Kategorie: 1. Mannschaft

Köllerbacher Wölfe siegen souverän gegen den ASV Urloffen

Köllerbacher Wölfe siegen souverän gegen den ASV Urloffen mit 21:6

Nach dem klaren Sieg der Vorrunde in Urloffen gab auch im ersten Heimkampf der Rückrunde, mit Stilartwechsel, einen erneut klaren Sieg. Acht von zehn Kämpfen gingen an die Saarländer, und nur die stilartfremd eingesetzten Freistiler Valentin Seimetz (66 kg GR) und Igor Makuch (80 kg GR), der seinen ersten Erstiligaeinsatz hatte, verloren ihre Kämpfe gegen international erfahrene Grecoringer.

In seiner angestammten Gewichtsklasse von 57 kg GR, gewann im Auftaktduell Denis Demirov gegen das Urloffer Nachwuchstalent Leon Schmidt technisch überlegen nach einer Minute 40 Sekunden. Noch schneller war dann Publikumsliebling Oleksandr (Sascha) Khotsianivskyi (130 kg FR). Nach 45 Sekunden stand es bereits 16:0 für den ukrainischen Riesen gegen Aram Shikho. In der 61 kg Freistilklasse konnte Routinier Alex Chirtoaca den amtierenden Deutschen Juniorenmeister und dritten Deutschen Meister, David Kiefer, mit 4:2 in Schach halten.

Erneut zeigte Peter Öhler dann einen bärenstarken Auftritt gegen den ungestüm agierenden Litauer, den 5. der EM der U23, Mindaugas Venckaitis. Er siegte, wie im Vorkampf, mit 4:0 Punkten.

Vor der Pause, wie oben erwähnt, verlor Valentin Seimetz, der sich in den Dienst der Mannschaft gestellt hatte, gegen den dritten Europameister 2021, Aleksandrs Jurkjans, mit nur 2:8 Punkten. Pausenstand somit 11:2 Punkte für den KSV Köllerbach.

Im zweiten Kampfabschnitt setzte Vasyl Mykhailov in der 86 kg FR die Siegesserie der Wölfe fort. Bei seinem 15:0 technischen Sieg hatte er mit Daniel Fischer, dem Deutschen Juniorenmeister 2022, keine Mühe.

Danach sahen die circa 300 Zuschauer in der Kyllberghalle einen absoluten Leckerbissen in der 71 kg Freistilklasse. Die beiden Moldavier Mihail Sava und Urloffens Nikolay Kiryakov schenkten sich nichts. Der Köllerbacher behielt in diesem Freistilspitzenkampf auf höchstem Niveau mit 4:3 die Oberhand.

Die zweite und letzte Niederlage musste dann in seinem Erstligadebut, stilartfremd eingesetzt, der 17 jährige Igor Makuch einstecken. Gegen den international erfahrenen Rumänen Mihai Petic verlor er nach 5 Minuten und 4 Sekunden technisch unterlegen mit 0:16.

In der 75 kg GR konnte Marc-Antonio von Tugginer sich für die knappe 3:3 Niederlage in Urloffen gegen Louis Lay, den Deutschen Vizemeister 2023, mit einem 1:1 Sieg (letzte Wertung) revanchieren.

Im Abschlussduell der 75 kg FR führte Köllerbachs Kultringer Andrey Shyyka nach den ersten drei Minuten mit 4:0 Punkten. Bei diesem Stand musste kurz darauf leider sein Gegner Stefan Käppeler verletzungsbedingt den Kampf aufgeben. Wir wünschen dem Sportler auf diesem Weg schnelle Genesung. Endstand somit 21:6 für die Köllerbacher Wölfe.

Mainz und Heilbronn ließen beide bei ihren Kämpfen Federn. Die Mainzer kamen beim KSV Witten nicht über ein 14:14, die Heilbronner beim TUS Adelhausen nicht über ein 12:12 hinaus. Die Köllerbacher, die bisher noch einen Kampf weniger bestritten haben, stehen aktuell noch auf Platz drei der Tabelle.

