Kategorie: 1. Mannschaft

Misslungener Saisonstart für den KSV Köllerbach

„Heiß wie Frittenfett“ würde der Fanclub des KSV Köllerbach den emotionalen Zustand vor dem mit Spannung erwarteten ersten Kampf in der neuen 1. Ringerbundesliga – Saison 2023/24 bezeichnen.

Mit den Red Devils aus Heilbronn hatte der KSV Köllerbach gleich einen schweren Brocken vor der Brust, denn die Halbfinalisten der letztjährigen Play-Offs hatten am vergangen Samstag den amtierenden Deutschen Meister ASV Mainz 88 geschlagen.

Kinder des KSV Ringerkindergartens begleiteten ihre großen Vorbilder in die mit 400 Zuschauern gut besetzte Kyllberghalle.

Alexandru Chirtoaca (57kg FR) holte im Auftaktduell 4 Mannschaftspunkte für den KSV Köllerbach, indem er Julian Laas bereits nach 1:18 Minuten besiegte. Denis Demirov, einer der drei bereits eingesetzten Neuzugänge, der normalerweise in der Gewichtsklasse bis 57 Kilo Greco ringt, musste eine Klasse aufrücken und im 61 kg GR antreten. Er verlor gegen Ardit Fazljija mit 0:8.

Highlights beim ersten Heimkampf in der Saison 2023/24 waren die überzeugenden Leistungen der Neuzugänge Pavel Puklavec, der im 75 kg GR Urgestein Adam Juretzko mit 15:0 besiegte, sowie der Kampf von Vasyl Mykhailov, dem frisch gebackenen Bronzemedaillengewinner (79 kg FR) der WM 23 in Belgrad, der im 80 kg FR mit 16:0 gegen Andreas Walter ebenfalls einen technisch überlegenen Sieg erzielte.

Auch der neue Freistil-Kapitän Valentin Seimetz zeigte eine starke Leistung. Er gewann in der Gewichtsklasse bis 66 Kilo Freistil gegen Gamzatgadzsi Halidov mit 3:0.

Niederlagen gab es noch für Peter Öhler (130 kg GR), der jedoch gegen seinen 30 kg schwereren Gegner Eduard Popp eine bärenstarke Leistung zeigte und nur einen Mannschaftspunkt entführen ließ. Publikumsliebling und neuer Grecco-Kapitän Marc-Antonio von Tugginer gab 3 Mannschaftspunkte ab, Andrey Shyyka (75 kg FR) hatte Ramazan Ramazanov nichts entgegenzusetzen, Kevin Gremm (86 kg GR) verlor mit 0:3 gegen Karan Mosebach und auch Piotr Ianulov (98 kg FR) zog gegen Radoslaw Baran den Kürzeren.

Teamleiter Thomas Geid bedauerte die knappe 14:15 Niederlage, betonte jedoch, dass Heilbronn ein starkes Team sei, da sie den deutschen Meister Mainz am letzten Samstag geschlagen hatten. Der KSV Köllerbach bestreitet das nächste Duell am kommenden Samstag in Urloffen.

Text: I&W Bauer

Fotos: Iris Bauer

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Valentin Seimetz wird Dritter bei der Beachwrestling World Series

Der Deutsche Beachwrestling-Meister startete mit dem neu gegründeten Deutschen Beachwrestling-Team erstmals bei einer Worldserie am rumänischen Constanta Beach, und vertrat dort die 70 kg Klasse. Nach zwei Siegen gegen amerikanische Teilnehmer und einer Niederlage gegen einen türkischen Ringer, stand der Köllerbacher im Halbfinale gegen den Aserbaidschaner Ramiz Hasanov, dem er mit 2:3 unterlag. Dennoch erreichte Valentin das „kleine“ Finale um Platz drei und vier, das er gegen den Moldawier Pavel Graur mit 3:2 gewinnen konnte.

Bei dem mit 14 teilnehmenden Nationen hochkarätig besetzten Turnier ist der dritte Platz von Valentin Seimetz sehr hoch einzuschätzen.

In der Gewichtsklasse bis 90 kg wurde Kevin Gremm (KSV Köllerbach) zehnter und Laura Schmitt (KSV Köllerbach, 50 kg) errang im Sandring den fünften Platz. Sie wurde zudem noch mit dem Preis für die beste Technik des Turniers geehrt.

Fotos: Privat

Vasyl Mykhailov verstärkt den KSV Köllerbach

Der Ringer – Erstligist KSV Köllerbach gibt seinen ersten Neuzugang für die Saison 23/24 bekannt.

