Deutscher Mannschaftsmeister 1966 Deutscher Mannschaftsmeister 1968 Deutscher Mannschaftsmeister 1972 Deutscher Mannschaftsmeister 2007 (Saison 06/07) Deutscher Mannschaftsmeister 2008 (Saison 07/08) Deutscher Mannschaftsmeister 2009 (Saison 08/09)
... zur Zeit gibt es keinen neuen Newsticker ...
 Aktuelle Berichte

Der KSV Köllerbach setzt sich beim AC Heusweiler mit 33:3 durch 17.11.2019 

Neue T-Shirt vom Sponsor Litle Italy
(Foto Iris Bauer)
Vor dem Auswärtskampf beim AC „Siegfried“ Heusweiler am Samstag (16. November) kam im Lager des Ringer-Bundesligisten KSV Köllerbach erst einmal große Freude auf. KSV-Sponsor Gaetano Di Mulo, Inhaber des Ristorante „Little Italy“ in Köllerbach, zeigte sich in Geberlaune und spendierte der Truppe von Teamleiter Thomas Geid schmucke weiße T-Shirts. Für diese großzügige Geste des Köllerbacher Sponsors revanchierten sich die Ringer des sechsfachen deutschen Mannschaftsmeisters dann später auf der Matte in der Realschule Heusweiler mit einer eindrucksvollen Leistung gegen den AC „Siegfried“. Der KSV Köllerbach gewann das saarländische Lokal-Derby gegen den Nachbarn mit 33:3 und lieferte damit in der Tat einen Rückrunden-Auftakt nach Maß ab. Mit diesem Kantersieg bleibt der saarländische Spitzenklub weiterhin ungeschlagen und führt die Tabelle der Bundesliga-Südwest nach acht Kampftagen mit 16:0 Punkten vor dem TuS Adelhausen an, der zwei Pluspunkte weniger aufzuweisen hat. Insofern haben auch die neuen T-Shirts von Sponsor Gaetano Di Mulo quasi symbolische Bedeutung, denn die Köllerbacher Punkte-Weste als Tabellenführer präsentiert sich wahrlich blütenweiß.

Am Samstagabend waren die Anhänger des KSV Köllerbach in Heusweiler zunächst einmal sehr gespannt, wie sich der Stilart-Wechsel personell beim ersten Kampf in der Rückrunde bei den Geid-Schützlingen auswirken würde. So gab es bei dem Matten-Duell gegen den AC Heusweiler gegenüber der Bundesliga-Vorrunde gleich drei neue Gesichter im KSV-Team zu bewundern. Ganz besonders im Blickpunkt stand dabei der amtierende Vize-Europameister Piotr Ianulov in der Klasse bis 86 kg. Der rumänische Freistil-Spezialist, der vor Rundenbeginn bei den Saarländern als wertvolle Verstärkung angeheuert hatte, verzeichnete bei dem ersten Kampf für seinen neuen Arbeitgeber gleich einen optimalen Einstieg. Bereits nach zwei Minuten und 34 Sekunden warf Ianulov seinen Kontrahenten Wassil Ivanov vom AC Heusweiler auf beide Schultern.

Auch der neue KSV-Bulgare Mikyay Naim, der 2017 als Vize-Juniorenweltmeister triumphierte, zeigte bei seinem ersten Auftritt für Köllerbach in der Klasse bis 61 kg eine Top-Leistung. In einem spannungsgeladenen, hochklassigen Freistil-Kampf besiegte er den Ex-Pirmasenser Alex Ufelmann mit 16:5 nach Punkten. Und als neues Rückrunden-Gesicht war beim KSV natürlich auch der deutsche Spitzenringer und Publikumsliebling Etienne Kinsinger wieder mit von der Partie. Der Greco-Spezialist explodierte förmlich in der Klasse bis 66 kg gegen den sicherlich nicht zu unterschätzenden Rumänen Teodor Horatau. Doch an diesem Abend war der für den AC Heusweiler ringende Rumäne gegen den deutschen Vizemeister Kinsinger schlicht und einfach überfordert. Der A-Kader-Athlet des Deutschen Ringer-Bundes brannte ein Feuerwerk allerfeinster Greco-Technik ab, der die Köllerbacher Fans zu wahren Begeisterungsstürmen hinriss. Nach gut vier Minuten war das „Feuerwerk“ dann allerdings schon vorüber, denn Etienne Kinsinger hatte mit 16:0 den technisch überlegenen Punktsieg bravourös eingesackt.

