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Der KSV Köllerbach schlägt Witten im Viertelfinal-Rückkampf 05.01.2020 

Viertelfinale KSV Köllerbach vs KSV Witten
(Foto Iris Bauer)
Der Südwest-Gruppensieger KSV Köllerbach bleibt im Besitz seiner „weißen Weste“. Die Saarländer wahrten am Samstagabend (04. Januar) im Duell mit dem KSV Witten weiterhin den Nimbus als bislang einzig ungeschlagenes Bundesliga-Team der Saison. Die Ringer-Staffel von Teamleiter Thomas Geid gewann in der heimischen Kyllberghalle auch den Viertelfinal-Rückkampf gegen den siebenfachen deutschen Mannschaftsmeister aus dem Ruhrgebiet mit 23:10. Mit diesem ungefährdeten Erfolg sicherte sich der Südwest-Primus souverän den Einzug in das Halbfinale um die Deutsche Ringer-Mannschaftsmeisterschaft. Und damit ist die Schmach des letzten Jahres bereits ausgemerzt, als im Viertelfinale gegen den „Riesen“ aus Burghausen schon das frühe Aus feststand. Ansonsten machte der KSV Köllerbach am Samstag das Versprechen wahr, seinen treuen Zuschauern nach dem Sieg in Witten auch auf heimischer Matte einen attraktiven Viertelfinal-Kampf abzuliefern. So brandete der erste Jubel im Lager der Köllerbacher Fans bereits auf, als in der leichtesten Gewichtsklasse bis 57 kg der deutsche Juniorenmeister Steven Ecker in der griechisch-römischen Stilart sein Herz in beide Hände nahm und Arthur Eisenkrein vom KSV Witten immer wieder konsequent attackierte. Am Ende der sechsminütigen Kampfzeit stand es dann 6:1 für den Köllerbacher, der sich mit dieser prima Leistung für weitere Play-Off-Aufgaben empfohlen hat.

In der schwersten Gewichtsklasse bis 130 kg war wieder einmal der Köllerbacher Ukrainer Oleksandr Khotsianiskyi der Chef auf der Matte. Der Freistil-Spezialist hat sich in Köllerbach als „Mister Zuverlässig“ einen ganz hervorragenden Namen geschaffen. Auch dieses Mal enttäuschte „Sascha“ seine Anhängerschar nicht. Der Bulgare Simeon Stankovich, der an diesem Abend den Wittener Top-Mann Robert Baran aus Polen ersetzen musste, war ganz einfach chancenlos. Gut 90 Sekunden brauchte der Ukrainer in Köllerbacher Diensten, um seinem Kontrahenten mit 15:0 Punkten technisch überlegen zu sein. In der Klasse bis 61 kg wehrte sich Giovanni Comparetto vom KSV Köllerbach nach Kräften, musste aber nach 16:0 Punkten die technische Überlegenheit des DM-Dritten Ramzan Awtaew anerkennen. In der Klasse bis 98 kg präsentierte sich Köllerbachs neuer Greco-Spezialist Tarek Mohamed Abdelslam Sheble Mohamed gegen den sechs Kilo schwereren Nico Brunner in phantastischer Kampfeslaune und sorgte mit seinem 11:1 Punktsieg für viel Beifall von den Rängen. Der Ägypter mit dem bulgarischen Pass ist ganz einfach ein Ringer, der mit herzerfrischendem Offensivgeist das begeisterte Publikum schnell auf seine Seite zieht.

In der Klasse bis 66 kg (griechisch-römische Stilart) stach ein weiteres Trumpf-Ass des KSV Köllerbach. Der deutsche Spitzenringer bearbeitete den Russen Gensche Gereev vom KSV Witten pausenlos, was dem Köllerbacher einen eindrucksvollen 14:0-Punktsieg einbrachte. In der Klasse bis 86 kg konnte sich der KSV Köllerbach wieder einmal voll und ganz auf seinen neuen rumänischen Freistil-Spezialisten Piotr Ianulov verlassen. Der Vize-Europameister gelangte gegen Ufuk Canli vom KSV Witten mit präziser Technik zu einem „standesgemäßen“ 11:0-Punktsieg.

