Kategorie: 1. Mannschaft

Köllerbach erlebt einen bitteren Abend

Der KSV Köllerbach hat am zweiten Kampftag beim SC Kleinostheim einen bitteren Abend erlebt. Mit 2:25 unterlag der bisherige Tabellenführer dem neuen Spitzenreiter. „Für uns war unter den schwierigen Voraussetzungen nicht mehr drin“, sagte Mannschaftsführer Edib Cakmak nach dem Duell bei den Unterfranken. Krankheitsbedingt musste der KSV ersatzgeschwächt antreten. Zudem hatten einige Ringer keine Freigabe erhalten.

Dabei gab es aus Köllerbacher Sicht durchaus einen Moment, der Mut machte. Valentin Seimetz sorgte für das sportliche Highlight des Abends. In der 71-Kilogramm-Klasse bezwang er den international sehr erfolgreichen Kaisei Tanabe mit 3:4 technischen Punkten. Tanabe ist amtierender Asienmeister und gehört international zu den stärksten Ringern seiner Gewichtsklasse. Umso höher ist der knappe Erfolg von Seimetz einzuschätzen. Er holte damit einen der beiden Mannschaftspunkte für Köllerbach.

Auch Kamil Kerimov lieferte sich zu Beginn einen engen Kampf mit Niklas Stechele. Beim 3:3 hatte allerdings der Kleinostheimer das bessere Ende für sich.

Danach setzte sich Kleinostheim immer deutlicher ab. Franz Richter und Lukas Benzing sorgten mit klaren Siegen für die ersten deutlichen Akzente des Gastgebers.

Für einen weiteren Köllerbacher Erfolg sorgte anschließend Ahmed Bataev. Er setzte sich gegen Joshua Morodion ebenfalls mit 5:5 durch.

Zur Pause führte Kleinostheim dennoch bereits mit 9:2.

Nach der Pause wurde es für den KSV nicht besser. Kleinostheim nutzte seine Möglichkeiten konsequent und baute den Vorsprung weiter aus. Am Ende stand ein deutliches 25:2.

Das Ergebnis tut weh. Besonders der Blick auf die Tabelle macht die Enttäuschung deutlich: Köllerbach rutschte vom ersten auf den siebten Platz. Doch die Mannschaft musste in Kleinostheim mit erheblichen personellen Problemen antreten. Mehr war an diesem Abend unter diesen Umständen nicht drin.

Kleinostheim hat verdient gewonnen. Für Köllerbach bleibt die Hoffnung, dass sich die personelle Situation schnell entspannt.

Foto: Privat

KSV Köllerbach feiert perfekten Bundesliga-Auftakt

36:0! Der KSV Köllerbach setzt zum Saisonstart ein dickes Ausrufezeichen. Gegen die RG Saarbrücken gelingt dem KSV am ersten Kampftag der DRB Birtat Bundesliga ein makelloser Heimsieg. Zehn Kämpfe, zehn Siege, sechs davon mit technischer Überlegenheit, sowie zwei Schultersiegen – dazu kein einziger Mannschaftspunkt für die Gäste. Köllerbach übernimmt somit die Tabellenführung. Saarbrücken findet sich nach dem Auftakt auf Rang 20 wieder.

Schon der erste Kampf ließ erkennen, wohin die Reise an diesem Abend gehen sollte. Neuzugang Kamil Kerimov ließ Justin Ebinger im Freistil bis 61 Kilogramm keine Chance und setzte sich mit 16:0 durch. Vier Mannschaftspunkte für den KSV. Der erste von 6 Siegen mit technischer Überlegenheit.

Auch Kilian Schäfer behielt im Schwergewicht bis 130 Kilogramm die Oberhand. Sein 4:0 gegen Enes Sakrak brachte zwei weitere Punkte auf das Konto der Wölfe.

Danach ging es Schlag auf Schlag. Kerem Kamal (66 kg GR) siegte technisch überlegen mit16:0.

Ahmed Bataev legte im Freistil bis 98 Kilogramm ein 15:0 gegen Abdulkadir Göleli nach.

