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Andriy Shyyka wird in Riegelsberg deutscher Einzelmeister19.05.2019 

(Foto Iris Bauer)
Kult-Ringer Andriy Shyyka vom Bundesligisten KSV Köllerbach funktionierte die Riegelsberghalle – dort fanden die vom Deutschen Ringerbund (DRB) an den Ausrichter KV 03 Riegelsberg vergebenen deutschen Freistil-Meisterschaften der Männer und Frauen 2019 statt – in seine ganz persönliche Ruhmeshalle um. In der Klasse bis 74 kg erkämpfte sich nämlich der „große alte Mann“ des Freistilringens seinen siebten Meistertitel. Der 38 Jahre alte und 1,73 Meter große Spitzenringer erhielt nämlich nach seinem 13:2-Finalsieg über seinen 22 Jahre alten Kontrahenten Johann Steinforth (RS Sudenburg) Standing Ovations und minutenlangen stürmischen Beifall. Shykka, A-Lizenzinhaber des Deutschen Ringer-Bundes und sehr engagiert im Freistil-Trainerstab des Saarländischen Ringer-Verbandes (SRV) tätig, führte in Riegelsberg einmal mehr die hohe Kunst des Freistil-Ringens vor und ließ seinen bedeutend jüngeren Gegnern nicht den Hauch einer Chance. Der Köllerbacher Bundesliga-Ringer stürmte geradezu ins Finale. So gewann der Freistil-Fuchs seinen Kampf gegen Michel Riesterer (RKG Freiburg 2000) mit 14:1, danach folgte ein 10:0-Erfolg über Sebastian Schmidt (SRC Viernheim) sowie ein 5:0-Punktsieg über Brian Bliefner (FC Erzgebirge Aue). Und dann knöpfte sich Shykka im Endkampf Johann Steinforth vor, der als große Nachwuchshoffnung des Deutschen Ringer-Bundes gehandelt wird. Doch was soll man dazu noch weiter ausführen? Das Endergebnis von 13:2 Punkten spricht seine eigene Sprache. Viele Zuschauer in der Riegelsberghalle vertraten die Meinung, dass der Köllerbacher Freistil-Ringer seinen jungen Konkurrenten Steinforth regelrecht vorgeführt habe. Shyyka kann man in der Tat zur Meisterkrone nur von ganzem Herzen gratulieren.

In der Klasse bis 61 kg gelangte der KSV Köllerbach zu einem weiteren Meistertitel durch Victor Lyzen. Der Neu-Nackenheimer, der bei Einzelmeisterschaften das Startrecht für den sechsfachen deutschen Mannschaftsmeister KSV Köllerbach besitzt, fand sich nach Punktsiegen über Simon Hüttner (AC Goldbach) und Nico Megerle (ASV Urloffen) im Finale wieder. Dort bekam es Lyzen dann mit Purva Jamali-Esmaeili-Kandi (TV Aachen-Walheim) zu tun. Doch der Walheimer konnte dem KSV-Ringer keine echte Gegenwehr entgegen- setzen und verlor mit 3:14. Victor Lycen wurde in der Riegelsberghalle folgerichtig als strahlender deutscher Meister gefeiert.

Zu Silber gelangte bei den deutschen Freistil-Meisterschaften in Riegelsberg der Köllerbacher Valentin Seimetz. Im Finale musste sich der Saarländer seinem Gegenüber Nico Zarcone, der das Einzelstartrecht für den KV 03 Riegelsberg besitzt, mit 2:4 Punkten beugen. Beide Ringer waren in der Riegelsberghalle in der 65 kg-Klasse eine Gewichtskategorie höher gestartet. Im letzten Jahr waren Seimetz und Zarcone noch im Endkampf in der Klasse bis 61 kg aufeinandergeprallt. Und 2018 durfte sich Seimetz noch mit der Meisterkrone schmücken. In den heimischen Gefilden gelang Zarcone nun die Revanche und „Valle“ musste sich mit der Vizemeisterschaft begnügen.

In der Klasse bis 97 kg gelangte der Ex-Köllerbacher Gennadij Cudinovic, der sich jetzt dem Bundesligisten AC Heusweiler angeschlossen hat, auch „nur“ zu Silber. Im Finale unterlag Cudinovic seinem Nationalmannschaftskonkurrenten Erik Thiele (KSV Mansfelder Land) mit 0:2 nach Punkten. Die beiden Halbschwergewichtler und B-Kader-Ringer des Deutschen Ringer-Bundes schenkten sich im Finale nichts, doch der Sieg von Thiele wurde allseits als durchaus gerecht erachtet.

Seine erste Männer-Einzelmeisterschaft bestritt in der Gewichtskategorie bis 70 kg Nils Klein vom KSV Köllerbach. Nils verlor gleich seinen ersten Kampf im Achtelfinale gegen den späteren deutschen Meister Tim Stadelmann (SV Johannis Nürnberg) mit 0:11. In der Hoffungsrunde verlor der Saarländer hingegen unglücklich mit 2:3 nach Punkten. Dies bedeutet jedoch, dass der Köllerbacher Freistil-Spezialist in der Endabrechnung nur auf Rang 14 gelistet wird.
Bei den Frauen startete für den KSV Köllerbach Sophie Seimetz, die Schwester von Valentin Seimetz. Sie verlor ihren Viertelfinalkampf in der 53 kg-Klasse gegen Sina Moosmann (KSV Tennenbronn) mit 2:11 und musste daher im Endklassement mit Platz sieben vorliebnehmen.

Weitere Informationen
 Ergebnisse LigaDB (externer Link)
 Andrej Shyyka
 Valentin Seimetz
 Nils Klein
 Sophie Seimetz
  Viktor Lyzen
 Platzierungen DM Mnner Freistil
 Platzierungen DM Frauen
 Fotos


 weitere Fotos




























   

© KSV Kllerbach & Klaus Konstroffer   

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