In der nächsten Woche geht die Fahrt zum TUS Adelhausen an die schweizer Grenze.

Der nächste Heimkampf wird am 2.12. gegen Neuss in der Kyllberghalle stattfinden.

Text: I&W Bauer

Foto: Iris Bauer

KSV Köllerbach gewinnt bei den Red Devils Heilbronn

KSV Köllerbach gewinnt bei den Red Devils Heilbronn bereits an der Waage 40:0

Nach einem kampffreien Wochenende mit Stilartwechsel zum Rückrundenstart, hieß der Gegner am gestrigen Samstag Red Devils Heilbronn, gegen den man im Vorkampf eine knappe 14:15 Niederlage in der Kyllberghalle hatte einstecken müssen.

Ersatzgeschwächt fuhren die Wölfe nach Heilbronn, zeigten sich allerdings überrascht, denn es gab bereits an der Waage ein 0:40 aus Sicht der Heimmannschaft, die in der 130 kg Freistilklasse keinen adäquaten Gegner gegen unser Freistilass Oleksandr – Sascha – Khotsianivskyi stellen konnte. Zudem brachte Papi in der 66 kg GR sein Gewicht nicht, was die 0:40 Niederlage besiegelte. Der verkleidet angereiste Köllerbacher Fanclub feuerte sein Team euphorisch an und die Zuschauer bekamen insgesamt dennoch 8 Kämpfe zu sehen, wenn auch die Spannung bereits verpufft war und die Sprecher des Livestreams ihrer Verärgerung schon Luft gemacht hatten. Der Kampf in der 66 kg GR konnte, aufgrund der Tatsache, dass Nikolas Makuch noch Jugendlicher ist, wegen Papi`s Übergewicht nicht stattfinden. 15 : 15 unentschieden stand es sportlich am Ende, 0:40 allerdings auf dem Ergebnisprotokoll.

Erwähnenswert die Siege von Peter Öhler in der 98 kg GR Klasse, der seinen Nationalmannschaftskollegen Etka Sever im Prestigeduell mit einem 0:8 von der Matte schickte, Vasyl Mykhailov, der in der 86 kg FR Klasse seinem international erfolgreichen Gegner Friev mit seinem 6:1 Sieg 2 Mannschaftspunkte abtrotzte und Andrey Shyyka (75 kg FR), der L. Eskiev eindrucksvoll mit 13:8 niederringen konnte. Denis Demisov (57 GR), Alex Chirtoaca (61 kg FR), Mihail Sava (71 FR), Toni Tugginer (75 GR), sowie Vincent Schiffler (80 GR) mussten Niederlagen einstecken.

Am kommenden Samstag, dem 18.11.23, begrüßt der KSV Köllerbach das Team des ASV Urloffen in der Kyllberghalle und hofft auf zahlreiche Fans, die das Team um Teamleiter Thomas Geid und Mannschaftsführer Edib Cakmak lautstark unterstützen!

Text: I&W Bauer

Foto: Fanclub KSV/Sören Dewald/Facebook

Lange Gesichter bei den KSV-Verantwortlichen in Mainz

Ersatzgeschwächter KSV verliert in Mainz mit 13:20

Foto: „Lange Gesichter bei den KSV-Verantwortlichen in Mainz“

ASV Mainz 88 gegen KSV Köllerbach, ein Traditionsduell, das seit vielen Jahren für Spannung und packende Begegnungen steht. Am vergangenen Samstag sollte sich jedoch bereits beim Wiegen zeigen, dass die Saarländer wohl wenig Chancen hatten, diese Begegnung für sich zu entscheiden und die beiden Punkte mit Nachhause zu nehmen. Denn Teamleiter Geid musste kurzfristig sogar in zwei Gewichtsklassen umdisponieren. Sowohl in der 130 kg GR, als auch im 75 kg GR standen die Punktegaranten Peter Öhler und Pavel Puklavec nicht zur Verfügung. Ihre Vertreter Kilian Schäfer und Vincent Schiffler verloren erwartungsgemäß und 7 Mannschaftspunkte gingen so an die Pfälzer.