Valentin Seimetz (71 FR) machte mit seinem 6:0 gegen Mohammad Namjou Motlagh Paskeh den nächsten Erfolg perfekt.

16:0 zur Pause – Köllerbach hatte alles im Griff.

Doch auch nach der Halbzeitpause ließ der KSV nicht nach. Neuzugang Dominic Arnold (86 GR) begeisterte den Köllerbacher Anhang mit einem sehenswerten 18:2.

Kapitän Marc Antonio von Tugginer (75 GR) steuerte ebenfalls einen 15:0 technisch überlegenen Sieg gegen William Zakari bei.

Der dritte Neuzugang im Köllerbacher Trikot, Rostislav Leicht, sorgte bis 80 Kilogramm mit einem weiteren 15:0 für den nächsten klaren Erfolg.

Dann kam der Moment für einen echten Köllerbacher Routinier. Andrey Shyyka geriet gegen Muhammad Abdurachmanov zunächst mit 0:6 ins Hintertreffen. Doch das Köllerbacher Urgestein gab sich jedoch nicht geschlagen. Shyyka kämpfte sich zurück, erzielte fünf technische Punkte und setzte sich schließlich, beim Stand von 5:6, per Schultersieg durch. Mentale Stärke, Siegeswillen und eine Kondition, die staunen lässt. Vier Mannschaftspunkte für Köllerbach – und ein besonderer Höhepunkt für die KSV-Anhänger und den Fanclub.

Den perfekten Schlusspunkt setzte Vasile Taran. Nach gerade einmal 26 Sekunden war sein Kampf gegen Mustafa Zümbül beendet. Schultersieg, vier Mannschaftspunkte – und damit war das 36:0 endgültig besiegelt.

Zehn Kämpfe, zehn Siege, 36:0 Mannschaftspunkte: Der KSV Köllerbach startet mit einer beeindruckenden Visitenkarte in die neue Bundesliga-Saison. Die Mannschaft hat geliefert – und die Köllerbacher Anhänger durften einen Auftakt nach Maß feiern.

Teamleiter Thomas Geid resümierte nach dem Kampf:“Bereits heute am ersten Kampftag konnte man an den Ergebnissen erkennen, welche großen Leistungsunterschiede es in der neuformierten Bundesliga gibt. Ob diese eingleisige Liga Sinn macht und dem Ringkampfsport dienlich ist, bleibt abzuwarten.“

Am kommenden Samstag reist der KSV zum Meisterschaftsmitfavoriten, dem SC Kleinostheim. Die Wölfe würden sich über zahlreiche mitreisende Fans freuen

KSV Köllerbach ist erster Saarlandpokalsieger der Geschichte

KSV Köllerbach ist erster Saarlandpokalsieger der Geschichte

Historische Premiere in Hüttigweiler – Finale endet punktgleich und nach allen Kriterien unentschieden

Hüttigweiler, 15. August 2026. Der KSV Köllerbach hat Geschichte geschrieben: Bei der Premiere des neu eingeführten Saarlandpokals wurde der KSV am Samstag in der Illtalhalle Hüttigweiler zum ersten Saarlandpokalsieger überhaupt gekürt.

Nach einer erfolgreichen Gruppenphase mit dem KSV Köllerbach, der RG Saarbrücken und dem ASV Hüttigweiler setzte sich der KSV im Halbfinale durch und erreichte das historische erste Saarlandpokal-Finale. Der ASV Hüttigweiler war wie schon in der Gruppenphase der Gegner.

Dort entwickelte sich ein spannender und völlig ausgeglichener Endkampf. Am Ende waren beide Mannschaften punktgleich. Auch die weiteren vorgesehenen Kriterien brachten keinen Unterschied – der Ausgang blieb damit nach allen Kriterien geteilt.

Somit gibt es bei der Premiere des Saarlandpokals zwei Sieger: Der KSV Köllerbach und sein Finalgegner teilen sich den Titel des Saarlandpokalsiegers 2026.

