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Gelungener Rückrundenstart für die Köllerbacher Wölfe14.11.2021 

(Foto Iris Bauer)
Am vergangenen Samstag gastierte die RKG Freiburg 2000 zum Rückrundenstart in der Köllerbacher Kyllberghalle. Nach dem knappen Ergebnis der Vorrunde, ging Teamleiter Thomas Geid kein Risiko ein und präsentierte den etwa 200 Zuschauern die bestmögliche Aufstellung. Als Motivation für alle Kämpfer, überraschten die Verantwortlichen des KSV die Zuschauer mit einer dreiminütigen Videobotschaft des ersten Saarländers im All, Matthias Maurer, der der Mannschaft viel Glück wünschte und mit eindrucksvollen Bildern und Worten die Zuschauer emotional berührte.
Zum Auftakt kam Neuzugang Hakan Murat Cankaya (57 kg GR) in seiner angestammten Gewichtsklasse gegen Freiburgs Rumänen Mihail Lapp, nach 2:20 min, zu einem technisch überlegenen Punktsieg und riss dabei bereits den an diesem Abend hervorragend aufgelegten Köllerbacher Fanclub von den Sitzen. Mit mächtig Dampf in der Hütte siegte dann auch Publikumsliebling "Sascha" Khotsianivskyi (130 kg FR) gegen den 9 kg schwereren deutschen Spitzenringer Nick Matuhin. Der Köllerbacher Punktegarant hatte bei seinem 17:0 technisch überlegenen Punktsieg keine Mühe mit seinem Gegner.
Auch eine Gewichtsklasse höher zeigte Horst Lehr all sein Können und siegte gegen David Brenn (61 kg FR) in der vierten Minute auf Schulter.
Kilian Schäfer machte danach, in der 98 kg Klasse Greco, mit einem sehenswerten Schulterschwung gegen Martin Wachter, kurzen Prozess und gewann ebenfalls mit einem Schultersieg. Die vier Mannschaftspunkte hatte er allerdings bereits schon vorher auf seinem Konto, da der Freiburger mit 5 kg Übergewicht angereist war.
Vor der 25 minütigen Pause stellte sich Valentin Seimetz in den Dienst der Mannschaft und trat in der 66 kg GR gegen den mehrfachen Medaillengewinner bei Deutschen Nachwuchsmeisterschaften, Andrej Janzen, an. Bei seiner 0:12 Niederlage gab Vale nur drei Mannschaftspunkte aus der Hand und somit ging das Team um Teamleiter Geid und Mannschaftsführer Edib "Eddy" Cakmak mit einem beruhigenden 16:3 in die Kabine.
Der zweite Kampfabschnitt wurde dann von Piotr Ianoluv (86 kg FR) gegen den frisch gebackenen dritten U23 Weltmeister Lars Schäfle eröffnet. Der dreizehn Jahre ältere Routinier im Dienste der Köllerbacher Wölfe zeigte seine ganze Klasse und siegte gegen den, wahrscheinlich noch von der WM, geschlauchten Joungster mit 14:4.
Sein Landsmann Mihail Sava stand ihm in keinster Weise nach und verbuchte, nach seinem sechs minütigen Kampf in der 66 kg Freistilklasse, einen 10:0 Punktsieg gegen Leon Gerstenberger.
Nach dem Stilartwechsel zur Rückrunde kam erstmals auch wieder Pajtim Sefaj (80 kg GR) im Team zum Einsatz. Gegen den unbequemen deutschen Nachwuchsmann Marc Fischer verlor er knapp mit 1:3 Punkten nach Ende der vollen Kampfzeit.
Marc Antonio von Tugginer musste dann für den beruflich verhinderten Kapitän Timo Badusch eine Gewichtsklasse aufrücken. Gegen den international erfahrenen Moldavier Valentin Petic kämpfte Toni aufopferungsvoll, konnte die 0:9 Niederlage jedoch nicht abwenden.
Im letzten Kampf des Abends waren die anwesenden Zuschauer gespannt, ob Andrey Shyyka sich für seine Vorkampfniederlage gegen den dritten Europameister 2021, Maxim Sacultan, revanchieren könne. Nach einem Doppelbeinangriff des Freiburgers lag Andrey mit 0:2 zurück, konnte zur Pause auf 2:2 verkürzen und drehte im zweiten Kampfabschnitt mächtig aufs Gaspedal. Sacultan brach während einer Kampfunterbrechung, beim Stand von 12:2, plötzlich unvermutet zusammen und musste ärztlich versorgt werden. Er entschied sich jedoch weiter zu ringen, punktete sogar noch, verlor dann aber mit 12:4. Beim Verlassen der Matte brach er erneut zusammen und wurde letztendlich ins Krankenhaus gebracht.
Andrey Shyyka:"Ich bin froh, dass ich meinen Kampf gewonnen habe. Meinem Gegner wünsche ich gute Besserung. Wir sind nur sechs Minuten Gegner, außerhalb der Matte sind wir alle Menschen. Ich bin froh, dass er nicht schwer verletzt ist, alles ok! Ringen ist schön, aber Gesundheit geht vor."
Am kommenden Samstag treten die Köllerbacher Wölfe zum Derby beim ASV Hüttigweiler an.



Weitere Informationen
 Weitere Fotos: ISi & LEOs Ringerseite (externer Link)


© KSV Köllerbach & I&W Bauer   

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