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Der KSV Köllerbach unterliegt dem ASV Hüttigweiler mit 17:1916.12.2018 

Das Saison-Halali in der Ringer-Bundesliga Südwest am Samstagabend (15. Dezember) in der Kyllberghalle entpuppte sich für den KSV Köllerbach zu einem echten Rohrkrepierer. Die sieggewohnten Hausherren verloren nämlich ihren Heimkampf etwas überraschend gegen den sehr engagiert auftretenden Saar-Konkurrenten ASV 08 Hüttigweiler mit 17:19. Den Hinkampf in der Welschbachhalle hatte der KSV noch deutlich mit 17:4 für sich entschieden. Doch Teamleiter Thomas Geid standen am Samstag die Sorgenfalten bereits vor dem Saar-Derby deutlich auf der Stirn, denn er musste mit Greco-Mann Timo Badusch in der 75 kg-Klasse einen seiner absoluten Top-Ringer ersetzen. Der Polizeikommissar und Publikumsliebling des KSV Köllerbach hatte sich im Training eine Schulterverletzung zugezogen und musste daher für das Gefecht gegen Hüttigweiler passen. Dieser Ausfall wog natürlich schwer, weil ein Timo Badusch für die Saarländer nun einmal unersetzbar ist. Und das Fehlen des Polizeibeamten wirbelte darüber hinaus das Mannschaftsgefüge des KSV ganz gehörig durcheinander. Dazu kam auch noch, dass in der Klasse bis 57 kg mit Greco-Ringer Steven Ecker ein KSV-Athlet Übergewicht mitbrachte. Dies hatte natürlich zur Folge, dass Ecker-Kontrahent Numan Bayram vom ASV Hüttigweiler die maximalen vier Siegzähler bereits an der Waage kassierte.

Aber an diesem Abend lief auch sonst nicht alles rund im sonst so reibungslos funktionierenden Mannschaftsgetriebe des Tabellenzweiten. So verlor Köllerbachs Ungar Istvan „Jimmy“ Vereb in der Gewichtskategorie bis 86 kg den Schlüsselkampf im freien Stil gegen den sehr starken Rumänen Denis Balaur klar mit 6:16. Vereb hatte nach drei Kampfminuten zur Pause noch mit 4:1 Punkten geführt, sodass die rund 400 Zuschauer in der Kyllberghalle bereits mit einem Sieg des Köllerbachers rechneten. Auch der Kampf in der 80 kg-Klasse gewannen die Gäste aus Hüttigweiler. Hier war in der griechisch-römischen Stilart der Moldawier Mihai Bradu mit 15:0 Punkten dem KSV-Ringer Pajtim Sefaj technisch überlegen. Nicht zuletzt gelangte der ASV Hüttigweiler auch noch zu zwei Schultersiegen. So gewannen der Rumäne Mihai Esanu (Klasse bis 61 kg Freistil) und Till Bialek (Klasse bis 98 kg griechisch-römisch) gegen die beiden Köllerbacher Sergio Schäfer und Kilian Schäfer entscheidend.

Der KSV Köllerbach verbuchte am Samstagabend bei seiner Heimniederlage insgesamt fünf Siege. So präsentierte sich der deutsche Greco-Meister Etienne Kinsinger in der Klasse bis 66 kg in bestechender Form und war seinem Gegner Jan Wolfanger mit 15:0 Punkten technisch überlegen. Kinsinger wurde nach dem Bundesliga-Fight von Teamleiter Thomas Geid als „Kämpfer des Abends“ mit einem T-Shirt ausgezeichnet. Auf großes Interesse bei den Zuschauern stieß auch das Mattenduell in der schwersten Gewichtsklasse bis 130 kg. Dort kam es zu einer rein ukrainischen Auseinandersetzung zwischen den beiden Freistil-Spezialisten Oleksandr Khotsianivskyi (Köllerbach) und Oleksandr Koldowskyi (Hüttigweiler). Die beiden Mitglieder der ukrainischen Nationalmannschaft lieferten sich ein spannendes Duell. Der frisch gebackene ukrainische Einzelmeister Khotsianivskyi hatte aber nach den vollen sechs Kampfminuten mit einem 8:0-Punktsieg verdient die Nase vorn.

