Kategorie: 1. Mannschaft

KSV Köllerbach gewinnt beide Stilarten bei den offenen Landesmeisterschaften

Bei den 21. offenen Landesmeisterschaften der Männer im Freistil und im griechisch-römischen Stil am 14. März in Riegelsberg präsentierte sich der KSV Köllerbach in herausragender Form. Insgesamt 118 Athleten im Freistil und 85 Ringer im griechisch-römischen Stil gingen auf die Matte.

Die Köllerbacher Mannschaft zeigte eine beeindruckende geschlossene Teamleistung und gewann sowohl die Vereinswertung im Freistil als auch im griechisch-römischen Stil. Damit sicherte sich der KSV auch klar die Gesamtwertung des Turniers und unterstrich einmal mehr seine starke Position im saarländischen Ringkampfsport.

Dominante Leistungen im Freistil

Im Freistil stellten sich die Köllerbacher Ringer einer starken Konkurrenz aus zahlreichen Vereinen aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Österreich und der Schweiz.

Besonders erfolgreich verlief das Turnier in der Gewichtsklasse bis 65 kg. Dort setzte sich Fazel Ahmad Mohammadi souverän durch und holte den Turniersieg für den KSV. Im Finale besiegte er Nico Altmeyer vom AC Heusweiler beim Stand von 14:8 auf Schulter.

Eine herausragende Leistung zeigte auch Nils-Adrian Klein in der Klasse bis 74 kg. Trotz einer durchgearbeiteten Nachtschicht bei der Polizei und praktisch ohne Schlaf ging er auf die Matte und kämpfte sich mit beeindruckender Willenskraft bis zum Turniersieg durch. Seine Leistung wurde von vielen Beobachtern als eine der bemerkenswertesten des gesamten Turniers bewertet.

Weitere wichtige Punkte für die Vereinswertung sammelten zahlreiche Köllerbacher Ringer durch gute Platzierungen:

  • Igor Makuch belegte im Limit bis 86 kg einen starken 2. Platz
  • Artem Novosieltsev erreichte in der Klasse bis 79 kg Platz 5
  • Denis Budanov kam in der stark besetzten Gewichtsklasse bis 70 kg auf Platz 6, während Nikolas Makuch dort 7. wurde
  • Ebenfalls 7. wurde Kahniwar Akcay in der Klasse bis 86 kg

Weitere Platzierungen erreichten Saliou Dioulde Diallo (8./79 kg), Felix Hoffmann (12./74 kg), Robin Kiefer (16./74 kg), Florian Zimmer (16./70 kg), Jean-Jacques Kiefer (11./61 kg), Arian Karimullah (4./57 kg) und Zidan Kilinc (4./125 kg).

Diese breite Punkteausbeute über zahlreiche Gewichtsklassen hinweg bildete die Grundlage für den Sieg in der Freistil-Vereinswertung.

Auch im griechisch-römischen Stil vorne

Auch im griechisch-römischen Stil zeigte sich der KSV Köllerbach hervorragend aufgestellt. Allen voran Vasile Taran, der in der Gewichtsklasse bis 82 kg eine beeindruckende Vorstellung bot. Er gewann seine Kämpfe ohne einen einzigen abgegebenen Wertungspunkt und sicherte sich damit souverän den Titel.

Einen weiteren Turniersieg steuerte Kilian Markus Schäfer bei, der sich im Schwergewicht bis 130 kg durchsetzte.

Weitere starke Ergebnisse für den KSV:

  • Marc-Antonio von Tugginer wurde Zweiter in der Klasse bis 77 kg
  • Manuel Hoppe erreichte Platz 4 in der Gewichtsklasse bis 72 kg
  • Ebenfalls Vierter wurde Tillman Milan Schäfer im Limit bis 87 kg

Weitere Platzierungen erzielten Miran Baran (6./130 kg) und Nico Hauch (6./55 kg).

Geschlossene Mannschaftsleistung

Der Erfolg in Riegelsberg basierte nicht nur auf einzelnen Turniersiegen, sondern vor allem auf der Breite der Mannschaft. Über beide Stilarten hinweg erreichten zahlreiche Köllerbacher Ringer gute Platzierungen und sammelten wertvolle Punkte für den Verein.

