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KSV Köllerbach gewinnt das Südwest-Derby gegen den ASV Mainz 8811.09.2016 

Jan Fischer vs Hannes Wagner
(Foto Julian Riedel)
Es war wieder einmal ein rauschendes Fest in punkto Ringkampsport. Denn immer dann, wenn in der Ringer-Bundesliga die Staffeln des KSV Köllerbach und des ASV Mainz 88 aufeinanderprallen, kommen die Zuschauer voll auf ihre Kosten. Das war dieses Mal am Samstag, 10. September, in der Köllerbacher Kyllberghalle nicht anders, als sich die Saarländer mit dem Team aus der Domstadt duellierten. Für beide Mannschaften stand bereits viel auf dem Spiel, hatten doch beide Vereine am ersten Bundesliga-Kampftag ihre Begegnungen in den Sand gesetzt. Und deshalb wollte jetzt keiner das mit großer Spannung erwartete Südwest-Derby verlieren. Dank einer insgesamt bravourösen Leistung sicherte sich der KSV Köllerbach an diesem Abend mit einem 14:9-Erfolg die ersten beiden Punkte in der noch jungen Saison 2016/17. Der Sieg der Saarländer ging in Ordnung, weil die KSV-Ringer mit mehr Leidenschaft und Engagement auf die Matte gingen. Teamleiter Thomas Geid setzte bei dem doppelten Punktgewinn auf dieselbe Mannschaft, die gegen Germania Weingarten noch die Segel streichen musste. Jeder KSV-Ringer bekam also am Samstag die Möglichkeit, sich gegen Mainz 88 zu rehabilitieren.

Zudem kam, dass der KSV Köllerbach wichtige Schlüsselkämpfe für sich verbuchen konnte. So gelangte Köllerbachs bulgarische Neuerwerbung Vladimir Dubov in der Klasse 66 kg A (Freistil) zu einem brillanten 10:0-Punktsieg über den rumänischen Spitzenringer George Bucur. Schon allein dieser Kampf war das Eintrittsgeld wert! Und da war noch Altmeister Andrij Shyyka, der in der freien Stilart (Klasse75 kg A) den Mainzer Griechen Olegk Motsalin mit 10:2 Punkten geradezu degradierte. Nicht zuletzt nahm auch der Köllerbacher Kapitän und Greco-Spezialist Jan Fischer (Klasse 86 kg B) sein Herz in beide Hände und besiegte den deutschen Top-Ringer Hannes Wagner routiniert mit 5:1 nach Punkten.

Eine sichere Bank war einmal mehr der neue KSV-Russe Dauren Kurugliev (Klasse 86 kg A), der bei seinem 8:0-Punktsieg mit seinen draufgängerischen Freistil-Attacken den Ex-Köllerbacher Konstantin Völk sechs Minuten lang vor unlösbare Probleme stellte. Zu einem wichtigen 2:1-Punktsieg gelangte im Duell der „jungen Wilden“ Gennadij Cudinovic (Klasse 98 kg Freistil), der den amtierenden deutschen Meister Gabriel Seregelyi aus Mainz knapp niederhalten konnte. Für den KSV Köllerbach war auch in der Klasse bis 130 kg (griechisch-römisch) erneut Verlass auf den Esten Heiki Nabi. Der Olympia-Fünfte von Rio bezwang den viel zu passiven Kasim Aras souverän mit 5:0 nach Punkten.

Vier von zehn Kämpfen gewann in der Kyllberghalle der ASV Mainz 88. So verlor der Köllerbacher Freistilspezialist Andrei Dukov (Klasse bis 57 kg) gegen den ukrainischen Vize-Europameister Andrey Yatsenko mit 0:9. Dennis Decker (Klasse bis 61 kg) unterlag in der griechisch-römischen Stilart dem Ex-Köllerbacher Ilir Sefaj mit 2:8, während Antonio von Tugginer (Klasse 66 B, griechisch-römisch) sich dem Bulgaren Konstantin Stas mit 0:7 beugen musste. Im letzten Kampf des Abends verlor schließlich der deutsche Meister und Greco-Spezialist Timo Badusch (Klasse 75kg B) dem international erfahrenen Ungarn Balint Korpasi mit 0:7 nach Punkten.

KSV-Teamleiter Thomas Geid, der am Samstag 56 Jahre alt wurde, zeigte sich nach dem erfolgreichen Bundesliga-Duell überglücklich: „Der Sieg gegen den ASV Mainz 88 war heute Abend sicherlich mein schönstes Geburtstagsgeschenk!“ Nicht unerwähnt bleiben sollte die tadellose Referee-Leistung von Uwe Manz (TuS Bönen 01), der auch bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro im Einsatz war. Der NRW- und auch DRB-Kampfrichterreferent bekam jetzt in Anerkennung seiner hervorragenden Leistungen und Verdienste im Schiedsrichterwesen von Antonio Silvestri – dem höchsten Kampfrichter der UWW (United World Wrestling) – die goldene Pfeife verliehen.

Zu guter Letzt auch noch ein Wort zu den Trommlern des KSV Köllerbach. Sie waren es, die mit ihrem unermüdlichen Trommelwirbel die Kyllberghalle – unter dem Motto „Hier regiert der KSV!“ – in eine uneinnehmbare Festung verwandelten.


© KSV Kllerbach & Klaus Konstroffer   

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