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KSV Köllerbach stoppt den ASV Hüttigweiler zu Hause mit 21:524.11.2019 

Der Terminplan der Bundesliga Südwest bescherte am Samstag (23. November) den saarländischen Ringer-Fans einmal mehr das mit Spannung erwartete Lokal-Derby zwischen dem KSV Köllerbach und dem ASV 08 Hüttigweiler. Und der eine oder andere Zuschauer in der Köllerbacher Kyllberghalle dachte am Samstagabend vor dem Matten-Duell der beiden Saar-Rivalen mit gemischten Gefühlen an die vorige Saison zurück, als sich der KSV Köllerbach am 15. Dezember 2018 genau in jener Halle gegen die Ringer-Konkurrenz aus Hüttigweiler eine 17:19-Niederlage einhandelte. Beide Staffeln stellten vor knapp einem Jahr jeweils fünf Sieger, doch die ASV-Gäste hatten am Ende mit zwei Punkten Vorsprung die Nase vorn und durften einen stolzen Auswärtssieg bejubeln. Mit dieser Reminiszenz im Hinterkopf gingen nunmehr die Mannen von Teamleiter Thomas Geid am Samstag gegen den ASV 08 Hüttigweiler zu Werke, denn ein zweites „Gastgeschenk“ wie in der vergangenen Runde wollte man auf gar keinen Fall mehr zulassen. Die KSV-Zielsetzung ist nämlich dieses Mal klipp und klar definiert: Platz eins soll in der Hauptrunde unbedingt herausspringen, um im Play-Off-Viertelfinale nicht gleich wieder auf eine „hochexplosive Granate“ wie beispielsweise den deutschen Mannschaftsmeister SV Wacker Burghausen zu treffen.

Am Samstagabend wurde der KSV Köllerbach dieses Mal als ungeschlagener Spitzenreiter der Ringer-Bundesliga Südwest ohne Wenn und Aber seiner Favoritenrolle gerecht. Die Staffel von Teamleiter Thomas Geid war ganz einfach das dominantere und aggressivere Team. Da war es in der Tat nur logisch, dass die Hausherren einen klaren 21:5-Sieg über den ASV 08 Hüttigweiler davontrugen. Der KSV verbuchte in der heimischen Kyllberghalle vor rund 250 Zuschauern acht Siege, während Hüttigweiler gerade mal in zwei Matten-Duellen zum Erfolg gelangte. Schon im vorgezogenen Eröffnungskampf präsentierte sich Greco-Ringer Pajtim Sefaj in der Klasse bis 80 kg in bestechender Verfassung. Der aktuelle deutsche Juniorenmeister Kevin Gremm, der für den ASV Hüttigweiler ringt, konnte dem Köllerbacher wenig entgegensetzen. So stand am Ende der sechs Kampfminuten mit Sefaj der verdiente 9:0-Punktsieger fest.

In der leichtesten Gewichtsklasse bis 57 kg schlug dann die Stunde des Köllerbacher Greco-Ringers Steven Ecker. Gegen den überforderten Fabian Widmann, der in den Jahren 2017 und 2018 jeweils dritter deutscher Juniorenmeister werden konnte, legte der Köllerbacher gnadenlos den Vorwärtsgang ein. Die Köllerbacher Fans durften sogar eine Fünfer-Wertung von Ecker bejubeln, bevor der Köllerbacher nach gut zwei Minuten mit 15:0 als technisch überlegener Punktsieger feststand. In der schwersten Gewichtsklasse bis 130 kg kam es dann zu einer rein ukrainischen Freistil-Auseinandersetzung. Oleksandr Khotsianivkyi (Köllerbach) und Olexandr Koldovskyi (Hüttigweiler) schenkten sich wahrlich nichts, doch am Ende hatte der KSV Athlet mit 4:0 Punkten die besseren Trümpfe in der Hand.

In der Klasse bis 61 kg kam es zum Duell zwischen den beiden Freistil-Spezialisten Mikyay Naim (KSV) und dem Ex-Köllerbacher Rumänen Andrei Dukov. Der Bulgare Naim, der für Köllerbach seinen ersten Heimkampf bestritt, lag zur Pause mit 0:1 Punkten knapp hinten. Doch in den zweiten drei Minuten setzte die Köllerbacher Neuerwerbung zu einem unwiderstehlichen Schlussspurt an, der ihm den verdienten 8:3-Punktsieg bescherte. In der Klasse bis 98 kg (griechisch-römische Stilart) griff KSV-Teamleiter Thomas Geid erstmals in dieser Saison auf Benedikt Haas zurück, der stilartfremd gegen Till Bialek (Hüttigweiler) einen sehr schweren Stand hatte. 10 Sekunden vor dem Schlussgong war der Kampf dann zu Ende, weil Till Bialek mit 16:0 von Mattenleiter Simon Körner (AC Bavaria Goldbach) zum technisch überlegenen Punktsieger ausgerufen wurde.