Für den KSV Köllerbach ist dieser Erfolg dennoch ein ganz besonderer Meilenstein. Der traditionsreiche Bundesligist trägt sich damit als erster Saarlandpokalsieger überhaupt in die Geschichte dieses neuen Wettbewerbs ein.

„Für unseren Verein ist dieser historische erste Saarlandpokal ein weiterer besonderer Erfolg. Dass das Finale punktgleich und nach allen Kriterien unentschieden endet, macht diese Premiere sicherlich einzigartig“, so die Verantwortlichen des KSV Köllerbach.

Der KSV Köllerbach bedankt sich bei den Ausrichtern, allen beteiligten Mannschaften, den zahlreichen Zuschauern und den Helfern für einen gelungenen Auftakt des neuen Saarlandpokals.

Foto: Iris Bauer

KSV Köllerbach überzeugt bei der Deutschen Beachwrestling-Meisterschaft

Bei der Deutschen Beachwrestling-Meisterschaft 2026 im Freibad Elstergarten in Oelsnitz/Vogtland präsentierten sich die drei Starter des KSV Köllerbach in hervorragender Form. Mit einem Deutschen Meistertitel sowie zwei Silbermedaillen gehörte der Bundesligist zu den erfolgreichsten Vereinen des Turniers.

Den größten Erfolg feierte Valentin Seimetz in der Gewichtsklasse bis 70 kg. Der KSV-Ringer dominierte das gesamte Teilnehmerfeld und blieb in allen fünf Kämpfen ungeschlagen. Bereits in der Vorrunde setzte er sich souverän gegen Hossein Niko Nahad Hosseini (ASV Ringen Plauen), Idris Ghafori und Erik Negwer (beide RV 1908 Eichenkranz Lugau) sowie Noorullah Mirzad (KFC Leipzig) durch. Im vereinsinternen Finale traf Seimetz auf seinen Mannschaftskameraden Ahmed Fazel Mohammadi und ließ auch dort nichts anbrennen. Mit einem weiteren Sieg durch technische Überlegenheit sicherte er sich verdient den Titel des Deutschen Beachwrestling-Meisters.

Für den Köllerbacher Ausnahmeathleten war es bereits der fünfte Deutsche Meistertitel in Folge im Beachwrestling – eine beeindruckende Erfolgsserie, die seine Ausnahmestellung in dieser Disziplin eindrucksvoll unterstreicht. Seine Bilanz konnte sich erneut sehen lassen: fünf Kämpfe, fünf Siege, 12:0 Wertungspunkte und 18:0 technische Punkte.

Für eine weitere Medaille sorgte Ahmed Fazel Mohammadi, der ebenfalls in der Klasse bis 70 kg antrat. Nach drei überzeugenden Siegen gegen Theocharis Kalanidis (Sport Union Annen), Danish Sakhizada (RV 1908 Eichenkranz Lugau) und Osman Sürmeli erreichte er das Finale. Dort musste er sich lediglich seinem Vereinskameraden Valentin Seimetz geschlagen geben und gewann damit die Silbermedaille. Das vereinsinterne Endduell unterstrich die Dominanz des KSV Köllerbach in dieser Gewichtsklasse.

Auch Tillmann Schäfer wusste in der Klasse bis 90 kg zu überzeugen. Nach einem hart umkämpften Auftaktsieg gegen Iunus Gaisuev (RSV Rotation Greiz) zog er in das entscheidende Duell um den Turniersieg ein. Dort unterlag er Mahomed Rasulov vom KSV Hof und durfte sich über die Silbermedaille sowie den Titel des Deutschen Vizemeisters freuen.

Betreut wurden die drei KSV-Athleten von Christina Schaum, die das Team während des gesamten Wettkampftages engagiert und erfolgreich an der Matte begleitete.

Mit einem Deutschen Meistertitel und zwei Silbermedaillen kehrte der KSV Köllerbach äußerst erfolgreich aus Oelsnitz zurück. Besonders der Doppelerfolg in der 70-kg-Klasse mit Gold für Valentin Seimetz und Silber für Ahmed Fazel Mohammadi sowie die Silbermedaille von Tillmann Schäfer unterstreichen einmal mehr die hohe Qualität der KSV-Ringer – auch im Beachwrestling.

