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KSV Köllerbach feiert gegen den TuS Adelhausen seinen zweiten Saisonsieg02.10.2016 

(Foto Julian Riedel)
Der KSV Köllerbach hat in seinem dritten Bundesliga-Kampf in der Saison 2016/17 den zweiten Sieg eingefahren. Die Saarländer gewannen am Samstag, 01. Oktober, in der heimischen Kyllberghalle vor leider nur rund 300 Zuschauern gegen den Turn- und Sportverein Adelhausen klar mit 23:9. Die Gäste aus Baden-Württemberg waren ohne ihren deutschen Meister, Europameister und Militärweltmeister Pascal Eisele angereist, der wegen eines grippalen Infekts kurzfristig ausfiel. Adelhausen musste deshalb die Klasse 86 kg B (griechisch-römisch) unbesetzt lassen, so dass Köllerbachs Kapitän und deutscher Meister Jan Fischer von Kampfrichter Wolfgang Spänle (ASV Bruchsal) als Freisieger ausgerufen wurde und damit die maximalen vier Siegzähler einstreichen durfte. KSV-Teamleiter Thomas Geid sah seine Mannschaft an diesem Kampf-Abend gegen TuS Adelhausen klar im Vorteil: „Wir verfügten heute über das dominantere und stärkere Team und sind deshalb völlig verdient als Sieger aus dieser Begegnung hervorgegangen.“ In der Tat gab es an dem doppelten Punktgewinn des KSV Köllerbach absolut nichts zu deuteln, gewannen die Saarländer doch sieben von zehn Matten-Duellen.

So sicherte der Freistil-Rumäne Andrei Dukov in der Klasse bis 57 kg die ersten vier Mannschaftspunkte für Köllerbach als technisch überlegener Punktsieger (15:0). Dukovs Gegenüber Johann Voegele war in diesem Gefecht chancenlos. Der Este Heiki Nabi als frisch gebackener Militärweltmeister – er war zu diesen Titelehren im mazedonischen Skopje gelangt – betätigte sich in der Klasse bis 130 kg ebenfalls als Punktesammler für den KSV. Der Greco-Spezialist zeigte bei seinem 9:0-Punktsieg dem amtierenden deutschen Meister Christian John vom TuS Adelhausen klar seine Grenzen auf. John war übrigens ganze sieben Kilogramm schwerer als Heiki Nabi.

Als ungefährdeter Punktegarant für den KSV Köllerbach erwies sich in der freien Stilart auch der Bulgare Vladimir Dubov (Klasse 66 A), der seinen starken Kontrahenten Alexander Semisorow mit 14:6 nach Punkten bezwang. Für einen wahren Augenschmaus sorgte wieder einmal KSV-Freistil-Ass Andrij Shyyka in der Klasse 75 A. Der Adelhausener Stephan Brunner war dem Angriffswirbel des Köllerbachers einfach nicht gewachsen und nach vier Minuten und 27 Sekunden stand Shyyka mit 20:5 als technisch überlegener Punktsieger fest.

Einen weiteren ringerischen Glanzpunkt an diesem Abend setzte Köllerbachs neuer Publikumsliebling Dauren Kurugliev in der Klasse 86 A. Der russische Freistil-Spezialist punktete gegen den völlig überforderten Adelhausener Carsten Kopp ohne Unterlass. Nach vier Minuten und 49 Sekunden war das ungleiche Duell zu Ende und Kurugliev mit 16:0 technisch überlegener Punktsieger. Einen packenden Kampf lieferte auch KSV-Freistilringer Gennadij Cudinovic in der Klasse bis 98 kg ab. Dem Köllerbacher stand mit Stefan Kehrer ein deutscher Spitzenringer gegenüber. Cudinovic ließ sich jedoch von dem erfahrenen Mattenfuchs nicht im Geringsten einschüchtern und gewann schließlich mit 9:8 nach Punkten.

Bei der Staffel des TuS Adelhausen trugen sich in der Kyllberghalle drei Ringer in die Siegerliste in. So verlor Vize-Juniorenweltmeister Etienne Kinsinger (61 kg, griechisch-römisch), der in der neuen Runde nunmehr auch in der ersten Mannschaft des KSV eingesetzt wurde, gegen den bulgarischen Top-Mann Ivo Angelov. Kinsinger wehrte sich zwar tapfer, doch gegen den Welt- und Europameister aus dem Jahre 2013 war an diesem Abend kein Kraut gewachsen. Der Köllerbacher Greco-Spezialist unterlag nach fünf Minuten und 19 Sekunden gegen den feinen Techniker mit 0:15 nach Punkten. Auch Timo Badusch (Klasse 75 B, griechisch-römisch) bekam es mit einem übermächtigen Gegner zu tun. Adelhausen hatte gegen den deutschen Meister vom KSV Köllerbach den zweifachen ungarischen Europameister Tamas Loerincz gestellt, der im Jahr 2014 auch noch WM-Dritter werden konnte. Der Ungar wurde nach gut fünf Minuten mit 17:1 technisch überlegener Punktsieger.

Sicherlich keinen Einstand nach Maß im Köllerbacher Ringerdress hatte Köllerbachs Neuerwerbung Aleksandar Kostadinov (Klasse 66 B, griechisch-römisch). Der bulgarische Europameister von 2014 in der Klasse bis 59 kg, der vom TV Aachen-Walheim den Weg zum KSV Köllerbach gefunden hatte, musste sich dem sperrigen und konditionsstarken Adelhausener Kroaten Danijel Janecic am Ende mit 5:7 geschlagen geben.


© KSV Köllerbach & Klaus Konstroffer   

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