In der Klasse bis 66 kg bekam es der Köllerbacher Vorzeige-Ringer Etienne Kinsinger in der griechisch-römischen Stilart mit dem aktuellen deutschen A-Jugendmeister Jan Wolfanger zu tun. Der deutsche Vize-Meister vom KSV lag nach drei Minuten in der Pause nur knapp mit 1:0 vorn. In den zweiten drei Minuten warf der Köllerbacher seine gesamte Energie und Kampfkraft in die Waagschale und stand schließlich mit 11:0 als mächtig umjubelter Punktsieger fest. In der Klasse bis 86 kg waren die Köllerbacher Zuschauer auf den ersten Heim-Auftritt des neuen Rumänen Piotr Ianulov gespannt. Der amtierende Vize-Europameister des Jahres 2019 hatte gegen den Rumänen Denis Balaur (Hüttigweiler) eine ganz schwere Nuss zu knacken. Nach den vollen sechs Kampfminuten stand es schließlich 2:2, doch Neuzugang Ianulov bekam wegen seiner höheren Zweier-Wertung den Punktsieg zugesprochen.

In der Klasse bis 71 kg war Freistil-Spezialist Mihail Sava vom KSV Köllerbach einfach nicht zu bremsen. Er musste gegen den Ex-Köllerbacher Urs von Tugginer auf die Matte. Doch von Tugginer konnte bei dieser Begegnung als Greco-Ringer überhaupt nichts ausrichten. Man muss dem Ringer des ASV Hüttigweiler hoch anrechnen, dass er sich stilartfremd in den Dienst der Gäste-Mannschaft stellte. Nach zwei Minuten und 18 Sekunden war das ungleiche Duelle zugunsten von Sava entschieden. Mit 18:0 wurde der KSV-Athlet technisch überlegener Punktsieger.

In der Klasse bis 75 kg A duellierten sich in der griechisch-römischen Stilart KSV-Ringer Marc-Antonio von Tugginer und der Pole Roman Pacurkowski, der zu Beginn der neuen Saison beim ASV 08 Hüttigweiler unterschrieben hat. Die beiden Greco-Spezialisten lieferten den Zuschauern über sechs Minuten einen tollen Kampf ab, der am Schluss von Pacurkowski mit 4:3 knapp gewonnen wurde. In der Klasse bis 75 kg B kam es zum letzten Kampf des Abends. Und da schnalzten die Ringer-Fans, welche die hohe Freistil-Kunst so sehr lieben, genießerisch mit der Zunge. Es standen sich nämlich der deutsche Einzelmeister Andrij Shyyka (KSV) und der deutsche Spitzenringer Mathias Schwarz (Hüttigweiler) gegenüber. Die beide Freistil-Asse sind langjährige Trainingspartner, gute Freunde und kennen sich logischerweise aus dem Effeff. Doch an diesem Kampfabend war Shyyka der Dominator, denn der Köllerbacher führte zur Pause bereits mit 8:0 nach Punkten. In den zweiten drei Minuten versuchte Schwarz dann mit aller Gewalt, das Ruder noch herumzureißen. Doch mehr als eine Ergebniskorrektur kam bei diesen Bemühungen nicht heraus. Andrij Shyyka triumphierte letztlich mit 8:2.

Vor dem saarländischen Lokal-Derby ehrten Reiner Both (KSV) sowie Teamleiter Thomas Geid 20 stolze Köllerbacher Nachwuchsringer mit der Urkunde „Wieselabzeichen“. Die kleinen Ringerkampf-Freunde hatten sich diese Urkunde redlich verdient, hatten sie doch mit ihren Trainern fleißig für das „Wieselabzeichen“ trainiert und erfolgreich eine Prüfung abgelegt. Das „Wieselabzeichen“ ist das erste Abzeichen, das man als Ringer erreichen kann. Es ist mit Grundlagen und Technik in zwei Teile gegliedert. Bei den Techniken mussten zehn Stand- und fünf Bodentechniken erlernt und vorgeführt werden. Mit dem „Wieselabzeichen“ will der DRB in der Öffentlichkeit nachhaltig auf den Ringkampf aufmerksam machen und möglichst viele Personen an die schöne Sportart heranführen.

Der Ringer-Bundesligist KSV Köllerbach tritt am nächsten Samstag (01. Dezember) um 19.30 Uhr im Schwarzwald zum Auswärtskampf bei der RG Hausen-Zell an.

Samstag 23.11.2019 19:30 Uhr  Rückrunde
KSV KöllerbachASV Hüttigweiler
Nr Gew Stil Name   Name Wertung Punkt Gesamt  
1 57 GR Steven Ecker   :   Fabian Widmann 15  :  0  4   :   0  4  :  0  TÜ
2 130 FR Aleksander Khotsianivski   :   Oleksander Koldovskyi 4  :  0  2   :   0  6  :  0  PS
3 61 FR Mikyay Salim Naim   :   Andrei Dukov 8  :  3  2   :   0  8  :  0  PS
4 98 GR Benedikt Haas   :   Till Bialek 0  :  16  0   :   4  8  :  4  PS
5 66 GR Etienne Kinsinger   :   Jan Wolfanger 11  :  0  3   :   0  11  :  4  PS
6 86 FR Piotr Ianulov   :   Denis Balaur 2  :  2  1   :   0  12  :  4  PS
7 71 FR Mihail Sava   :   Urs von Tugginer 18  :  0  4   :   0  16  :  4  TÜ
8 80 GR Pajtim Sefaj   :   Kevin Gremm 9  :  0  3   :   0  19  :  4  PS
9 75 GR Marc-Antonio von Tugginer   :   Roman Pacurkowski 3  :  4  0   :   1  19  :  5  PS
10 75 FR Andrej Shyyka   :   Mathias Schwarz 8  :  2  2   :   0  21  :  5  PS
Endergebnis    21  :  5  

© KSV Kllerbach & Klaus Konstroffer   

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