Mit dem Doppelsieg in beiden Stilarten sowie der Gesamtwertung setzte der KSV Köllerbach ein deutliches Zeichen und bestätigte seine starke Form zu Beginn der Wettkampfsaison.

Für die Betreuung der Athleten waren über fast zwölf Stunden im Einsatz: Teamleiter Thomas Geid, Mannschaftsführer Edib Cakmak sowie Alexander Geid, Bernd Klein und Jürgen Both, die das Team während des gesamten Turniertages unterstützten und begleiteten

Zweiter Neuzugang für die Saison 2026/27

Rostislav Leicht verstärkt den KSV Köllerbach

Der KSV Köllerbach treibt seine Kaderplanung für die Saison 2026/27 weiter voran und präsentiert mit Rostislav Leicht den zweiten Neuzugang. Der 21-jährige Freistilringer wird künftig in den Gewichtsklassen 75/80 kg für die Wölfe auf die Matte gehen.

Rostislav Leicht wechselt von den Johannis Grizzly’s Nürnberg ins Köllertal und bringt bereits starke nationale und internationale Erfolge mit: In der U20 wurde er 3. Europameister sowie Deutscher Meister. Darüber hinaus sicherte er sich bei der Deutschen Meisterschaft der Männer 2025 einen hervorragenden 3. Platz – ein weiterer Beleg für seine Entwicklung im Aktivenbereich.

Seine sportliche Mentalität bringt er klar auf den Punkt: „Kämpfen bis zum Ende.“ Genau diese Einstellung passt zur Identität des KSV Köllerbach – Kampfgeist, Teamzusammenhalt und Wille bis zur letzten Sekunde.

Warum Köllerbach? Für Rostislav Leicht ist es der „freundliche und starke Verein“, der ihn überzeugt hat. Neben einem leistungsorientierten Umfeld schätzt er besonders den familiären Charakter innerhalb der Mannschaft.

Auch seine persönlichen Ziele sind ambitioniert: Olympia 2028 steht langfristig im Fokus. Zudem möchte er mit dem KSV Köllerbach Deutscher Mannschaftsmeister werden.

Mit Rostislav Leicht gewinnt der KSV Köllerbach einen ehrgeizigen, erfolgreichen und entwicklungsfähigen Athleten, der sportlich wie charakterlich hervorragend ins Team passt.

Herzlich Willkommen!

Erster Neuzugang für die Saison 2026/27

Der KSV Köllerbach vermeldet den ersten Neuzugang für die kommende Saison 2026/27:

Mit Dominic Arnold verstärkt ein vielversprechendes Nachwuchstalent die Mannschaft im griechisch-römischen Stil der 86-kg-Klasse.

Der 21-jährige Athlet wechselt vom KSV Rimbach ins blau-weiße Lager der „Wölfe“ nach Köllerbach. Trotz seines jungen Alters kann Arnold bereits beachtliche Erfolge vorweisen:

U20 Deutscher Meister 2024 & 2025

8.Platz bei der U20-Europameisterschaft

Mit diesen Erfolgen zählt Arnold zu den talentiertesten Ringern im griechisch-römischen Stil.

Auf die Frage nach seiner Motivation für den Wechsel betont Arnold die große Tradition und die sportlichen Erfolge des KSV Köllerbach: „Ein erfolgreicher Verein mit Tradition“ – diese Faktoren gaben letztlich den Ausschlag für seine Entscheidung.

Auch seine persönlichen Ziele sind klar formuliert: Dominic Arnold strebt den Deutschen Meistertitel bei den Männern an und möchte Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften gewinnen.

Der KSV Köllerbach heißt Dominic Arnold herzlich willkommen und freut sich auf die Zusammenarbeit in der Saison 2026/27.

Neues Bundesliga-System ab 2026/2027 beschlossen

Der Deutsche Ringer-Bund e.V. hat ein neues Wettbewerbsmodell für die Ringer-Bundesliga verabschiedet. Ab der Saison 2026/2027 wird die Bundesliga eingleisig mit 20 Mannschaften ausgetragen.

In der Hauptrunde absolviert jedes Team zwölf garantierte Kämpfe gegen zwölf unterschiedliche Gegner, die in einer gemeinsamen Tabelle gewertet werden. Grundlage ist ein festgelegter Modus mit Gegnern aus zwei Leistungstöpfen.