Im ersten Kampf des Abends verlor Alex Chirtoaca erwartungsgemäß gegen den 3. EM 2022, Beka Bujiashvili, mit 0:4 Mannschaftspunkten. Nachdem Tadeus Michalik, der dritte Olympiasieger 2021, dann Kilian Schäfer auf Schulter besiegte, stand es bereits 8:0 für den Gastgeber. Dennoch feuerten der Köllerbacher Fanclub, sogar mit Unterstützung des befreundeten Fanclubs aus Witten, ihre Wölfe weiterhin lautstark an. Mit dem ersten Sieg im ersten Kampfabschnitt verkürzte Zaur Nuriyev (61 kg GR) gegen den jungen Timur Demis, mit einem technisch überlegenen Punktsieg, auf 8:4. Die Aufholjagd setzte dann in der 98 kg Freistilklasse Ahmed Bataev gegen den Mainzer Mannschaftskapitän Wladimir Remel fort. Sein 7:0 Punktsieg brachte den Wölfen zwei weitere Mannschaftspunkte ein. Eine bestechende Form zeigte erneut unser Freistilkapitän Valentin Seimetz (66 kg FR) gegen Ashot Shahbazyan. Er siegte souverän mit 9:0.

Somit gingen die Wölfe sogar mit einer 9:8 Führung in die Pause. Wohl wissend, dass es im zweiten Kampfabschnitt nicht mehr so positiv laufen würde.

Dort gab es dann nur noch einen einzigen, technisch überlegenen, Sieg für das KSV Team durch Vasyl Mykhailov (80 kg FR), den amtierenden Europameister 2023 und 3. Weltmeister 2023 gegen seinen Kontrahenten Pouria Taherkhani.

0:4 Niederlagen mussten Greco-Kapitän Marc Antonio von Tugginer (71 kg GR) gegen den 3. WM 2021, Kristupas Sleyia, und Andrey Shyyka (75 kg FR), gegen den international erfahrenen Ungarn Murad Kuramagomedov einstecken.

Weitere Punktniederlagen gab es für Vincent Schiffler (75 kg GR) und Kevin Gremm (86 kg GR), der jedoch bei seiner 1:2 Niederlage gegen Mateusz Wolny einen beherzten Kampf zeigte.

Teamleiter Thomas Geid resümierte nach dem Kampf:“ Mit zwei Sportlern als Ersatz war hier und heute nicht mehr drin. Wir konzentrieren uns nun auf die Rückrunde.“

Am kommenden Wochenende ist der KSV Köllerbach kampffrei und startet am 11.11. bei den Red Devils in Heilbronn in die Rückrunde. Hier wird versucht, sich für die denkbar knappe 14:15 Niederlage im Hinkampf zu revanchieren. Am 18.11. begrüßt man dann in der Kyllberghalle das Team vom ASV Urloffen.

Der KSV Köllerbach hofft auf viele Zuschauer, die die Wölfe anfeuern.

Text: I&W Bauer

Foto: Iris Bauer

KSV Köllerbach mit 20 : 12 Heimsieg gegen den KSV Witten

Mit einem Heimsieg im fünften Kampf der Saison, gegen den noch punktlosen KSV Witten aus Nordrhein-Westfalen, festigten die Köllerbacher Wölfe am vergangenen Samstag ihren zweiten Tabellenplatz der Bundesliga West.

Die Zuschauer in der nicht vollbesetzten besetzten Kyllberghalle erwarteten einen klaren Sieg des heimischen KSV, da jedoch weder Peter Öhler im Schwergewicht, noch Pavel Puklavec im Aufgebot standen, lag doch eine gewisse Spannung in der Luft und Schlüsselkämpfe mussten gewonnen werden, um die beiden Punkte wirklich zuhause behalten zu können.

