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Der KSV Köllerbach behält in Freiburg mit 22:2 klar die Oberhand13.10.2019 

Die Reise des Ringer-Bundesligisten KSV Köllerbach führte am Samstag (12. September) die Saarländer in den Breisgau, wo die RKG Freiburg 2000 auf die Schützlinge von Teamleiter Thomas Geid wartete. Ort des Bundesliga-Geschehens war indessen die Festhalle Freiburg St. Georgen, die mit rund 200 Zuschauern in der Tat nur mäßig besetzt war. Doch sei es drum. Die Hausherren aus Baden-Württemberg konnten jedenfalls an diesem Abend aus ihrem Heimvorteil keinerlei Nutzen ziehen, hatten die KSV-Gäste die Freiburger Festhalle doch fest im Griff. So gelangte die Spitzenmannschaft aus dem Saarland nach den zehn Matten-Duuellen schließlich zu dem haushohen Schnapszahl-Ergebnis von 22:2. Für diesen klaren Sieg hatte Polizei-Oberkommissar Thomas Geid seine Mannschaften allerdings auf drei Positionen umstellen müssen. So gelangte in der leichtesten Gewichtsklasse bis 57 kg beim KSV Köllerbach erstmals in der Bundesliga der erst 16 Jahre alte Giovanni Comparetto zum Einsatz. Der junge Freistil-Ringer musste für den Köllerbacher Ukrainer Andrii Yatsenko einspringen, weil die Saarländer im Schwergewicht (bis 130 kg) auf den Ukrainer Oleksandr Khotsianivkyi zurückgriffen. Und da von den beiden KSV-Ukrainern nur jeweils einer als sogenannter N-Ausländer ringen darf, schlug die große Stunde von Giovanni Comparetto. Und der machte seine Sache richtig ordentlich, denn nach der vollen Kampfzeit von sechs Minuten gewann der KSV-Youngster souverän gegen den Freiburger Mikhail Tsupikau mit 10:2 nach Punkten. Im Köllerbacher Lager wurde nach diesem Sieg verständlicherweise viel gejubelt. So lachte insbesondere Köllerbachs Mannschaftsführer Claudio Comparetto, dem Vater von Giovanni, das Herz im Leibe.

Der sechsfache deutsche Mannschaftsmeister KSV Köllerbach verlor in Freiburg lediglich zwei der zehn Kämpfe mit äußerst knappen Resultaten. So verlor Köllerbachs neuer bulgarischer Greco-Ringer Tarek Mohamed Abdelslam Sheble Mohamed in der Klasse bis 86 kg gegen den Freiburger Moldawier Mihail Bradu, der letztes Jahr noch den ASV Hüttigweiler verstärkt hatte, mit 2:3 nach Punkten. Und im Schwergewicht (bis 130 Kg) musste sich der sieggewohnte Freistil-Spezialist Oleksandr Khotsianivskyi in der für ihn ungewohnten griechisch-römischen Stilart dem RKG-Athleten Maximilian Remensperger „hauchdünn“ mit 0:1 beugen.

Alle andere Köllerbacher Ringer gingen in der Freiburger Festhalle als stolze Sieger von der Matte. So feierte Greco-Mann Steven Ecker in der Klasse bis 61 kg einen Blitzsieg über den Freiburger Fernando Maaß. Bereits nach 35 Sekunden war der Kampf vorbei, weil Ecker zu 16:0 Punkten gelangt war. Mattenleiter Hamdan Iflazoglu (SV Ebersbach/Württemberg) konnte somit den Saarländer zum technisch überlegenen Punktsieger erklären. Auch der Köllerbacher Valentin Seimetz zeigte sich in der Freistil-Klasse bis 66 kg in Freiburg von seiner allerbesten Seite. Der deutsche Vizemeister bezwang Freiburgs international erfahrenen Armenier Artur Muradyan mit 8:4 sicher nach Punkten. Und in der Klasse bis 71 kg (griechisch-römische Stilart) trumpfte einmal mehr KSV-Ringer Marc-Antonio von Tugginer mächtig auf. Der Freiburger Franzose Leo Tudezca musste sich am Ende dem Köllerbacher mit 6:13 nach Punkten beugen.

