Kategorie: 1. Mannschaft

Bitterer Abend

KSV Köllerbach unterliegt Weingarten im 1. Viertelfinale mit 11:18!

Es war alles angerichtet für einen großen Ringkampfabend. Volle Halle, gespannte Gesichter und diese besondere Mischung aus Hoffnung, Nervosität und Vorfreude.

Am ersten Samstag im neuen Jahr 2026 empfing der KSV Köllerbach den SVG 04 Weingarten. Nach zehn Kämpfen stand eine 11:18-Niederlage auf der Anzeigetafel. Ein Ergebnis, das schmerzt. Und doch eines, das den Einsatz und den Charakter der Köllerbacher Mannschaft nur unzureichend widerspiegelt.

Der Auftakt verlief aus Sicht des KSV denkbar ungünstig. Denn es stand nicht der armenische Neuzugang Arsen Harutyunyan, der dem Verein nicht zur Verfügung stand, auf der Matte, sondern Florian Zimmer musste im 61kg Freistil Daniel Layer gegenübertreten. Zimmer wollte mutig agieren, doch Layer setzte früh klare Akzente und ließ keine Zweifel aufkommen. Nach nur gut einer Minute musste Zimmer die technische Überlegenheit des Gästeringers anerkennen.

Auch im Schwergewicht im griechisch-römischen Stil hatte Kilian Markus Schäfer, der zudem nicht ganz fit war, einen schweren Stand gegen Eduard Popp. Denn auch der zweite armenische Neuzugang stand krankheitsbedingt nicht zur Verfügung. Schäfer kämpfte beherzt, hielt lange dagegen. Doch Popp punktete konstant und entschied den Kampf ebenfalls vorzeitig für sich. Weingarten setzte damit früh ein deutliches Zeichen. Die Stimmung des Köllerbacher Publikums war dementsprechend am Tiefpunkt.

Der dritte Kampf brachte dann einen ersten emotionalen Moment. Etienne Kinsinger stellte sich im der 66kg Greco Romeo Beridze. Es war ein taktischer Kampf, geprägt von Vorsicht, Spannung und kleinen Details. Kinsinger arbeitete diszipliniert, musste sich am Ende aber knapp nach Punkten, ohne technische Wertung, geschlagen geben. Die Niederlage war bitter, weil hier mehr möglich schien.

Der Funke sprang jedoch im vierten Kampf auch aufs Publikum über. Ahmed Bataev (98kg FR) zeigte eine starke Vorstellung. Von Beginn an übernahm er die Kontrolle, setzte seine Angriffe durch und trieb seinen Gegner Mohamed Umkhadjiev immer wieder an den Rand der Matte. Mit technischer Überlegenheit holte Bataev vier wichtige Mannschaftspunkte.

Doch Weingarten blieb stabil und ließ sich nicht aus dem Konzept bringen. Valentin Seimetz zeigte im 71kg Freistil, einem wichtigen Schlüsselkampf, eine engagierte Leistung gegen Marcel Wagin, kämpfte bis zur letzten Sekunde und ließ sich auch von Rückständen nicht entmutigen. Am Ende reichte es dennoch nicht zum Sieg.

Zur Pause lag der KSV mit 4:11 zurück.

Im zweiten Kampfabschnitt versuchte der KSV, noch einmal alles in die Waagschale zu werfen.

Vasile Taran (86kg GR) zeigte großen Einsatz. Er arbeitete viel, musste sich aber einem clever ringenden Florian Neumaier geschlagen geben, der in den passiv angeordneten Bodenlagen für Taran scheinbar auch etwas mehr Zeit bekam, seine Wertungen zu erzielen als mancher Köllerbacher.

Der spannendste Kampf des Abends folgte in der 75kg GR Klasse. Hayk Melikyan lieferte sich mit Otar Abuladze einen offenen Schlagabtausch. Beide schenkten sich nichts. Punkt um Punkt, Aktion um Aktion. Am Ende fehlte Melikyan ein Wimpernschlag. Hätte Mattenleiter Gideon Bibbo, der an diesem Abend mehrfach von seinen Kollegen überstimmt wurde und wohl nicht seinen besten Tag erwischt hatte, manche Aktion anders bewertet, hätte Melikyan den Kampf für sich entscheiden können. Bitter für den Ringer und auch für den KSV Köllerbach. Die knappe Niederlage tat weh, da das Endergebnis somit auch deutlich besser ausgefallen wäre. Dennoch honorierte das Publikum Meklikyans Einsatz mit viel Applaus.

Ein echtes Ausrufezeichen setzte anschließend Vasyl Mykhailov 88kg FR). Der Ukrainer im Wölfe-Team dominierte den Kampf, blieb ruhig, konzentriert und variabel. Mit einem klaren Punktsieg brachte er den KSV wieder etwas heran. Kurzzeitig lag eine kleine Aufholjagd in der Luft.

Diese Hoffnung wurde im neunten Kampf weiter genährt. Andrey Shyyka gewann seinen Kampf (75kg FR) durch Schultersieg. Ein explosiver Moment. Jubel. Emotionen. Vier Punkte für die Wölfe. Die Halle tobte, Shyyka wurde, wie so oft, gefeiert.

