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Europameister Viktor Lörincz schließt sich dem KSV Köllerbach an18.05.2017 

Kurz bevor das Transferfenster des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) am 31. Mai dieses Jahres schließt, ging dem Bundesligisten KSV Köllerbach in punkto Neuverpflichtungen noch ein echter Hochkaräter ins Netz. So vermeldet der sechsfache deutsche Mannschaftsmeister nicht ohne Stolz, dass in der kommenden Runde 2017/18 der amtierende Greco-Europameister Viktor Lörincz – der Ungar holte zuletzt im serbischen Novi Sad die Goldmedaille in der Gewichtskategorie bis 85 kg – für die Saarländer auf Punktejagd geht. Der KSV Köllerbach schätzt sich natürlich in der Tat glücklich, dass der ungarische Spitzenringer dem Bundesliga-Team aus dem Saarland sein schriftliches „Ja-Wort“ gegeben hat. Der Verein nahm mit dem ungarischen Spitzenringer, der schon für den 1. Luckenwalder Sportclub und zuletzt für den TuS Adelhausen in der Bundesliga auf die Matte ging, bereits vor der EM in Novi Sad Kontakt auf. Dass Viktor Lörincz dort dann nach seinem 3:2-Punktsieg im Finale über den Türken Metehan Basar zu Gold gelangte, konnte in der Tat niemand vorausahnen.

Victor Lörincz brennt auf die Bundesliga-Herausforderung bei seinem neuen Klub: „Ich freue mich, für diesen Top-Verein ringen zu dürfen.“ Und der KSV-Vorsitzende Hilmar Rehlinger kommentiert den Transfer-Coup voller Glücksgefühle: „Viktor passt menschlich, sportlich und finanziell in unser Mannschaftsgefüge. Wir sind froh, dass wir kurz vor Transferschluss einen solch hochkarätigen Athleten in der griechisch-römischen Stilart für die vakante 86 kg-Gewichtsklasse an unseren Verein binden konnten.“

Der 27 Jahre alte Viktor Lörincz, der aus einer ungarischen Ringer-Familie stammt, hat sich in der internationalen Ringkampf-Szene durch seine Leistungen schon längst einen hervorragenden Ruf erworben. Im Jahr 2010 wurde der Spezialist in der griechisch-römischen Stilart Junioren-Europameister im Weltergewicht. Des Weiteren gewann er danach im Männerbereich bei der EM 2012 in Belgrad (Klasse bis 84 kg) ebenso Bronze wie bei der WM 2013 in Budapest. Außerdem sicherte er sich die Bronzemedaille bei der WM 2014 (Klasse bis 85 kg) im usbekischen Taschkent. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 wurde der Ungar dann Fünfter. Im kleinen Finale unterlag der Greco-Ringer damals in der Kategorie bis 85 kg dem Deutschen Dennis Kudla vom VfK Schifferstadt nach einem ganz und gar hochdramatischen Ringkampf-Geschehen mit 3:3 nach Punkten.

Tamas Lörincz, der ältere Bruder von Viktor, ist ebenfalls in der griechisch-römischen Stilart ein Top-Mann auf der internationalen Ringer-Bühne. So wurde Tamas in den Jahren 2006, 2013 und 2014 Europameister im Leichtgewicht. In dieser Gewichtskategorie gewann Viktors Bruder 2012 auch die Silbermedaille bei Olympia in London.


© KSV Köllerbach & Klaus Konstroffer   

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