Deutscher Mannschaftsmeister 1966 Deutscher Mannschaftsmeister 1968 Deutscher Mannschaftsmeister 1972 Deutscher Mannschaftsmeister 2007 (Saison 06/07) Deutscher Mannschaftsmeister 2008 (Saison 07/08) Deutscher Mannschaftsmeister 2009 (Saison 08/09)
... zur Zeit gibt es keinen neuen Newsticker ... NEWS 
 Aktuelle Berichte

Nach dem KSV Witten folgt nun in den Play-Offs der RV Lübtheen26.11.2017 

(Foto Pascal Comtesse)
Die Hauptrunde der Ringer-Bundesliga West 2017/18 ist für den KSV Köllerbach bereits Geschichte. Am zwölften und letzten Kampftag, der am Samstagabend (25. November) über die Bühne gezogen wurde, mussten die Saarländer in der heimischen Kyllberghalle mit dem KSV Witten 07 die Klingen kreuzen. Diese sportliche Herausforderung stellte die Mannschaft von Teamleiter Thomas Geid vor keinerlei Probleme, denn die Hausherren besiegten das Team aus Nordrhein-Westfalen deutlich mit 22:12. Da fiel es auch nicht besonders ins Gewicht, dass Greco-Ringer und Publikumsliebling Timo Badusch in seiner angestammten Gewichtsklasse bis 75 kg wegen einer Seitenstrang-Angina leider passen musste. Der KSV Köllerbach behielt mit dem doppelten Punktgewinn gegen Witten seine blütenweiße Weste als ungeschlagener Spitzenreiter und Tabellenführer: 12 Siege nach 12 Kämpfen mit 24:0 Punkten sind in der Tat eine beeindruckende Hauptrunden-Bilanz, die sich sehen lassen kann.

Der Heimkampf des KSV Köllerbach gegen den alten Erzrivalen aus Nordrhein-Westfalen ist schnell erzählt. Nach einer Gesamtkampfzeit von exakt 36 Minuten und 15 Sekunden konnten die Saarländer das Thema „KSV Witten 07“ beruhigt ad acta legen. In der leichtesten Gewichtsklasse bis 57 kg (griechisch-römisch) stand der Köllerbacher Nachwuchsmann Sergio Schäfer gegen den deutschen Spitzenringer Arthur Eisenkrein, der Zweiter bei der DM 2015 und Dritter bei der DM 2016 war, auf verlorenem Posten. Der Ringer aus Witten kassierte mit 16:0 Punkten die maximalen vier Siegzähler wegen technischer Überlegenheit. Dann ging in der schwersten Gewichtsklasse bis 130 kg für Köllerbach (Freistil) der äußerst zuverlässige Punktesammler Oleksandr Khotsianivskyi auf die Matte. Und der Ukrainer enttäuschte seine Fans auch dieses Mal nicht. Mit dem aus Lettland stammenden Imants Lagodskis war „Sascha“ schnell fertig. Nach knapp zwei Minuten stand der 16:0-Überlegenheitssieg des Ukrainers fest.

Freistil-Spezialist Valentin Seimetz eiferte dann in der Klasse bis 61 kg seinem Köllerbacher Mannschaftskameraden Khotsianivskyi nach. „Valle“ setzte sich gegen den Wittener Andreas Eisenkrein mit 16:0 durch und kassierte dafür die optimale Punktausbeute von vier Zählern für seinen Verein. Auch Köllerbachs französischer Spitzenringer Melonin Noumonvi ließ sich in der Klasse bis 98 kg nicht lange bitten. Der farbige Ex-Weltmeister bezwang in der griechisch-römischen Stilart seinen bulgarischen Kontrahenten Simeon Stankovich sicher mit 9:0 nach Punkten.

Köllerbachs deutscher Greco-Meister Etienne Kinsinger steuerte in der Klasse bis 66 kg nach einem verbissen und leidenschaftlich geführten Gefecht von 3:3 gegen den Wittener Dawid Ersetic einen Siegzähler für den sechsfachen deutschen Mannschaftsmeister aus dem Saarland bei. Auch Istvan Vereb, der seine zweite Saison für den KSV Köllerbach bestreitet, stellte in der Klasse bis 86 kg gegen seinen Widersacher Ufuk Canli die Weichen schnell auf Sieg. Mit 15:0 gewann der ungarische Freistil-Spezialist technisch überlegen. Auch der rumänische Freistil-Ringer Mihail Sava, der den Weg von Ispringen nach Köllerbach fand, war gegen Alexander Storck vom KSV Witten in der Klasse bis 71 kg der klar bessere Mann. Nach gut vier Minuten feierte der Rumäne nach 16:0 Punkten seinen Maximal-Erfolg wegen technischer Überlegenheit.