Doch Weingarten zeigte im letzten Kampf seine Klasse. Marc-Antonio Von Tugginer (80kg GR) stellte sich, eine Gewichtsklasse aufgerückt, Samuel Bellscheidt. Von Tugginer kämpfte tapfer, doch der Germane nutzte seine Chancen konsequent und sorgte mit technischer Überlegenheit für die Entscheidung zugunsten der Gäste.

So endete ein intensiver, emotionaler Abend mit einer 11:18 Niederlage für den KSV Köllerbach. Eine Niederlage, die enttäuscht, weil die Mannschaft nie aufgab, weil sie kämpfte, weil sie Charakter zeigte. Gerade im Viertelfinale wird jeder Fehler bestraft, jede kleine Unachtsamkeit kann den Ausschlag geben, jeder Punkt zählt.

Am nächsten Samstag heißt es für die Saarländer, in Weingarten alles zu versuchen, das Halbfinale noch zu erreichen. Kein leichtes Unterfangen. „Aber wer die Wölfe kennt, der weiß, dass man das Team erst abschreiben darf, wenn auch die nächsten zehn Kämpfe ausgetragen sind. Es ist noch alles möglich“, äußerte sich Teamleiter Thomas Geid zuversichtlich.

Ringer und Verantwortliche hoffen auf lautstarke und zahlreiche Unterstützung der eigenen Fans!

Jetzt zählt es!

Am Samstag, dem 3. Januar 2026, startet der KSV Köllerbach in die entscheidende Phase der Saison. Im Trimm-Treff Püttlingen empfangen die Blau-Weißen um 19:30 Uhr den SV Germania Weingarten zum ersten Viertelfinale der 1. Ringer-Bundesliga. Es ist bereits das dritte Duell beider Teams in der laufenden Saison – und die bisherigen Begegnungen haben gezeigt, wie eng dieses Aufeinandertreffen ist.

Der Blick zurück auf die Hauptrunde macht deutlich, warum den Zuschauern ein echter Playoff-Krimi bevorsteht. Im Vorkampf Ende September unterlag der KSV in Weingarten nur knapp mit 15:19. Der Kampf war bis zum Schluss offen, mehrere Begegnungen wurden erst in den letzten Sekunden entschieden.

Trotz der Niederlage zeigte Köllerbach bereits dort, dass man mit dem starken Gegner aus Nordbaden auf Augenhöhe ringen kann.

Im Rückkampf im November brannte der KSV Köllerbach dann vor heimischer Kulisse ein echtes Feuerwerk ab. Mit großem Einsatz, taktischer Disziplin und der lautstarken Unterstützung der Fans gelang ein verdienter 17:12-Heimsieg. Dieser Erfolg war nicht nur sportlich wichtig, sondern auch ein klares Signal: Vor heimischer Kulisse ist der KSV nur schwer zu bezwingen.

Mit jeweils einem Sieg aus der Hauptrunde gehen beide Mannschaften nun in die Play-Offs, in denen bekanntlich andere Gesetze gelten. Jetzt entscheiden Tagesform, Nervenstärke und die richtige Einstellung. Der SV Germania Weingarten bringt viel Erfahrung und individuelle Klasse mit, während der KSV Köllerbach auf mannschaftliche Geschlossenheit und den Heimvorteil setzt.

Gerade der erste Viertelfinalkampf ist von großer Bedeutung. Ein starkes Ergebnis vor eigenem Publikum kann die Weichen für den Rückkampf stellen. Gleichzeitig weiß jeder im KSV-Lager, dass Weingarten jederzeit in der Lage ist, auch auswärts wichtige Punkte mitzunehmen.

Die Fans dürfen sich auf eine intensive Atmosphäre, hochklassige Duelle und echten Playoff-Ringkampfsport freuen. Wenn am Samstagabend die Matte freigegeben wird, geht es um nichts Geringeres als den ersten Schritt Richtung Halbfinale.

Der KSV Köllerbach ist bereit – und zählt auf die Unterstützung seiner Anhänger und auf die Anfeuerung seines Fanclubs Köllerbacher Buwe!

Auf geht’s Wölfe, zeigt die Zähne!

KSV Köllerbach trifft im Vierfinale auf den SV Germania Weingarten

Der KSV Köllerbach unterlag am 14. Kampftag der 1. Ringer-Bundesliga auswärts beim KSC Hösbach mit 4:26. Es entwickelte sich ein Mannschaftskampf, in dem die Gastgeber früh die Kontrolle übernahmen. Für die Vikings aus Unterfranken ging es noch darum, die Play-Offs abzusichern, was sich auch in ihrer Aufstellung widerspiegelte, Köllerbach hatte diese bereits sicher.

In den ersten fünf Kämpfen setzte sich Hösbach klar durch. Köllerbach konnte zwar phasenweise Akzente setzen, musste sich aber in allen Gewichtsklassen geschlagen geben. Zur Pause stand es 15:0 für die Heimmannschaft. Vor allem in den griechisch-römischen Kämpfen zeigte Hösbach seine Stärke und sammelte wichtige Mannschaftspunkte.