Vom VFK Schifferstadt wechselt Vasyl Myhailov, ein 28-jähriger Ukrainer mit bulgarischem Pass, zu den Saarländern. Er verstärkt das Team der „Köllerbacher Wölfe“ in der Gewichtsklasse bis 80 kg im freien Stil. Der dritte der WM 2022 konnte in dieser Woche den Europameister-Titel in der 79 kg Klasse für die Ukraine bei der EM in Zagreb gewinnen.

„Wir sind in Köllerbach sehr stolz darauf, dass wir einen solchen Hochkaräter für unser Team verpflichten konnten“, betont KSV Pressesprecher Wolfgang Bauer.

Foto: UWW/Facebook

Sefai und Gremm verlängern

Der KSV Köllerbach gibt bekannt, dass er die Verträge mit zwei Ringern für die kommende Saison verlängert hat.

Pajtim Sefaj wird auch in der nächsten Saison für den Verein auf der Matte stehen und in den Gewichtsklassen 80/86 kg im griechisch-römischen Stil antreten. Der 32-jährige Sefaj ist ein erfahrener Ringer und wird dem Team weiterhin Stabilität bringen.

Kevin Gremm (21) wird in seine zweite Saison bei den Köllerbacher Wölfen gehen. Der 86 kg schwere Greco-Ringer hat in seiner ersten Saison gezeigt, dass er ein vielversprechendes Talent ist und wird sicherlich weiterhin hart arbeiten, um seine Leistung zu verbessern.

Die Vertragsverlängerungen von Sefaj und Gremm sind ein wichtiger Schritt für den KSV Köllerbach, um auch in der nächsten Saison wettbewerbsfähig zu bleiben.

Teamleiter Thomas Geid: „Der Verein freut sich darauf, weiterhin mit diesen beiden Ringern zusammenzuarbeiten und wünscht ihnen viel Erfolg in der kommenden Saison“.

Von Tugginger bleibt in Köllerbach

Marc-Antonio von Tugginer hat seinen Vertrag beim Ringer-Bundesligisten KSV Köllerbach um ein weiteres Jahr verlängert. Der 30-Jährige geht im griechisch-römischen Stil auf die Matte.

Er kann nach Vereinsangaben die Gewichtsklassen bis 71 kg und bis 75 kg für den KSV abdecken. Der Polizeibeamte ist damit seit über einem Jahrzehnt bei den Köllerbachern. Bei der Vertragsunterzeichung sagte von Tugginer, er freue sich auf eine weitere Saison bei den „KSV Wölfen“ und auf die bevorstehende Bundesligasaison, die Ende September beginnt.

Seimetz verlängert beim KSV Köllerbach

Das Köllerbacher Eigengewächs Valentin Seimetz hat seinen Vertrag für die nächste Saison beim Ringererstligisten KSV Köllerbach verlängert. Seimetz war bereits im KSV-Ringer-Kindergarten.

Der 27-Jährige wird in den Gewichtsklasse 66 kg und 71 kg Freistil in der Saison 2023/24 für die Köllerbacher auf die Matte gehen. Seimetz wurde 2018 Deutscher Meister und 2019 Vizemeister. Seimetz ist der Dritte innerhalb weniger Wochen, der seinen Vertrag mit dem KSV verlängert.

Auch Eigengewächs Kinsinger und der Schwarzwälder Öhler treten weiter für Köllerbach an.

Französische Nationalmannschaft im Saarland

Aktuell befindet sich die französische Greco-Nationalmannschaft unter dem wachsamen Auge der Trainer Steeve Guenot und dem in Köllerbach nur allzu bekannten Melonin Noumonvi am Olympiastützpunkt des Saarlandes. Mit von der Partie sind unsere Sportler Etienne Kinsinger, Zaur Nuriev, Kevin Gremm, Tillman und Kilian Schäfer.

Foto: SRV

Text: Jutta Schäfer

Peter Öhler verlängert bei Köllerbach

Der 31-jährige Peter Öhler hat seinen Vertrag beim Ringer-Bundesligisten KSV Köllerbach verlängert. Er bleibt bis zum Ende der kommenden Saison. Das hat der Verein mitgeteilt.

Der Schwarzwälder soll die Gewichtsklassen 98 kg und 130 kg abdecken. Öhler geht damit beim KSV in die dritte Saison. Er war Anfang 2021 in den Verein gewechselt.

Bereits vergangene Woche hatte Köllerbach mit KSV-Eigengewächs Etienne Kinsinger verlängert. Der 26-Jährige startet in der Gewichtsklasse 66 kg Griechisch-Römisch.