Ein zentraler Bestandteil der Reform ist die Abschaffung des Punktelimits. Künftig treten die Mannschaften mit sechs deutschen und vier ausländischen Ringern pro Kampf an. Die Begrenzung auf maximal acht Ausländerlizenzen pro Verein bleibt bestehen.

Die Plätze 1 bis 11 der Hauptrunde qualifizieren sich für die Playoffs, die im K.o.-System mit Vor- und Rückkämpfen ausgetragen werden. Der Sieger der Endrunde trägt künftig den Titel „DRB Bundesliga Champion“.

Bitterer Abend

KSV Köllerbach unterliegt Weingarten im 1. Viertelfinale mit 11:18!

Es war alles angerichtet für einen großen Ringkampfabend. Volle Halle, gespannte Gesichter und diese besondere Mischung aus Hoffnung, Nervosität und Vorfreude.

Am ersten Samstag im neuen Jahr 2026 empfing der KSV Köllerbach den SVG 04 Weingarten. Nach zehn Kämpfen stand eine 11:18-Niederlage auf der Anzeigetafel. Ein Ergebnis, das schmerzt. Und doch eines, das den Einsatz und den Charakter der Köllerbacher Mannschaft nur unzureichend widerspiegelt.

Der Auftakt verlief aus Sicht des KSV denkbar ungünstig. Denn es stand nicht der armenische Neuzugang Arsen Harutyunyan, der dem Verein nicht zur Verfügung stand, auf der Matte, sondern Florian Zimmer musste im 61kg Freistil Daniel Layer gegenübertreten. Zimmer wollte mutig agieren, doch Layer setzte früh klare Akzente und ließ keine Zweifel aufkommen. Nach nur gut einer Minute musste Zimmer die technische Überlegenheit des Gästeringers anerkennen.

Auch im Schwergewicht im griechisch-römischen Stil hatte Kilian Markus Schäfer, der zudem nicht ganz fit war, einen schweren Stand gegen Eduard Popp. Denn auch der zweite armenische Neuzugang stand krankheitsbedingt nicht zur Verfügung. Schäfer kämpfte beherzt, hielt lange dagegen. Doch Popp punktete konstant und entschied den Kampf ebenfalls vorzeitig für sich. Weingarten setzte damit früh ein deutliches Zeichen. Die Stimmung des Köllerbacher Publikums war dementsprechend am Tiefpunkt.

Der dritte Kampf brachte dann einen ersten emotionalen Moment. Etienne Kinsinger stellte sich im der 66kg Greco Romeo Beridze. Es war ein taktischer Kampf, geprägt von Vorsicht, Spannung und kleinen Details. Kinsinger arbeitete diszipliniert, musste sich am Ende aber knapp nach Punkten, ohne technische Wertung, geschlagen geben. Die Niederlage war bitter, weil hier mehr möglich schien.

Der Funke sprang jedoch im vierten Kampf auch aufs Publikum über. Ahmed Bataev (98kg FR) zeigte eine starke Vorstellung. Von Beginn an übernahm er die Kontrolle, setzte seine Angriffe durch und trieb seinen Gegner Mohamed Umkhadjiev immer wieder an den Rand der Matte. Mit technischer Überlegenheit holte Bataev vier wichtige Mannschaftspunkte.

Doch Weingarten blieb stabil und ließ sich nicht aus dem Konzept bringen. Valentin Seimetz zeigte im 71kg Freistil, einem wichtigen Schlüsselkampf, eine engagierte Leistung gegen Marcel Wagin, kämpfte bis zur letzten Sekunde und ließ sich auch von Rückständen nicht entmutigen. Am Ende reichte es dennoch nicht zum Sieg.

Zur Pause lag der KSV mit 4:11 zurück.

Im zweiten Kampfabschnitt versuchte der KSV, noch einmal alles in die Waagschale zu werfen.

Vasile Taran (86kg GR) zeigte großen Einsatz. Er arbeitete viel, musste sich aber einem clever ringenden Florian Neumaier geschlagen geben, der in den passiv angeordneten Bodenlagen für Taran scheinbar auch etwas mehr Zeit bekam, seine Wertungen zu erzielen als mancher Köllerbacher.