Nach der Pause gelang dem KSV Köllerbach ein Lichtblick. Vasyl Mykhailov gewann seinen Kampf im Freistil souverän nach Punkten und holte drei Zähler für. Auch Vasile Taran überzeugte mit einem knappen Punktsieg und bewies in einem ausgeglichenen Duell Übersicht und Konstanz. In den übrigen Begegnungen setzte sich jedoch erneut Hösbach durch.

Der KSV trat ersatzgeschwächt an und setzte drei Nachwuchsringer ein. Trotz der deutlichen Niederlage bleibt die Saison insgesamt positiv. Mit dem sechsten Tabellenplatz hat Köllerbach die Play-Offs erreicht. „Die beiden letzten Kämpfe waren nicht das gelbe vom Ei. Aber man kann halt nur mit den Mädchen tanzen, die da sind“, zog Teamleiter Geid sein Resümee.

Im Viertelfinale treffen die Wölfe am 3.1.26 im Püttlinger Trimm-Treff und am 10.01.26 auswärts auf die Germanen aus Weingarten. Dort will das Team eine Leistungssteigerung zeigen und wird versuchen, wieder alle Topringer auf die Matte zu bekommen.

Kartenvorverkauf:

– Foyer der Kyllberghalle: 22.12.25 und 30.12.25 zwischen 18:00 und 19:00 Uhr

REWE Martin in Heusweiler: 22.12.25 – 30.12.25

Online-Reservierung(gegen Vorkasse) unter der Mail-Adresse: info@ksv-koellerbach.de

Der KSV Köllerbach wünscht allen Ringern, ihren Familien, den Sponsoren, Fans, Verantwortlichen und Helfern ein entspanntes Weihnachtsfest und ein glückliches, gesundes Neues Jahr 2026!

Gebrauchter Abend für den KSV Köllerbach

Am 13. Kampftag der 1. Ringer-Bundesliga empfing der KSV Köllerbach den ASV Schorndorf zum Heimkampf. Gegen den Tabellenzweiten und amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister musste sich der KSV am Ende mit 6:28 geschlagen geben. In der Tabelle bleibt Köllerbach weiterhin auf dem fünften Platz.

Der Mannschaftskampf begann mit mehreren Begegnungen, in denen sich die Gäste früh Vorteile sichern konnten. Nico Hauch unterlag im griechisch-römischen Stil durch Schultersieg. Im Schwergewicht zeigte Oleksandr Khotsianivskyi über die volle Kampfzeit eine engagierte Leistung, musste sich jedoch nach Punkten geschlagen geben. Auch Valentin Seimetz hielt den Kampf offen, verlor aber knapp. In den weiteren Kämpfen vor der Pause setzte sich Schorndorf mehrfach deutlich durch und führte zur Pause mit 16:0.

Nach der Pause sorgte Vasyl Mykhailov für die ersten Mannschaftspunkte des KSV. Er gewann seinen Freistilkampf technisch überlegen. Anschließend setzte sich Andrey Shyyka nach sechs Minuten durch und holte weitere Punkte für die Gastgeber. In den verbleibenden Begegnungen zeigte der ASV Schorndorf seine individuelle Stärke und baute den Vorsprung weiter aus.

Shyyka:“ Unser Kader ist einfach zu klein, um solche Ausfälle kompensieren zu können. Wir bräuchten dann mehr Sponsoren.“

Der KSV Köllerbach musste an diesem Kampftag verletzungs- und krankheitsbedingt auf mehrere Stammkräfte verzichten und trat mit vier Nachwuchskräften an. Trotz der Niederlage sind die Play-Offs weiterhin gesichert.

Teamleiter Thomas Geid brachte es nach dem Kampf auf den Punkt: „Heute war nix zu holen für uns“!

Köllerbach ringt sich in die Play-Offs

Köllerbach ringt sich in die Play-Offs

Überzeugender 25:5 Heimsieg gegen Burghausen

Mit einem beeindruckenden 25:5 Heimsieg über den favorisierten SV Wacker Burghausen hat der KSV Köllerbach am Samstagabend seine Play-Off-Ambitionen eindrucksvoll bestätigt.

Vor rund 300 Zuschauerinnen und Zuschauern herrschte in der Kyllberghalle eine spannende Atmosphäre. Schon während des Einlaufens war zu spüren: Heute wollte die Mannschaft ein Zeichen setzen und sie tat es dann auch.

Zunächst musste sich allerdings Florian Zimmer (61.kg GR) früh Fabian Schmitt geschlagen geben. Schmitt punktete schnell und entschied den Kampf nach etwas mehr als zwei Minuten durch technische Überlegenheit. Ein bitterer Start, doch Zimmer kämpfte mutig und gab nie auf. Das Publikum würdigte seinen Einsatz mit Applaus.

