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KSV KÖLLERBACH GEWINNT BEIM AC HEUSWEILER MIT 20:717.09.2017 

AC Heusweiler vs KSV Köllerbach 7:20
(Foto Iris Bauer)
Vor dem Lokalderby des KSV Köllerbach beim AC „Siegfried“ 1922 Heusweiler in der Ringer-Bundesliga West (16. September) standen zunächst einmal Sorgenfalten auf der Stirn von Teamleiter Thomas Geid. Der Köllerbacher Mannschaftsverantwortliche musste nämlich an diesem Kampfabend in der Realschule Heusweiler auf zwei seiner Schützlinge verzichten, die eigentlich für das Auswärtsduell „gesetzt“ waren. So hatte Timo Badusch während der Woche einen Trainingsunfall erlitten und Gennadij Cudinovic musste wegen einer fiebrigen Erkältung passen. Doch die Kümmernisse beim KSV-Teamleiter waren dann aber im Laufe des Abends schnell verflogen, denn seine Mannschaft gewann das saarländische Ringer-Derby auch „ohne Zwei“ mit 20:7. Besonders erfreulich war dabei die Tatsache, dass der Köllerbacher Freistil-Künstler Andrij Shyyka erfolgreich für Timo Badusch in der Klasse bis 75 kg B (griechisch-römisch) in die Bresche sprang. Der KSV-Kapitän fand sich auch in der für ihn fremden Stilart bestens zurecht und gewann gegen Pajtim Sefai vom AC Heusweiler souverän mit 7:1 nach Punkten.

Weniger erfolgreich verlief in der Klasse bis 98 kg (Freistil) der Kampf für Alexander Geid, der sich selbstlos in den Dienst der Mannschaft stellte und Gennadij Cudinovic ersetzte. Der Teamleiter-Sohn wurde von dem Griechen Micheil Tsikovani, der als Neuerwerbung von der KG Baienfurt den Weg zum AC Heusweiler fand, nach gut einer Minute geschultert. Neben diesem Matten-Duell gewannen die Gastgeber aus Heusweiler noch zwei weitere Kämpfe. So besiegte in der Klasse bis 61 kg (griechisch-römisch) der neue Rumäne Teodor Horatau den Köllerbacher Dennis Decker mit 5:0 nach Punkten. Letztlich überraschend verlor dann auch noch Marc-Antonio von Tugginger in der Gewichtskategorie bis 71 kg gegen den Greco-Spezialisten Stoyan Kubatov vom AC Heusweiler. „Toni“ sah nämlich nach dem ersten Kampfabschnitt schon wie der sichere Sieger aus, denn der Köllerbacher führte da schon mit 8:0. Doch dann drehte sich plötzlich das Blatt und am Schluss stand auf den Punktzetteln der beiden Kontrahenten ein 12:12. Da Kubatov aber die letzte Wertung gelang, wurde dem Ringer des AC Heusweiler ein 1:0-Punktsieg gutgeschrieben.

Alle anderen Kämpfe entschied jedoch der KSV Köllerbach für sich. So bezwang der deutsche Freistil-Meister Viktor Lyzen in der Klasse bis 57 kg seinen Gegner Fabian Widmann, den der AC Heusweiler von der KSG Erbach als Neuerwerbung an Land gezogen hatte, technisch überlegen mit 17:0. Und Köllerbachs estnischer Vize-Weltmeister Heiki Nabi erteilte in der schwersten Gewichtsklasse bis 130 kg dem Ex-Köllerbacher Akim Harouat regelrecht eine Lektion. Nach gut drei Minuten war der ungleiche Greco-Kampf beim Stand von 17:0 zu Ende, Heiki Nabi stand als technisch überlegener Punktsieger fest.