Neuer Trainer in der KSV‑Jugendabteilung: Andrey Shyyka unterstützt das Team

Der KSV Köllerbach meldet eine personelle Verstärkung im Trainerteam der Jugendabteilung. Mit Andrey Shyyka übernimmt ein erfahrener Ringsportfachmann Aufgaben in der technischen Ausbildung, der Trainingsplanung und der strukturierten Begleitung der Nachwuchsathleten. Die Zusammenarbeit mit den bestehenden Trainern hat bereits begonnen und zeigt eine klare, sachliche Ausrichtung, die sich gut in die vorhandenen Abläufe einfügt. Der Verein bewertet diese Ergänzung als wichtigen Schritt zur weiteren Stabilisierung und Weiterentwicklung der Jugendabteilung.

Ziel ist es, die sportlichen Grundlagen der Jugendlichen weiter zu stärken und ihnen verlässliche Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung zu bieten.

Pressesprecher Wolfgang Leo Bauer erklärt: „Mit Andrey Shyyka erhält unser Jugendtrainerteam eine fachlich kompetente Verstärkung. Seine Arbeitsweise fügt sich gut in unsere bestehenden Abläufe ein und unterstützt die nachhaltige Entwicklung der KSV‑Jugend.“

Drei internationale Top-Ringer verstärken den KSV Köllerbach

Der KSV Köllerbach setzt für die kommende Saison ein deutliches Ausrufezeichen auf dem Transfermarkt. Mit Hakan Buyukcingil, Kamil Kerimov und Tigran Minasyan schließen sich gleich drei international erfolgreiche Athleten den Wölfen an. Alle drei bringen Medaillen von Europa- und Weltmeisterschaften mit und verfolgen große sportliche Ziele – gemeinsam mit dem KSV.

Hakan Buyukcingil – Weltklasse für die 125-kg-Klasse

Mit dem erst 21-jährigen Hakan Buyukcingil verpflichtet der KSV einen der größten Nachwuchsstars im internationalen Freistilringen für die Gewichtsklasse bis 125 kg.

Der Türke kann bereits auf beeindruckende Erfolge zurückblicken:

  • Europameister U20 (2023)
  • Bronzemedaillengewinner bei der U20-Weltmeisterschaft (2024)
  • Bronzemedaillengewinner bei der U23-Weltmeisterschaft (2025)
  • Bronzemedaillengewinner bei der Europameisterschaft der Senioren (2026)

Auf die Frage, warum er sich für den KSV entschieden hat, antwortet Buyukcingil mit nur einem Wort: „Kindheitstraum.“ Sein persönliches Ziel ist klar formuliert: Olympiasieger werden.


Kamil Kerimov verstärkt die Freistil-Leichtgewichte

Für die Gewichtsklasse bis 61 kg Freistil wechselt Kamil Kerimov vom KSK Neuss nach Köllerbach.

Der 26-Jährige gehört seit Jahren zur internationalen Spitze und gewann bereits:

  • Bronze bei der Europameisterschaft
  • Bronze bei der U23-Weltmeisterschaft

Die Entscheidung für den KSV fiel ihm leicht: „Meine Freunde und das Team.“ Gemeinsam mit seinen neuen Mannschaftskollegen möchte Kerimov den nächsten Schritt gehen. Sein persönliches Ziel lautet: Europameister werden.


Tigran Minasyan bringt internationale Erfahrung im griechisch-römischen Stil mit

Auch im griechisch-römischen Stil erhält der KSV prominente Verstärkung. Tigran Minasyan wechselt von Rotation Greiz nach Köllerbach und wird künftig die 61-kg-Klasse verstärken.