Die beiden Greco-Gewichtklassen bis 80 kg und 75 kg A verbuchte der KSV Witten 07 für sich. So gewann Mateusz Wolny gegen den Köllerbacher Marc-Antonio von Tugginer mit 18:0. Ebenfalls mit 18:0 setzte sich der Wittener Rumäne Ilie Cojocari, WM-Dritter des Jahres 2016, gegen Urs Philipp von Tugginer durch. Der letzte Kampf des Abends gewann schließlich in der Gewichtsklasse bis 75 kg B Köllerbachs Mannschaftskapitän und Freistil-Spezialist Andrij Shyyka gegen Ibro Cakovic souverän mit 9:3 nach Punkten.

Nach dem Kampf gegen den KSV Witten harrten viele Ringkampf-Fans in der Kyllberghalle noch aus, um live die vom KSV Köllerbach ausgerichtete Play-Off-Auslosung um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft mitzuerleben. Unter den gestrengen Augen von Günter Maienschein, DRB-Vizepräsident Sport, und Ralf Diener, DRB-Vizepräsident Bundesliga, wurde diese mit großer Spannung erwartete Auslosung vollzogen. In die Glücksfee-Rolle schlüpften dabei Manuela Comparetto, stellvertretende Geschäftsführerin des KSV Köllerbach, sowie die Ringerin Sasha Schmitt, die zuletzt bei der weiblichen Jugend für den KSV Köllerbach mit der Goldmedaille zu deutschen Meisterehren gelangte. Dem KSV Köllerbach, der als Erster der Bundesliga West gesetzt war, wurde der RV Lübtheen zugelost. Damit führt die Reise des KSV Köllerbach am kommenden Samstag, 02. Dezember, nach Mecklenburg-Vorpommern. Um 19.30 Uhr bestreitet der KSV Köllerbach dann in der mecklenburgischen Kleinstadt Lübtheen seinen Play-Off-Achtelfinal-Hinkampf. KSV-Teamleiter Thomas Geid kommentierte das Los der Saarländer kurz und trocken: „Sportlich ist das für uns machbar, logistisch aber eine Herausforderung.“ Zwischen Köllerbach und Lübtheen liegen immerhin ziemlich exakt 670 Kilometer. Und Geid will natürlich all seine „Schäfchen“ rechtzeitig einsammeln, um in Lübtheen bestehen zu können. Die Mecklenburger freuen sich auf das Achtelfinale schon. Und Vereinschef Bert Compas setzte bereits vor der Saison auf das begeisterungsfähige Lübtheener Publikum: „Was bei uns los ist, hat sich bis in den Süden herumgesprochen. Der Rückhalt unserer Fans ist ein Pfund, mit dem wir wuchern können.“

Weitere Informationen
 KSV Witten (externer Link)
 Termine PlayOff Achtelfinale
 DRB Infos Endrunde (externer Link)

Samstag 25.11.2017 19:30 Uhr  Rückrunde
KSV KöllerbachKSV Witten 07
Nr Gew Stil Name   Name Wertung Punkt Gesamt  
1 57 GR Sergio Schäfer   :   Arthur Eisenkrein 0  :  16  0   :   4  0  :  4  TÜ
2 130 FR Aleksander Khotsianivski   :   Imants Lagodskis 16  :  0  4   :   0  4  :  4  TÜ
3 61 FR Valentin Seimetz   :   Andreas Eisenkrein 16  :  0  4   :   0  8  :  4  TÜ
4 98 GR Melonin Noumonvi   :   Simeon Stankovich 9  :  0  3   :   0  11  :  4  PS
5 66 GR Etienne Kinsinger   :   Dawid Ersetic 3  :  3  1   :   0  12  :  4  PS
6 86 FR Istvan Vereb   :   Ufuk Canli 15  :  0  4   :   0  16  :  4  TÜ
7 71 FR Mihail Sava   :   Alexander Storck 16  :  0  4   :   0  20  :  4  TÜ
8 80 GR Marc-Antonio von Tugginer   :   Mateusz Wolny 0  :  18  0   :   4  20  :  8  TÜ
9 75 GR Urs von Tugginer   :   Ilie Cojocari 0  :  18  0   :   4  20  :  12  TÜ
10 75 FR Andrej Shyyka   :   Ibro Cakovic 9  :  3  2   :   0  22  :  12  PS
Endergebnis    22  :  12  
 weitere Fotos





KSV vs KSV Witten

KSV vs KSV Witten

KSV vs KSV Witten

KSV vs KSV Witten

© KSV Köllerbach & Klaus Konstroffen   

zurück

Unsere Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Hinweis zum Datenschutz OK, einverstanden.