Doch was danach folgte, war ein echter Köllerbacher Sturmlauf. Schwergewichtler Oleksandr Khotsianivskyi legte im Freistil eine Demonstration seiner Stärke hin. Mit schnellen Beinangriffen sammelte er Punkt um Punkt und gewann in nur 66 Sekunden – ebenfalls durch technische Überlegenheit. Die Halle tobte, und der Ausgleich war perfekt.

Valentin Seimetz machte es anschließend ähnlich. Im 66kg Freistil übernahm er von Beginn an die Kontrolle und brachte seinen Gegner Panjshiri in dauerhafte Bedrängnis. Nach etwas mehr als einer Minute beendete er den Kampf per Schultersieg, eine Szene, die wie ein Signal an die Kollegen wirkte: Heute gehört die Matte uns.

Knapp wurde es dagegen im 98kg (griechisch-römisch). Ahmed Bataev lieferte sich mit Valentino Prelic ein taktisch geprägtes Duell. Am Ende fehlte ein Punkt und der Gast holte eine knappe Entscheidung. Dennoch zeigte Bataev Kämpferherz und blieb bis zur letzten Sekunde aktiv, zumal er sich an diesem Abend stilartfremd in den Dienst der Mannschaft stellte. Das sollte es dann aber gewesen sein an Punkten, die man dem Gast überließ.

Hayk Melikyan stellte die Weichen klar. Er dominierte seinen Gegner Lazovski nach Belieben, griff mutig an und punktete variabel. Das 15:0 brachte Köllerbach zur Pause mit 12:5 in Führung.

Nach der Pause blieb das Bild gleich – konzentriert, konsequent und mannschaftlich geschlossen. Die Wölfe ließen dem Gegner keine Chance. Vasyl Mykhailov attakierte im 86kg FR immer wieder mit gewohnt blitzschnellen Beinangriffen, blieb technisch sauber und gewann verdient mit 12:3.

Auch Andrey Shyyka zeigte in einem engen Kampf starke Nerven, Kondition und Willenskraft. Gegen Kartojev blieb er ruhig und drehte den Fight im zweiten Abschnitt zum wichtigen 7:5. Seine mentale Stärke und Ausdauer, ein Vorbild für jeden Ringer, egal welchen Alters.

Lauter Jubel brandete auch beim Kampf von Vasile Taran aus. Gerade einmal 69 Sekunden brauchte er, um seinen Kontrahenten Rothe mit wuchtigen Aktionen zur technischen Überlegenheit zu bringen.

Marc-Antonio Von Tugginer sorgte kurz darauf mit einem Schultersieg für ein weiteres Highlight. Die Zuschauer umjubelten auch den Mannschaftskapitän lautstark. Besonders beeindruckend war sein energisches Nachsetzen in Bodenlage.

Zum Abschluss sicherte Igor Makuch im 80kg Freistil mit einem 2:2-Punktsieg den Endstand. Auch hier war es der größere Wille, der die entscheidende Wertung brachte. Das Sahnehäubchen auf einem unglaublichen Kampfabend, der den Fans und Verantwortlichen Freude auf die kommenden Aufgaben beschert.

Der fünfte Tabellenplatz bleibt bestehen, doch die Bedeutung des Abends geht weit darüber hinaus: Mit diesem Sieg ist der KSV Köllerbach sicher in den Play-Offs. Teamleiter Geid fasste es nach dem Kampf passend zusammen: „Topteamleistung – Einer für alle, alle für Einen. Wir haben unser Saisonziel erreicht und schauen jetzt, was noch alles möglich ist. Wir werden weiter alles versuchen.“

Die Fans dürfen sich freuen: Mit dieser Leistung ist dem KSV in der Endrunde einiges zuzutrauen.

KSV Köllerbach unterliegt Spitzenreiter Kleinostheim mit 23:9

KSV Köllerbach unterliegt Spitzenreiter Kleinostheim mit 23:9

Am 11. Kampftag der 1. Bundesliga musste der KSV Köllerbach beim Tabellenführer SC Kleinostheim eine 23:9-Niederlage hinnehmen.

Der Auftakt verlief unglücklich: Florian Zimmer konnte wegen Übergewichts nicht antreten, sodass die Gastgeber früh mit 4:0 in Führung gingen. Doch Oleksandr Khotsianivskyi setzte direkt ein positives Zeichen. Mit einem kontrollierten 4:2-Punktsieg im Schwergewicht holte er den ersten Punkt für Köllerbach. Auch Valentin Seimetz zeigte im 66-kg-Limit eine solide Leistung, musste sich jedoch nach einem intensiven Duell knapp geschlagen geben.

Für einen kurzen Wendepunkt sorgten die beiden Griechisch-Römisch-Spezialisten Hayk Khloyan und Hayk Melikyan. Khloyan gewann nach wenigen Sekunden auf Schulter, Melikyan dominierte seinen Kampf klar und holte vorzeitig vier wichtige Mannschaftszähler. Zur Pause lag Köllerbach überraschend mit 9:6 vorn.