Der 27-Jährige bringt zahlreiche internationale Erfolge mit:

  • Vize-Militärweltmeister (2024)
  • Bronzemedaillengewinner bei der U23-Europameisterschaft (2021 und 2022)
  • Vize-Weltmeister U20 (2018)

Seine Motivation für den Wechsel macht deutlich, welchen Stellenwert der KSV inzwischen besitzt:

„Ich habe großartige Freunde beim KSV und fühle mich geehrt, Teil dieses starken und außergewöhnlichen Teams zu werden.“

Sein großes sportliches Ziel ist der Gewinn einer Weltmeisterschaft.

Ein starkes Signal für die neue Saison

Mit Buyukcingil, Kerimov und Minasyan gewinnt der KSV Köllerbach nicht nur drei international erfolgreiche Ringer, sondern auch Athleten mit großem Ehrgeiz und hoher Identifikation mit dem Verein. Die Neuzugänge unterstreichen die sportlichen Ambitionen der Wölfe und versprechen den Fans hochklassigen Ringsport in der kommenden Saison.

Herzlich willkommen beim KSV Köllerbach!

Festakt zum 100-jährigen Jubiläum des KSV Köllerbach begeistert Besucher

Festakt zum 100-jährigen Jubiläum des KSV Köllerbach begeistert Besucher

Mit einem abwechslungsreichen Programm, zahlreichen Ehrengästen und bester Stimmung feierte der KSV Köllerbach sein 100-jähriges Vereinsjubiläum in der Kyllberghalle und einem Festzelt im Außenbereich. An zwei Festtagen erlebten die Besucher ein gelungenes Jubiläumswochenende, das die lange Tradition des Vereins würdig in den Mittelpunkt stellte.

Zum feierlichen Festakt am Freitagabend konnte der Verein zahlreiche Gäste aus Politik, Sport und Gesellschaft begrüßen. An der Spitze der politischen Ehrengäste stand Innenminister Reinhold Jost, der in seinem Grußwort die Bedeutung des Ehrenamtes und die herausragende Rolle des KSV Köllerbach für die Region hervorhob. Ebenfalls unter den Gästen waren Vertreter aus verschiedenen Verbänden und befreundeten Vereinen.

Im Rahmen der offiziellen Feierlichkeiten wurden verdiente Mitglieder für ihr langjähriges Engagement und ihre besonderen Leistungen geehrt. Die Ehrungen bildeten den würdigen Auftakt eines Abends, der anschließend von einer Nachwuchsband musikalisch gestaltet wurde. Ab 21 Uhr sorgte die Band „Die Engelfanger“ für beste Unterhaltung und verwandelte den Kyllberg in eine stimmungsvolle Partymeile.

Auch der zweite Festtag bot ein abwechslungsreiches Programm. Beim Motto „Ein Dorf ringt“ konnten Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren erste Erfahrungen auf der Ringermatte sammeln und die Faszination des Ringsports kennenlernen. Unter der Schirmherrschaft von Pascal Arweiler stand dabei der Nachwuchs im Mittelpunkt.

Sportlicher Höhepunkt des Nachmittags war der Freundschaftskampf zwischen dem KSV Köllerbach und dem ASV 08 Hüttigweiler in Kombi mit der RG Saarbrücken. Vor zahlreichen Zuschauern zeigten beide Mannschaften attraktiven Ringsport und lieferten spannende Kämpfe. Am Abend sorgte ein DJ für ausgelassene Stimmung und einen gelungenen Ausklang des Jubiläumsfestes. Den krönenden Abschluss des Jubiläumswochenendes bildete ein beeindruckendes Abschlussfeuerwerk, das den Nachthimmel über Köllerbach erleuchtete und die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des KSV Köllerbach auf eindrucksvolle Weise beendete.

Während der gesamten zwei Tage herrschte eine hervorragende Atmosphäre. Die Besucher genossen das abwechslungsreiche Programm, die gute Bewirtung an mehreren Getränke- und Essensständen sowie die vielen Begegnungen mit Freunden, Sportlern und ehemaligen Sportlern des Vereins.

Zahlreiche Helferinnen und Helfer trugen mit ihrem Einsatz maßgeblich zum Erfolg der Veranstaltung bei.

