Deutscher Mannschaftsmeister 1966 Deutscher Mannschaftsmeister 1968 Deutscher Mannschaftsmeister 1972 Deutscher Mannschaftsmeister 2007 (Saison 06/07) Deutscher Mannschaftsmeister 2008 (Saison 07/08) Deutscher Mannschaftsmeister 2009 (Saison 08/09)
... zur Zeit gibt es keinen neuen Newsticker ... NEWS 
 Aktuelle Berichte

KSV Köllerbach bezwingt den TV Aachen-Walheim auch zu Hause22.10.2017 

KSV Köllerbach vs TV Eintracht Aachen-Walheim
(Foto Iris Bauer)
In der Ringer-Bundesliga West stellte sich am Samstag, 21. Oktober, zum Rückrundenstart beim bisher noch ungeschlagenen Spitzenreiter KSV Köllerbach der Tabellenzweite TV Aachen-Walheim vor. Die Gäste aus Nordrhein-Westfalen, die im Hinkampf noch mit 1:28 gegen die Saarländer unter die Räder gekommen waren, versuchten dieses Mal dank des Stilart-Wechsels in der Köllerbacher Kyllberghalle gegen den Tabellenführer mit einer ausgewogeneren Staffel dagegenzuhalten. Doch dieses Unterfangen schlug fehl, weil sich die Truppe von Teamleiter Thomas Geid wieder einmal als zu stark erwies. So entschied der KSV Köllerbach den Spitzenkampf des siebten Kampftages am Samstagabend klar mit 23:5 für sich. Die ersten beiden Begegnungen der zehn Matten-Duelle entschied der TV Aachen-Walheim zunächst aber für sich. In der leichtesten Gewichtsklasse bis 57 kg traf der Köllerbacher Greco-Spezialist Dennis Decker auf Stoyan Spasov, einen mehrfachen Medaillengewinner bei bulgarischen Meisterschaften. Der Saarländer bot Spasov ein beherztes Gefecht, ließ sich aber durch einen Kopfhüftschwung überraschen und musste dann dieser Vierer-Wertung quasi hinterherlaufen. So stand es nach drei Minute bereits 7:2 für den Ringer des TV Aachen-Walheim. Nach der Pause drehte Decker dann mächtig auf, um doch noch zum Erfolg zu gelangen. Nach sechs Minuten stand es dann 7:7, aber der Triumph blieb Decker leider verwehrt. Wegen seiner Vierer-Wertung gewann Spasov und strich für sein Team einen Siegzähler ein.

Im zweiten Kampf des Abends bekam es dann der Köllerbacher Freistil-Ringer Gennadij Cudinovic, der in die schwerste Gewichtsklasse bis 130 kg hochgerückt war, mit dem international erfahrenen Georgier Zviad Metreveli zu tun. Cudinovic sah sich immer wieder der Beinangriffe des Georgiers ausgesetzt und verlor am Ende seinen Kampf mit 0:10. In der Klasse bis 61 kg (Freistil) stellt dann aber der KSV Köllerbach den Sieger. Valentin Seimetz lieferte gegen seinen Aachener Kontrahenten Purja Jamali eine blitzsaubere Vorstellung ab und wurde mit 16:0 technisch überlegener Punktsieger. Danach freuten sich die Köllerbacher Zuschauer in der Kyllberghalle auf den Auftritt ihres französischen Publikumslieblings Melonin Noumonvi. Der Ex-Weltmeister aus Paris bot im Ringer-Trikot des sechsfachen deutschen Mannschaftsmeisters gegen seinen Gegenüber Martin Otto einmal mehr eine solide Leistung und gelangte zu einem 5:0-Punktsieg.

In der Klasse bis 66 kg setzte der KSV Köllerbach in der griechisch-römischen Stilart zum dritten Mal in dieser Saison seinen russischen Spitzenringer Bekkan Mankiev ein. Der Mann aus Moskau, der dieses Mal wegen des Stilart-Wechsels eine ganze Gewichtsklasse höher antrat, musste sich mit Robin Pelzer vom TV Aachen-Walheim auseinandersetzen. Der Gäste-Ringer aus Nordrhein-Westfalen setzte sich insbesondere durch sein passives Ringkampf-Verhalten in Szene, während Mankiev sechs Minuten lang sein Heil in der Offensive suchte. Am Schluss erzielte der KSV-Russe dank einer riesigen Kraftanstrengung einen verdienten 6:2-Punktsieg. Mankiev wurde bei seinem Matten-Duell übrigens von einem prominenten Landsmann angefeuert. Als Ehrengast war nämlich am Samstagabend Dawit Tschakwetadse in der Kyllberghalle. Der russische Greco-Ringer georgischer Abstimmung wurde 2016 Olympiasieger in der Gewichtsklasse bis 85 kg. Der Goldmedaillengewinner von Rio de Janeiro hält sich momentan im Saarland auf, weil er sich bei dem Köllerbacher Vereinsarzt Klaus Johann in der Merziger SHG-Klinik einer Kreuzband-Operation unterzog.