Etienne Kinsinger geht weiterhin für den KSV Köllerbach auf die Matte

Etienne Kinsinger hat verlängert. Wir freuen uns sehr, dass er uns auch in der nächsten Saison die Treue hält.

Das Köllerbacher Eigengewächs Etienne Kinsinger hat seinen Vertrag für die nächste Saison beim Ringererstligisten KSV Köllerbach verlängert. Kinsinger, der schon im Ringer-Kindergarten beim KSV das Ringereinmaleins erlernt hat, geht in der Gewichtsklasse 66 kg GR auch in der Saison 2023/24 für die Köllerbacher Wölfe auf die Matte.

Teamleiter Geid sagte dazu: „Mit der Vertragsverlängerung setzt Etienne, nach dem frühen Ausscheiden im Viertelfinale der letzten Saison, ein Ausrufezeichen für die kommenden Verhandlungen mit anderen Athleten.“

Foto: Iris Bauer

KSV Köllerbach scheidet erneut im Viertelfinale aus

Katerstimmung bei den Ringern und Verantwortlichen des saarländischen Ringererstligisten KSV Köllerbach nach der gestrigen Niederlage im Viertelfinalrückkampf gegen den ASV Schorndorf. Denn auch in dieser Saison hatte man das Ziel, das Halbfinale zu erreichen, erneut verpasst. Nach der Hinkampfniederlage von 9:14 beim ASV Schorndorf, wusste man in den Reihen der Köllerbacher, dass ein Weiterkommen beim Rückkampf in der Kyllberghalle ein schwieriges, wenn auch nicht unmögliches Unterfangen sein würde. Eins war jedoch von Vorhinein klar, dafür müsste man in Bestbesetzung antreten können, woran es dann leider letztlich, und da muss man auch sagen – wieder einmal – scheiterte. Die Hiobsbotschaft, dass der 57 kg Greccospezialist Murat Cancaya nicht zur Verfügung stehen würde, erreichte die Saarländer relativ früh. Da kein adäquater Ersatz aufgeboten werden konnte, war es an Nikolas Makuch, bis Samstag drei Kilo Gewicht zu machen und gegen den dritten Deutschen Meister 22, Georgios Scarpello, anzutreten. Nach 2:03 min. hatte dieser ihn auf beiden Schultern, 4:0 Mannschaftspunkte für die Schorndorfer, der imaginäre Vorsprung bereits auf 9 Punkte gewachsen. Die Luft brannte nicht mehr, sie war einfach raus. Man hatte das Gefühl, dass sowohl bei den heimischen Zuschauern, als auch bei einigen Ringern, die Zuversicht nach diesem Kampf bereits verflogen war. Zudem heizte es der Schorndorfer Gästeblock seinen Ringern kräftig ein. Nach dem 14:0 Sieg des Köllerbacher Freistilasses in der 130 kg Klasse, Oleksander Khotsianivskyi (3:0 Punkte), und der 3:14 Niederlage von Alex Chirtoaca (61 kg FR), hatte Peter Öhler (98 kg GR) die Aufgabe, den 3:7 Vorsprung der Schorndorfer nicht noch weiter anwachsen zu lassen. Seine drei Mannschaftspunkte führten die Wölfe wieder auf 6:7 heran und hielten das Duell weiter spannend und offen. Etienne Kinsinger (66 kg GR) brachte die Saarländer dann, im letzten Kampf vor der Pause, mit seinen 2 Mannschaftspunkten sogar mit 8:7 in Führung. Der Dämpfer folgte nach der Pause postwendend. Pjotr Ianoluv (86 kg FR) musste gegen Akhmed Aibuev eine 4:6 Niederlage einstecken, Gleichstand. Spätestens da musste man sich auf Köllerbacher Seite eingestehen, dass der Traum vom Einzug ins Halbfinale wohl geplatzt war. Daran änderten auch die Siege von Mihail Sava (71 kg FR) und Andrey Shyyka (75 kg FR) nichts mehr, denn Pajtim Sefaj ( 80 kg GR – DQ) und Timo Badusch (75 kg GR) lieferten den Württembergern 7 weitere Mannschaftspunkte zum Endstand von 11 : 15 (20 :29 ins.) Somit zieht der ASV Schorndorf ins Halbfinale ein und trifft dort auf den Deutschen Meister Wacker Burghausen. Für die Köllerbacher heißt es nun sich zu sammeln, die Saison zu analysieren und eventuell auch, neue Wege zu gehen um Sponsoren zu akquirieren, die dünne finanzielle Decke abzufedern und den Spitzenringern weiterhin ein attraktiver Erstligist zu bleiben.

Bericht Iris und Wolfgang Bauer