Als ein Muster der Beständigkeit erwies sich für den KSV Köllerbach in der Klasse bis 71 kg einmal mehr der Rumäne Mihail Sava. Der international erfahrene Freistil-Ringer gelangte gegen Luca Taibi vom ASV Hüttigweiler nach gut einer Minute zum viel umjubelten Schultersieg. Sava blieb in dieser Saison bei all seinen Einsätzen für die Saarländer unbesiegt. In der Klasse bis 75 kg A (griechisch-römisch) lieferte Marc-Antonio von Tugginer einen prima Kampf für den KSV Köllerbach ab. Er bezwang Mathis Jochum vom ASV Hüttigweiler mit 16:0 Punkten technisch überlegen.

Große Spannung kam auch beim letzten Kampf des Abends auf, als sich in der Klasse bis 75 kg B die beiden Freistil-Spezialisten Andrij Shyyka (Köllerbach) und Mathias Schwarz (Hüttigweiler) gegenüberstanden. Der deutsche Ex-Meister Shyyka hatte den Hinkampf in der Welschbachhalle gegen Schwarz noch mit 3:9 nach Punkten verloren. Bei dem Kampf am Samstagabend gelang dem Köllerbacher Freistil-Ass nunmehr die Revanche. Andrij Shyyka setzte sich gegen einen insgesamt sehr passiv eingestellten Mathias Schwarz mit einem 4:0-Punktsieg durch.

Die 17:19-Niederlage gegen den ASV Hüttigweiler tat Köllerbach nicht weiter weh, weil die Mannschaft von Teamleiter Thomas Geid nicht mehr vom zweiten Tabellenplatz zu verdrängen war. Der ASV Hüttigweiler blieb trotz des Sieges gegen den Zweiten Köllerbach mit 15:13 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz und verpasste damit die Endrunde mit den Play-Off-Kämpfen ganz knapp. Dritter im Südwesten wurde der ASV Urloffen mit 16:12 Punkten. Nach dem Bundesliga-Kampf in Köllerbach am Samstagabend waren die KSV-Fans gespannt, wie die Play-Off-Auslosung in Urloffen für das Viertelfinale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft ausfallen würde. Das Losglück war den Saarländern nicht unbedingt hold, denn der KSV muss nunmehr im Endrunden-Viertelfinale gegen den amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister SV Wacker Burghausen antreten. Dabei kommt es zur Neuauflage des Vorjahres-Finales, als Köllerbach es erst im Endkampf mit Wacker Burghausen zu tun bekam. Am kommenden Samstag, 22. Dezember, trägt der KSV Köllerbach nunmehr um 19.30 Uhr im Püttlinger Trimmtreff Viktoria als amtierender deutscher Mannschaftsvizemeister seinen Heimkampf gegen den amtierenden deutschen Meister Wacker Burghausen aus. Der Rückkampf dieser Partie findet dann eine Woche später im bayerischen Burghausen statt.

Weitere Informationen
 Infos Playoff
 Homepage ASV Hüttigweiler (externer Link)


Samstag 15.12.2018 19:30 Uhr  Rückrunde
KSV KöllerbachASV Hüttigweiler
Nr Gew Stil Name   Name Wertung Punkt Gesamt  
1 57 GR Steven Ecker   :   Numan Bayram 0  :  0  0   :   4  0  :  4  ÜG
2 130 FR Aleksander Khotsianivski   :   Aleksander Koldovskyi 8  :  0  3   :   0  3  :  4  PS
3 61 FR Sergio Schäfer   :   Mihai Esanu 0  :  4  0   :   4  3  :  8  SS
4 98 GR Kilian Schäfer   :   Till Bialek 0  :  4  0   :   4  3  :  12  SS
5 66 GR Etienne Kinsinger   :   Jan Wolfanger 15  :  0  4   :   0  7  :  12  TÜ
6 86 FR Istvan Vereb   :   Denis Balaur 6  :  16  0   :   3  7  :  15  PS
7 71 FR Mihail Sava   :   Luca Taibi 2  :  0  4   :   0  11  :  15  SS
8 80 GR Pajtim Sefaj   :   Mihail Bradu 0  :  15  0   :   4  11  :  19  TÜ
9 75 GR Marc-Antonio von Tugginer   :   Mathis Jochum 16  :  0  4   :   0  15  :  19  TÜ
10 75 FR Andrej Shyyka   :   Mathias Schwarz 4  :  0  2   :   0  17  :  19  PS
Endergebnis    17  :  19  

© KSV Köllerbach & Klaus Konstroffer   

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