In der Klasse bis 86 kg (Freistil) machte Istvan Vereb, einer der drei Ungarn in Diensten des KSV Köllerbach, mit seinem Gegner Maximilian Otto kurzen Prozess. Bereits nach einer Minute und 26 Sekunden war das ungleiche Gefecht zu Ende. Vereb gelangte als aktueller EM-Dritter zu einem 16:0 wegen technischer Überlegenheit. So verhalf er dem KSV zu den maximalen vier Siegzählern. In der Gewichtskategorie bis 71 kg musste der Köllerbacher Freistil-Spezialist Nico Zarcone gegen Yaschar Jamali auf die Matte. Der Gästeringer führte nach drei Minuten in einem intensiv geführten Duell bereits mit 3:0, bevor Zarcone im zweiten Kampfabschnitt das Blatt zu wenden versuchte. Doch dem Ex-Riegelsberger gelang leider nur noch, auf 2:3 Punkte zu verkürzen.

In der neuen Gewichtskategorie bis 80 kg verfügte der KSV Köllerbach mit Greco-Ringer Laszlo Szabo über ein sicheres Trumpf-Ass. Der Ungar beherrschte den Bulgaren Mario Dotsin ganz nach Belieben und wurde mit 17:0 Punkten bereits nach rund zweieinhalb Minuten technisch überlegener Punktsieger. Der Köllerbacher Publikumsliebling Timo Badusch wollte danach seinem ungarischen Vereinskameraden Laszlo Szabo in nichts nachstehen. In der Klasse bis 75 kg A griff der Greco-Ringer des KSV gegen den Aachener Rabbia Khalil kräftig zu und begeisterte seine Fans gleich zu Beginn des Kampfes mit einem unwiderstehlichen Ausheber und anschließendem Überwurf. Kampfrichter Wolfgang Spänle (ASV Bruchsal) belohnte diese herrliche Aktion mit einer „Fünf“, die als Höchstwertung im Ringkampfsport gegeben werden kann. Timo Badusch beließ es aber nicht bei dieser einen glanzvollen Aktion, sondern punktete ohne Unterlass. Nach gut zweieinhalb Minuten war der Köllerbacher Polizeikommissar mit 18:0 technisch überlegener Punktsieger.

Im letzten Kampf des Abends sorgte der unverwüstliche KSV-Mannschaftskapitän Andriy Shyyka, der inzwischen 37 Jahre alt ist, für drei weitere Köllerbacher Siegzähler. Der deutsche Ex-Meister und Freistil-Spezialist zeigte in der Klasse bis 75 kg B gegen den völlig überforderten Bulgaren Ahmed Hyusein einen aktionsreichen Kampf und siegte am Ende deutlich mit 12:0 Punkten.

Der KSV Köllerbach ist am kommenden Wochenende (28. Oktober) kampffrei. Am Dienstag, dem bundesweiten Reformationsfeiertag zum 31. Oktober, steigt um 15.00 Uhr in der Kyllberghalle ein weiteres Saar-Derby. Die Mannschaft von Teamleiter Thmoas Geid empfängt dann den AC „Siegfried“ Heusweiler.


Weitere Informationen
 TV Eintracht 1909 Aachen-Walheim e.V. (externer Link)

Samstag 21.10.2017 19:30 Uhr  Rückrunde
KSV KöllerbachTV Eintracht Aachen-Walheim
Nr Gew Stil Name   Name Wertung Punkt Gesamt  
1 57 GR Dennis Decker   :   Stoyan Spasov 7  :  7  0   :   1  0  :  1  PS
2 130 FR Gennadij Cudinovic   :   Zviadi Metreveli 0  :  10  0   :   3  0  :  4  PS
3 61 FR Valentin Seimetz   :   Purja Jamali 16  :  0  4   :   0  4  :  4  TÜ
4 98 GR Melonin Noumonvi   :   Martin Otto 5  :  0  2   :   0  6  :  4  PS
5 66 GR Bekhan Mankiev   :   Robin Pelzer 6  :  2  2   :   0  8  :  4  PS
6 86 FR Istvan Vereb   :   Maximilian Otto 16  :  0  4   :   0  12  :  4  PS
7 71 FR Nico Zarcone   :   Yashar Jamali 2  :  3  0   :   1  12  :  5  PS
8 80 GR Laszlo Szabo   :   Mario Dotsin 17  :  0  4   :   0  16  :  5  TÜ
9 75 GR Timo Badusch   :   Rabbia Khalil 18  :  0  4   :   0  20  :  5  TÜ
10 75 FR Andrej Shyyka   :   Ahmed Hyusein 12  :  0  3   :   0  23  :  5  PS
Endergebnis    23  :  5  
 weitere Fotos

KSV Köllerbach vs TV Eintracht Aachen-Walheim 23:5

KSV Köllerbach vs TV Eintracht Aachen-Walheim 23:5

KSV Köllerbach vs TV Eintracht Aachen-Walheim 23:5

KSV Köllerbach vs TV Eintracht Aachen-Walheim 23:5

KSV Köllerbach vs TV Eintracht Aachen-Walheim 23:5

KSV Köllerbach vs TV Eintracht Aachen-Walheim 23:5

© KSV Köllerbach & Klaus Konstroffer   

zurück

Unsere Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Hinweis zum Datenschutz OK, einverstanden.