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Der KSV Köllerbach behält beim RV Lübtheen mit 18:12 die Oberhand03.12.2017 

(Foto KSV Köllerbach)
Der KSV Köllerbach setzt in der Saison 2017/18 seine Siegesserie fort. Nach den zwölf gewonnenen Hauptrunden-Kämpfen in der Ringer-Bundesliga West gewannen die Saarländer auch den Vorkampf im Play-Off-Achtelfinale am Samstagabend (02. Dezember) beim mecklenburgischen RV Lübtheen sicher mit 18:12. Der doppelte Punktgewinn des sechsfachen deutschen Mannschaftsmeisters war in der Hans-Oldag-Halle nie in Gefahr, obwohl der KSV drei seiner zehn Kämpfe mit jeweils 0:4 Siegzählern an den RV Lübtheen abgeben musste. Der KSV-Erfolg in Mecklenburg-Vorpommern ist umso höher einzustufen, wenn man bedenkt, dass Köllerbach beim RV Lübthheen ohne seinen estnischen Vize-Schwergewichtsweltmeister Heiki Nabi auskommen musste. Außerdem stand bei den Saarländern auch noch Freistil-Ringer Gennadij Cudinovic verletzungsbedingt im Halbschwergewicht nicht zur Verfügung.

In der leichtesten Gewichtklasse bis 57 kg verlor Köllerbachs deutscher Meister Victor Lyzen seinen Kampf bereits an der Waage. Der Freistil-Spezialist des KSV wurde mit 57,7 Kilogramm abgewogen. Da sein Gegner Alexander Röller (ehemals 1. Luckenwalder SC und KAV Mansfelder Land) mit 56,4 Kilogramm deutlich unter dem geforderten Limit blieb, stand der Ringer des RV Lübtheen als Sieger fest. Bei der Truppe von Teamleiter Thomas Geid musste auch Greco-Ringer Marc-Antonio von Tugginer in der Gewichtsklasse bis 71 kg gegen den mehrfachen dänischen Meister Frederik Bjerrehuus eine bittere 0:15-Niederlage einstecken. Ferner musste auch noch der Köllerbacher Alexander Geid die technische Überlegenheit seines Kontrahenten Benjamin Opitz in der freien Stilart der 98-kg-Klasse anerkennen. Opitz, der früher für den RV Thalheim antrat und im Oktober 2016 in der Slowakei Polizei-Europameister (Kategorie bis 86 kg) wurde, setzte sich in dem Matten-Duell gegen den Saarländer mit 16:0 durch.

In den anderen sieben Kämpfen gaben aber die Ringer des KSV Köllerbach auf fremder Matte den Ton an. So konnte sich KSV-Teamleiter Thomas Geid in Lübtheen zu hundert Prozent auf seine vier ausländischen Spitzenringer Jurcenko, Szabo, Mankiev und Lörincz verlassen, die der Staffel der Saarländer als effiziente Korsettstangen ein starkes Rückgrat verliehen. So wechselte der Lette Alberts Jurcenko als Freistil-Spezialist von der 75 kg-Kategorie in die 80-kg-Klasse hoch und bezwang dort seinen Widersacher Sebastian Otto vom RV Lübtheen problemlos mit 10:4 nach Punkten. Auch Köllerbachs neuer Greco-Ringer Laszlo Szabo präsentierte sich eine Gewichtsklasse höher. Der Ungar, den die Saarländer eigentlich für die Gewichtskategorie bis 80 kg verpflichtet hatten, zeigte auch in der Klasse bis 86 kg Flagge und besiegte seinen Gegenüber Ceven Matthes mit 16:0 technisch überlegen.

