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KSV Köllerbach gelingt Revanche-Sieg gegen VfK Schifferstadt27.11.2016 

KSV Kllerbach vs VfK Schifferstadt
(Foto Julian Riedel)
Die Zuschauer und Fans des KSV Köllerbach strahlten am Samstagabend (26. November) nach dem spannungsgeladenen Südwest-Derby gegen den Erzrivalen VfK Schifferstadt förmlich um die Wette, denn der Ringer-Bundesligist aus dem Saarland gewann seinen Heimkampf in der Kyllberghalle mit 14:10. Mit diesem stolzen Erfolg war den Saarländern die Revanche für die unnötige Hinkampf-Niederlage in Schifferstadt geglückt. Bei den Pfälzern hatte der KSV am 3. Oktober noch mit 11:14 verloren. Köllerbachs Teamleiter Thomas Geid war deshalb nach dem doppelten Punktgewinn am Samstag überglücklich: „Ich habe mir diesen Sieg gegen Schifferstadt ganz einfach gewünscht. Und die Mannschaft hat mir diesen Wunsch in eindrucksvoller Art und Weise erfüllt.“

Die Bundesliga-Begegnung in der Kyllberghalle war schon nach dem achten Matten-Duell des Abends zugunsten der Hausherren entschieden, als Köllerbachs Kapitän Jan Fischer in der Klasse bis 86 kg A (griechisch-römisch) gegen den mehrfachen deutschen Meister Ilyas Özdemir mit einem perfekt und nervenstark herausgerungenen 8:0-Punktsieg den Sack schon frühzeitig zumachte. Nach diesem Sieg des Köllerbacher Greco-Spezialisten lag der KSV bereits uneinholbar mit 14:5 vorne. Da fiel es auch nicht mehr groß ins Gewicht, dass in der Klasse bis 75 kg A (griechisch-römisch) KSV-Ringer Marc-Antonio von Tugginer dem ungarischen Juniorenmeister Zoltan Levai mit 0:15 technisch unterlegen war. Und im letzten und zehnten Kampf des Abends unterlag auch noch in der Klasse bis 75 kg B (Freistil) Köllerbachs Altmeister Andrij Shyyka dem bulgarischen Spitzenringer Miroslav Kirov mit 2:4 nach Punkten. Nicht unerwähnt bleiben darf in diesem Zusammenhang, dass Marc-Antonio von Tugginer sich selbstlos in den Dienst der Mannschaft stellte und als 66 kg-Mann eine Gewichtsklasse höher antrat. „Toni“ musste für den deutschen Meister Timo Badusch in die Bresche springen, weil dieser wegen eines Muskelfaserrisses im rechten Oberschenkel seitens der Ärzte nicht auf die Matte durfte.

Neben dem deutschen Meister Jan Fischer sorgten in der Kyllberghalle gegen den VfK Schifferstadt noch weitere fünf Ringer für die Köllerbacher Siegpunkte. Ganz besonders erfreulich war dabei die Tatsache, dass in der Klasse bis 57 kg (griechisch-römisch) Köllerbachs Eigengewächs Dennis Decker nach einem hoch spannenden 5:5-Gefecht dank der letzten Wertung den 1:0-Punktsieg für sich verbuchen konnte. Imponierend war darüber hinaus, dass sich Dennis mit einem großen Kämpferherzen auf der Matte vorstellte. Der junge Greco-Ringer lag nämlich schon nach drei Minuten mit 0:4 gegen den Bulgaren Nedyalko Petrov zurück, bevor der KSV-Athlet dann im zweiten Kampfabschnitt den Spieß noch zu seinen Gunsten umdrehen konnte.