Nach dem Wiederanpfiff übernahm jedoch der SC Kleinostheim wieder die Kontrolle. Igor Makuch kämpfte engagiert, unterlag aber knapp. In den anschließenden Kämpfen setzten sich die favorisierten Gastgeber routiniert durch. Shyyka, Taran, Schiffler und Touna wehrten sich zwar nach Kräften, konnten die hohe Qualität des Spitzenreiters aber nicht mehr ausgleichen.

Teamleiter Thomas Geid erklärte nach dem Abend: „Einige Stammkräfte fehlten heute, aber die Mannschaft hat sich ordentlich präsentiert.“

Köllerbach bleibt trotz der Niederlage auf Tabellenplatz fünf und bereitet sich nun auf die kommenden Aufgaben vor.

KSV Köllerbach gewinnt klar mit 27:9 gegen Freiburg

KSV Köllerbach gewinnt klar mit 27:9 gegen Freiburg

Der 10. Kampftag der 1. Ringerbundesliga führte am Samstagabend den KSV Köllerbach und die RKG Freiburg 2000 in der Köllerbacher Sporthalle zusammen. Die Ausgangslage war klar: Köllerbach wollte seinen fünften Tabellenplatz behaupten, Freiburg benötigte dringend Punkte im Tabellenkeller. Beide Mannschaften traten mit ihrem der Zeit besten Aufgebot an – und am Ende setzte sich der KSV mit einem deutlichen 27:9-Heimsieg durch.

Der Auftakt brachte jedoch einen erwarteten frühen Rückschlag. Im 61-kg-Limit im griechisch-römischen Stil musste sich Florian Zimmer bereits nach einer Minute der technischen Überlegenheit von Mihail Lapp geschlagen geben. Zimmer blieb aktiv und suchte eigene Aktionen, doch Lapp kontrollierte das Geschehen und holte die ersten vier Mannschaftspunkte für Freiburg.

Direkt im Anschluss zeigte Oleksandr Khotsianivskyi im Schwergewicht eine souveräne Leistung. Mit starken Beinangriffen und sicherer Bodenarbeit sammelte er Punkt für Punkt, ehe er Lukas Schöffler nach knapp anderthalb Minuten schultern konnte. Ein wichtiger Ausgleich und ein klarer 4:0-Erfolg für den KSV.

Im 66-kg-Freistil setzte Valentin Seimetz die Serie fort. Vom ersten Griff an konzentriert, arbeitete er sich schnell zu einer deutlichen Führung und beendete den Kampf nach etwas mehr als zwei Minuten mit einem Schultersieg über Dario Fischietti. Die Wölfe dominierten klar.

Ebenfalls überzeugend zeigte sich Hayk Khloyan im 98-kg-Greco. Mit konsequenten Aktionen erarbeitete er sich Punkt um Punkt gegen Nikita Ovsjanikov. Kurz vor Schluss des Kampfes bestätigte er seine Überlegenheit und siegte mit 15:0 durch technische Überlegenheit.

Auch der folgende Kampf im 71-kg-Limit verlief klar zugunsten des KSV. Hayk Melikyan diktierte das Duell in allen Phasen, setzte mehrere sehenswerte Würfe und erreichte nach 3:41 Minuten ein deutliches 18:0. Damit gingen erneut vier Mannschaftspunkte an Köllerbach.

Zur Pause stand es 16:4 – eine erwartet hohe Führung.

Nach der Pause setzte sich die starke Teamleistung fort. Im 86-kg-Freistil zeigte Vasyl Mykhailov einen kontrollierten Kampf über die volle Distanz. Mit klaren Angriffen holte er am Ende einen verdienten 12:3-Punktsieg gegen Lars Schäfle und baute die Gesamtführung weiter aus.

Auch Andriy Shyyka überzeugte im 75A-kg-Freistil. Acht sauber ausgeführte Aktionen führten zu einem deutlichen 16:0 und technischer Überlegenheit über Mikail Hatipoglu. Die Zuschauer honorierten die klare Linie und die konstante Offensive des Köllerbachers.

Für einen der schnellsten Kämpfe des Abends sorgte Vasile Taran im 80B-kg-Greco. Mit hohem Tempo entschied er den Kampf gegen Seyfullah Kaya bereits nach gut einer Minute mit 15:0 für sich. Ein weiterer deutlicher Sieg für den KSV.

Die letzten beiden Duelle gingen jedoch an die Gäste. Marc-Antonio Von Tugginer zeigte im 75B-kg-Greco viel Einsatz, musste sich aber dem clever kämpfenden Valentin Petic mit 0:13 geschlagen geben.

Auch Igor Makuch musste sich im 80A-kg-Freistil seinem Gegner Leon Gerstenberger geschlagen geben, der das Duell mit 7:0 für sich entschied.

Teamleiter Thomas Geid mit seinem Fazit zum Kampfabend:

„Wir wollten die Freiburger nicht unterschätzen und traten mit der bestmöglichen Mannschaft an. Der klare Erfolg freut uns natürlich und wir sind somit ein Schritt näher in die Play-Offs gekommen.“

Der KSV Köllerbach bestätigt mit diesem klaren 27:9-Erfolg seinen fünften Tabellenplatz und unterstreicht seine gute Form im Saisonverlauf. Besonders die deutlichen Siege im mittleren und unteren Gewichtslimit zeigen, wie stabil und ausbalanciert die Mannschaft derzeit auftritt. In den kommenden Wochen warten wichtige Aufgaben, bei denen der KSV die gezeigte Konstanz bestätigen muss. Gelingt das, bleibt der Platz in der oberen Tabellenhälfte und der damit bedeutende Play-Off Platz absolut in Reichweite.

