ sich auch von Rückständen nicht entmutigen. Am Ende reichte es dennoch nicht zum Sieg.

Zur Pause lag der KSV mit 4:11 zurück.

Im zweiten Kampfabschnitt versuchte der KSV, noch einmal alles in die Waagschale zu werfen.

Vasile Taran (86kg GR) zeigte großen Einsatz. Er arbeitete viel, musste sich aber einem clever ringenden Florian Neumaier geschlagen geben, der in den passiv angeordneten Bodenlagen für Taran scheinbar auch etwas mehr Zeit bekam, seine Wertungen zu erzielen als mancher Köllerbacher.

Der spannendste Kampf des Abends folgte in der 75kg GR Klasse. Hayk Melikyan lieferte sich mit Otar Abuladze einen offenen Schlagabtausch. Beide schenkten sich nichts. Punkt um Punkt, Aktion um Aktion. Am Ende fehlte Melikyan ein Wimpernschlag. Hätte Mattenleiter Gideon Bibbo, der an diesem Abend mehrfach von seinen Kollegen überstimmt wurde und wohl nicht seinen besten Tag erwischt hatte, manche Aktion anders bewertet, hätte Melikyan den Kampf für sich entscheiden können. Bitter für den Ringer und auch für den KSV Köllerbach. Die knappe Niederlage tat weh, da das Endergebnis somit auch deutlich besser ausgefallen wäre. Dennoch honorierte das Publikum Meklikyans Einsatz mit viel Applaus.

Ein echtes Ausrufezeichen setzte anschließend Vasyl Mykhailov 88kg FR). Der Ukrainer im Wölfe-Team dominierte den Kampf, blieb ruhig, konzentriert und variabel. Mit einem klaren Punktsieg brachte er den KSV wieder etwas heran. Kurzzeitig lag eine kleine Aufholjagd in der Luft.

Diese Hoffnung wurde im neunten Kampf weiter genährt. Andrey Shyyka gewann seinen Kampf (75kg FR) durch Schultersieg. Ein explosiver Moment. Jubel. Emotionen. Vier Punkte für die Wölfe. Die Halle tobte, Shyyka wurde, wie so oft, gefeiert.

Doch Weingarten zeigte im letzten Kampf seine Klasse. Marc-Antonio Von Tugginer (80kg GR) stellte sich, eine Gewichtsklasse aufgerückt, Samuel Bellscheidt. Von Tugginer kämpfte tapfer, doch der Germane nutzte seine Chancen konsequent und sorgte mit technischer Überlegenheit für die Entscheidung zugunsten der Gäste.

So endete ein intensiver, emotionaler Abend mit einer 11:18 Niederlage für den KSV Köllerbach. Eine Niederlage, die enttäuscht, weil die Mannschaft nie aufgab, weil sie kämpfte, weil sie Charakter zeigte. Gerade im Viertelfinale wird jeder Fehler bestraft, jede kleine Unachtsamkeit kann den Ausschlag geben, jeder Punkt zählt.

Am nächsten Samstag heißt es für die Saarländer, in Weingarten alles zu versuchen, das Halbfinale noch zu erreichen. Kein leichtes Unterfangen. „Aber wer die Wölfe kennt, der weiß, dass man das Team erst abschreiben darf, wenn auch die nächsten zehn Kämpfe ausgetragen sind. Es ist noch alles möglich“, äußerte sich Teamleiter Thomas Geid zuversichtlich.

Ringer und Verantwortliche hoffen auf lautstarke und zahlreiche Unterstützung der eigenen Fans!

Jetzt zählt es!

Am Samstag, dem 3. Januar 2026, startet der KSV Köllerbach in die entscheidende Phase der Saison. Im Trimm-Treff Püttlingen empfangen die Blau-Weißen um 19:30 Uhr den SV Germania Weingarten zum ersten Viertelfinale der 1. Ringer-Bundesliga. Es ist bereits das dritte Duell beider Teams in der laufenden Saison – und die bisherigen Begegnungen haben gezeigt, wie eng dieses Aufeinandertreffen ist.

Der Blick zurück auf die Hauptrunde macht deutlich, warum den Zuschauern ein echter Playoff-Krimi bevorsteht. Im Vorkampf Ende September unterlag der KSV in Weingarten nur knapp mit 15:19. Der Kampf war bis zum Schluss offen, mehrere Begegnungen wurden erst in den letzten Sekunden entschieden.

Trotz der Niederlage zeigte Köllerbach bereits dort, dass man mit dem starken Gegner aus Nordbaden auf Augenhöhe ringen kann.

Im Rückkampf im November brannte der KSV Köllerbach dann vor heimischer Kulisse ein echtes Feuerwerk ab. Mit großem Einsatz, taktischer Disziplin und der lautstarken Unterstützung der Fans gelang ein verdienter 17:12-Heimsieg. Dieser Erfolg war nicht nur sportlich wichtig, sondern auch ein klares Signal: Vor heimischer Kulisse ist der KSV nur schwer zu bezwingen.

Mit jeweils einem Sieg aus der Hauptrunde gehen beide Mannschaften nun in die Play-Offs, in denen bekanntlich andere Gesetze gelten. Jetzt entscheiden Tagesform, Nervenstärke und die richtige Einstellung. Der SV Germania Weingarten bringt viel Erfahrung und individuelle Klasse mit, während der KSV Köllerbach auf mannschaftliche Geschlossenheit und den Heimvorteil setzt.

Gerade der erste Viertelfinalkampf ist von großer Bedeutung. Ein starkes Ergebnis vor eigenem Publikum kann die Weichen für den Rückkampf stellen. Gleichzeitig weiß jeder im KSV-Lager, dass Weingarten jederzeit in der Lage ist, auch auswärts wichtige Punkte mitzunehmen.

Die Fans dürfen sich auf eine intensive Atmosphäre, hochklassige Duelle und echten Playoff-Ringkampfsport freuen. Wenn am Samstagabend die Matte freigegeben wird, geht es um nichts Geringeres als den ersten Schritt Richtung Halbfinale.

Der KSV Köllerbach ist bereit – und zählt auf die Unterstützung seiner Anhänger und auf die Anfeuerung seines Fanclubs Köllerbacher Buwe!

Auf geht’s Wölfe, zeigt die Zähne!