Autor: Wolfgang Leo Bauer

Gold und Silber bei der U20-DM

Oliwia Makuch verteidigt ihren DM-Titel

Am vergangenen Wochenende fand die Deutsche Meisterschaft der U 20 freistil und Frauen in Frankfurt/Oder statt. 2024 wurde Oliwia Makuch an gleicher Stelle Deutsche Meisterin. In einem Herzschlag-Finale setzte sie sich in einer Restkampfzeit von 6 Sekunden mit 8 – 6 Punkten gegen die Chemnitzerin Luna Rothenberger durch.

In diesem Jahr zeigte Olli in der Brandenburg-Halle im Sportzentrum der Stadt Frankfurt/Oder in der mit 11 Sportlerinnen besetzten Gewichtsklasse bis 57 kg eine souveräne Pervormance.

In der Qualifikation siegte sie mit Schultersieg gegen Aleyna Rothweiler aus Hemsbach. Im Viertelfinale hatte Sophie Seibert aus Nürnberg keine Chance und landete ebenfalls auf den Schultern. Im Halbfinale traf Oliwia auf Alina Weber vom TSV Kandern. Auch diese Kontrahentin blieb chancenlos und musste eine Schulterniederlage hinnehmen. Damit war das Finale erreicht. Hier traf Oliwia auf Sarah Schulien vom AB Aichhalden. Ein ungefährdeter 5 -1 Punktsieg reichte, um erneut den 1. Platz bei der DM U 20 zu erreichen. Damit verteidigte die DRB Kadersportlerin vom KSV Köllerbach ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich.

Igor Makuch wurde im vergangenen Jahr bei der DM U 20 als jüngster Jahrgang in der Gewichtsklasse bis 79 Kg in einem sehr starken Klassement 5. DM.

In diesem Jahr zeigte sich Igor bereits bei den Saarlandmeisterschaften der Männer in einer großartigen Form. In seiner Gewichtsklasse bis 79 Kg besiegte er alle Gegner entscheidend. Damit war die Zielstellung auf die anstehende DM klar definiert. Es soll eine Medaille werden. Seine Gewichtsklasse (79 Kg) war in Brandenburg mit 13 Teilnehmern besetzt.

Igor rang dementsprechend konzentriert und wirkte reifer in seinen Aktionen. In der Qualifikation punktete er Toni Gutbrod vom TSV Asperg technisch überlegen aus. (10 – 0) Im Viertelfinale ließ er Yasin Cengiz von RSV Kassel keine Chance und schulterte ihn nach 9 – 0 Punkte Führung. Auch im Halbfinale ließ Igor nichts anbrennen. Gegen den Kleinostheimer Aaron Melle siegte Igor mit 10 – 0 Punkten. Damit war das Finale erreicht und die gewünschte Medaille sicher. Im Finale musste Igor gegen Marat Kardanov vom VFL Wolfhagen antreten. Der Hesse war 2024 Deutscher Meister U 20 in der Klasse bis 74 Kg. Auch in diesem Jahr sollte der Sportler vom VFL Wolfhagen seinen Titel in der höheren Gewichtsklasse verteidigen. Nach dem 7 – 0 Punktsieg für Kardanov konnte Igor seinem Gegner zum Titel gratulieren. Als Deutscher Vizemeister zeige Igor Makuch seine beste Leistung auf einer Deutschen Meisterschaft.

Glückwunsch an die Geschwister Makuch, die die Farben des KSV Köllerbach in Frankfurt/Oder würdig vertraten.

Text: Thomas Geid

Foto: Privat

Zwei weitere Neuzugänge für den KSV Köllerbach

Zwei weitere Neuzugänge für den KSV Köllerbach

Der KSV Köllerbach freut sich, zwei weitere hochkarätige Neuzugänge für die kommende Saison bekannt zu geben. Beide Athleten stammen aus Armenien und verstärken das Team in den griechisch-römischen Gewichtsklassen.

Der 24-jährige Hayk Khloyan, amtierender U23-Weltmeister 2024, wird in der Gewichtsklasse bis 97 kg antreten und ersetzt Peter Öhler, der den Verein in Richtung Weingarten verlassen hat.

Ebenfalls neu im Team ist Hayk Melikyan (26), der in der Gewichtsklasse bis 75 kg an den Start gehen wird. Melikyan erreichte bei der Weltmeisterschaft 2024 einen starken fünften Platz und bringt wertvolle internationale Erfahrung mit.

„Wir hoffen, dass diese beiden Sportler unser Team weiter verstärken und unseren Fans spannende Kämpfe bieten“, so Teamleiter Thomas Geid.

