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KSV Köllerbach II setzt sich im Lokalderby klar durch 25.09.2016 

Der vierte Kampftag in der 2. Ringer-Bundesliga West verlief für den KSV Köllerbach II optimal. Die Saarländer gelangten nämlich im Lokalderby gegen den KV 03 Riegelsberg am Samstag, 24. September, zum ersten doppelten Punktgewinn in dieser Saison. Und der Heimsieg in der Kyllberghalle gegen den Erzrivalen aus der unmittelbaren Nachbarschaft fiel mit 25:4 auch noch richtig hoch aus. Vor dem Kampf zeigte sich Bernd Klein, seines Zeichens Mannschaftsführer des KSV Köllerbach II, in Sachen Siegchancen doch eher etwas zurückhaltend: „Ich bin richtig gespannt, wie wir das Kind heute Abend schaukeln werden.“ Doch die anfängliche Skepsis beim Köllerbacher Mannschaftsführer war bald verflogen, denn seine Truppe brannte im Derby vor Tatendrang und ließ den Gästen aus Riegelsberg letztendlich nicht den Hauch einer Chance. Dazu kam natürlich auch, dass die zweite Garnitur des KSV Köllerbach sicherheitshalber mit Altmeister Andrij Shyyka (Klasse 86 A, Freistil), dem ehrgeizigen Marc-Anton von Tugginer (Klasse 75 B, griechisch-römisch) sowie Vize-Juniorenweltmeister Etienne Kinsinger (Klasse 66 B, griechisch-römisch) gleich drei Korsettstangen aus dem ersten Bundesliga-Team für den Kampfabend mit eingebaut hatte. Ganz besonders freuten sich die Zuschauer in der Kyllberghalle darüber, dass Greco-Spezialist Etienne Kinsinger erstmals in dieser neuen Runde nach seinem internationalen Erfolg im französischen Mâcon das Köllerbacher Ringer-Trikot übergestreift hatte. Und der Vize-Juniorenweltmeister entledigte sich seiner Aufgabe mit Bravour, denn er bezwang den sieggewohnten Franzosen Ariles Adjaoud mit 9:1 nach Punkten. Auch Publikumsliebling Andrij Shyyka zeigte gegen seinen um fast Kilogramm schwereren Kontrahenten Andreas Skodawessely einen großen Kampf und gewann mit 9:5 nach Punkten. Den Leistungen seiner beiden Bundesliga-Kollegen wollte Marc-Antonio von Tugginer nicht nachstehen. Der Köllerbacher lag zwar nach drei Minuten mit 0:4 zurück, war dann aber im zweiten Kampfabschnitt gegen den Franzosen Anthony Tantini hellwach und ging mit einem stolzen 7:4-Punktsieg von der Matte.

Eine sichere Bank bei der Köllerbacher Reserve war wiederum der afghanische Freistil-Ringer Waisurahman Rahmani, der in der Klasse bis 57 kg seinen Riegelsberger Gegner Kevin Müller mit 13:1 klar auspunktete. Ebenfalls mit 13:1 Punkten setzte sich in der griechisch-römischen Stilart Dennis Decker vom KSV Köllerbach II (Klasse bis 61 kg) gegen Moritz Paulus durch. Auch der Köllerbacher Freistil-Spezialist Valentin Seimetz (Klasse 66 A) fackelte nicht lange und wurde nach zwei Minuten und 57 Sekunden mit 15:0 technisch überlegener Punktsieger. Eine Spitzenleistung im Köllerbacher Dress lieferte einmal mehr der aus dem lettischen Riga stammende Freistil-Athlet Alberts Jurcenko (Klasse 75 A) ab. In einem taktisch klug geführten Kampf war er seinem Kontrahenten Sezer Karmadja beim 9:1-Sieg eindeutig überlegen.

In den beiden schwersten Gewichtsklassen konnte sich die Mannschaft des KSV Köllerbach II erneut auf seine bulgarischen Routiniers verlassen. So setzte sich Georgi Sredkov (Klasse bis 98 kg) in der freien Stilart gegen Stéphane Marcinski mit 4:0 nach Punkten durch. Interessant zu beobachten war, dass Sredkov seinem Gegenüber aus Riegelsberg die klassische Stilart aufzwang und mit diesem Schachzug des Köllerbachers kam Marcinski einfach nicht zurecht. In der Klasse bis 130 kg war der Greco-Ringer Stanislav Kanev gegen den 27 Kilogramm schwereren Ex-Köllerbacher Kevin Arend stets Herr der Lage. Insbesondere dank seiner bedeutend besseren Kondition gewann der Bulgare am Ende hochverdient mit 10:0 nach Punkten. In der Klasse bis 86 B (griechisch-römisch) stand schließlich der Köllerbacher Urs Philipp von Tugginer, der eine Gewichtsklasse hoch gerückt war, gegen Marius Braun auf verlorenem Posten. Der Riegelsberger Ringer brachte satte 12 kg mehr auf die Waage und entschied den Kampf nach rund einer Minute durch technische Überlegenheit.

Heiko Schiffke vom ASV Hüttigweiler hatte als Unparteiischer die zehn sehr fair geführten Ringkampf-Duelle stets im Griff und fungierte als souveräner Mattenleiter. Großes Lob zollte zu guter Letzt Thomas Geid, der sportliche Leiter des KSV Köllerbach, seiner zweiten Mannschaft: „Wir haben heute Abend neun der zehn Kämpfe für uns entscheiden können. Das sagt eigentlich schon alles über diese packende Begegnung aus. Ich bin mächtig stolz, dass wir das Lokalderby somit klar zu unseren Gunsten entscheiden konnten.“


© KSV Kllerbach & Klaus Konstroffer   

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