Der spannendste Kampf des Abends folgte in der 75kg GR Klasse. Hayk Melikyan lieferte sich mit Otar Abuladze einen offenen Schlagabtausch. Beide schenkten sich nichts. Punkt um Punkt, Aktion um Aktion. Am Ende fehlte Melikyan ein Wimpernschlag. Hätte Mattenleiter Gideon Bibbo, der an diesem Abend mehrfach von seinen Kollegen überstimmt wurde und wohl nicht seinen besten Tag erwischt hatte, manche Aktion anders bewertet, hätte Melikyan den Kampf für sich entscheiden können. Bitter für den Ringer und auch für den KSV Köllerbach. Die knappe Niederlage tat weh, da das Endergebnis somit auch deutlich besser ausgefallen wäre. Dennoch honorierte das Publikum Meklikyans Einsatz mit viel Applaus.

Ein echtes Ausrufezeichen setzte anschließend Vasyl Mykhailov 88kg FR). Der Ukrainer im Wölfe-Team dominierte den Kampf, blieb ruhig, konzentriert und variabel. Mit einem klaren Punktsieg brachte er den KSV wieder etwas heran. Kurzzeitig lag eine kleine Aufholjagd in der Luft.

Diese Hoffnung wurde im neunten Kampf weiter genährt. Andrey Shyyka gewann seinen Kampf (75kg FR) durch Schultersieg. Ein explosiver Moment. Jubel. Emotionen. Vier Punkte für die Wölfe. Die Halle tobte, Shyyka wurde, wie so oft, gefeiert.

Doch Weingarten zeigte im letzten Kampf seine Klasse. Marc-Antonio Von Tugginer (80kg GR) stellte sich, eine Gewichtsklasse aufgerückt, Samuel Bellscheidt. Von Tugginer kämpfte tapfer, doch der Germane nutzte seine Chancen konsequent und sorgte mit technischer Überlegenheit für die Entscheidung zugunsten der Gäste.

So endete ein intensiver, emotionaler Abend mit einer 11:18 Niederlage für den KSV Köllerbach. Eine Niederlage, die enttäuscht, weil die Mannschaft nie aufgab, weil sie kämpfte, weil sie Charakter zeigte. Gerade im Viertelfinale wird jeder Fehler bestraft, jede kleine Unachtsamkeit kann den Ausschlag geben, jeder Punkt zählt.

Am nächsten Samstag heißt es für die Saarländer, in Weingarten alles zu versuchen, das Halbfinale noch zu erreichen. Kein leichtes Unterfangen. „Aber wer die Wölfe kennt, der weiß, dass man das Team erst abschreiben darf, wenn auch die nächsten zehn Kämpfe ausgetragen sind. Es ist noch alles möglich“, äußerte sich Teamleiter Thomas Geid zuversichtlich.

Ringer und Verantwortliche hoffen auf lautstarke und zahlreiche Unterstützung der eigenen Fans!

Jetzt zählt es!

Am Samstag, dem 3. Januar 2026, startet der KSV Köllerbach in die entscheidende Phase der Saison. Im Trimm-Treff Püttlingen empfangen die Blau-Weißen um 19:30 Uhr den SV Germania Weingarten zum ersten Viertelfinale der 1. Ringer-Bundesliga. Es ist bereits das dritte Duell beider Teams in der laufenden Saison – und die bisherigen Begegnungen haben gezeigt, wie eng dieses Aufeinandertreffen ist.

Der Blick zurück auf die Hauptrunde macht deutlich, warum den Zuschauern ein echter Playoff-Krimi bevorsteht. Im Vorkampf Ende September unterlag der KSV in Weingarten nur knapp mit 15:19. Der Kampf war bis zum Schluss offen, mehrere Begegnungen wurden erst in den letzten Sekunden entschieden.

Trotz der Niederlage zeigte Köllerbach bereits dort, dass man mit dem starken Gegner aus Nordbaden auf Augenhöhe ringen kann.

Im Rückkampf im November brannte der KSV Köllerbach dann vor heimischer Kulisse ein echtes Feuerwerk ab. Mit großem Einsatz, taktischer Disziplin und der lautstarken Unterstützung der Fans gelang ein verdienter 17:12-Heimsieg. Dieser Erfolg war nicht nur sportlich wichtig, sondern auch ein klares Signal: Vor heimischer Kulisse ist der KSV nur schwer zu bezwingen.

