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KSV Köllerbach verliert das Südwest-Derby beim ASV Mainz 8806.11.2016 

Nach dem respektablen Remis in Weingarten am letzten Wochenende musste der KSV Köllerbach jetzt am vergangenen Samstag (5. November) beim Tabellenschlusslicht ASV Mainz 88 eine herbe 11:17-Niederlage einstecken. Für den saarländischen Bundesligisten standen die Sterne am Ringer-Himmel bei diesem Auswärtskampf leider nicht günstig. So musste der KSV an diesem Samstagabend in der Mainzer Sporthalle am großen Sand auf seinen französischen Star-Ringer Melonin Noumonvi verzichten, der als Greco-Spezialist für die Gewichtsklasse bis 98 kg vorgesehen war. Der Weltmeister von 2014 war jedoch für den französischen Ringerverband FFL (Fédération Francaise de Lutte) als Nationalringer im Einsatz. Und dieser Abstellung für den französischen Verband musste der KSV Köllerbach und selbstverständlich auch Noumonvi selbst ohne Wenn und Aber Folge leisten. Dass Melo in Mainz unabkömmlich war, traf die Staffel von Teamleiter Thomas Geid bis ins Mark. So musste der KSV Köllerbach seinen französischen Weltklasse-Ringer durch Romas Fridrikas aus Litauen ersetzen, der von den Saarländern vor Rundenbeginn als Neuerwerbung für die zweite Mannschaft des KSV Köllerbach eingekauft worden war. Ersatzmann Fridrikas unterlag in Mainz nach tapferer Gegenwehr seinem Kontrahenten Niklas Schäfer mit 1:4 nach Punkten.

Außer dem Fehlen von Melonin Noumonvi wurde der KSV Köllerbach aber auch im Kampf bis 86 kg A (griechisch-römisch) regelrecht geschockt. In dieser Gewichtskategorie wurde nämlich der Köllerbacher Mannschaftskapitän Jan Fischer von dem Mainzer Polen Tadeusz Michalik, der Dritter bei den diesjährigen Europameisterschaften geworden war, nach einer Minute und 39 Sekunden völlig überraschend geschultert. Auch die beiden Gewichtsklassen bis 75 kg gingen an diesem Kampfabend an den ASV Mainz 88. So unterlag der deutsche Meister Timo Badusch in der griechisch-römischen Stilart seinem Mainzer Widersacher Balint Korpasi mit 0:10 nach Punkten. Gegen den Ungarn hatte Badusch schon den Bundesliga-Hinkampf auf heimischer Matte verloren. Freistil-Spezialist Andrij Shyyka lieferte dagegen dem Mainzer Griechen Olekg Motsalin ein packendes Duell, konnte letztendlich aber die knappe 4:5-Punktniederlage nicht verhindern. Den Hinkampf in Köllerbach hatte Shyyka gegen Motsalin noch klar mit 10:2 nach Punkten für sich entschieden.

Auch in den leichten Gewichtsklassen gaben die Mainzer Hausherren gegen den KSV Köllerbach den Ton an. So bezwang in der Klasse bis 57 kg (griechisch-römisch) der Aserbaidschaner Eldeniz Azizli den Köllerbacher Nachwuchsringer Dennis Decker mit 11:8 nach Punkten. Decker ließ gegen die Mainzer Neuerwerbung nichts unversucht, musste aber am Schluss doch dem Mainzer gratulieren. In der Klasse bis 61 kg (Freistil) behauptete sich der Mainzer Türke Süleyman Atli, seines Zeichens Junioren-Weltmeister und Junioren-Europameister von 2013, gegen den Köllerbacher Nico Zarcone mit 16:0 als technisch überlegener Punktsieger. Greco-Spezialist Marc-Antonio von Tugginer lieferte sich gegen den Mainzer Daniel Meiser in der Klasse bis 66 kg A ein ganz enges Gefecht, das der Köllerbacher jedoch am Ende mit 2:3 nach Punkten verlor.

Der saarländische Ringer-Bundesligist stellte bei dem Südwest-Derby in Mainz am Samstagabend drei Sieger. So stieß die bulgarische Neuerwerbung Vladimir Dubov in der Klasse bis 66 kg B (Freistil) gegen den ehemaligen Köllerbacher Ilir Sefaj auf wenig Widerstand. Nach zwei Minuten und 24 Sekunden war das ungleiche Matten-Duell zu Ende: Dubov wurde mit 16:0 Punkten von Kampfrichter Jörg Jähnichen zum technisch überlegenen Punktsieger ausgerufen. Auch Köllerbachs neuer Ringer Istvan Vereb präsentierte sich in der Klasse bis 86 kg B (Freistil) gegen Davyd Bichinashvili eindrucksvoll. Der Ungar besiegte den Mainzer klar mit 8:0 nach Punkten. Und in der schwersten Gewichtsklasse (Klasse bis 130 kg, Freistil) war einmal mehr auf den Köllerbacher Oleksandr „Sascha“ Khotsianivskyi Verlass. Gegen den Mainzer Vladimir Remel hatte der Ukrainer leichtes Spiel. „Sascha“ führte bereits mit 9:0 nach Punkten, als er nach fünf Minuten und 34 Sekunden von Mattenleiter Jähnichen zum Disqualifikationssieger erklärt wurde.

Dem KSV Köllerbach beschert der Terminplan am kommenden Wochenende (12. November) einen wettkampffreien Tag. Am 19. November müssen die Saarländer dann wiederum auswärts antreten, und zwar bei der baden-württembergischen Staffel des TuS Adelhausen.

Samstag 05.11.2016 19:30 Uhr  Rückrunde
ASV Mainz 88KSV Köllerbach
Nr Gew Stil Name   Name Wertung Punkt Gesamt  
1 57 GR Eldaniz Azizli   :   Dennis Decker 11  :  8  2   :   0  2  :  0  PS
2 130 FR Wladimir Remel   :   Aleksander Khotsianivski 0  :  9  0   :   4  2  :  4  DQ
3 61 FR Suleyman Atli   :   Nico Zarcone 16  :  0  4   :   0  6  :  4  TÜ
4 98 GR Niklas Schäfer   :   Romas Fridrikas 4  :  1  2   :   0  8  :  4  PS
5 66 GR Daniel Meiser   :   Marc-Antonio von Tugginer 3  :  2  1   :   0  9  :  4  PS
6 86 FR David Bichinashvili   :   Istvan Vereb 0  :  8  0   :   3  9  :  7  PS
7 66 FR Illir Sefaj   :   Vladimir Dubov 0  :  16  0   :   4  9  :  11  TÜ
8 86 GR Tadeusz Michalik   :   Jan Fischer 4  :  0  4   :   0  13  :  11  SS
9 75 GR Oleg Motsalin   :   Andrej Shyyka 5  :  4  1   :   0  14  :  11  PS
10 75 FR Balint Korpasi   :   Timo Badusch 10  :  0  3   :   0  17  :  11  PS
Endergebnis    17  :  11  

© KSV Köllerbach & Klaus Konstroffer   

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