Deutscher Mannschaftsmeister 1966 Deutscher Mannschaftsmeister 1968 Deutscher Mannschaftsmeister 1972 Deutscher Mannschaftsmeister 2007 (Saison 06/07) Deutscher Mannschaftsmeister 2008 (Saison 07/08) Deutscher Mannschaftsmeister 2009 (Saison 08/09)
... zur Zeit gibt es keinen neuen Newsticker ...
 Aktuelle Berichte

KSV Köllerbach „beschenkt“ seine Fans mit dem Play-off-Halbfinale24.12.2017 

(Foto KSV Köllerbach)
Die weihnachtliche Bescherung des KSV Köllerbach fand genau ein Tag vor Heiligabend statt. Der saarländische Ringer-Bundesligist „beschenkte“ nämlich am Samstag, 23. Dezember, die rund 500 begeisterten Zuschauer im Püttlinger Trimmtreff mit einem 31:4-Play-off-Kantersieg über den KSV Witten 07. Dieser grandiose Erfolg – übrigens der sechzehnte doppelte Punktgewinn hintereinander in der laufenden Saison – bedeutete für den KSV Köllerbach den Einzug in das Halbfinale um die Mannschaftsmeisterschaft des Deutschen Ringer-Bundes (DRB). Die Staffel von Teamleiter Thomas Geid hatte schon den Viertelfinal-Hinkampf in Witten mit 21:8 klar für sich entschieden können. Die Saarländer präsentierten sich nunmehr auch im Rückkampf auf heimischer Matte erneut mit einer starken Leistung und sorgten bei ihrem treuen Publikum mit einem ringerischen Schaulaufen der Extra-Klasse für angenehm-wohlige Adventsgefühle. Der KSV Witten 07 hatte bereits vor dem Kampf im Trimmtreff schlechte Karten, da die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet nur mit neun Ringern angereist war. Diese Tatsache sorgte in der 71-kg-Freistil-Klasse bei dem Köllerbacher Valentin Seimetz für einen völlig entspannten Abend, weil „Valle“ kampflos die maximalen vier Siegzähler einstreichen durfte.

Aber auch sonst lief bei dem Team aus dem Ruhrgebiet wahrlich nicht alles rund. So musste in der schwersten Gewichtsklasse bis 130 kg Greco-Ringer Kasim Aras in der für ihn ungewohnten freien Stilart auf die Matte. Und dort stand dann dem Mann aus Witten der bärenstarke Oleksandr „Sascha“ Khotsianivskyi gegenüber. Der Ukrainer in den Diensten des KSV Köllerbach brillierte mit seinen blitzschnellen Beinattacken und ließ Aras nicht den Hauch einer Chance. Nach gut zwei Minuten Kampfzeit war schon alles vorbei, „Sascha“ ging aus diesem ungleichen Gefecht mit 15:0 als technisch überlegener Punktsieger hervor.

Für viel Freude bei den Zuschauern sorgten auch die drei für den KSV Köllerbach ringenden Ungarn. Insbesondere Europameister Viktor Lörincz tat sich in der Gewichtsklasse bis 98 kg ganz besonders hervor. Der Modell-Athlet zermürbte in der griechisch-römischen Stilart seinen bulgarischen Kontrahenten Simeon Stankovich derart, dass dieser sich nur noch in der Rolle des absolut passiven Ringers verstrickt sah. Dies hatte schließlich zur Folge, dass die sehr umsichtig agierende Mattenleiterin Ramona Scherer – Viktor Lörincz lag bereits mit 13:1 Punkten klar vorne – dem nur im Vorwärtsgang kämpfenden Ungarn nach vier Minuten und 44 Sekunden den Disqualifikationssieg zuerkannte. Auch der Ungar Laszlo Szabo erwies sich in der Gewichtsklasse bis 80 kg als sichere Bank für den KSV Köllerbach. Der Greco-Ringer war dem Wittener Nachwuchsringer Pascal Wittke in allen Belangen überlegen und so kam es, wie es kommen musste. Nach gut zwei Minuten Kampfzeit stand Laszlo Szabo mit 16:0 als technisch überlegener Punktsieger fest.

Istvan Vereb war der dritte siegreiche Ungar im Trikot des KSV Köllerbach. „Jimmy“ ging als Freistilspezialist in der Klasse bis 86 kg auf die Matte und sah sich Ufuk Canli, der bei den deutschen Einzelmeisterschaften 2017 auf Platz fünf gelandet war, gegenüber. Beide Ringer lieferten sich einen offenen Kampf, den aber nach der vollen Kampfzeit von sechs Minuten Istvan Vereb mit 6:2 Punkten für sich entschied.