In der schwersten Gewichtsklasse bis 130 kg lieferte Köllerbachs ukrainisches Freistil-Ass Oleksandr „Sascha“ Khotsianivskyi gegen den mehrfachen deutschen Meister Ralf Böhringer eine echte Gala-Vorstellung ab. Der ukrainische Ringer-Hüne entpuppte sich als perfekter Meister der Beinschrauben-Technik und ließ den völlig überforderten Böhringer nicht zur Entfaltung kommen. Nach einer Minute und 24 Sekunden war das ungleiche Duell zu Ende: „Sascha“ wurde nach 17:0 Punkten von Kampfrichter Antonio Silvestri (RSV Benninge) zum technisch überlegenen Punktsieger erklärt.

Mit besonders viel Applaus wurde Köllerbachs absoluter Publikumsliebling Melonin Noumonvi in der Klasse bis kg 98 kg (griechisch-römisch) bedacht, als der Weltklasse-Ringer aus Paris die Matte betrat. Der Franzose entzückte seine Fans an diesem Abend einmal mehr, denn er steuerte für den KSV Köllerbach gegen den starken amtierenden deutschen Meister Etka Sever einen 3:1-Punktsieg bei. Außerdem setzte sich in der Gewichtklasse bis 86 kg B (Freistil) der Ungar Istvan Vereb, der als neuer KSV-Athlet seinen ersten Heimkampf für den saarländischen Bundesligisten bestritt, mit einem 4:2-Punktsieg gegen Patryk Dublinowski durch. Und in der Gewichtskategorie bis 66 kg B machte der KSV-Ringer Vladimir Dubov mit seinem Kontrahenten Aytug Yilmaz kurzen Prozess. Der neue Köllerbacher Top-Mann demonstrierte seine hohe Freistil-Kunst und stand nach einer Minute und 25 Sekunden als technisch überlegener Punktsieger fest.

In der Klasse bis 61 kg (Freistil) baute Köllerbachs Teamleiter Thomas Geid seinen neuen Ringer Nico Zarcone erstmals vor heimischem Publikum in die KSV-Staffel ein. Doch der Ex-Riegelsberger muss sich erst noch an die wahrlich raue Bundesliga-Luft gewöhnen. Gegen den international erfahrenen Spanier Levan Metreveli vom VfK Schifferstadt verlor der saarländische Polizeibeamte mit 0:8 nach Punkten. Zudem musste sich in der Klasse bis 66 kg A (griechisch-römisch) KSV-Ringer Etienne Kinsinger dem mehrfachen polnischen Meister und Ex-Köllerbacher Thomas Swierk mit 0:5 nach Punkten beugen.

Samstag 26.11.2016 19:30 Uhr  Rückrunde
KSV KöllerbachVfK Schifferstadt
Nr Gew Stil Name   Name Wertung Punkt Gesamt  
1 57 GR Dennis Decker   :   Nedyelko Petrov 5  :  5  1   :   0  1  :  0  PS
2 130 FR Aleksander Khotsianivski   :   Ralf Bhringer 17  :  0  4   :   0  5  :  0  T
3 61 FR Nico Zarcone   :   Levan Metreveli 0  :  8  0   :   3  5  :  3  PS
4 98 GR Melonin Noumonvi   :   Etka Sever 3  :  1  1   :   0  6  :  3  PS
5 66 GR Etienne Kinsinger   :   Thomasz Swierk 0  :  5  0   :   2  6  :  5  PS
6 86 FR Istvan Vereb   :   Patryk Dublinowski 4  :  2  1   :   0  7  :  5  PS
7 66 FR Vladimir Dubov   :   Aytug Yilmaz 16  :  0  4   :   0  11  :  5  T
8 86 GR Jan Fischer   :   Ilias zdemir 8  :  0  3   :   0  14  :  5  PS
9 75 GR Marc-Antonio von Tugginer   :   Zoltan Levai 0  :  15  0   :   4  14  :  9  T
10 75 FR Andrej Shyyka   :   Miroslav Kirov 2  :  4  0   :   1  14  :  10  PS
Endergebnis    14  :  10  

© KSV Kllerbach & Klaus Konstroffer   

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