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KSV Köllerbach setzt sich mit 24:12 gegen den AC Heusweiler durch01.11.2017 

Am Nachmittag des Reformationstages 2017 (31. Oktober), der dank Martin Luther und 500 Jahren Reformation zum bundesweiten Feiertag ausgerufen worden war, empfing der noch ungeschlagene Ringer-Bundesligist und Spitzenreiter KSV Köllerbach in der Kyllberghalle den Tabellenvorletzten AC „Siegfried“ Heusweiler zum Saar-Derby auf der heimischen Matte. Die Mannschaft von Teamleiter Thomas Geid setzte sich letztendlich mit einem klaren 24:12-Sieg gegen den Gast aus Heusweiler durch, doch zunächst rieben sich die über 300 KSV-Fans erstaunt die Augen. Nach den ersten drei Kämpfen führte nämlich der AC „Siegfried“ – und das ist aus Köllerbacher Sicht wahrlich als ein Novum in dieser Saison festzuhalten – mit sage und schreibe 11:0. In der leichtesten Klasse bis 57 kg (griechisch-römisch) musste der KSV Köllerbach auf seinen Youngster Dennis Decker verzichten, weil der gerade erst eine Blinddarm-Operation hinter sich gebracht hatte. Und so musste für die Gastgeber das erst 15 Jahre alte Nachwuchstalent Sergio Schäfer einspringen. Der Köllerbacher Ersatzmann traf auf einen sehr konzentriert und klug ringenden Fabian Widmann, der Sergio Schäfer einfach nicht zur Entfaltung kommen ließ. Nach vier Minuten und 21 Sekunden hatte der Athlet des AC Heusweiler mit 16:0 seinen technisch überlegenen Punktsieg unter Dach und Fach.

Dann trat in der schwersten Gewichtsklasse bis 130 kg für den KSV Köllerbach Freistil-Spezialist Gennadij Cudinovic gegen den routinierten Griechen Michail Tsikovani an. Auch dieser Kampf ging an die Gäste aus Heusweiler, weil sich der Polizeikommissar-Anwärter in einer unübersichtlichen Aktion am Boden von seinem Kontrahenten völlig überraschend auf beide Schultern drücken ließ. Danach folgte in der Klasse bis 61 kg (Freistil) der Kampf zwischen dem Köllerbacher Valentin Seimetz und dem Kubaner Juan Pablo Gonzales Crespo, der international für Spanien startet. Der Gästeringer des AC Heusweiler erwies sich als zielstrebiger und starker Akteur, der nach sechs Kampfminuten mit 10:0 Punkten als souveräner Sieger von der Matte ging.

Nach diesen drei Erfolgserlebnissen für den AC Heusweiler konnte sich dann aber der KSV Köllerbach siegreich in Szene setzen. Zum ersten Mal kämpfte für Köllerbach am Reformationstag Greco-Europameister Viktor Lörincz im KSV-Trikot. Der neue Ungar der Saarländer ging gleich eine ganze Gewichtsklasse höher und bekam es in der Kategorie bis 98 kg mit Sebastian Janowski zu tun. Der Mann mit der Herkules-Figur war für Janowski in der Tat eine ganze Nummer zu groß. Nach gut zwei Minuten war der ungleiche Fight zu Ende, denn die sehr sicher leitende Bundeslizenz-Kampfrichterin Laura Ferdinand (ASV Boden) erklärte den ungarischen Top-Mann nach einem 15:0-Feuerwerk zum technisch-überlegenen Punktsieger. In der der Klasse bis 66 kg lud dann Vize-Juniorenweltmeister und Greco-Spezialist Etienne Kinsinger, der erstmals in dieser Saison vom Teamleiter Thomas Geid in der KSV-Staffel eingesetzt wurde, den Rumänen Teodor Horatau zu wundervoll spektakulären Durchdreher-Festspielen ein. Bei diesen Festspielen war Kinsinger der strahlende Hauptakteur, während für Horatau nur die Statistenrolle übrigblieb. Nach knapp zweieinhalb Minuten war die Kinsinger-Show zum Leidwesen der begeisterten Zuschauer schon zu Ende, denn der phantastisch aufgelegte Köllerbacher Bundesliga-Ringer war mit 15:0 bereits als technisch überlegener Punktsieger durchs Ziel gegangen.