Mit seinem Jubiläumsfest hat der KSV Köllerbach einmal mehr bewiesen, dass Tradition, Gemeinschaft und Ringsport auch nach 100 Jahren nichts von ihrer Strahlkraft verloren haben.

KSV Köllerbach gewinnt beide Stilarten bei den offenen Landesmeisterschaften

Bei den 21. offenen Landesmeisterschaften der Männer im Freistil und im griechisch-römischen Stil am 14. März in Riegelsberg präsentierte sich der KSV Köllerbach in herausragender Form. Insgesamt 118 Athleten im Freistil und 85 Ringer im griechisch-römischen Stil gingen auf die Matte.

Die Köllerbacher Mannschaft zeigte eine beeindruckende geschlossene Teamleistung und gewann sowohl die Vereinswertung im Freistil als auch im griechisch-römischen Stil. Damit sicherte sich der KSV auch klar die Gesamtwertung des Turniers und unterstrich einmal mehr seine starke Position im saarländischen Ringkampfsport.

Dominante Leistungen im Freistil

Im Freistil stellten sich die Köllerbacher Ringer einer starken Konkurrenz aus zahlreichen Vereinen aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Österreich und der Schweiz.

Besonders erfolgreich verlief das Turnier in der Gewichtsklasse bis 65 kg. Dort setzte sich Fazel Ahmad Mohammadi souverän durch und holte den Turniersieg für den KSV. Im Finale besiegte er Nico Altmeyer vom AC Heusweiler beim Stand von 14:8 auf Schulter.

Eine herausragende Leistung zeigte auch Nils-Adrian Klein in der Klasse bis 74 kg. Trotz einer durchgearbeiteten Nachtschicht bei der Polizei und praktisch ohne Schlaf ging er auf die Matte und kämpfte sich mit beeindruckender Willenskraft bis zum Turniersieg durch. Seine Leistung wurde von vielen Beobachtern als eine der bemerkenswertesten des gesamten Turniers bewertet.

Weitere wichtige Punkte für die Vereinswertung sammelten zahlreiche Köllerbacher Ringer durch gute Platzierungen:

  • Igor Makuch belegte im Limit bis 86 kg einen starken 2. Platz
  • Artem Novosieltsev erreichte in der Klasse bis 79 kg Platz 5
  • Denis Budanov kam in der stark besetzten Gewichtsklasse bis 70 kg auf Platz 6, während Nikolas Makuch dort 7. wurde
  • Ebenfalls 7. wurde Kahniwar Akcay in der Klasse bis 86 kg

Weitere Platzierungen erreichten Saliou Dioulde Diallo (8./79 kg), Felix Hoffmann (12./74 kg), Robin Kiefer (16./74 kg), Florian Zimmer (16./70 kg), Jean-Jacques Kiefer (11./61 kg), Arian Karimullah (4./57 kg) und Zidan Kilinc (4./125 kg).

Diese breite Punkteausbeute über zahlreiche Gewichtsklassen hinweg bildete die Grundlage für den Sieg in der Freistil-Vereinswertung.

Auch im griechisch-römischen Stil vorne

Auch im griechisch-römischen Stil zeigte sich der KSV Köllerbach hervorragend aufgestellt. Allen voran Vasile Taran, der in der Gewichtsklasse bis 82 kg eine beeindruckende Vorstellung bot. Er gewann seine Kämpfe ohne einen einzigen abgegebenen Wertungspunkt und sicherte sich damit souverän den Titel.

Einen weiteren Turniersieg steuerte Kilian Markus Schäfer bei, der sich im Schwergewicht bis 130 kg durchsetzte.

Weitere starke Ergebnisse für den KSV:

  • Marc-Antonio von Tugginer wurde Zweiter in der Klasse bis 77 kg
  • Manuel Hoppe erreichte Platz 4 in der Gewichtsklasse bis 72 kg
  • Ebenfalls Vierter wurde Tillman Milan Schäfer im Limit bis 87 kg

Weitere Platzierungen erzielten Miran Baran (6./130 kg) und Nico Hauch (6./55 kg).