In der Freistilklasse bis 75 kg A war Köllerbachs Routinier Andrij Shykka erneut nicht zu stoppen. Der deutsche Vize-Juniorenmeister Kevin Spiegel von der RKG ging im Angriffswirbel des Köllerbacher förmlich unter. Shyyka entschied das Freistil-Duell mit 10:3 für sich. In der Klasse bis 75 kg B kam es dann zum Duell zwischen dem Köllerbacher Kapitän und Publikumsliebling Timo Badusch und dem Freiburger Neuzugang Kevin Spiegel. Mit 6:3 behielt der Polizeikommissar aus dem Saarland die Oberhand nach Punkten.

In der Klasse bis 80 kg entpuppte sich der Köllerbacher Bulgare Miroslav Kirov wiederum als perfekter Freistil-Ringer. Michael Riesterer von der RKG hatte gegen den äußerst agilen KSV-Athleten mit 0:9 das Nachsehen. Als Siegringer erwies sich für den KSV Köllerbach schließlich auch noch in der Klasse bis 98 kg der neue Rumäne Nicolai Ceban. Der Halbschwergewichtler, der vom ASV Nendingen an die Saar gelangte, entzauberte in der Freiburger Festhalle den aus Lettland stammenden Ex-Köllerbacher Armands Zvirbulis nach allen Regeln der Kunst. Ceban ging neun Sekunden vor dem Schlussgong mit 15:0 als technisch überlegener Punktsieger von der Matte. Der Rumäne gelangte damit als neuer Ringer des KSV Köllerbacher in seinem vierten Kampf zum dritten Sieg.

Mit dem Top-Resultat von 22:2 bei der RKG Freiburg 2000 übernahm der KSV Köllerbach in der Ringer-Bundesliga Südwest die Position des Spitzenreiters. Zweiter ist der punktgleiche TuS Adelhausen, der am letzten Samstag den ASV Urloffen mit 19:9 in seine Schranken verwies. Nun kommt es kommenden Samstag, 19. September, um 19.30 Uhr in der Kyllberhalle zum großen Showdown zwischen Tabellenführer Köllerbach und dem Top-Team aus Adelhausen, das den Saarländer Rang eins mit Sicherheit wieder abjagen will. Der KSV sinnt bei seinem Heimkampf allerdings auf Revanche aus dem Vorjahr, als der TuS in der Hauptrunde die Köllerbacher zweimal schlagen konnte. Ringer-Herz, was willst Du mehr?

Samstag 12.10.2019 19:30 Uhr  Vorrunde
RKG Freiburg 2000KSV Köllerbach
Nr Gew Stil Name   Name Wertung Punkt Gesamt  
1 57 FR Micael Tsupikau   :   Giovanni Comparetto 2  :  10  0   :   3  0  :  3  PS
2 130 GR Maximilian Remensperger   :   Aleksander Khotsianivski 3  :  1  1   :   0  1  :  3  PS
3 61 GR Fernando Maa   :   Steven Ecker 0  :  16  0   :   4  1  :  7  T
4 98 FR Armands Zvirbulis   :   Nicolai Ceban 0  :  15  0   :   4  1  :  11  T
5 66 FR Artur Muradyan   :   Valentin Seimetz 4  :  8  0   :   2  1  :  13  PS
6 86 GR Mihail Bradu   :   Tarek Abdelslam 3  :  2  1   :   0  2  :  13  PS
7 71 GR Leo Tudezca   :   Marc-Antonio von Tugginer 6  :  13  0   :   2  2  :  15  PS
8 80 FR Michel Riesterer   :   Miroslav Kirov 0  :  9  0   :   3  2  :  18  PS
9 75 FR Kevin Spiegel   :   Andrej Shyyka 3  :  10  0   :   2  2  :  20  PS
10 75 GR Marc Fischer   :   Timo Badusch 3  :  6  0   :   2  2  :  22  PS
Endergebnis    :  22  

© KSV Kllerbach & Klaus Konstroffer   

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