Als technisch anspruchsvoller Freistil-Ringer kämpfte sich Nico Zarcone vom KSV Köllerbach in die Herzen seiner Fans. In der Gewichtsklasse bis 61 kg lieferte der Ex-Riegelsberger eine in der Tat überragende Vorstellung ab. Andreas Eisenkrein vom KSV Witten fand gegen den stets hellwachen und präsenten Köllerbacher überhaupt kein Gegenmittel, sodass sich Zarcone nach rund viereinhalb Minuten mit 16:0 als technisch überlegener Punktsieger selbst belohnte. Des Weiteren war in der Gewichtsklasse bis 66 kg (griechisch-römisch) auf Etienne Kinsinger vom KSV Köllerbach wiederum Verlass. Der deutsche Spitzenringer erzielte in dieser Saison bereits seinen siebten Sieg im Trikot des sechsfachen Deutschen Mannschaftsmeisters. Im Viertelfinal-Rückkampf gegen Witten bezwang der Vize-Juniorenweltmeister des Jahres 2016 den sich verzweifelt wehrenden Idris Ibaev mit 9:0 nach Punkten.

In blendender Verfassung stellte sich im Trimmtreff auch Greco-Spezialist Timo Badusch vor. In der Gewichtsklasse bis 75 kg A stieß er erneut auf den Rumänen Ilie Cojocari, der im Jahr 2016 als WM-Dritter von sich reden machte. Doch Köllerbachs „Mister Ausheber“ hatte noch nie Scheu vor großen Namen. Am Ende durfte sich Timo Badusch über einen glanzvollen 8:2-Punktsieg freuen. Und in der Klasse bis 75 kg B brachte der Köllerbacher Kapitän Andrij Shyyka seine vielen Fans wieder einmal in Verzückung. Der Freistil-Spezialist lieferte sich mit Ibro Cakovic vom KSV Witten einen offenen Schlagabtausch und lag bereits mit 16:8 Punkten in Front. Doch dieses Punktepolster reichte dem konditionsstarken Saarländer nicht, der nach drei Minuten und 44 Sekunden schließlich zum viel umjubelten Schultersieg gelangte. Der KSV Köllerbach verlor im Viertelfinal-Play-off-Rückkampf lediglich einen Kampf. Nur in der leichtesten Gewichtsklasse bis 57 kg unterlag Nachwuchsringer Sergio Schäfer, der die griechisch-römische Stilart pflegt, dem Wittener Arthur Eisenkrein mit 0:15 nach Punkten.

Der KSV trifft nunmehr im Halbfinale um die Deutsche Ringermannschaftsmeisterschaft auf den TuS Adelhausen, der im Viertelfinale den SV Alemannia Nackenheim eliminierte. Die Saarländer treten zunächst im Hinkampf am Samstag, 06. Januar 2018, um 19.30 Uhr auf fremder Matte in der Dinkelberghalle an. Dort wartet dann Adelhausen mit seinen Top-Ringern um den bulgarischen Punktegaranten und Star-Athleten Ivo Angelov auf das Saar-Team des Mannschaftsverantwortlichen Thomas Geid.


INFO KARTENVORVERKAUF 6.1.18:

Der Halbfinalhinkampf gegen den TuS Adelhausen findet in der
Dinkelberghalle Adelhausen, 79618 Adelhausen, Dr.-Karl-Fritz-Platz 5 statt.

Kartenvorbestellungen bitte per Mail an mario.ebert@gmx.net richten.

Weitere Informationen
 KSV Witten (externer Link)

Samstag 23.12.2017 19:30 Uhr  Play Off - Viertelfinale Rückkampf
KSV KöllerbachKSV Witten 07
Nr Gew Stil Name   Name Wertung Punkt Gesamt  
1 57 GR Sergio Schäfer   :   Arthur Eisenkrein 0  :  15  0   :   4  0  :  4  TÜ
2 130 FR Aleksander Khotsianivski   :   Kasim Aras 15  :  0  4   :   0  4  :  4  TÜ
3 61 FR Nico Zarcone   :   Andreas Eisenkrein 16  :  0  4   :   0  8  :  4  TÜ
4 98 GR Victor Lörincz   :   Simeon Stankovich 13  :  1  4   :   0  12  :  4  DQ
5 66 GR Etienne Kinsinger   :   Idris Ibaev 9  :  0  3   :   0  15  :  4  PS
6 86 FR Istvan Vereb   :   Ufuk Canli 6  :  2  2   :   0  17  :  4  PS
7 71 FR Valentin Seimetz   :    -  0  :  0  4   :   0  21  :  4  KL
8 80 GR Laszlo Szabo   :   Pascal Wittke 16  :  0  4   :   0  25  :  4  TÜ
9 75 GR Timo Badusch   :   Ilie Cojocari 8  :  2  2   :   0  27  :  4  PS
10 75 FR Andrej Shyyka   :   Ibro Cakovic 16  :  8  4   :   0  31  :  4  SS
Endergebnis    31  :  4  
 weitere Fotos





Viertelfinale KSV vs KSV Witten

Viertelfinale KSV vs KSV Witten
 

© KSV Köllerbach & Klaus Konstroffe   

zurück

Unsere Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Hinweis zum Datenschutz OK, einverstanden.