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Der KSV Köllerbach verliert beim TuS Adelhausen mit 8:1802.12.2018 

Es ging am Samstagabend (01. Dezember) um den Spitzenrang in der Südwest-Gruppe und darüber hinaus auch um einen Lostopf-Platz der Gesetzten im Playoff-Viertelfinale. Ansonsten sprach man in der Presse fast ehrfurchtsvoll vom Bundesliga-Gipfeltreffen, als sich der Tabellenführer TuS Adelhausen und der Zweitplatzierte KSV Köllerbach in der Dinkelberghalle gegenüberstanden. Beide Mannschaften sind die Top-Teams der Ringer-Bundesliga Südwest, sodass Spannung pur auf der Agenda stand. Doch jubeln durften nach diesem Kampfabend lediglich die Mannen des TuS Adelhausen, denn die Hausherren vom Dinkelberg sorgten schnell für klare Verhältnisse. Bereits zur Pause lagen die Saarländer auf der fremden Matte mit 0:14 zurück. Und als um 21.20 Uhr Mattenleiter Antonio Silvestri, Kampfrichter-Chef des Ringer-Weltverbandes „United World Wrestling“ und dank seiner internationalen Spitzenleistungen stolzer Inhaber der Goldenen Pfeife, das Ringer-Spektakulum in Rheinfelden-Adelhausen nach dem zehnten Kampf für beendet erklärt hatte, machte sich beim KSV Köllerbach Ernüchterung breit. Die Staffel von Teamleiter Thomas Geid hatte mit 8:18 beim Tabellenführer TuS Adelhausen den Kürzeren gezogen und lediglich drei von zehn Kämpfen für sich entscheiden können. In der Tabelle der Bundesliga Südwest sind die Dinge nun also geklärt. Da der Hinkampf am 03. Oktober in der Köllerbacher Kyllberghalle schon mit 14:10 für den TuS ausgegangen war, führt Adelhausen nunmehr die Tabelle verlustpunktfrei und uneinholbar mit vier Punkten Vorsprung – bei nur noch zwei ausstehenden Kampftagen – an. Adelhausen ist und bleibt Erster, Köllerbach muss sich mit Rang zwei begnügen.

Teamleiter Thomas Geid hatte für den Auswärtskampf in Adelhausen eine Aufstellung gewählt, die exakt das vom Deutschen Ringer-Bund (DRB) vorgeschriebene Ringerpunkte-Limit von 28 erfüllte. So setzte der KSV-Mannschaftsverantwortliche bei seinem zur Verfügung stehenden Ausländerkontingent auf die ungarische Phalanx Laszlo Szabo, Istvan Vereb und Erik Szilvassy. Dazu kam auch noch der rumänische Freistil-Spezialist Mihail Sava. Dafür musste man beim KSV Köllerbach schweren Herzens auf den ukrainischen Schwergewichtler Oleksandr „Sascha“ Khotsianiskyi verzichten. Wer im Köllerbacher Lager dagegen geglaubt hatte, dass sich eventuell Halbschwergewichtler Gennadij Cudinovic im Freistil-Part bis 130 kg gegen Nick Matuhin vom TuS Adelhausen in den Dienst der Mannschaft stellen würde, sah sich leider getäuscht.

Den Eröffnungskampf in der Klasse bis 57 kg bestritt für den KSV Köllerbach der neue Greco-Youngster Steven Ecker, der gegen den routinierten Ibrahim Fallacara keinesfalls enttäuschte. Dennoch musste sich der frühere Ringer des ASV Hüttigweiler nach den vollen sechs Kampfminuten seinem Gegenüber mit 1:4 Punkten beugen. In der schwersten Gewichtsklasse bis 130 kg stand Köllerbachs Freistil-Ringer Alexander Geib gegen den sechsfachen deutschen Einzelmeister Nick Matuhin auf verlorenem Posten. Der Athlet des TuS Adelhausen siegte bereits nach 26 Sekunden mit 16:0 Punkten technisch überlegen. In der Freistil-Klasse bis 61 kg musste Köllerbachs deutscher Einzelmeister Valentin Seimetz gegen einen internationalen Hochkaräter antreten. Der TuS Adelhausen hatte nämlich diese Gewichtskategorie mit Artem Gebekov besetzt und der ist immerhin seines Zeichens russischer Vizemeister des Jahres 2017. Der Russe gelangte nach rund viereinhalb Minuten zum Schultersieg.

In der Gewichtsklasse bis 98 kg stand Köllerbachs neuer Ungar Erik Szilvassy dem deutschen Ex-Meister Peter Öhler gegenüber. Szilvassy musste gegen den Halbschwergewichtler des TuS Adelhausen im wahrsten Sinne des Wortes Schwerstarbeit verrichten, denn Öhler brachte mit rund sieben Kilogramm das größere Kampfgewicht auf die Waage. Nach sechs Minuten lag Öhler schließlich mit 9:2 Punkten vorn.