Mit jeweils einem Sieg aus der Hauptrunde gehen beide Mannschaften nun in die Play-Offs, in denen bekanntlich andere Gesetze gelten. Jetzt entscheiden Tagesform, Nervenstärke und die richtige Einstellung. Der SV Germania Weingarten bringt viel Erfahrung und individuelle Klasse mit, während der KSV Köllerbach auf mannschaftliche Geschlossenheit und den Heimvorteil setzt.

Gerade der erste Viertelfinalkampf ist von großer Bedeutung. Ein starkes Ergebnis vor eigenem Publikum kann die Weichen für den Rückkampf stellen. Gleichzeitig weiß jeder im KSV-Lager, dass Weingarten jederzeit in der Lage ist, auch auswärts wichtige Punkte mitzunehmen.

Die Fans dürfen sich auf eine intensive Atmosphäre, hochklassige Duelle und echten Playoff-Ringkampfsport freuen. Wenn am Samstagabend die Matte freigegeben wird, geht es um nichts Geringeres als den ersten Schritt Richtung Halbfinale.

Der KSV Köllerbach ist bereit – und zählt auf die Unterstützung seiner Anhänger und auf die Anfeuerung seines Fanclubs Köllerbacher Buwe!

Auf geht’s Wölfe, zeigt die Zähne!

KSV Köllerbach trifft im Vierfinale auf den SV Germania Weingarten

Der KSV Köllerbach unterlag am 14. Kampftag der 1. Ringer-Bundesliga auswärts beim KSC Hösbach mit 4:26. Es entwickelte sich ein Mannschaftskampf, in dem die Gastgeber früh die Kontrolle übernahmen. Für die Vikings aus Unterfranken ging es noch darum, die Play-Offs abzusichern, was sich auch in ihrer Aufstellung widerspiegelte, Köllerbach hatte diese bereits sicher.

In den ersten fünf Kämpfen setzte sich Hösbach klar durch. Köllerbach konnte zwar phasenweise Akzente setzen, musste sich aber in allen Gewichtsklassen geschlagen geben. Zur Pause stand es 15:0 für die Heimmannschaft. Vor allem in den griechisch-römischen Kämpfen zeigte Hösbach seine Stärke und sammelte wichtige Mannschaftspunkte.

Nach der Pause gelang dem KSV Köllerbach ein Lichtblick. Vasyl Mykhailov gewann seinen Kampf im Freistil souverän nach Punkten und holte drei Zähler für. Auch Vasile Taran überzeugte mit einem knappen Punktsieg und bewies in einem ausgeglichenen Duell Übersicht und Konstanz. In den übrigen Begegnungen setzte sich jedoch erneut Hösbach durch.

Der KSV trat ersatzgeschwächt an und setzte drei Nachwuchsringer ein. Trotz der deutlichen Niederlage bleibt die Saison insgesamt positiv. Mit dem sechsten Tabellenplatz hat Köllerbach die Play-Offs erreicht. „Die beiden letzten Kämpfe waren nicht das gelbe vom Ei. Aber man kann halt nur mit den Mädchen tanzen, die da sind“, zog Teamleiter Geid sein Resümee.

Im Viertelfinale treffen die Wölfe am 3.1.26 im Püttlinger Trimm-Treff und am 10.01.26 auswärts auf die Germanen aus Weingarten. Dort will das Team eine Leistungssteigerung zeigen und wird versuchen, wieder alle Topringer auf die Matte zu bekommen.

Kartenvorverkauf:

– Foyer der Kyllberghalle: 22.12.25 und 30.12.25 zwischen 18:00 und 19:00 Uhr

REWE Martin in Heusweiler: 22.12.25 – 30.12.25

Online-Reservierung(gegen Vorkasse) unter der Mail-Adresse: info@ksv-koellerbach.de

Der KSV Köllerbach wünscht allen Ringern, ihren Familien, den Sponsoren, Fans, Verantwortlichen und Helfern ein entspanntes Weihnachtsfest und ein glückliches, gesundes Neues Jahr 2026!

Gebrauchter Abend für den KSV Köllerbach

Am 13. Kampftag der 1. Ringer-Bundesliga empfing der KSV Köllerbach den ASV Schorndorf zum Heimkampf. Gegen den Tabellenzweiten und amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister musste sich der KSV am Ende mit 6:28 geschlagen geben. In der Tabelle bleibt Köllerbach weiterhin auf dem fünften Platz.