Nach der Pause war dann für den KSV Köllerbach in der Klasse bis 86 kg der Freistil-Spezialist Istvan Vereb mit dem Siegen an der Reihe. Der Ungar machte mit seinem Gegenüber Wassil Ivanov, was er wollte. Auch hier waren die Dinge auf der Matte schnell geregelt. Nach zwei Minuten und 26 Sekunden hatte Vereb die maximalen vier Siegzähler schon in der Tasche, weil auf seinem Punktzettel mit 16:0 Wertungen seine technische Überlegenheit zum Ausdruck kam. In der Klasse bis 71 kg verbuchten beim Aufeinandertreffen der beiden Freistil-Asse Vladimir Dubov (Köllerbach) und Babajan Ahmadi (Heusweiler) die Gäste ihren vierten Sieg. Der Afghane in den Diensten des AC „Siegfried“ erwies sich für den Köllerbacher Bulgaren Dubov als ein nicht zu überwindendes Hindernis. Babajan Ahmadi, der in der letzten Saison noch für den KSV Aalen gerungen hatte, gewann den Kampf mit 5:3 nach Punkten. In der Klasse bis 80 kg (griechisch-römische Stilart) ging dann alles wahnsinnig schnell. Nach exakt 58 Sekunden hatte Köllerbachs neuer Ungar Laszlo Szabo seinen Gegner Niklas Bredy mit einem perfekten Untergriff auf beide Schultern geworfen. Und auch KSV-Publikumsliebling Timo Badusch strotzte in der Klasse bis 75 kg A nur so vor Kampfeslaune. Der Köllerbacher Polizeikommissar führte seinen Gegner Philipp Köhler förmlich vor und attackierte den Ringer des AC Heusweiler im Eiltempo. 72 Sekunden waren auf der Uhr gerade verstrichen, als Badusch mit 16:0 Punkten die technische Überlegenheit bescheinigt bekam. Zum Abschluss des Kampfnachmittags freuten sich die Zuschauer dann noch auf das KSV-Freistil-Ass Andrij Shyyka in der Klasse bis 75 kg B. Der Köllerbacher Kapitän zeigte sich AC-Ringer Halef Cakmak in allen Belangen überlegen und bekam dafür nach gut vier Minuten und 16:0 Punkten von Mattenleiterin Laura Ferdinand, die eine Schwester des zweifachen deutschen Schwergewichtsmeisters Robin Ferdinand (jetzt SV Alemannia Nackenheim) ist, die technische Überlegenheit bescheinigt.

Die KSV-Staffel wurde in der Kyllberghalle unter anderem auch von Schwergewichtler Oleksandr Khotsianiskyi angefeuert, der auf der Köllerbacher Bank saß. Der ukrainische Top-Mann war schon frühzeitig aus der Ukraine angereist und wird dem Vernehmen nach in den letzten vier Hauptrunden-Kämpfen für den sechsfachen deutschen Mannschaftsmeister auf die Matte gehen.

Der KSV Köllerbach tritt nunmehr am kommenden Samstag, 04. November, um 19.30 Uhr beim KV Riegelsberg in der Lindenschule zu einem weiteren Saar-Derby an.

Weitere Informationen
 AC Heusweiler (externer Link)


Dienstag 31.10.2017 15:00 Uhr  Rückrunde
KSV KöllerbachAC Heusweiler
Nr Gew Stil Name   Name Wertung Punkt Gesamt  
1 57 GR Sergio Schäfer   :   Fabian Widmann 0  :  16  0   :   4  0  :  4  TÜ
2 130 FR Gennadij Cudinovic   :   Micheil Tsikovani 0  :  4  0   :   4  0  :  8  SS
3 61 FR Valentin Seimetz   :   Juan Pablo Gonzales Crespo 0  :  10  0   :   3  0  :  11  PS
4 98 GR Victor Lörincz   :   Sebastia Janowski 15  :  0  4   :   0  4  :  11  TÜ
5 66 GR Etienne Kinsinger   :   Teodor Horatau 15  :  0  4   :   0  8  :  11  TÜ
6 86 FR Istvan Vereb   :   Wassil Ivanov 16  :  0  4   :   0  12  :  11  TÜ
7 71 FR Vladimir Dubov   :   Babajan Ahmadi 3  :  5  0   :   1  12  :  12  PS
8 80 GR Laszlo Szabo   :   Niklas Bredy 4  :  2  4   :   0  16  :  12  SS
9 75 GR Timo Badusch   :   Philipp Köhler 16  :  0  4   :   0  20  :  12  TÜ
10 75 FR Andrej Shyyka   :   Halef Cakmak 16  :  0  4   :   0  24  :  12  TÜ
Endergebnis    24  :  12  
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KSV Köllerbach vs AC Heusweiler

KSV Köllerbach vs AC Heusweiler
 

© KSV Köllerbach & Klaus Konstroffer   

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