Zufrieden konnte Wittens Trainer Samet Dülger noch nach den beiden ersten Kämpfen sein. Das Geburtstagskind hatte nicht mit einem Geschenk in Form eines Sieges über die Saarländer geliebäugelt. Er konnte sich jedoch freuen, dass der 15 jährige Wittener Mika Labes stilartfremd gegen Alex Chirtoaca nur 0:7 unterlag und Witten nach 2 Kämpfen mit 4:2 führte. Denn im 130 kg GR konnte Kilian Schäfer gegen den 30 kg schwereren Mantas Knystautas, 3.WM 2022 und 5.EM 2023, nichts ausrichten und musste ich mit 0:16 nach 2:18 min. geschlagen geben.

Dann wendete sich das Blatt und der KSV Köllerbach siegte fünf Kämpfe in Folge.

Zaur Nuriyev (61 kg GR) siegte technisch überlegen gegen Kuran Izadi, Ahmed Bataev (98 kg FR) mit 13:0 gegen Kiril Kildau. Spannend und viel umjubelt die folgenden beiden Siege. Valentin Seimetz (66 kg FR) errang sich im letzten Kampf vor der Pause gegen Andrei Perpelita einen verdienten 7:4 Sieg. Er kämpfte taktisch klug und rang clever jede Aktion aus. 11:4 der Pausenstand. In der 86 kg Grecoklasse stand Kevin Gremm Noah Englich gegenüber. Gremm war fest entschlossen, seinen ersten Erstligasieg einzufahren und dies merkte man seinem Kampfstil auch an. Von der ersten Sekunde an war er der aktivere Ringer und mit schönen Ausheber Überwürfen ließ er seinem Gegner keine Chance. 8:0 das eindrucksvolle Ergebnis, drei weitere Punkte gingen an das Saarteam.

Im darauffolgenden Kampf musste Marc-Antonio von Tugginer (71 kg GR) eine Schulterniederlage gegen Donior Islamov einstecken.

Altmeister Andrey Shyyka (75 kg FR) stand dem amtierenden Deutschen Juniorenmeister Burak Emin Salviz gegenüber. Nach sechs Minuten stand es 5:1 für

Shyyka, zwei weitere Mannschaftspunkte auf das Konto des heimischen KSV.

Im letzten Kampf des Abends gab es beim Erstligadebüt von Leo Gaal (75 kg GR) eine 0:15 Niederlage gegen Ilie Cojocari. Der international erfahrene Rumäne ließ Leo keine Chance und beendete den Kampf nach 1:43 min.

10 Kämpfe, 7 Siege, wie auch in der Vorwoche zeigen die gute Form des KSV Köllerbach, der am kommenden Samstag beim ASV Mainz 88 antreten wird, der hinter den Saarländern, punktgleich, auf Platz 3 der Tabelle steht.

Der KSV Köllerbach würde sich sehr freuen, wenn viele Fans unser Team auswärts unterstützen würden.

Text: I&W Bauer

Foto: Iris Bauer

Weitere Fotos: Facebook

Doppelkampfwochenende für die Ringer des KSV Köllerbach

Doppelkampfwochenende für die Ringer des KSV Köllerbach

Eine anstrengende Woche sahen die Ringer und Verantwortlichen des KSV Köllerbach auf sich zukommen, denn es stand und steht ein Doppelkampfwochenende am 14./15.10. und ein erneuter Heimkampf am 21.10. an. Heißt also für die Ringer, die Gewicht machen müssen, dies nicht nur für einen Kampf, sondern auch für den Kampf am darauffolgenden Tag zu halten, sowie sechs Tage später erneut über die Waage gehen zu müssen.

Am gestrigen Samstag kam es zum Aufeinandertreffen mit dem Team des südbadischen TUS Adelhausen. Die Duelle der vergangenen Jahre ließen ein knappes Endergebnis erwarten. Dies bestätigte sich jedoch, zur Freude der Köllerbacher, nicht, denn das Team um Teamleiter Geid und Mannschaftsführer Cakmak siegte deutlich mit 18:7.

