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DER KSV KÖLLERBACH GEWINNT AUCH DAS GIPFELTREFFEN15.10.2017 

KSV Witten 07 vsKSV Köllerbach 4:17
(Foto Iris Bauer)
Am sechsten Kampftag der Ringer-Bundesliga West führte der Weg des KSV Köllerbach in den deutschlandweit bekannten Ruhrpott. Der sechsfache deutsche Mannschaftsmeister stellte sich in der Fritz-Husemann-Sporthalle beim KSV 07 Witten vor, der für die Saarländer durchaus als ein Erzrivale aus früheren Ringer-Tagen bezeichnet werden kann. Zuletzt stießen die beiden bekannten Klubs in der Saison 2006/2007 aufeinander, als der KSV Köllerbach den KSV Witten im Halbfinale ausschaltete und sich später dann im Endkampf den vierten Mannschaftsmeister-Titel sicherte. Fakt ist und bleibt, dass das Team aus dem Ruhrgebiet mit sieben Titelgewinnen und der sechsfache Champion aus dem Saarland zu den erfolgreichsten Vereinen des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) zählen. Jetzt macht es die Bundesliga-Neuordnung durch den DRB möglich, dass die beiden „Dino-Saurier“ des Ringkampsports wieder aufeinandertreffen.

In der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ), der größten Regionalzeitung Deutschlands, machte man Köllerbach vor dem Kampf in Witten artig Komplimente. Die WAZ bezeichnete in ihrem Vorbericht die Saarländer als das „Nonplusultra“ der Ringer-Bundesliga West. Zu dieser Feststellung kann man sicherlich gelangen, denn die Mannschaft von Teamleiter Thomas Geid ist noch ungeschlagen und hat bisher fünf Kämpfe hintereinander gewonnen. So kam es nunmehr am Samstag, 14. Oktober, zum Gipfeltreffen zwischen dem Spitzenreiter KSV Köllerbach und dem Tabellenzweiten KSV Witten. Die Saarländer wurden am Samstagabend beim Auswärtskampf ihrer Favoritenrolle gerecht, denn sie bezwangen die Ruhrpott-Staffel mit 17:4.

Das Ergebnis hätte für Witten durchaus freundlicher ausfallen können, denn zumindest zwei der zehn Matten-Duelle waren äußerst hart umkämpft. Doch in diesen beiden Kämpfen schlug das Sieges-Pendel jeweils mit einem 1:0-Punktsieg für den KSV Köllerbach aus. So trennten sich in der Klasse bis 71 kg das Wittener Nachwuchstalent Idris Ibaev von dem Köllerbacher Greco-Spezialisten Marc-Antonio von Tugginer mit 4:4. Und in der Klasse bis 86 kg endete das Greco-Duell zwischen Wittens Neuerwerbung Mateusz Wolny und Köllerbachs neuem Ungarn Laszlo Szabo 1:1. So gelangten die Gastgeber von der Ruhr lediglich zu zwei Siegen. In der Gewichtskategorie bis 75 kg B (griechisch-römisch) setzte sich beim KSV Witten der Rumäne Ilie Cojocari mit 5:0 gegen Timo Badusch durch. Zudem verlor der Köllerbacher Valentin Seimetz in der Klasse bis 66 kg seinen Freistil-Kampf gegen den mehrfachen spanischen Meister Yunier Castillo Silveira mit 0:6 nach Punkten.

In allen anderen Gewichtsklassen gingen die Ringer des KSV Köllerbach siegreich von der Matte. So behielt in der Gewichtskategorie bis 57 kg (Freistil) der deutsche Meister Viktor Lyzen gegen seinen Wittener Kontrahenten Arthur Eisenkrein mit 4:2 Punkten die Oberhand. Als eine äußerst wertvolle Stütze erwies sich in seinem zweiten Kampf für den KSV Köllerbach der Ex-Aalener Bekkhan Mankiev. Der Russe wurde in der Klasse bis 61 kg (griechisch-römisch) gegen Andreas Eisenkrein vom KSV Witten mit 16:1 technisch überlegener Punktsieger. Und dafür kassierte der neue Top-Mann der Saarländer die maximalen vier Siegzähler.

Des Weiteren punktete der KSV Köllerbach in den beiden schweren Gewichtsklassen. So ließ sich Freistil-Spezialist Gennadij Cudinovic gegen Ufuk Canli, der bei den letzten deutschen Meisterschaften Platz fünf belegte, zu keiner Zeit aus der Ruhe bringen. Am Ende der Kampfzeit von sechs Minuten stand Cudinovic als sicherer 7:1-Punktsieger fest. Auch in der Klasse bis 130 kg sorgte Köllerbachs estnischer Vize-Weltmeister Heiki Nabi in der griechisch-römischen Stilart gegen den Bulgaren Simeon Stankovich mit 12:0 Punkten für klare Verhältnisse.

Alberts Jurcenko, der Lette in Diensten des KSV Köllerbach, ließ sich in der Klasse bis 80 kg (Freistil) von seinem Gegner Ibro Cakovic ebenfalls zu keiner Zeit überraschen. Am Ende setzte sich Jurcenko mit 7:2 nach Punkten durch. Ferner steuerte der deutsche Ex-Meister Andrij Shyyka in der Klasse bis 75 kg A für den KSV Köllerbach einen weiteren Punktsieg bei. Der Freistil-Spezialist der Saarländer lag nach sechs Kampfminuten gegen Alexander Storck mit 15:5 klar vorne.

Der KSV Köllerbach tritt nunmehr zu Beginn der Rückrunde am nächsten Samstag, 21. Oktober, um 19.30 Uhr in der heimischen Kyllberghalle gegen das Team des TV Aachen-Walheim an. Dieser Kampf ist in der Ringer-Bundesliga das Spitzenduell des siebten Kampftages. Köllerbach bleibt weiterhin Tabellenführer, während die Gäste aus Nordrhein-Westfalen nach der Niederlage des KSV Witten durch ein 12:12 beim ASV Hüttigweiler auf Rang zwei vorrückten.

Weitere Informationen
 KSV Witten (externer Link)
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Samstag 14.10.2017 19:30 Uhr  Vorrunde
KSV Witten 07KSV Köllerbach
Nr Gew Stil Name   Name Wertung Punkt Gesamt  
1 57 FR Arthur Eisenkrein   :   Viktor Lyzen 2  :  4  0   :   1  0  :  1  PS
2 130 GR Simeon Stankovich   :   Heiki Nabi 0  :  12  0   :   3  0  :  4  PS
3 61 GR Andreas Eisenkrein   :   Bekhan Mankiev 1  :  16  0   :   4  0  :  8  TÜ
4 98 FR Ufuk Canli   :   Gennadij Cudinovic 1  :  7  0   :   2  0  :  10  PS
5 66 FR Junier Castillo   :   Valentin Seimetz 6  :  0  2   :   0  2  :  10  PS
6 86 GR Mateusz Wolny   :   Laszlo Szabo 1  :  1  0   :   1  2  :  11  PS
7 71 GR Idris Ibaev   :   Marc-Antonio von Tugginer 4  :  4  0   :   1  2  :  12  PS
8 80 FR Ibro Cakovic   :   Alberts Jurcenko 2  :  7  0   :   2  2  :  14  PS
9 75 FR Alexander Storck   :   Andrej Shyyka 5  :  15  0   :   3  2  :  17  PS
10 75 GR Ilie Cojocari   :   Timo Badusch 5  :  0  2   :   0  4  :  17  PS
Endergebnis    :  17  

© KSV Köllerbach & Klaus Konstroffer   

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