Köllerbacher im Kampfrausch in Mainz!

Vielumjubelter 14:19 Auswärtssieg beim Dauerrivalen

Es war ein Abend voller Emotionen, voller Leidenschaft und purer Wettkampfenergie. Am 9. Kampftag der 1. Bundesliga gastierte der KSV Köllerbach beim ASV Mainz 88, ein Duell, das Spannung und Brisanz versprach.

Von Beginn an lag ein besonderer Druck auf den Saarländern. Zwar stand man auf Tabellenplatz fünf, doch jeder Punkt zählt in dieser engen Saison. Und Köllerbach lieferte. Am Ende stand ein verdienter 14:19-Auswärtssieg, der mehr war als nur zwei Punkte – er war ein Statement.

Der Abend begann alles andere als nach Plan. Im 61-kg-Limit im griechisch-römischen Stil geriet Köllerbach sofort unter Druck. Florian Zimmer fand keinen Zugriff gegen den aggressiv ringenden Kazim Tikence. Nach nur 1:52 Minuten war Schluss: Technische Überlegenheit, 4:0 für Mainz. Ein schneller Rückstand, der die Stimmung in der Halle anheizte – aber die Köllerbacher Fans spürten, dass noch viel passieren würde.

Und die Wölfe antworteten. In der Klasse bis 130 kg Freistil zeigte Sascha Khotsianivskyi eine beeindruckende Leistung. Ruhig, kontrolliert, dann mit klarer Technik – Punkt um Punkt baute er seine Führung aus. Nach 5:02 Minuten stand ein 0:16 auf der Tafel. Technische Überlegenheit – und der KSV hatte ausgeglichen.

Was dann folgte, war ein echtes Ausrufezeichen. Im 66-kg-Freistil ließ Valentin Seimetz seinem Gegner keine Chance. Der Kampf dauerte nur 49 Sekunden. Vier Aktionen, vier saubere Wertungen – 0:16, erneute technische Überlegenheit. Die Köllerbacher Bank sprang auf. Plötzlich war die Stimmung gekippt.

Auch Hayk Khloyan ließ im 98-kg-Limit nichts anbrennen. Tempo, Griffkraft und absolute Kontrolle sorgten für einen weiteren vorzeitigen Sieg. Wieder 0:16 – wieder vier Punkte. Köllerbach lag nun deutlich vorne.

Der fünfte Kampf wurde dann ein echter Krimi. In der Klasse bis 71 kg GR lieferten sich Hayk Melikyan und Mehmet Mustafa Sahin einen offenen Schlagabtausch. Melikyan zeigte wieder einmal, warum er so wichtig für das Team ist – clever, am Ende mit dem längeren Atem. Ein 6:9-Punktsieg, zwei Mannschaftspunkte, aber großes Kämpferherz.

Mit einem 4:14 ging es in die Pause. Köllerbach war klar vorne, doch noch standen fünf Duelle aus.

Nach der Pause trat Vasyl Mykhailov im 86-kg-Freistil auf die Matte – und dominierte. Nach kurzer Abtastphase legte er los, punktete variabel, technisch stark und gewann ebenfalls vorzeitig mit 2:17. Die Köllerbacher Fans standen, sie sangen, sie spürten, dass hier heute etwas Großes möglich war.

Es folgte ein hartes Duell in der Klasse 75A Freistil. Andrey Shyyka setzte auf Kampfgeist und Kondition. Sein Gegner, Alexander Semisorov kam gegen Ende zwar noch einmal auf, doch Shyyka brachte ein 6:8 ins Ziel – ein Punkt für den KSV, und vor allem ein mentaler Erfolg für den 45 jährigen Ur-Köllerbacher Shyyka, Publikumsliebling und Vorzeigeathlet.

Aber Mainz gab nicht auf. Im 80B griechisch-römisch musste sich Vasile Taran gegen Radu Placinta 5:1 geschlagen geben. Zwei Punkte für die Gastgeber, der den Abstand zwar verkürzte, aber keine Wende einleitete.

Härter traf Köllerbach der Kampf im 75B-Limit. Dort geriet Marc-Antonio Von Tugginer gegen den starken Artur Politaev schnell in Bedrängnis. 16:0, technische Überlegenheit, vier Punkte für Mainz. Ein Dämpfer – aber nicht mehr.

Der Abschlusskampf war dann nicht ergebnistechnisch nicht mehr von Bedeutung, der Sieg in trockenen Tüchern. Igor Makuch wurde von Timur Bizhoev überrascht, ausgehebelt und geschultert.

Köllerbach gewann 14:19.

Dieser Sieg zeigt, wie stark die Mannschaft in der Breite geworden ist. Der Tabellenplatz bleibt der gleiche – Rang 5. Aber die Richtung stimmt.