Mit einem 15:0 technisch überlegenen Sieg gegen Ianis Buzan in der 57kg Freistilklasse und einem 3:1 im Greco-Schwergewicht bis 130 kg gegen Arian Güney legten Alex Chirtoaca und Peter Öhler mit 5 Mannschaftspunkten den Grundstein zum Gesamtsieg. Insgesamt 7 von 10 Kämpfen konnten die Wölfe für sich verbuchen.

Zaur Nuriev (61 GR) siegte gegen Nedyalko Petrov mit 7:3 und auch Ahmed Bataev (98 FR) konnte seinen Kampf danach mit 5:3 gegen Sebastian Jezierzanski, den 3.der EM 2022 und 23 und 5. der WM 2022 siegreich gestalten. Vier Siege im ersten Kampfabschnitt in Folge, ließen auch das Köllerbacher Publikum und ihren lautstarken Fanclub jubeln. Im letzten Kampf vor der Pause kam es ebenfalls zu einem sehr spannenden Duell in der 66 kg Freistilklasse, denn Valentin Seimetz traf auf seinen DRB Kollegen Nico Megerle. Vale dominierte in den ersten Minuten das Geschehen, lief Megerle jedoch in einen Konter, der diesem vier Punkte und den 5:2 Sieg einbrachte. Passiert, das ist Ringen! Pausenstand somit 8:2.

Kevin Gremm (86 GR) musste gegen einen schweren Brocken antreten. Der ausgebuffte, erfahrene Kroate Bozo Starcevic, 8. der Olympischen Spiele 2021, verlangte Kevin einiges ab. Kevin rettete dem Team dennoch einen Mannschaftspunkt und ließ keine technische Überlegenheit seines Gegners zu. Marc-Antonio von Tugginer (71 kg GR) legte einen souveränen, technisch überlegenen Punktsieg mit 15:0 gegen seinen Kontrahenten Norman Trübe hin, den Deutschen A-Jugendmeister 2021 und 4. der DM 2023.

Einen Schultersieg konnte Vasyl Mykhailov (80 kg FR) gegen den Ex-Köllerbacher und Neuadelhausener Georg (Jaba) Harth beim Stand von 13:0 verbuchen. Jaba fand kein Mittel gegen den pfeilschnellen Ukrainer mit bulgarischem Pass. Und wieder gab es Jubelstürme in der Köllerbacher Kyllberghalle.

75 kg Freistil – Altmeister Andey Shyyka traf auf Kevin Henkel, den Deutschen Meister 2015/16/22/23 und 5.EM 2023. Wie so oft gelang es Henkel nicht, Andrey „abzuschütteln“ und Shyykas 7:1 Sieg zeigt wieder einmal deutlich, was dieser mittlerweile 42 jährige Ringer für ein „Konditionswunder“ und exzellenter Techniker ist. Jahr für Jahr eine absolute Bereicherung für das Team, Vorbild und Leitwolf für alle Nachwuchsringer!

Die Niederlage im Abschlusskampf der 75 kg Grecoklasse von Pavel Puklavec gegen den bärenstarken Adelhausener Neuzugang Robert Fritsch schmälerte nicht die geschlossene Mannschaftsleistung der Saarringer. Der Ungar Fritsch, 3. der EM 21 und Europameister 2022 siegte nach 6 Minuten mit 7:3 und forderte Puklavec, der sich tapfer schlug, alles ab.

Am heutigen Sonntag stand das Team aus Köllerbach dem derzeit ungeschlagenen KSK Neuss gegenüber und Ziel war es, die Punkte mit an die Saar zurückbringen, um auf der Tabelle weiter nach vorne zu kommen.

Mit einer, wie Teamleiter Thomas Geid bestätigte:“ Sehr guten geschlossenen Mannschaftsleistung“, gelang dies den Köllerbachern auch an diesem Tag mit 11 Punkten Unterschied eindrucksvoll. 8:19 konnte man an der Tafel des KSK Neuss nach Beendigung des Kampfes lesen, die Tabellenführung war für Neuss dahin, der KSV Köllerbach beanspruchte sogar den zweiten Platz für sich und verwies den Gegner auf Platz drei.