Mit diesen Verstärkungen geht der KSV Köllerbach bestens gerüstet in die neue Saison.

Zweiter Neuzugang bei den „Köllerbacher Wölfen“

Zweiter Neuzugang bei den „Köllerbacher Wölfen“

Der KSV Köllerbach verstärkt sein Team für die Saison 2025/26 mit einem weiteren talentierten Ringer. Aus Usbekistan wechselt der erst 21-jährige Mehroj Bakhramov zum saarländischen Bundesligisten.

Auf den jungen Athleten wurden die Verantwortlichen beim Ranking-Turnier in Kroatien im Februar aufmerksam, bei dem er einen starken fünften Platz belegte. Besonders beeindruckend: Bakhramov besiegte dort unter anderem den ehemaligen Weltmeister und Bundesliga-erfahrenen Eldaniz Azizli.

Mannschaftsführer Edib Cakmak zeigt sich erfreut über den Neuzugang:
„Mehroj ist ein junger, vielversprechender Athlet, der perfekt in unser Punktesystem passt. Er wird unser Team in der Gewichtsklasse bis 61 kg (griechisch-römisch) definitiv verstärken.“

Die „Köllerbacher Wölfe“ freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Bakhramov.

Foto: HP-UWW

KSV Köllerbach verpflichtet vierfachen Europameister

KSV Köllerbach verpflichtet vierfachen Europameister

Der saarländische Ringer-Bundesligist KSV Köllerbach sorgt für einen echten Transfercoup: Vom Ligakonkurrenten SV Wacker Burghausen wechselt der vierfache Europameister und Olympiateilnehmer Arsen Harutyunyan zum KSV. In der kommenden Saison wird der Armenier in der Gewichtsklasse bis 61 kg Freistil für die „Wölfe“ auf die Matte gehen.

„Wir freuen uns sehr, unseren Fans einen solchen Hochkaräter präsentieren zu können“, betont Teamleiter Geid. „Es macht uns stolz, dass Arsen sich trotz zahlreicher Angebote anderer Vereine für Köllerbach entschieden hat.“

Mit dieser Verpflichtung setzt der KSV Köllerbach ein starkes Zeichen und verstärkt sein Team mit einem absoluten Top-Athleten.

Foto: HP SV Wacker Burghausen

Etienne Kinsinger verlängert Vertrag beim KSV Köllerbach

Etienne Kinsinger verlängert Vertrag beim KSV Köllerbach

Der KSV Köllerbach freut sich, die Vertragsverlängerung von Etienne Kinsinger bekannt zu geben. 

Das Köllerbacher Eigengewächs bleibt dem Ringererstligisten auch in der Saison 2025/26 treu und wird weiterhin in der Gewichtsklasse bis 66 kg (griechisch-römischer Stil) für die „Köllerbacher Wölfe“ auf die Matte gehen.

Kinsinger hat seine Karriere bereits im Ringer-Kindergarten des KSV Köllerbach begonnen und sich seitdem zu einer festen Größe im Team entwickelt. Seine Vertragsverlängerung ist ein wichtiges Zeichen für die kommende Saison.

„Mit der Entscheidung von Etienne, weiterhin für uns zu kämpfen, setzt er ein klares Zeichen – auch im Hinblick auf die anstehenden Verhandlungen mit weiteren Athleten“, betont Teamleiter Geid.

Der KSV Köllerbach blickt mit Vorfreude auf die neue Saison und ist überzeugt, dass Kinsinger weiterhin eine Schlüsselrolle im Team einnehmen wird.

Foto: Iris Bauer

KSV Köllerbach Mannschaftsspitzenreiter bei den Saarlandmeisterschaften 2025

KSV Köllerbach Mannschaftsspitzenreiter bei den Saarlandmeisterschaften 2025

Wie schon 2024 dominierten die Köllerbacher Wölfe auch in diesem Jahr mit ihrem eigenen Nachwuchs die Gesamtvereinswertung der Landesmeisterschaften, die wieder von der @rg_saarbruecken in der Sporthalle Gersweiler ausgetragen wurden. Dabei belegten unsere Freistiler Platz 1 und unsere Grecos, die mit nur fünf Athleten die Köllerbacher Farben vertraten, Platz 3. Ein gutes Ergebnis!