Der Mannschaftskampf begann mit mehreren Begegnungen, in denen sich die Gäste früh Vorteile sichern konnten. Nico Hauch unterlag im griechisch-römischen Stil durch Schultersieg. Im Schwergewicht zeigte Oleksandr Khotsianivskyi über die volle Kampfzeit eine engagierte Leistung, musste sich jedoch nach Punkten geschlagen geben. Auch Valentin Seimetz hielt den Kampf offen, verlor aber knapp. In den weiteren Kämpfen vor der Pause setzte sich Schorndorf mehrfach deutlich durch und führte zur Pause mit 16:0.

Nach der Pause sorgte Vasyl Mykhailov für die ersten Mannschaftspunkte des KSV. Er gewann seinen Freistilkampf technisch überlegen. Anschließend setzte sich Andrey Shyyka nach sechs Minuten durch und holte weitere Punkte für die Gastgeber. In den verbleibenden Begegnungen zeigte der ASV Schorndorf seine individuelle Stärke und baute den Vorsprung weiter aus.

Shyyka:“ Unser Kader ist einfach zu klein, um solche Ausfälle kompensieren zu können. Wir bräuchten dann mehr Sponsoren.“

Der KSV Köllerbach musste an diesem Kampftag verletzungs- und krankheitsbedingt auf mehrere Stammkräfte verzichten und trat mit vier Nachwuchskräften an. Trotz der Niederlage sind die Play-Offs weiterhin gesichert.

Teamleiter Thomas Geid brachte es nach dem Kampf auf den Punkt: „Heute war nix zu holen für uns“!

Köllerbach ringt sich in die Play-Offs

Köllerbach ringt sich in die Play-Offs

Überzeugender 25:5 Heimsieg gegen Burghausen

Mit einem beeindruckenden 25:5 Heimsieg über den favorisierten SV Wacker Burghausen hat der KSV Köllerbach am Samstagabend seine Play-Off-Ambitionen eindrucksvoll bestätigt.

Vor rund 300 Zuschauerinnen und Zuschauern herrschte in der Kyllberghalle eine spannende Atmosphäre. Schon während des Einlaufens war zu spüren: Heute wollte die Mannschaft ein Zeichen setzen und sie tat es dann auch.

Zunächst musste sich allerdings Florian Zimmer (61.kg GR) früh Fabian Schmitt geschlagen geben. Schmitt punktete schnell und entschied den Kampf nach etwas mehr als zwei Minuten durch technische Überlegenheit. Ein bitterer Start, doch Zimmer kämpfte mutig und gab nie auf. Das Publikum würdigte seinen Einsatz mit Applaus.

Doch was danach folgte, war ein echter Köllerbacher Sturmlauf. Schwergewichtler Oleksandr Khotsianivskyi legte im Freistil eine Demonstration seiner Stärke hin. Mit schnellen Beinangriffen sammelte er Punkt um Punkt und gewann in nur 66 Sekunden – ebenfalls durch technische Überlegenheit. Die Halle tobte, und der Ausgleich war perfekt.

Valentin Seimetz machte es anschließend ähnlich. Im 66kg Freistil übernahm er von Beginn an die Kontrolle und brachte seinen Gegner Panjshiri in dauerhafte Bedrängnis. Nach etwas mehr als einer Minute beendete er den Kampf per Schultersieg, eine Szene, die wie ein Signal an die Kollegen wirkte: Heute gehört die Matte uns.

Knapp wurde es dagegen im 98kg (griechisch-römisch). Ahmed Bataev lieferte sich mit Valentino Prelic ein taktisch geprägtes Duell. Am Ende fehlte ein Punkt und der Gast holte eine knappe Entscheidung. Dennoch zeigte Bataev Kämpferherz und blieb bis zur letzten Sekunde aktiv, zumal er sich an diesem Abend stilartfremd in den Dienst der Mannschaft stellte. Das sollte es dann aber gewesen sein an Punkten, die man dem Gast überließ.

Hayk Melikyan stellte die Weichen klar. Er dominierte seinen Gegner Lazovski nach Belieben, griff mutig an und punktete variabel. Das 15:0 brachte Köllerbach zur Pause mit 12:5 in Führung.