Sechs Siege, davon vier mit technischer Überlegenheit von Nuriev ((61 GR), Tugginer (71 GR), Mykhailov (80 kg FR) und Öhler (130 kg GR) sowie zwei Punktsiege von Puklavec (75 kg GR – 5;2) und Bataev (98 kg FR 3:3) rundeten den stattlichen Auswärtssieg ab. Zufrieden und mit maximaler Punkteausbeute aus diesem Doppelkampfwochenende, kann sich das Team ein paar Tage regenerieren, um dann am Samstag, dem 21.10., die Freunde vom KSV Witten in der Kyllberghalle willkommen zu heißen!

Text: I&W Bauer

Foto: Iris Bauer

KSV Köllerbach mit souveränem 4 : 16 Auswärtssieg beim ASV Urloffen

Am gestrigen Samstag, dem 7.10.23, ging die ca. 180 km weite Fahrt für den KSV Köllerbach zum südbadischen ASV Urloffen. Dort gelang den Wölfen, die sich gut aufgestellt präsentierten, ein ungefährdeter 16:4 Erfolg.

Mit einem 15:3 Sieg startete erneut Alexandru Chirtoaca in den Kampfabend und bescherte in der 57 kg FR seinem jungen Gegenüber, dem amtierenden Deutschen Juniorenmeister und 3. Deutschen Meister 23, David Kiefer, eine sehr deutliche Niederlage.

Der zweite Sieg folgte danach in der 130 kg Klasse. Peter Öhler gelang es, Mindaugas Venckaitis (5.EM U23) mit seinem 4:0 Sieg zwei Mannschaftspunkte zu entführen.

Die erste Niederlage der Saarländer musste in der 61kg GR erneut Denis Demirov einstecken, der 4:9 gegen Sakit Guiyev (AZE) unterlag. Demirov tut sich deutlich schwer damit, in der ihm nicht angestammten Gewichtsklasse von 61 kg zu punkten.

98 kg freier Stil, Pjotr Ianoluv, gewohnt zuverlässig, lässt dem 3. der EM U20, Daniel Fischer, nicht den Hauch einer Chance, siegt 11:0 und bringt den Wölfen den nächsten Sieg mit 3 Mannschaftspunkten ein.

Valentin Seimetz beim Ringen zuzusehen macht einfach nur Spaß. Das Köllerbacher Eigengewächs, amtierender Deutscher Beachwrestling-Meister, Dritter der Beachwrestling World-Serie 2023 in Rumänien, sowie Dritter Deutscher Meister 2022 und 2023, kämpfte um jede einzelne Aktion, konterte clever und siegte verdient mit 8:7 gegen den mehrfachen Medaillengewinner bei französischen Meisterschaften, Quentin Jean René Sticker. Der mitgereiste Köllerbacher Anhang bejubelte seinen Sieg begeistert. Pausenstand im kleinen Hexenkessel „Athletenhalle Urloffen“ 2:9 aus Sicht der Heimmannschaft.

Nach der Pause gelang es Urloffens Florian Neumaier (86 kg GR) nicht, Kevin Gremm mehr als einen Mannschaftspunkt „abzuknöpfen“. Gremm durfte mit dem 0:2 sehr zufrieden sein: „Ich bin froh, dass Andrey jetzt Trainer an der Sportschule ist, denn er ist für mich und mit Sicherheit auch für viele andere junge Athleten, ein Vorbild. Im Training quält er mich immer, um im Männerbereich anzukommen brauche ich das. Das weiß Andrey auch und daher bringt er mich immer an meine Grenzen, wofür ich ihm sehr dankbar bin.“

Danach musste Kapitän Marc-Antonio von Tugginer (71 kg GR) die zweite, wenn auch mit 3:3 denkbar knappste, Niederlage der Saison hinnehmen. Sein Gegner Louis Lay (2. DM 2023, 2. DM JUN 22 und 23) trotzte ihm einen Mannschaftspunkt ab, Toni wirkte ab der fünften Kampfminute müde und konnte die Niederlage nicht verhindern.