Im fünften Kampf des Abends begegneten sich in der Klasse bis 66 kg erneut die beiden Greco-Ringer Etienne Kinsinger (KSV Köllerbach) und Ivo Angelov (TuS Adelhausen). Die Köllerbacher Fans, die in die Dinkelberghalle zum Auswärtskampf ihrer Mannschaft mitgereist waren, dachten glühenden Herzens und dankbar an den 13. Januar 2018 zurück, als der Nationalmannschaftsringer und deutsche Einzelmeister aus dem Saarland über den Bulgaren im Trimmtreff Viktoria einen 2:0-Punktsieg feierte. Doch dieses Mal ließ sich Angelov, der im Jahr 2013 Weltmeister und Europameister war, nicht aus dem Konzept bringen. Der Bulgare besiegte Kinsinger mit 6:0 nach Punkten. Nach dem Punkterfolg von Angelov stand es zur Halbzeit bereits 14:0 für den TuS Adelhausen.

Der erste Sieg für Köllerbach gelang dann nach der Pause dem international erfahrenen Ungarn Istvan Vereb. Der Freistil-Spezialist ließ sich in der Klasse bis 86 kg von seinem Kontrahenten Georg Harth nicht überraschen und gewann mit 5:2 nach Punkten. Als zuverlässiger Punktesammler erwies sich für den KSV Köllerbach in der Gewichtskategorie bis 71 kg der Rumäne Mihail Sava. Der Freistilspezialist griff gegen Jörn Schubert pausenlos an und ging schließlich nach knapp vier Minuten mit 16:0 als technisch überlegener Punktsieger von der Matte.

In der Klasse bis 80 kg bekam es in der griechisch-römischen Stilart Köllerbachs Ungar Laszlo Szabo mit dem deutschen Top-Mann Roland Schwarz tun, der vom TuS Adelhausen vor Saisonbeginn neu verpflichtet worden war. Szabo unterlag dem Ex-Nürnberger nach hartem Gefecht mit 4:9 nach Punkten. Eine Herkulesaufgabe kam dann im neunten Kampf des Abends auf den Greco-Spezialisten Timo Badusch vom KSV Köllerbach zu. Er musste sich mit dem Ungarn Balint Korpasi duellieren, der zuletzt bei der Ringer-WM in Budapest sich als Vize-Weltmeister hinter dem deutschen Gold-Jungen Frank Stäbler Silber holte. Der Saarländer mühte sich in der Klasse bis 75 kg A zwar redlich, konnte aber letztlich die 0:5-Punktniederlasge gegen den starken Ungarn nicht vermeiden. Der KSV Köllerbach gewann zu guter Letzt noch den zehnten und letzten Kampf des Abends in der Gewichtskategorie bis 75 kg B. Freistil-Spezialist Andrij Shyyka beherrschte Stephan Brunner vom TuS Adelhausen klar und setzte sich mit 7:0 nach Punkten durch.

Der KSV Köllerbach muss am kommenden Samstag (08. Dezember) um 19.30 Uhr erneut auswärts antreten. Gegner ist dann das Schwarzwald-Team der RG Hausen-Zell.

Weitere Informationen
 Homepage TuS Adelhausen (externer Link)

Samstag 01.12.2018 19:30 Uhr  Rückrunde
TUS AdelhausenKSV Köllerbach
Nr Gew Stil Name   Name Wertung Punkt Gesamt  
1 57 GR Ibrahim Fallacara   :   Steven Ecker 4  :  1  2   :   0  2  :  0  PS
2 130 FR Nick Matuhin   :   Alexander Geid 16  :  0  4   :   0  6  :  0  TÜ
3 61 FR Artem Gebekov   :   Valentin Seimetz 16  :  0  4   :   0  10  :  0  SS
4 98 GR Peter Öhler   :   Erik Szilvassy 9  :  2  2   :   0  12  :  0  PS
5 66 GR Ivo Angelov   :   Etienne Kinsinger 6  :  0  2   :   0  14  :  0  PS
6 86 FR Georg Harth   :   Istvan Vereb 2  :  5  0   :   2  14  :  2  PS
7 71 FR Jörn Schubert   :   Mihail Sava 0  :  16  0   :   4  14  :  6  TÜ
8 80 GR Roland Schwarz   :   Laszlo Szabo 9  :  4  2   :   0  16  :  6  PS
9 75 GR Balint Korpasi   :   Timo Badusch 5  :  0  2   :   0  18  :  6  PS
10 75 FR Stephan Brunner   :   Andrej Shyyka 0  :  7  0   :   2  18  :  8  PS
Endergebnis    18  :  8  

© KSV Köllerbach & Klaus Konstroffer   

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