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Der KSV Köllerbach setzt sich beim KSV Witten klar mit 24:7 durch29.12.2019 

Das Viertelfinal-Los um die Deutsche Ringer-Mannschaftsmeisterschaft hat die beiden Traditionsvereine aus dem Ruhrgebiet und dem Saarland wieder zusammengeführt. Und die Titelsammlung der beiden Ringer-Klubs spricht wahrlich für sich: Der KSV Witten 07 ist siebenfacher Deutscher Mannschaftsmeister, der KSV Köllerbach ist sechsfacher Deutscher Mannschaftsmeister. Die Fritz-Husemann-Sporthalle in Witten war nunmehr am Samstagabend (28. Dezember) der Play-Off-Schauplatz der beiden alten Erzrivalen, wo die Ruhrgebiets-Staffel (Dritter der DRB-Bundesliga Nordwest) mit dem Team von der Saar (Erster der DRB-Bundesliga Südwest) die Klingen kreuzen musste.

Der ungeschlagene Meister der Ringer-Bundesliga Südwest aus dem Saarland, der von den Experten für diesen Play-Off-Kampf in Witten eindeutig die Favoritenrolle zugesprochen bekam, bestätigte diese Einschätzung am Samstag voll und ganz. Nach den zehn Matten-Duellen verließ der KSV Köllerbach mit einem stolzen 24:7-Erfolg die Fritz-Husemann-Sporthalle und trat zufrieden die Rückreise ins Saarland an. Bereits vor dem Kampf gab es in den Reihen des KSV Witten und auf den Zuschauerrängen schon das ein oder andere bleiche Gesicht, denn die Hausherren mussten die Greco-Klasse bis 61 kg unbesetzt lassen. Das bedeutete, dass Steven Ecker vom KSV Köllerbach Freisieger wurde und dafür auch die maximalen vier Siegzähler einstreichen durfte.

Überraschend bei der Aufstellung des KSV Witten war auch, dass der 48 Jahre alte Adam Juretzko als Greco-Spezialist in der Klasse bis 80 kg den Freistil-Part übernehmen musste. Und damit war der neunfache deutsche Einzelmeister, der im südpolnischen Tychy geboren und im Ruhrgebiet eingeschult wurde, schlichtweg überfordert. Der Kontrahent von Adam Juretzko war schließlich kein Geringerer als der bulgarische Freistil-Spezialist Miroslav Kirov (KSV Köllerbach), der mit dem stilartfremden Alt-Meister kurzen Prozess machte und ihn nach gut zwei Minuten auf den Schultern liegen hatte. Beim KSV Witten wurde indessen der rumänische Freistil-Ringer Maxim Vasilioglo, der eigens für die 80 Kilo-Klasse von der RG Hausen-Zell neu nach Witten gewechselt war, schmerzlich an diesem Abend vermisst.
Die Hausherren vom KSV Witten 07 gelangten am Samstag lediglich zu drei Siegen. So setzte sich Arthur Eisenkrein gegen den Köllerbacher Youngster Giovanni Comparetto in der Freistil-Klasse bis 57 kg mit 16:0 Punkten technisch überlegen durch. Und Greco-Spitzenringer Timo Badusch handelte sich in der Klasse bis 75 kg B gegen den starken Rumänen Ilie Cojocari (KSV Witten) eine unglückliche 0:4-Punktniederlage ein. In der Klasse bis 66 kg (Freistil) setzte sich zudem Ramzan Awtaew mit 6:4 Punkten gegen den Köllerbacher Valentin Seimetz durch, der im zweiten Kampfabschnitt sehr viel mehr Druck machte und dem Wittener immerhin noch vier Punkte abnehmen konnte.

Die restlichen fünf Kämpfe wurden ausnahmslos vom KSV Köllerbach gewonnen. So zeigte Marc-Antonio von Tugginer in der Klasse bis 71 kg (griechisch-römische Stilart) eine tadellose Leistung. Der Köllerbacher gewann gegen Gensche Gereev vom KSV Witten in dominanter Manier mit 9:1 nach Punkten. Und in der Klasse bis 86 kg freute man sich im Lager des KSV Köllerbach erneut darüber, dass man vor Saisonbeginn den Ägypter Tarek Mohamed Abdelslam Sheble Mohamed als neuen Ringer verpflichtet hat. Der Ägypter, der die bulgarische Staatsbürgerschaft besitzt und ein ausgewiesener Greco-Spezialist ist, zeigte gegen seinen bulgarischen Landsmann Daniel Aleksandrov bei seinem 5:2-Punktsieg eine ausgezeichnete Leistung.

In der Klasse bis 75 kg A präsentierte sich der Köllerbacher Freistil-Spezialist Andriy Shyyka einmal mehr von seiner allerbesten Seite. Der deutsche Einzelmeister punktete gegen Ibro Cakovic vom KSV Witten 07 ganz nach Belieben. Nach gut vier Minuten hatte der Köllerbacher Spitzenringer 16 Wertungszähler auf der Habenseite und gewann damit seinen Kampf dank technischer Überlegenheit. Auch auf Köllerbachs neuen Rumänen Nicolai Ceban war in Witten wiederum Verlass. Der Freistil-Spezialist war in der Klasse bis 98 kg der klar bestimmende Ringer, der sich dem Wittener Ufuk Canli mit 15:0 Punkten als technisch überlegen erwies. Auch in der schwersten Gewichtsklasse bis 130 kg hatte der KSV Köllerbach mit dem Esten Heiki Nabi einen echten Weltklasse-Ringer zur Stelle, der Nico Brunner vom KSV Witten mit 12:2 Punkten souverän entzauberte.

Der KSV Köllerbach bestreitet nunmehr am kommenden Samstag (04. Januar 2020) in der heimischen Kyllberghalle um 19.30 Uhr den Play-Off-Rückkampf gegen das Ruhrgebiet-Team des KSV Witten 07. Die Saarländer freuen sich dabei auf die zahlreiche Unterstützung durch ihre treuen Fans.

Weitere Informationen
 Infos Vorverkauf Viertelfinalrückkampf

Samstag 28.12.2019 19:30 Uhr  Play Off - Viertelfinale Hinkampf
KSV Witten 07KSV Köllerbach
Nr Gew Stil Name   Name Wertung Punkt Gesamt  
1 57 FR Arthur Eisenkrein   :   Giovanni Comparetto 16  :  0  4   :   0  4  :  0  TÜ
2 130 GR Nico Brunner   :   Heiki Nabi 2  :  12  0   :   3  4  :  3  PS
3 61 GR  -    :   Steven Ecker 0  :  0  0   :   4  4  :  7  FS
4 98 FR Ufuk Canli   :   Nicolai Ceban 0  :  15  0   :   4  4  :  11  TÜ
5 66 FR Ramzan Awtaew   :   Valentin Seimetz 6  :  4  1   :   0  5  :  11  PS
6 86 GR Daniel Aleksandrov   :   Tarek Abdelslam 2  :  5  0   :   2  5  :  13  PS
7 71 GR Gensche Gereev   :   Marc-Antonio von Tugginer 1  :  9  0   :   3  5  :  16  PS
8 80 FR Adam Juretzko   :   Miroslav Kirov 2  :  9  0   :   4  5  :  20  SS
9 75 FR Ibro Cakovic   :   Andrej Shyyka 0  :  16  0   :   4  5  :  24  TÜ
10 75 GR Ilie Cojocari   :   Timo Badusch 2  :  0  2   :   0  7  :  24  PS
Endergebnis    :  24  

© KSV Kllerbach & Klaus Konstroffer   

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