Erstmals ging in Heusweiler der Ungar Laszlo Szabo in der Klasse bis 86 kg für den KSV Köllerbach auf die Matte. Der neue Mann aus dem Land der Magyaren setzte sich in der griechisch-römischen Stilart mit einem 6:2-Puntsieg gegen den früheren Riegelsberger Sebastian Janowski durch. Eine weitere Neuerwerbung setzte der KSV Köllerbach in der Klasse bis 75 kg A (Freistil) ein. Mihail Sava, der im letzten Jahr noch für den deutschen Vize-Mannschaftsmeister KSV Ispringen auf die Matte ging, musste nunmehr gegen Babajan Ahmadi antreten. Der Afghane, den der AC Heusweiler als neuen Ringer vom KSV Aalen losgeeist hatte, entpuppte sich für den Rumänen Sava als ein richtig starker Gegner. Der neue KSV-Ringer lag zwar nach drei Kampfminuten schon mit 4:0 vorn, musste sich dann aber im zweiten Kampabschnitt seiner Haut noch mächtig erwehren, um schließlich als 10:9-Punktsieger festzustehen.

In der Klasse bis 66 kg glänzte auch Köllerbachs Freistil-Spezialist Nico Zarcone im Kampf gegen Philipp Köhler. Der Athlet vom AC Heusweiler konnte dem beherzt zupackenden Ex-Riegelsberger so gut wie nichts entgegensetzen und verlor nach sechs Minuten deutlich mit 0:11. In der Gewichtskategorie bis 80 kg durften sich die Köllerbacher Ringer-Fans einmal mehr über Freistil-Spezialist Alberts Jurcenko freuen. Der Wirbelwind aus Lettland zeigte gegen Halef Cakmak vom AC Heusweiler einen unerhört dynamischen und engagierten Kampf. Nach etwas mehr als zwei Minuten stand Jurcenko mit 16:0 als technisch überlegener Punktsieger fest.

Festzuhalten bleibt noch, dass die Zuschauer in der Realschule Heusweiler einen äußerst fairen Bundesliga-Kampf miterleben durften. Kampfrichter Georg Goczol (AC Humes) hatte keinerlei Mühe, die zehn Matten-Duelle des Lokalderbys routiniert und sicher über die Runden zu bringen. Der KSV Köllerbach bestreitet in der Bundesliga West seinen nächsten Kampf in der heimischen Kyllberghalle am Samstag, 30. September, um 19.30 Uhr gegen den KV 03 Riegelsberg.

Samstag 16.09.2017 19:30 Uhr  Vorrunde
AC HeusweilerKSV Köllerbach
Nr Gew Stil Name   Name Wertung Punkt Gesamt  
1 57 FR Fabian Widmann   :   Viktor Lyzen 0  :  17  0   :   4  0  :  4  TÜ
2 130 GR Akim Harouat   :   Heiki Nabi 0  :  17  0   :   4  0  :  8  TÜ
3 61 GR Teodor Horatau   :   Dennis Decker 5  :  0  2   :   0  2  :  8  PS
4 98 FR Micheil Tsikovani   :   Alexander Geid 8  :  0  4   :   0  6  :  8  SS
5 66 FR Philipp Köhler   :   Nico Zarcone 0  :  11  0   :   3  6  :  11  PS
6 86 GR Sebastia Janowski   :   Laszlo Szabo 2  :  6  0   :   2  6  :  13  PS
7 71 GR Stoyan Kubatov   :   Marc-Antonio von Tugginer 12  :  12  1   :   0  7  :  13  PS
8 80 FR Halef Cakmak   :   Alberts Jurcenko 0  :  16  0   :   4  7  :  17  TÜ
9 75 FR Babajan Ahmadi   :   Mihail Sava 9  :  10  0   :   1  7  :  18  PS
10 75 GR Pajtim Sefaj   :   Andrej Shyyka 1  :  7  0   :   2  7  :  20  PS
Endergebnis    :  20  
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AC Heusweiler vs KSV Köllerbach 7:20

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AC Heusweiler vs KSV Köllerbach 7:20
 

© KSV Köllerbach & Klaus Konstroffer   

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