Pressesprecher Wolfgang Bauer: „Die Stimmung im Team ist hervorragend. Und mit jedem Punkt steigt das Selbstvertrauen. Die kommenden Aufgaben werden nicht leichter. Doch mit dieser Mentalität ist Köllerbach bereit.“

KSV Köllerbach ringt sich mit Leidenschaft auf Platz fünf

17:12-Erfolg gegen den SVG 04 Weingarten

Die Halle bebte am Samstagabend, als der KSV Köllerbach im 8. Kampftag der 1. Bundesliga den favorisierten SVG 04 Weingarten mit 17:12 besiegte. In einer elektrisierenden Atmosphäre zeigte die Mannschaft aus dem Saarland, was in ihr steckt – Kampfgeist, Teamspirit und technisches Können. Mit diesem Heimsieg kletterte Köllerbach in der Tabelle vom siebten auf den fünften Platz, ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz, dass die Mannschaft um Cheftrainer Thomas Geid im Saisonendspurt wieder voll angreifen will.

Schon der Auftakt versprach Dramatik. Im Limit bis 61 kg (griechisch-römisch) musste sich Florian Zimmer (GER) gegen den starken Daniel Layer (GER) nach nur gut einer Minute durch Schultersieg geschlagen geben (0:11). Trotz der frühen Niederlage blieb die Stimmung in der Halle positiv – die Fans wussten: Die schweren Jungs würden bald antworten.

Und das taten sie. In der Klasse bis 130 kg Freistil zeigte Oleksandr Khotsianivskyi (UKR), EM-Dritter von 2021, eine souveräne Leistung. Gegen Gadzhimurad Magomedsaidov (AZE) dominierte er von Beginn an und siegte klar mit 9:0. Das brachte die ersten drei Punkte für Köllerbach – 3:4 der Zwischenstand.

Dann kam Valentin Seimetz (GER), ein echter Lokalmatador, in der 66-kg-Klasse (Freistil). Mit sauberer Technik und enormem Kampfwillen besiegte er den international erfahrenen, Ex-Köllerbacher, Horst Lehr (GER) mit 6:0. Das Publikum honorierte jede Aktion mit lautem Jubel – Köllerbach führte nun mit 5:4.

In der 98-kg-Klasse (griechisch-römisch) sorgte Hayk Khloyan (ARM), Junioren-Europameister 2019, für Begeisterung. Mit explosiven Durchdrehern ließ er Peter Öhler (GER) keine Chance und gewann nach 4:25 Minuten technisch überlegen (16:0). 9:4 – die Halle stand Kopf!

Hayk Melikyan (ARM), ebenfalls ein erfahrener Ringer mit WM-Teilnahmen, setzte die Erfolgsserie fort. Im 71-kg-Duell gegen Mamadassa Sylla (FRA) drehte er nach frühem Rückstand auf und siegte verdient mit 11:4. Zur Pause führte Köllerbach mit 11:4.

Nach der Pause machte Vasyl Mykhailov (UKR), Bronzemedaillengewinner der EM 2022, kurzen Prozess. Im 86-kg-Freistilkampf ließ er Mohamed Umkhadjiev (FRA) keine Chance und siegte mit technischer Überlegenheit (17:2). Die Fans feierten ihren „Vasyl“ mit stehenden Ovationen – 15:4 der neue Zwischenstand.

Dann kam Weingarten noch einmal zurück: Manuel Wagin (GER) gewann gegen Nils Adrian Klein (GER) im 75A-kg-Freistil durch Aufgabe (1:11). Auch Samuel Bellscheidt (GER) konnte sich in einem engen griechisch-römischen Duell gegen Vasile Taran (MDA) knapp mit 7:5 durchsetzen. Der Vorsprung schmolz – 15:9.

Im 75B-kg-Duell musste Marc-Antonio von Tugginer (GER) gegen den starken Louis Lay (GER) eine deutliche 0:12-Niederlage hinnehmen. Weingarten kam bis auf 15:12 heran.

Doch im letzten Kampf des Abends sorgte Andrey Shyyka (GER) für den befreienden Schlusspunkt. Er besiegte Jeremy Weinhold (GER) mit 9:4 und sicherte Köllerbach den umjubelten Gesamtsieg – 17:12!

Ein Abend voller Emotionen, Kampfgeist und mannschaftlicher Geschlossenheit – das war Bundesliga-Ringen in seiner schönsten Form. Mit diesem Sieg verbessert sich der KSV Köllerbach auf Rang fünf und kann nun selbstbewusst auf die kommenden Aufgaben blicken. Schon nächste Woche geht es zum Dauerrivalen ASV Mainz 88 – ein weiterer Härtetest, aber nach dieser Leistung ist klar: Der KSV ist wieder voll im Rennen.