Einfach nur schade war es, dass die beiden AC-Trainer Cacan Cakmak und Jürgen Both die leichteste Gewichtsklasse bis 57 kg (griechisch-römische Stilart) bei Heusweiler unbesetzt lassen mussten. Nutznießer war in diesem Fall der Köllerbacher Steven Ecker, der somit die maximalen vier Siegzähler bereits an der Waage gutgeschrieben bekam. Und in der schwersten Gewichtsklasse bis 130 kg spielte der KSV Köllerbach sein ukrainisches Trumpf-Ass Oleksandr „Sascha“ Khotsianivkyi wieder einmal aus. Der Freistil-Spezialist ging gegen den Ex-Köllerbacher Gennadij Cudinovic auf die Matte. Zur Ehrenrettung von Cudinovic sei angemerkt, dass der neue Ringer des AC Heusweiler rund 20 Kilo weniger auf die Waage brachte und quasi „todesmutig“ als Halbschwergewichtler ins Schwergewicht hochgerückt war. Doch die sportliche Quittung folgte für den Ex-Köllerbacher, der zuletzt überraschend das internationale Turnier von Nefteyugansk in Westsibirien gewonnen hatte, auf dem Fuße. Cudinovic verlor gegen den bärenstarken Ukrainer des KSV Köllerbach deutlich mit 0:13 Punkten.
Jubeln konnte beim sechsfachen deutschen Mannschaftsmeister in der Klasse bis 98 kg auch Greco-Ringer Kilian Markus Schäfer, der wie in der letzten Saison den für den AC Heusweiler ringenden Sebastian Feld dieses Mal mit 17:2 Punkten regelrecht vorführte. Für diesen imponierenden Sieg strich Schäfer die maximalen vier Siegzähler ein, weil er technisch überlegt erzielt wurde. Technisch überlegener Punktsieger wurde in der Klasse bis 80 kg auch Schäfers Teamgefährte Pajtim Sefaj, der Philipp Köhler vom AC Heusweiler wie einen Anfänger aussehen ließ. Nach knapp vier Minuten wurden bereits 17:1 Punkte für Sefaj auf dem Wertungszettel notiert.

Einen ganz großen Auftritt im Köllerbacher Trikot hatte einmal mehr der zuverlässige rumänische Freistil-Künstler Mihail Sava in der Klasse bis 71 kg. Halef Cakmak konnte dem Angriffswirbel des Rumänen in keiner Phase des Kampfes standhalten und musste mit 0:14 Punkten gegen den KSV-Triumphator die Segel streichen. In der Form seines Lebens präsentierte sich indessen auch der deutsche Einzelmeister Andrij Shyyka in der Klasse bis 75 kg B. Der SRV-Landestrainer setzte mit seiner ausgeklügelten und unermüdlichen Freistil-Aggressivität den Afghanen Baba Jan Ahmadi vom AC Heusweiler derart unter Druck, dass Mattenleiter Raffaele Tascillo (Südbaden) den ungleichen Kampf durch Disqualifikation wegen Passivität nach vier Minuten und 44 Sekunden für beendet erklärte. Shyyka sicherte sich damit die maximalen vier Siegzähler.

Den Ehrentreffer für den AC Heusweiler in Form von drei Punkten erzielte der Bulgare Stoyan Kubatov. Der Greco-Ringer setzte sich in der Klasse bis 75 kg A gegen den KSV-Athleten Marc-Antonio von Tugginer klar mit 11:0 nach Punkten durch.

Auf den Ringer-Bundesligisten KSV Köllerbach wartet am nächsten Samstag, 23. November, um 19.30 Uhr in der heimischen Kyllberghalle bereits das nächste saarländische Lokal-Derby. Der Gegner ist dann der ASV 08 Hüttigweiler.

Samstag 16.11.2019 19:30 Uhr  Rückrunde
AC HeusweilerKSV Köllerbach
Nr Gew Stil Name   Name Wertung Punkt Gesamt  
1 57 GR  -    :   Steven Ecker 0  :  0  0   :   4  0  :  4  KL
2 130 FR Gennadij Cudinovic   :   Aleksander Khotsianivski 0  :  13  0   :   3  0  :  7  PS
3 61 FR Daniel Ufelmann   :   Mikyay Salim Naim 6  :  15  0   :   3  0  :  10  PS
4 98 GR Sebastian Feld   :   Kilian Schäfer 2  :  17  0   :   4  0  :  14  TÜ
5 66 GR Teodor Horatau   :   Etienne Kinsinger 0  :  16  0   :   4  0  :  18  TÜ
6 86 FR Wassil Ivanov   :   Piotr Ianulov 0  :  14  0   :   4  0  :  22  SS
7 71 FR Halef Cakmak   :   Mihail Sava 0  :  14  0   :   3  0  :  25  PS
8 80 GR Philipp Köhler   :   Pajtim Sefaj 1  :  17  0   :   4  0  :  29  TÜ
9 75 GR Stoyan Kubatov   :   Marc-Antonio von Tugginer 11  :  0  3   :   0  3  :  29  PS
10 75 FR Ahmadi Babajan   :   Andrej Shyyka 0  :  5  0   :   4  3  :  33  DS
Endergebnis    :  33  
 weitere Fotos

Neue T-Shirt vom Sponsor Litle Italy

Neue T-Shirt vom Sponsor Litle Italy

AC Heusweiler vs KSV Köllerbach

AC Heusweiler vs KSV Köllerbach
 

© KSV Kllerbach & Klaus Konstroffer   

zurck

Unsere Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Hinweis zum Datenschutz OK, einverstanden.