„Neuwolf“ Vasyl Mykhailov (80 kg FR), Ukrainer mit bulgarischem Pass, siegte technisch überlegen mit 16:0 nach zwei Minuten und zwei Sekunden gegen Urloffens Nachwuchsmann Joshua Knosp.

Die letzten beiden Kämpfe in der 75 kg Klasse, im freien und klassischen Stil, gingen ebenfalls auf das Konto der Köllerbacher, die somit mit einem 16:4 Sieg im Gepäck die Heimreise ins Saarland antreten durften. Gewohnt mental stark setze sich Andrey Shyyka gegen Nikolay Kiryakov 8:6 durch und auch Neuköllerbacher Pavel Puklavec (2. WM U23 2023) siegte gegen Domenik Chelo mit 10:5.

Eine stramme Woche steht nun für die Wölfe an, denn am kommenden Samstag, dem 14.10., gastiert das Team des TUS Adelhausen in der Kyllberghalle. Einen Tag später geht die Reise zur Konkordia nach Neuss und am 21.10. empfängt man den befreundeten KSV Witten in heimischer Halle. Die Fanfreundschaft beider Vereine hat sich so weit entwickelt, dass man sich gegenseitig auch bei diversen Kämpfen unterstützt.

Text: I&W Bauer

Foto: KSV Köllerbach/privat

Misslungener Saisonstart für den KSV Köllerbach

„Heiß wie Frittenfett“ würde der Fanclub des KSV Köllerbach den emotionalen Zustand vor dem mit Spannung erwarteten ersten Kampf in der neuen 1. Ringerbundesliga – Saison 2023/24 bezeichnen.

Mit den Red Devils aus Heilbronn hatte der KSV Köllerbach gleich einen schweren Brocken vor der Brust, denn die Halbfinalisten der letztjährigen Play-Offs hatten am vergangen Samstag den amtierenden Deutschen Meister ASV Mainz 88 geschlagen.

Kinder des KSV Ringerkindergartens begleiteten ihre großen Vorbilder in die mit 400 Zuschauern gut besetzte Kyllberghalle.

Alexandru Chirtoaca (57kg FR) holte im Auftaktduell 4 Mannschaftspunkte für den KSV Köllerbach, indem er Julian Laas bereits nach 1:18 Minuten besiegte. Denis Demirov, einer der drei bereits eingesetzten Neuzugänge, der normalerweise in der Gewichtsklasse bis 57 Kilo Greco ringt, musste eine Klasse aufrücken und im 61 kg GR antreten. Er verlor gegen Ardit Fazljija mit 0:8.

Highlights beim ersten Heimkampf in der Saison 2023/24 waren die überzeugenden Leistungen der Neuzugänge Pavel Puklavec, der im 75 kg GR Urgestein Adam Juretzko mit 15:0 besiegte, sowie der Kampf von Vasyl Mykhailov, dem frisch gebackenen Bronzemedaillengewinner (79 kg FR) der WM 23 in Belgrad, der im 80 kg FR mit 16:0 gegen Andreas Walter ebenfalls einen technisch überlegenen Sieg erzielte.

Auch der neue Freistil-Kapitän Valentin Seimetz zeigte eine starke Leistung. Er gewann in der Gewichtsklasse bis 66 Kilo Freistil gegen Gamzatgadzsi Halidov mit 3:0.

Niederlagen gab es noch für Peter Öhler (130 kg GR), der jedoch gegen seinen 30 kg schwereren Gegner Eduard Popp eine bärenstarke Leistung zeigte und nur einen Mannschaftspunkt entführen ließ. Publikumsliebling und neuer Grecco-Kapitän Marc-Antonio von Tugginer gab 3 Mannschaftspunkte ab, Andrey Shyyka (75 kg FR) hatte Ramazan Ramazanov nichts entgegenzusetzen, Kevin Gremm (86 kg GR) verlor mit 0:3 gegen Karan Mosebach und auch Piotr Ianulov (98 kg FR) zog gegen Radoslaw Baran den Kürzeren.