Geschlossene Mannschaftsleistung

Der Erfolg in Riegelsberg basierte nicht nur auf einzelnen Turniersiegen, sondern vor allem auf der Breite der Mannschaft. Über beide Stilarten hinweg erreichten zahlreiche Köllerbacher Ringer gute Platzierungen und sammelten wertvolle Punkte für den Verein.

Mit dem Doppelsieg in beiden Stilarten sowie der Gesamtwertung setzte der KSV Köllerbach ein deutliches Zeichen und bestätigte seine starke Form zu Beginn der Wettkampfsaison.

Für die Betreuung der Athleten waren über fast zwölf Stunden im Einsatz: Teamleiter Thomas Geid, Mannschaftsführer Edib Cakmak sowie Alexander Geid, Bernd Klein und Jürgen Both, die das Team während des gesamten Turniertages unterstützten und begleiteten

Zweiter Neuzugang für die Saison 2026/27

Rostislav Leicht verstärkt den KSV Köllerbach

Der KSV Köllerbach treibt seine Kaderplanung für die Saison 2026/27 weiter voran und präsentiert mit Rostislav Leicht den zweiten Neuzugang. Der 21-jährige Freistilringer wird künftig in den Gewichtsklassen 75/80 kg für die Wölfe auf die Matte gehen.

Rostislav Leicht wechselt von den Johannis Grizzly’s Nürnberg ins Köllertal und bringt bereits starke nationale und internationale Erfolge mit: In der U20 wurde er 3. Europameister sowie Deutscher Meister. Darüber hinaus sicherte er sich bei der Deutschen Meisterschaft der Männer 2025 einen hervorragenden 3. Platz – ein weiterer Beleg für seine Entwicklung im Aktivenbereich.

Seine sportliche Mentalität bringt er klar auf den Punkt: „Kämpfen bis zum Ende.“ Genau diese Einstellung passt zur Identität des KSV Köllerbach – Kampfgeist, Teamzusammenhalt und Wille bis zur letzten Sekunde.

Warum Köllerbach? Für Rostislav Leicht ist es der „freundliche und starke Verein“, der ihn überzeugt hat. Neben einem leistungsorientierten Umfeld schätzt er besonders den familiären Charakter innerhalb der Mannschaft.

Auch seine persönlichen Ziele sind ambitioniert: Olympia 2028 steht langfristig im Fokus. Zudem möchte er mit dem KSV Köllerbach Deutscher Mannschaftsmeister werden.

Mit Rostislav Leicht gewinnt der KSV Köllerbach einen ehrgeizigen, erfolgreichen und entwicklungsfähigen Athleten, der sportlich wie charakterlich hervorragend ins Team passt.

Herzlich Willkommen!

Erster Neuzugang für die Saison 2026/27

Der KSV Köllerbach vermeldet den ersten Neuzugang für die kommende Saison 2026/27:

Mit Dominic Arnold verstärkt ein vielversprechendes Nachwuchstalent die Mannschaft im griechisch-römischen Stil der 86-kg-Klasse.

Der 21-jährige Athlet wechselt vom KSV Rimbach ins blau-weiße Lager der „Wölfe“ nach Köllerbach. Trotz seines jungen Alters kann Arnold bereits beachtliche Erfolge vorweisen:

U20 Deutscher Meister 2024 & 2025

8.Platz bei der U20-Europameisterschaft

Mit diesen Erfolgen zählt Arnold zu den talentiertesten Ringern im griechisch-römischen Stil.

Auf die Frage nach seiner Motivation für den Wechsel betont Arnold die große Tradition und die sportlichen Erfolge des KSV Köllerbach: „Ein erfolgreicher Verein mit Tradition“ – diese Faktoren gaben letztlich den Ausschlag für seine Entscheidung.

Auch seine persönlichen Ziele sind klar formuliert: Dominic Arnold strebt den Deutschen Meistertitel bei den Männern an und möchte Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften gewinnen.

Der KSV Köllerbach heißt Dominic Arnold herzlich willkommen und freut sich auf die Zusammenarbeit in der Saison 2026/27.