Im Einzelnen erzielten unsere 16 Ringer, bis auf einen die Mitglieder unserer erfolgreichen 2. Mannschaft, folgende Platzierungen:

Platz 1 und damit Saarlandmeister in ihren Gewichtsklassen wurden

im freien Stil Igor Makuch und Valentin Seimetz, der seinen Finalsieg mit hohem Einsatz erkämpfte,

im griechisch-römischen Stil die beiden Brüder Kilian und Till Schäfer, letzterer trotz längerer Mattenpause. Silbermedaillen gingen an Nico Hauch (Greco), Yves Tuna, der im Köllerbacher Duell Igor Makuch unterlag, und Mokhmad Dadaev (Freistil). Bronze holten sich Nils Klein, Ahmad Mohammadi, beide Freistil, und Timur Gavardashvili (Greco).

Die weiteren Platzierungen:

Platz 4 Nouralden Abozr, Platz 5 Lazar Milosevic, Platz 6 Felix Hoffmann und Kahniwar Akcay, Platz 7 Niklas Adam, der nach seinem 2. Kampf verletzt aufgab, und Platz 8 Nikolas Makuch (bis auf Niklas alle Freistil).

Wir gratulieren zu diesem guten Resultat.

Text: KSV-Facebook

Foto: Edib Cakmak

Nachruf

Mit tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied Egon Himbert

Egon Himbert
11. Januar 1934 – 8. Februar 2025

Egon war über viele Jahrzehnte ein wertvolles Mitglied des KSV Köllerbach. Mit seiner Leidenschaft, seinem Engagement und seiner Kameradschaft hat er unseren Verein nachhaltig geprägt. Sein Wirken und seine Verbundenheit werden unvergessen bleiben.

Die Trauerfeier findet am Montag, den 17. Februar 2025, um 14 Uhr in der Trauerhalle des Friedhofs Köllerbach statt.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.

In dankbarer Erinnerung,
Der KSV Köllerbach

Burghausen zwei Nummern zu groß für den KSV

Burghausen zwei Nummern zu groß für den KSV

Ein „Wunder von Köllerbach“ blieb in diesem Jahr aus. Traurige Gesichter bei Ringern, Fans und Verantwortlichen des KSV Köllerbach, der im Viertelfinalrückkampf gegen den amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister, Wacker Burghausen, noch alles versuchte, um den 9-Punkte-Rückstand aus dem Hinkampf wettzumachen. Einige Ringer hatten viel Gewicht gemacht, um in bestmöglicher Besetzung anzutreten. Las man jedoch die Wiegeliste der Gäste, wurde einem schnell bewusst, dass das Erreichen des Halbfinales wohl nicht mehr zu bewerkstelligen war, zu viele Schlüsselduelle hatte man knapp in Bayern liegenlassen. Der Endstand von 5:16 zeigte dann auch deutlich, dass das Team aus Burghausen für die Wölfe zwei Nummern zu groß war. Nach vier Einzelsiegen im Hinkampf, gelangen den Saarländern sogar am vergangenen Samstag nur drei.

Zaur Nuriev (61 kg GR), dem es sichtlich schwer gefallen war, das nötige Gewicht auf die Waage zu bringen, startete zwar fulminant gegen Fabian Schmitt, ging 5:0 in Führung, brach aber nach zwei Kampfminuten konditionell völlig ein und entging in letzter Sekunde einem Desaster. Er gab zwei Mannschaftspunkte ab, kein Auftakt nach Maß. Dauren Kurugliev, in die 130 kg Freistilklasse aufgerückt, um das Fehlen von Sascha Khotsianivskyi zu kompensieren, machte seine Sache gegen den sieben Kilo schwereren Sven Thiele gut. Dieser ging permanent rückwärts und machte Kurugliev das Punkten schwer. 6:0 hieß es nach sechs Minuten und 2:2 Ausgleich nach zwei Kämpfen. Das Ergebnis im nächsten Kampf, von 2:12 aus Sicht von Valentin Seimetz (66 kg FR) gegen Arsen Harutyunyan, ist deutlicher, als der Kampfverlauf. Vale kämpfte aufopferungsvoll und engagiert gegen den mehrfachen Europameister, hatte aber dann doch das Nachsehen, durch dessen blitzartige Beinangriffe. Auch Peter Öhler musste einen Mannschaftspunkt seinem Widersacher Felix Baldauf überlassen, bevor Marc-Antonio von Tugginer (71 kg GR) auch den letzten Kampf vor der Pause nach Burghausen geben musste. Der starke Witalis Lazovski, im Hinkampf gegen Etienne Kinsinger erfolgreich, siegte gegen „Toni“ zwar knapp, mit 4:3, aber der Pausenstand von 2:7 beendete dann auch schon vorzeitig die Halbfinalträume der Wölfe.