Als absoluter Siegringer erwies sich auch der in Köllerbacher Diensten stehende Russe Bekkhan Mankiev, der in Lübtheen die Klasse bis 61 kg besetzte. Der aus Moskau stammende Greco-Spezialist hatte mit Andrej Ginc keinerlei Probleme und sicherte sich einen klaren 19:6-Punktsieg. In der schwersten Gewichtsklasse bis 130 kg ging für den KSV Köllerbach ein Mittelgewichtler auf die Matte. KSV-Europameister Viktor Lörincz, der normalerweise in der Ringer-Bundesliga die Gewichtsklassen bis 86 kg oder 98 kg besetzt, sprang für den Esten Heiki Nabi „ganz oben“ ein. In der griechisch-römischen Stilart besiegte der für die Saarländer ringende Ungar den aus der tschechischen Republik stammenden Sportlehrer Artur Omarov mit 4:0 nach Punkten. In diesem Schwergewichts-Duell ging Lörincz mit 89,5 kg über die Waage, während Omarov den Kampf mit einem Gewicht von 94 kg bestritt.

Eine vorzügliche Leistung zeigte auch Nico-Antonio Zarcone im KSV-Trikot. In der Klasse bis 66 kg (Freistil) war der Saarländer gegen Dennis Langner der klar bessere Mann und gelangte nach sechs Minuten zu einem fulminanten 14:2-Punktsieg. Weitere Trümpfe in der Hinterhand besaß Köllerbach in den beiden 75 kg-Klassen A und B. In der griechisch-römischen Stilart meldete sich beim KSV der wieder genesene Timo Badusch gegen Karan Mosebach mit einem stolzen 8:1-Punktsieg zurück. Und Freistil-Spezialist Andrij Shyyka wollte seinem Mannschaftskollegen Badusch in nichts nachstehen. Auf den Kapitän des KSV Köllerbach wartete allerdings eine schwierige Aufgabe, denn er musste gegen den erfahrenen Bundesliga-Ringer Lennard Wickel (früher 1. Luckenwalder SC) antreten. Doch der Kult-Ringer des KSV Köllerbach hielt den Polizei-Europameister des Jahres 2016 mit 7:3 Punkten souverän in Schach.

Der KSV Köllerbach tritt nunmehr am kommenden Samstag (09. Dezember) um 19.30 Uhr in der heimischen Kyllberghalle zum Play-Off-Achtelfinal-Rückkampf gegen den RV Lübtheen an. Die Saarländer setzen bei diesem Kampf einmal mehr auf die Unterstützung ihres treuen Publikums.

Weitere Informationen
 RV Lübtheen (externer Link)

Samstag 02.12.2017 19:30 Uhr  Play Off Achtelfinale
RV LübtheenKSV Köllerbach
Nr Gew Stil Name   Name Wertung Punkt Gesamt  
1 57 FR Alexander Röll   :   Viktor Lyzen 4  :  0  4   :   0  4  :  0  ÜG
2 130 GR Artur Omarov   :   Victor Lörincz 0  :  4  0   :   2  4  :  2  PS
3 61 GR Andrej Ginc   :   Bekhan Mankiev 6  :  19  0   :   3  4  :  5  PS
4 98 FR Benjamin Opitz   :   Alexander Geid 16  :  0  4   :   0  8  :  5  TÜ
5 66 FR Dennis Langner   :   Nico Zarcone 2  :  14  0   :   3  8  :  8  PS
6 86 GR Ceven Matthes   :   Laszlo Szabo 0  :  16  0   :   4  8  :  12  TÜ
7 71 GR Fredrik Bjerrehuus   :   Marc-Antonio von Tugginer 15  :  0  4   :   0  12  :  12  TÜ
8 80 FR Sebastian Otto   :   Alberts Jurcenko 4  :  10  0   :   2  12  :  14  PS
9 75 GR Lennard Wickel   :   Andrej Shyyka 3  :  7  0   :   2  12  :  16  PS
10 75 FR Karan Mosebach   :   Timo Badusch 1  :  8  0   :   2  12  :  18  PS
Endergebnis    12  :  18  

© KSV Köllerbach & Klaus Konstroffer   

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