In der Klasse bis 71 kg hatte der KSV Köllerbach mit dem rumänischen Freistil-Spezialisten Mihail Sava, der in dieser Saison noch keinen Kampf verloren hat, einen weiteren Top-Ringer zur Stelle. Gegen Ibro Cakovic vom KSV Witten sicherte sich der einsatzfreudige Sava nach gut fünf Minuten mit 16:1 Wertungszählern die maximale Punkteausbeute per technischer Überlegenheit. In der Klasse bis 80 kg musste der Köllerbacher Freistil-Spezialist Nils Adrian Klein sich stilartfremd zur Verfügung stellen und gegen „Commander“ Adam Juretzko vom KSV Witten auf die Matte. Der neunmalige deutsche Greco-Meister gewann gegen den Köllerbacher Youngster bereits nach 47 Sekunden entscheidend.
In der Klasse bis 75 kg A musste sich Publikumsliebling und Greco-Spezialist Timo Badusch mit einer starken Bronchitis herumplagen. So war der Polizeikommissar verständlicherweise nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Aber Badusch stellte sich selbstlos in den Dienst der Mannschaft und nahm es mit dem Wittener Top-Mann Ilie Cojocari auf. Der rumänische WM-Dritte des Jahres 2016 war für jedoch den Köllerbacher an diesem Abend leider eine Hausnummer zu groß. Cojocari ging als 3:0-Punktsieger von der Matte.

Im letzten Kampf des Abends lieferte Freistil-Spezialist Andrij Shyyka in der Klasse bis 75 kg B wieder ein temperamentvolles Gefecht ab. Und der unbedingte Siegeswille des deutschen Einzelmeisters wurde auch mit den maximalen vier Siegzählern belohnt. Nach knapp fünfeinhalb Minuten war für den ehrgeizigen Shyyka mit 16:0 Punkten der Kampf wegen technischer Überlegenheit zu Ende.
Am Samstag, 11. Januar, empfängt der KSV Köllerbach um 19.30 Uhr im Püttlinger Trimmtreff zum Halbfinal-Hinkampf den SV Alemannia Nackenheim. Der absolute Top-Mann bei den Gästen heißt Denis Kudla. Der Greco-Spezialist holte sich 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro die Bronzemedaille (Klasse bis 85 kg). Zudem sicherte er sich bei der WM 2017 in Paris die Silbermedaille (Klasse bis 85 kg). Zuletzt gewann der Nackenheimer Ringer auch noch Bronze (Klasse bis 87 kg) bei der WM in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan.

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Samstag 04.01.2020 19:30 Uhr  Play Off - Viertelfinale Rückkampf
KSV KöllerbachKSV Witten 07
Nr Gew Stil Name   Name Wertung Punkt Gesamt  
1 57 GR Steven Ecker   :   Arthur Eisenkrein 6  :  1  2   :   0  2  :  0  PS
2 130 FR Aleksander Khotsianivski   :   Simeon Stankovich 15  :  0  4   :   0  6  :  0  TÜ
3 61 FR Giovanni Comparetto   :   Ramzan Awtaew 0  :  16  0   :   4  6  :  4  TÜ
4 98 GR Tarek Abdelslam   :   Nico Brunner 11  :  1  3   :   0  9  :  4  PS
5 66 GR Etienne Kinsinger   :   Gensche Gereev 14  :  0  3   :   0  12  :  4  PS
6 86 FR Piotr Ianulov   :   Ufuk Canli 11  :  0  3   :   0  15  :  4  PS
7 71 FR Mihail Sava   :   Ibro Cakovic 16  :  1  4   :   0  19  :  4  TÜ
8 80 GR Nils Klein   :   Adam Juretzko 0  :  4  0   :   4  19  :  8  SS
9 75 GR Timo Badusch   :   Ilie Cojocari 0  :  3  0   :   2  19  :  10  PS
10 75 FR Andrej Shyyka   :   Robin Pelzer 16  :  0  4   :   0  23  :  10  TÜ
Endergebnis    23  :  10  
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Viertelfinale KSV Köllerbach vs KSV Witten

Viertelfinale KSV Köllerbach vs KSV Witten
 

© KSV Kllerbach & Klaus Konstroffer   

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