Nach der Pause kam es dann in der 86 kg Freistilklasse zu einem Kampf, der die Kyllberghalle doch noch zum Beben brachte und bestätigte, dass der Schachzug der Verantwortlichen Thomas Geid und Edib Cakmak erstklassig war, Andrey Shyyka zwei Klassen höher starten zu lassen. Der sah sich dann dem knapp zehn Kilo schwereren Eduard Tatarinov gegenüber. Wer Andrey Shyyka kennt, der kennt auch sein Kämpferherz, seine Kondition und seinen unbändigen Siegeswillen. Mental stark kämpfte Andrey sich an Rückstände heran. Die Zuschauer merkten, „da geht noch was“ und so startete Andrey, beim eigentlich aussichtslosen 6:11, eine Aufholjagd, unter tosendem Beifall der Fans und siegte mit 12:11. Hätten Unterbrechungen, um Punktestände zu klären, Tatarinov nicht noch längere Verschnaufpausen verschafft, er hätte mit Sicherheit alle vier Mannschaftspunkte Andrey überlassen müssen. Ein Beispiel dafür, was man mit Ehrgeiz, hartem Training und viel Willen leisten kann. Dieser Kampf war allein das Eintrittsgeld wert und wird in Köllerbach wohl ewig in Erinnerung bleiben. Auf den Boden der Tatsachen zurück geholt, mussten die Wölfe dann jedoch noch eine Schulterniederlage von Mokhmad Dadaev (75kg FR) gegen David Baev hinnehmen. Und auch Vasile Taran (80 kg FR) musste sich Idris Ibaev mit 5:17 beugen. Alexandru Solovei (75 kg GR), der ebenfalls viel Gewicht gemacht hatte, begeisterte mit einem sehenswerten 6:0 Sieg gegen Michael Widmayer. In einem sehr hitzigen Duell behielt Solovei die Überhand und wurde gefeiert. Der bisher ungeschlagene Ukrainer Vasyl Mykhailov (80 kg FR) bekam von Zelimkhan Khadjiev die Grenzen aufgezeigt und verlor 2:6.

Die Köllerbacher beenden somit die Saison 2024/25 im Viertelfinale und werden in den kommenden Tagen bereits erste Gespräche für die neue Saison führen.

Teamleiter Geid:“ Eigentlich hatten wir das Halbfinale ins Visier genommen, das in diesem Jahr, durch das schlechteste Los, leider nicht erreicht werden konnte. Wir sind mit dieser Aufstellung voll auf Risiko gegangen, leider hat es nicht gereicht.“

Die Verantwortlichen des KSV Köllerbach wünschen den Ringern und ihren Familien, den Fans, Helfern Sponsoren und allen Ringkampffreunden ein gesegnetes, friedvolles Weihnachtsfest und ein glückliches, gesundes Neues Jahr 2025.

Foto: Iris Bauer

SV Wacker Burghausen: Halbfinaleinzug nach souveränem Sieg in Köllerbach perfekt – nun wartet Schorndorf

Weitere Fotos: (20+) Facebook

KSV Wölfe benötigen einen „Sahnetag“ im Rückkampf

KSV Wölfe benötigen einen „Sahnetag“ im Rückkampf

Nach der enttäuschenden 5 :14 Niederlage beim amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister Wacker Burghausen, steht der KSV Köllerbach am kommenden Samstag, dem 21.12., vor einer Mammutaufgabe im Rückkampf. Um einen 9-Punkte-Rückstand zu egalisieren, bräuchte man mal wieder ein „Wunder von Köllerbach“. Der Kampf findet in der Kyllberghalle statt. Was hier möglich ist, wenn die Zuschauer „wie ein Mann“ hinter dem Team stehen, hat man schon des öfteren gesehen. Erschwerend kommt allerdings hinzu, dass Freistilass Sascha Khotsianivskyi erneut wegen seiner Sperre im Schwergewicht schmerzlich fehlen wird.

Der Hinkampf begann gleich nicht nach Plan für den KSV, denn Taras Markovych (61 kg) beschränkte sich auf Konter, sein aktiveres Gegenüber, Gulomjon Abdullaev, entführte die ersten zwei Mannschaftspunkte für die Bayern. Peter Öhler (130 kg GR) sicherte sich gegen seinen deutlich schwereren Gegner Ramsin Azizsir einen Punkt, in Anbetracht dessen, was noch folgen sollte, zu wenig. Denn Lazovski (66 kg GR) besiegte Etienne Kinsinger, der kein Rezept fand und einen Punkt abgab. Ein Schlüsselkampf, der zugunsten der Wölfe hätte ausgehen sollen. Als danach auch Dauren Kurugliev (98 kg FR) mit zwei Mannschaftspunkten gegen Erik Thiele nicht im erwarteten Soll lag, wurden die Gesichter in der blauen Ecke deutlich angespannter und das Rechnen begann. Eine Wiederauflage des Bronzeduells von Paris in der 71 kg Freistilklasse gab es dann im letzten Kampf vor der Halbzeit. Dort hatte sich der Köllerbacher Islam Dudaev gegen Iszmail Muszukajev die Bronzemedaille gesichert. Recht glanzlos verlor er allerdings mit 1:6 und musste dem Burghausener Ringerass zwei weitere Mannschaftspunkte überlassen. Mit einer knappen 5:3 Führung der Gastgeber ging es in die Pause.

