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Köllerbach schaltet im Play-off-Achtelfinale den RV Lübtheen aus10.12.2017 

(Foto Pascal Comtesse)
Der Ringer-Bundesligist KSV Köllerbach hat in der Play-off-Runde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft die nächste Runde erreicht. Die Saarländer setzten sich am Samstagabend (09. Dezember) im Achtelfinal-Rückkampf auf heimischer Matte gegen den RV Lübtheen problemlos mit 25:7 durch. Der KSV hatte bereits den Hinkampf in der mecklenburgischen Kleinstadt mit 18:12 für sich entschieden. Auch in der Köllerbacher Kyllberghalle präsentierten sich die Hausherren ihren treuen Zuschauern wiederum als homogene und kampfesfreudige Einheit. Die Truppe von Teamleiter Thomas Geid gewann am Samstag gegen die Staffel aus Mecklenburg-Vorpommern sieben von zehn Matten-Duellen. Für die sieben Punkte der Gäste sorgten in der leichtesten Gewichtsklasse bis 57 kg (griechisch-römisch) der mehrfache dänische Juniorenmeister Nikolai Mohammadi, der den Köllerbacher Sergio Schäfer nach knapp zweieinhalb Minuten schulterte. Für viele Fans etwas überraschend verlor auch der in Köllerbacher Diensten stehende Ex-Weltmeister Melonin Noumonvi in der Gewichtskategorie bis 98 kg. Der Franzose kam in der griechisch-römischen Stilart mit dem kantigen und sperrigen Tschechen Artur Omarov einfach nicht zurecht und verlor letztendlich unglücklich mit 1:2 nach Punkten. Den dritten Sieg für den RV Lübtheen sicherte sich der in der Gewichtklasse bis 75 kg A der mehrfache dänische Greco-Meister Fredrik Bjerrehuus, der den Köllerbacher Publikumsliebling Timo Badusch mit 7:2 nach Punkten bezwingen konnte.

Alle anderen Kämpfe gewannen am Samstagabend die Köllerbacher Ringer. So lieferte insbesondere Oleksandr „Sascha“ Khotsianivsky in der schwersten Gewichtsklasse bis 130 kg eine besonders beeindruckende Leistung ab. Der Ukrainer packte in der freien Stilart nach rund anderthalb Minuten ganz fest zu und warf den früher für Luckenwalde ringenden Ilja Matuhin mit einem blitzsauberen Unterachselwurf auf beide Schultern. Einen weiteren Schultersieg für den KSV feierte auch der ungarische Greco-Spezialist Laszlo Szabo in der Gewichtsklasse bis 80 kg. Er besiegte seinen Gegner Sebastian Otto nach gut zwei Minuten entscheidend.

In der Klasse bis 61 kg (Freistil) revanchierte sich der deutsche Meister Viktor Lyzen für die Vorkampfniederlage in Lübtheen. Da hatte der KSV-Ringer in der leichtesten Gewichtsklasse bis 57 kg noch Übergewicht auf die Waage gebracht und musste so die maximalen vier Siegzähler an den ehemaligen Luckenwalder Alexander Röll abgeben. Da in der Kyllberghalle nun beide Ringer aber eine Klasse höher starteten, wurden die Karten neu gemischt. Viktor Lyzen begann zunächst in den ersten drei Minuten recht verhalten und lag lediglich mit 2:0 Punkten vorn. Im zweiten Kampfabschnitt platzte bei dem Ex-Triberger dann aber der Knoten und er punktete gegen Röll wie entfesselt. Nach fünf Minuten und 22 Sekunden stand Lyzen schließlich mit 17:2 als technisch überlegener Punktsieger fest. Und für diese Top-Leistung bekam Lyzen für den KSV Köllerbach die maximale Punktausbeute von vier Zählern notiert.

In bestechender Form trumpfte auch Nico Zarcone in der Gewichtskategorie bis 71 kg auf. Der Freistil-Spezialist stürzte mit seinem eindrucksvollen Aktionspotenzial den Bulgaren Mitko Arsenov vom RV Lübtheen von einer Verlegenheit in die andere. Mit 16:0 setzte sich der Ex-Riegelsberger nach drei Minuten und 38 Sekunden als technisch überlegener Punktsieger durch. Auch Freistil-Spezialist Istvan Vereb erkämpfte in der Klasse bis 86 kg vier Siegzähler für den KSV Köllerbach, denn auch der Ungar entschied sein Matten-Duell gegen Benjamin Opitz nach 16:0 Punkten durch technische Überlegenheit.

Als beispielhaftes Muster der Zuverlässigkeit erwies sich in der Gewichtskategorie bis 66 kg einmal mehr Greco-Ringer Etienne Kinsinger. Der deutsche Meister des KSV Köllerbach lag nach der vollen Kampfzeit von sechs Minuten mit 5:0 Punkten gegen Andrej Gink vorn. Im letzten Kampf des Abends stand in der Klasse bis 75 kg B KSV-Kapitän Andriy Shyyka dem 40 Jahre alten Oldie Martin Buhz gegenüber. Der Freistil-Ringer der Saarländer brachte für seinen Verein einen souveränen 12:4-Punktsieg unter Dach und Fach.

Der KSV Köllerbach muss nunmehr im Play-off-Viertelfinale am kommenden Samstag (16. Dezember) nach Nordrhein-Westfalen in den Ruhrpott reisen. Um 19.30 Uhr steht dann der sechsfache deutsche Mannschaftsmeister aus dem Saarland in der Fritz-Husemann-Halle dem KSV Witten 07 gegenüber.

Weitere Informationen
 RV Lübtheen (externer Link)
 Übersicht PLAYOFF


Samstag 09.12.2017 19:30 Uhr  Play Off Achtelfinale
KSV KöllerbachRV Lübtheen
Nr Gew Stil Name   Name Wertung Punkt Gesamt  
1 57 GR Sergio Schäfer   :   Nikoai Mohammadi 0  :  10  0   :   4  0  :  4  SS
2 130 FR Aleksander Khotsianivski   :   Ilja Matuhin 4  :  0  4   :   0  4  :  4  SS
3 61 FR Viktor Lyzen   :   Alexander Röll 17  :  2  4   :   0  8  :  4  TÜ
4 98 GR Melonin Noumonvi   :   Artur Omarov 1  :  2  0   :   1  8  :  5  PS
5 66 GR Etienne Kinsinger   :   Andrej Ginc 5  :  0  2   :   0  10  :  5  PS
6 86 FR Istvan Vereb   :   Benjamin Opitz 16  :  0  4   :   0  14  :  5  TÜ
7 71 FR Nico Zarcone   :   Mikto Asenov 16  :  0  4   :   0  18  :  5  TÜ
8 80 GR Laszlo Szabo   :   Sebastian Otto 16  :  0  4   :   0  22  :  5  SS
9 75 GR Timo Badusch   :   Fredrik Bjerrehuus 2  :  7  0   :   2  22  :  7  PS
10 75 FR Andrej Shyyka   :   Martin Buhz 12  :  4  3   :   0  25  :  7  PS
Endergebnis    25  :  7  
 weitere Fotos





Achtelfinale Rückkampf KSV Köllerbach vs KV Lübtheen

Achtelfinale Rückkampf KSV Köllerbach vs KV Lübtheen
 

© KSV Köllerbach & Klaus Konstroffer   

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