Mannschaftsführer Edib Cakmak:“ Eine Mannschaft, die nach so deutlichen Rückschlägen in der Lage ist, ein solch grandioses Comeback hinzulegen, ist zu allem fähig. Das ist Kampfmoral und ein starkes Zeichen!“

Aktuelle Tabelle nach dem 8. Kampftag:

  1. Platz: SC Kleinostheim (Vorher: 1.)
  2. Platz: ASV Schorndorf (Vorher: 2.)
  3. Platz: SV Wacker Burghausen (Vorher: 3.)
  4. Platz: SVG 04 Weingarten (Vorher: 4.)
  5. Platz: KSV Köllerbach (Vorher: 7.)
  6. Platz: KSC Hösbach (Vorher: 6.)
  7. Platz: ASV Mainz 88 (Vorher: 5.)
  8. Platz: RKG Freiburg 2000 (Vorher: 8.)

KSV Köllerbach unterliegt knapp im Krimi gegen Hösbach – Spannung bis zum letzten Griff

Was für ein Abend in der Kyllberghalle! Der KSV Köllerbach lieferte sich am siebten Kampftag einen wahren Ringerkrimi gegen den KSC Hösbach. Trotz eines furiosen Starts und einer 16:0-Führung zur Pause mussten sich die Saarländer am Ende dennoch hauchdünn. Mit 16:17, geschlagen geben.

Schon der Auftakt ließ die Halle beben: Arsen Harutyunyan (ARM, Europameister 2024) eröffnete im 61-kg-Freistil spektakulär. Mit blitzschnellen Beinangriffen und kompromisslosem Zug gewann er nach nur 1:28 Minuten technisch überlegen mit 16:0 gegen Sergej Vogel – 4:0 Punkte für Köllerbach.

Auch die Schwergewichte legten nach: Hayk Khloyan (ARM) dominierte in der 130-kg-Klasse im griechisch-römischen Stil gegen Shion Obata (JPN) mit 13:2. Technisch stark, kämpferisch präsent – ein verdienter 3:0-Punktsieg in seinem ersten Kampf für die Köllerbacher Wölfe. Kerem Kamal (TUR, 1. EM 2025) machte weiter, wo Khloyan aufgehört hatte, und siegte souverän mit 9:0 gegen Abdolmohammad Papi.

Der Funke sprang aufs Publikum über, als Ahmed Bataev (BUL) mit präzisen Angriffen Robin Ferdinand 7:0 bezwang. Dann kam Valentin Seimetz (GER) – und die Halle tobte. Der junge Freistilspezialist dominierte Steven Gottschling mit 18:0 technisch überlegen. Zur Pause stand es 16:0 – ein Zwischenstand, der nach einem Heimsieg roch.

Doch Hösbach kam mit Wut im Bauch zurück. Malkhas Amoyan (ARM, Weltmeister 2021) zeigte im 86-kg-GR-Kampf seine ganze Klasse und siegte mit 16:0 gegen Yves Michael Touna. Danach brachte Michael Widmayer Hösbach mit einem weiteren 16:0 über Marc-Antonio von Tugginer weiter heran, bittere 4 verlorene Mannschaftspunkte aus Sicht der Wölfe.

Im achten Kampf kämpfte Andriy Shyyka beherzt, musste sich aber denkbar knapp, mit 3:4, Tim Müller geschlagen geben. Auch Nils Klein konnte erwartungsgemäß gegen den übermächtigen Japaner Kotaro Kiyooka (JPN, 1. OS 2024) nichts ausrichten (0:16). Nun stand es 16:13 – alles hing am letzten Duell.

Vasile Taran startete stark gegen Gevorg Sahakyan (POL, 3. WM 2021), führte zwischenzeitlich 6:1, doch Sahakyan konterte in der Schlussphase und legte seinen Kontrahenten überraschend auf die Schulter. Damit kippte leider auch der Mannschaftskampf – Köllerbach verlor denkbar knapp und schmerzlich mit 16:17.

Trotz der Niederlage zeigte der KSV Köllerbach eine geschlossene und kämpferische Teamleistung. In der ersten Hälfte überzeugte die Mannschaft . In der Tabelle tauschen Köllerbach und Hösbach die Plätze.

Trainer und Fans blicken dennoch optimistisch nach vorn: Mit diesem Kampfgeist kann Köllerbach in den kommenden Begegnungen hoffentlich wieder punkten. Schon in dieser Woche, am Samstag, wartet die nächste Herausforderung. Mit dem Start in die Rückrunde und einhergehendem Stilartwechsel, werden die Karten neu gemischt und die Jagd nach einem begehrten Play-Off-Platz kann weitergehen. Gegner der SV Germania Weingarten.

Ringer, Trainer und Verantwortliche hoffen wieder auf starke Unterstützung der Wölfefans.

Tabelle nach dem 7. Kampftag:

  1. SC Kleinostheim (Vorher: 1.)
  2. ASV Schorndorf (Vorher: 2.)
  3. SV Wacker Burghausen (Vorher: 3.)
  4. SVG 04 Weingarten (Vorher: 4.)
  5. ASV Mainz 88 (Vorher: 5.)
  6. KSC Hösbach (Vorher: 7.)
  7. KSV Köllerbach (Vorher: 6.)
  8. RKG Freiburg 2000 (Vorher: 8.)