Nach der Pause verhalf Vasile Taran (86 kg GR) den Wölfen zum Anschlusspunkt und auch Marc-Antonio von Tugginer (75 kg GR), der sich von Michael Widmayer nur zwei Punkte entreißen ließ, überzeugte durch Willensstärke. Den interessantesten Kampf des Abends lieferten sich in der 80 kg Freistilklasse Zelimkjan Khadjev und Vasyl Mykhailov, den der Köllerbacher knapp, mit 5:3, für sich entscheiden konnte. Ein sehenswertes Duell. Mykhailov bleibt weiter ungeschlagen. Andrey Shyyka (75kg FR) unterlag David Baev, der ihm mit schnellen Beinangriffen drei Mannschaftspunkte abtrotzen konnte. Dass Igor Makuch (80 kg GR) Idris Ibaev nichts entgegenzusetzen hatte, war klar, so kam es zum doch zur mehr als deutlichen Niederlage der Wölfe. Die Bürde für den Rückkampf ist hoch, aber abschreiben darf man die Köllerbacher erst, wenn der Kampf über die Bühne gegangen ist.

Die Verantwortlichen und Aktiven hoffen am Samstag auf „eine volle Hütte“ und lautstarke Unterstützung, dann ist alles möglich!

Foto: Fanclub KSV Köllerbach

KSV beendet die Hauptrunde auf Platz zwei der Bundesliga Nord

KSV beendet die Hauptrunde auf Platz zwei der Bundesliga Nord

Zum letzten Kampf der Hauptrunde reiste der KSV Tross nach Unterfranken zum Deutschen Vizemeister der letzten Saison, dem SC Kleinostheim.

Dieser letzte Kampf vor den Play-Offs hatte für beide Teams sportlich keine Relevanz mehr, da die Saarländer bereits als zweiter der Bundesliga Nord feststanden und die Kleinostheimer auf Platz drei blieben.

Vier Einzelsiege verbuchten die Wölfe, sechs Duelle endeten zugunsten der Heimmannschaft. So musste der KSV mit 12:18 die zweite Niederlage der Saison hinnehmen. Technisch überlegene Punksiege gab es für Numan Bayram (61 kg GR) und Valentin Seimetz (66 kg FR). Punktsiege steuerten Vasyl Mykhailov (86 kg FR) und Vasile Taran (98 kg GR) bei. Mykhailov bleibt somit weiter ungeschlagen in dieser Saison, Taran überzeugte bei seinem 11:5 Punktsieg gegen den deutschen Spitzenringer Pascal Eisele.

Aufgrund der drei Kampftage andauernden Sperre unseres Freistilasses (130 kg) Sascha Khotsianivskyi, sah sich Kilian Schäfer Sahmil Sharipov gegenüber, dem er erwartungsgemäß nichts entgegenzusetzen hatte.

Nach dem Kampf dann die mit Spannung erwartete Auslosung der Play-Off-Paarungen. Leider war das Glück in diesem Jahr nicht auf unserer Seite, sondern man wurde dem amtierenden Deutschen Meister Wacker Burghausen zugelost. Mannschaftsführer Edib Cakmak :“Leider haben wir das schwerste Los gezogen und selbst bei eventuellem Weiterkommen wartet wohl kein Geringerer als der ASV Schorndorf, Vizemeister 22/23, die in diesem Jahr wohl die besten Ambitionen haben, die Meisterschaft zu gewinnen. Ein Kampf von David gegen Goliath denken wohl die meisten, aber gekämpft wird auf der Matte und die Stimmung im Team ist hervorragend. Seit langem wieder verfügen wir über eine breite und flexible Mannschaft, die definitiv Paroli bieten kann. Mit einem taktisch gut aufgestellten und sportlich glänzendem Team ist auch Burghausen zu besiegen. Beim Heimkampf werden die Fans einen wichtigen Part spielen, dann ist alles möglich!“

Am kommenden Samstag findet der Viertelfinal-Hinkampf in Burghausen statt, der Rückkampf, auf heimischer Matte am 21.12.

Foto: Edib Cakmak