Nach der Pause blieb das Bild gleich – konzentriert, konsequent und mannschaftlich geschlossen. Die Wölfe ließen dem Gegner keine Chance. Vasyl Mykhailov attakierte im 86kg FR immer wieder mit gewohnt blitzschnellen Beinangriffen, blieb technisch sauber und gewann verdient mit 12:3.

Auch Andrey Shyyka zeigte in einem engen Kampf starke Nerven, Kondition und Willenskraft. Gegen Kartojev blieb er ruhig und drehte den Fight im zweiten Abschnitt zum wichtigen 7:5. Seine mentale Stärke und Ausdauer, ein Vorbild für jeden Ringer, egal welchen Alters.

Lauter Jubel brandete auch beim Kampf von Vasile Taran aus. Gerade einmal 69 Sekunden brauchte er, um seinen Kontrahenten Rothe mit wuchtigen Aktionen zur technischen Überlegenheit zu bringen.

Marc-Antonio Von Tugginer sorgte kurz darauf mit einem Schultersieg für ein weiteres Highlight. Die Zuschauer umjubelten auch den Mannschaftskapitän lautstark. Besonders beeindruckend war sein energisches Nachsetzen in Bodenlage.

Zum Abschluss sicherte Igor Makuch im 80kg Freistil mit einem 2:2-Punktsieg den Endstand. Auch hier war es der größere Wille, der die entscheidende Wertung brachte. Das Sahnehäubchen auf einem unglaublichen Kampfabend, der den Fans und Verantwortlichen Freude auf die kommenden Aufgaben beschert.

Der fünfte Tabellenplatz bleibt bestehen, doch die Bedeutung des Abends geht weit darüber hinaus: Mit diesem Sieg ist der KSV Köllerbach sicher in den Play-Offs. Teamleiter Geid fasste es nach dem Kampf passend zusammen: „Topteamleistung – Einer für alle, alle für Einen. Wir haben unser Saisonziel erreicht und schauen jetzt, was noch alles möglich ist. Wir werden weiter alles versuchen.“

Die Fans dürfen sich freuen: Mit dieser Leistung ist dem KSV in der Endrunde einiges zuzutrauen.

KSV Köllerbach unterliegt Spitzenreiter Kleinostheim mit 23:9

KSV Köllerbach unterliegt Spitzenreiter Kleinostheim mit 23:9

Am 11. Kampftag der 1. Bundesliga musste der KSV Köllerbach beim Tabellenführer SC Kleinostheim eine 23:9-Niederlage hinnehmen.

Der Auftakt verlief unglücklich: Florian Zimmer konnte wegen Übergewichts nicht antreten, sodass die Gastgeber früh mit 4:0 in Führung gingen. Doch Oleksandr Khotsianivskyi setzte direkt ein positives Zeichen. Mit einem kontrollierten 4:2-Punktsieg im Schwergewicht holte er den ersten Punkt für Köllerbach. Auch Valentin Seimetz zeigte im 66-kg-Limit eine solide Leistung, musste sich jedoch nach einem intensiven Duell knapp geschlagen geben.

Für einen kurzen Wendepunkt sorgten die beiden Griechisch-Römisch-Spezialisten Hayk Khloyan und Hayk Melikyan. Khloyan gewann nach wenigen Sekunden auf Schulter, Melikyan dominierte seinen Kampf klar und holte vorzeitig vier wichtige Mannschaftszähler. Zur Pause lag Köllerbach überraschend mit 9:6 vorn.

Nach dem Wiederanpfiff übernahm jedoch der SC Kleinostheim wieder die Kontrolle. Igor Makuch kämpfte engagiert, unterlag aber knapp. In den anschließenden Kämpfen setzten sich die favorisierten Gastgeber routiniert durch. Shyyka, Taran, Schiffler und Touna wehrten sich zwar nach Kräften, konnten die hohe Qualität des Spitzenreiters aber nicht mehr ausgleichen.

Teamleiter Thomas Geid erklärte nach dem Abend: „Einige Stammkräfte fehlten heute, aber die Mannschaft hat sich ordentlich präsentiert.“

Köllerbach bleibt trotz der Niederlage auf Tabellenplatz fünf und bereitet sich nun auf die kommenden Aufgaben vor.