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KSV Köllerbach entführt einen Punkt aus Weingarten01.11.2016 

(Foto Julian Riedel)
Der erste Rückrundenkampf beim SV Germania 04 Weingarten in der Mineralix-Arena am 1. November (Allerheiligen) endete für den KSV Köllerbach mit einem echten Paukenschlag. Die Saarländer erkämpften sich nämlich „in der Höhle des Löwen“ beim Bundesliga-Tabellenführer aus Nordbaden ein leistungsgerechtes 11:11. Und dieses „goldene“ Remis fühlt sich in der Tat wie ein Sieg an, denn die Mannschaft von Teamleiter Thomas Geid gewann sechs der zehn Matten-Duelle. Oder anders ausgedrückt: Der KSV brachte bei seinem Auswärtskampf die Hausherren aus Weingarten wahrlich ins Straucheln. Ein doppelter Punktgewinn wäre für den Bundesligisten von der Saar durchaus verdient gewesen. Dieser Punkt aus Weingarten sollte dem KSV Köllerbach Ansporn genug für die sechs restlichen Rückrundenkämpfe sein, zumal der Stilart-Wechsel der Staffel von Thomas Geid in die Karten spielen dürfte.

Der Jubel im Köllerbacher Lager war verständlicherweise grenzenlos, denn im letzten Kampf des Tages behielt Freistil-Spezialist und Kult-Ringer Andrij Shyyka in der Klasse bis 75 kg B – beim Stand von 11:10 für Weingarten – die Nerven und gewann in einer dramatischen Auseinandersetzung kurz vor dem Schlussgong noch mit 4:3 nach Punkten gegen seinen alten Widersacher Georg Harth. Dafür kassierte Andrij Shyyka einen ganz wichtigen Punkt in der Gesamtabrechnung und sicherte dem KSV Köllerbach damit das Unentschieden. Auch schon das neunte Gefecht gestaltete sich für die Saarländer am Feiertag Allerheiligen in Weingarten als eine nervenaufreibende Partie, als Köllerbachs amtierender deutsche Meister Timo Badusch in der Klasse bis 75 kg A (griechisch-römisch) auf seinen Erzrivalen Adam Juretzko stieß. Mit zwei lupenreinen Durchdrehern lag der Polizeikommissar aus dem Saarland nach drei Minuten mit 4:0 vorne und behielt schließlich auch noch im zweiten Kampfabschnitt die Übersicht. Für seinen 5:2-Punktsieg bekam der KSV Köllerbach auf dem Bogen des Wettkampfprotokolls zwei ganz wichtige Zähler gutgeschrieben.

Mit Jan Fischer präsentierte sich auch der dritte KSV-Ringer der „deutschen Achse“ in Top-Form. In der Klasse bis 86 kg A ließ sich der Köllerbacher Kapitän und Greco-Spezialist nicht von der Siegerstraße abbringen und bezwang den Polen Damian Janikowski, seines Zeichens Vize-Weltmeister von 2011, mit 3:2 nach Punkten. Dafür revanchierte sich der amtierende deutsche Meister vom KSV auch für die Hinkampf-Niederlage in Köllerbach. Im Püttlinger Trimmtreff hatte Jan Fischer gegen den starken Polen noch mit 0:4 nach Punkten verloren.

In Weingarten zahlte sich für den KSV Köllerbach auch der in der Rückrunde fällige Stilart-Wechsel aus. So ließ in der Klasse bis 98 kg (griechisch-römisch) Köllerbachs stets zuverlässiger Franzose Melonin Noumonvi gegen Oliver Hassler, der 2014 überraschend Vize-Weltmeister wurde, nichts anbrennen. Der farbige Weltklasse-Ringer aus Paris brachte in gewohnt routinierter Manier seinen 2:1-Punktsieg über die Zeit. Und in der schwersten Gewichtsklasse – in der Kategorie bis 130 kg – zeigte Freistil-Ringer Oleksandr „Sascha“ Khotsianivskyi, was er für den KSV Köllerbach wert ist. Der Ukrainer degradierte den in die schwerste Gewichtskategorie hochgerückten Mittelgewichtler William Harth zum Statisten. Nach drei Minuten und 46 Sekunden stand mit 15:0 der technisch überlegene Punktsieg des Ukrainers in Köllerbacher Diensten fest. Auch der Ungar Istvan Vereb, der erstmals das Ringertrikot des KSV Köllerbach trug, wusste in Weingarten zu überzeugen. Der Freistil-Ringer, der 2013 WM-Dritter und 2014 EM-Dritter wurde, besiegte in der Klasse bis 86 kg B den deutschen Ex-Meister Ahmed Dudarov von Germania Weingarten sicher mit 6:2 nach Punkten.

Vier Bundesliga-Ringer des KSV Köllerbach verloren in der Mineralix-Arena ihre Kämpfe. So hatte in der Klasse bis 57 kg (griechisch-römisch) Dennis Decker mit 1:7 das Nachsehen gegen den norwegischen Spitzenringer Thomas Rönningen. Der Mazedonier Vladimir Egorov bezwang dagegen in der Klasse bis 61 kg (Freistil) Nico Zarcone mit 8:0 nach Punkten. Der frühere Riegelsberger Zarcone kämpfte erstmalig für den Bundesligisten KSV Köllerbach im Ringer-Trikot der ersten Mannschaft. In der Klasse bis 66 kg A wehrte sich Greco-Spezialist Etienne Kinsinger nach Kräften, konnte aber letztlich den 7:0-Punktsieg des rumänischen Top-Ringers Ionut Panait nicht verhindern. Auf verlorenem Posten stand des Weiteren der Köllerbacher Bulgare Vladimir Dubov, der in der Klasse bis 66 kg B (Freistil) seinem kubanischen Kontrahenten Alejandro Valdes Tobier nichts entgegen zu setzen hatte. Der Kubaner führte bereits mit 13:0 nach Punkten und wurde schließlich auch noch als Disqualifikationssieger ausgerufen, was Weingarten in der Endabrechnung die maximale Ausbeute von vier Punkten bescherte.

Dienstag 01.11.2016 15:00 Uhr  Rückrunde
SV Germania WeingartenKSV Köllerbach
Nr Gew Stil Name   Name Wertung Punkt Gesamt  
1 57 GR Thomas Roenningen   :   Dennis Decker 7  :  1  2   :   0  2  :  0  PS
2 130 FR William Harth   :   Aleksandar Kostadinov 0  :  15  0   :   4  2  :  4  T
3 61 FR Vladimir Egorov   :   Nico Zarcone 8  :  0  3   :   0  5  :  4  PS
4 98 GR Oliver Hassler   :   Melonin Noumonvi 1  :  0  0   :   1  5  :  5  PS
5 66 GR Ionut Panait   :   Etienne Kinsinger 7  :  0  2   :   0  7  :  5  PS
6 86 FR Ahmed Dudarov   :   Istvan Vereb 2  :  6  0   :   2  7  :  7  PS
7 66 FR Alejandro Valdes Tobier   :   Vladimir Dubov 13  :  0  4   :   0  11  :  7  DQ
8 86 GR Damian Janikowski   :   Jan Fischer 2  :  3  0   :   1  11  :  8  PS
9 75 GR Adam Juretzko   :   Timo Badusch 2  :  5  0   :   2  11  :  10  PS
10 75 FR Georg Harth   :   Andrej Shyyka 3  :  4  0   :   1  11  :  11  PS
Endergebnis    11  :  11  

© KSV Kllerbach & Klaus Konstroffer   

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