Teamleiter Thomas Geid bedauerte die knappe 14:15 Niederlage, betonte jedoch, dass Heilbronn ein starkes Team sei, da sie den deutschen Meister Mainz am letzten Samstag geschlagen hatten. Der KSV Köllerbach bestreitet das nächste Duell am kommenden Samstag in Urloffen.

Text: I&W Bauer

Fotos: Iris Bauer

Weitere Fotos bei: Facebook

Valentin Seimetz wird Dritter bei der Beachwrestling World Series

Der Deutsche Beachwrestling-Meister startete mit dem neu gegründeten Deutschen Beachwrestling-Team erstmals bei einer Worldserie am rumänischen Constanta Beach, und vertrat dort die 70 kg Klasse. Nach zwei Siegen gegen amerikanische Teilnehmer und einer Niederlage gegen einen türkischen Ringer, stand der Köllerbacher im Halbfinale gegen den Aserbaidschaner Ramiz Hasanov, dem er mit 2:3 unterlag. Dennoch erreichte Valentin das „kleine“ Finale um Platz drei und vier, das er gegen den Moldawier Pavel Graur mit 3:2 gewinnen konnte.

Bei dem mit 14 teilnehmenden Nationen hochkarätig besetzten Turnier ist der dritte Platz von Valentin Seimetz sehr hoch einzuschätzen.

In der Gewichtsklasse bis 90 kg wurde Kevin Gremm (KSV Köllerbach) zehnter und Laura Schmitt (KSV Köllerbach, 50 kg) errang im Sandring den fünften Platz. Sie wurde zudem noch mit dem Preis für die beste Technik des Turniers geehrt.

Fotos: Privat

Vasyl Mykhailov verstärkt den KSV Köllerbach

Der Ringer – Erstligist KSV Köllerbach gibt seinen ersten Neuzugang für die Saison 23/24 bekannt.

Vom VFK Schifferstadt wechselt Vasyl Myhailov, ein 28-jähriger Ukrainer mit bulgarischem Pass, zu den Saarländern. Er verstärkt das Team der „Köllerbacher Wölfe“ in der Gewichtsklasse bis 80 kg im freien Stil. Der dritte der WM 2022 konnte in dieser Woche den Europameister-Titel in der 79 kg Klasse für die Ukraine bei der EM in Zagreb gewinnen.

„Wir sind in Köllerbach sehr stolz darauf, dass wir einen solchen Hochkaräter für unser Team verpflichten konnten“, betont KSV Pressesprecher Wolfgang Bauer.

Foto: UWW/Facebook

Sefai und Gremm verlängern

Der KSV Köllerbach gibt bekannt, dass er die Verträge mit zwei Ringern für die kommende Saison verlängert hat.

Pajtim Sefaj wird auch in der nächsten Saison für den Verein auf der Matte stehen und in den Gewichtsklassen 80/86 kg im griechisch-römischen Stil antreten. Der 32-jährige Sefaj ist ein erfahrener Ringer und wird dem Team weiterhin Stabilität bringen.

Kevin Gremm (21) wird in seine zweite Saison bei den Köllerbacher Wölfen gehen. Der 86 kg schwere Greco-Ringer hat in seiner ersten Saison gezeigt, dass er ein vielversprechendes Talent ist und wird sicherlich weiterhin hart arbeiten, um seine Leistung zu verbessern.

Die Vertragsverlängerungen von Sefaj und Gremm sind ein wichtiger Schritt für den KSV Köllerbach, um auch in der nächsten Saison wettbewerbsfähig zu bleiben.

Teamleiter Thomas Geid: „Der Verein freut sich darauf, weiterhin mit diesen beiden Ringern zusammenzuarbeiten und wünscht ihnen viel Erfolg in der kommenden Saison“.