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KSV Köllerbach feiert 19:8-Auswärtssieg beim TuS Adelhausen20.11.2016 

Wer der Meinung war, der KSV Köllerbach könne in der Rückrunde keinen Kampf mehr gewinnen, wurde am Samstagabend (19. November) eines Besseren belehrt. Der saarländische Ringer-Bundesligist präsentierte sich als kampfstarke Einheit und unterstrich dies mit einem eindrucksvollen 19:8-Auswärtssieg beim TuS Adelhausen. So gab auf der Matte in der Dinkelberghalle Adelhausen eigentlich nur die Mannschaft von Teamleiter Thomas Geid den Ton an und der doppelte Punktgewinn des KSV stand zu keiner Zeit außer Frage. Die Saarländer gewannen bei dieser Bundesliga-Begegnung im Südwesten Baden-Württembergs unmittelbar an der Schweizer Grenze sieben von zehn Matten-Duellen. Ganz besonders imponierte an diesem Abend Köllerbachs Freistil-Ass Oleksandr „Sascha“ Khotsianivskyi. In der schwersten Gewichtsklasse bis 130 kg kehrte der bärenstarke Ukrainer den deutschen Spitzenringer Stefan Kehrer vom TuS Adelhausen mit 15:0 als technisch überlegener Punktsieger im wahrsten Sinne des Wortes von der Matte.

Auch der französische Weltklasse-Ringer Melonin Noumonvi bewies einmal mehr, wie wertvoll er für den KSV Köllerbach ist. In der Klasse bis 98 kg (griechisch-römisch) bekam es der farbige Franzose mit dem Ungarn Viktor Loerincz zu tun, der zuletzt bei den olympischen Spielen in Rio Platz fünf belegte. „Melo“ Noumonvi gewann gegen den Top-Ringer des TuS Adelhausen problemlos mit 5:2 nach Punkten. Des Weiteren setzte sich Köllerbachs neuer Ungar Istvan Vereb gekonnt in Szene. In der Klasse bis 86 kg B bezwang Freistil-Spezialist Vereb seinen Kontrahenten Karsten Kopp souverän mit 9:0 nach Punkten.

Köllerbachs Kapitän Fischer zeigte in Adelhausen ebenfalls, dass er das Siegen keinesfalls verlernt hat. Der Greco-Ringer und deutsche Meister setzte sich in der Klasse bis 86 kg A nach hartem Gefecht mit einem 5:3-Punktsieg gegen den international erfahrenen Kroaten Bozo Starcevic durch. Und Köllerbachs neuer bulgarischer Freistil-Ringer Vladimir Dubov steuerte für den saarländischen Bundesligisten einen 8:5-Punktsieg über Alexander Semisorow in der Klasse bis 66 kg B bei. Semisorow, seines Zeichens deutscher Einzelmeister des Jahres 2014, kämpfte in der letzten Saison noch für den deutschen Mannschaftsmeister ASV Nendingen.

In phantastischer Kampfeslaune stellte sich auch KSV-Ringer Valentin Seimetz in Adelhausen vor. Der Köllerbacher Freistil-Spezialist, der in der Gewichtsklasse bis 61 kg den erkrankten Nico Zarcone vertrat, gelangte bereits nach einer Minute und 56 Sekunden mit 16:0 zum technisch überlegenen Punktsieg über Mirco Kuder. Nicht zuletzt glänzte in der Dinkelberghalle auch Köllerbachs Kult-Freistil-Ringer Andrij Shyyka. Er bekam es in der Klasse bis 75 kg B mit seinem „Lieblingsgegner“ Osman-Kubilay Cakici zu tun, der letzte Saison noch in den Diensten von Mömbris-Königshofen stand. Und Shyyka warf auch dieses Mal gegen die Neuerwerbung des TuS Adelhausen seine ganze Freistil-Kunst in die Waagschale und gewann mit 12:4 nach Punkten souverän.

Denkbar unglücklich verlor in der Klasse bis 57 kg (griechisch-römisch) Dennis Decker vom KSV Köllerbach. Er lieferte Fabian Schmitt, dem deutschen Vizemeister von 2012 und 2013, einen tollen Kampf. Am Schluss stand es in dieser leichtesten Gewichtsklasse 6:6. Fabian Schmitt bekam nach dem Reglement aber den schmeichelhaften Sieg, der sich mit 1:0 Punkten in der Endabrechnung für den TuS Adelhausen niederschlug, zugesprochen. Der Greco-Ringer des TuS Adelhausen hatte nämlich in der Tat auf seinem Punktezettel eine Vierer-Wertung stehen.

In der Klasse bis 66 kg A (griechisch-römisch) musste sich KSV-Ringer Marc-Antonio von Tugginer seinem kroatischen Gegenüber Danijel Janecic mit 1:14 nach Punkten beugen. In der Gewichtskategorie bis 75 kg A (griechisch-römisch) wurde schließlich der Ungar Tamas Lörincz, der Europameister der Jahre 2013 und 2014, Aufgabesieger. Köllerbachs deutscher Meister Timo Badusch musste verletzungsbedingt nach etwas über drei Minuten das Handtuch werfen. Der Saarländer hatte zu diesem Zeitpunkt gegen den Top-Ringer des TuS Adelhausen aber auch schon mit 0:12 zurückgelegen.

Nach diesem stolzen Auswärtssieg hat der KSV Köllerbach in der Bundesliga nunmehr wieder Heimrecht. Die Mannschaft von Teamleiter Thomas Geid empfängt am nächsten Samstag um 19.30 Uhr in der Kyllberghalle den VfK Schifferstadt zum spannungsgeladenen Südwest-Derby.


Samstag 19.11.2016 19:30 Uhr  Rückrunde
TUS AdelhausenKSV Köllerbach
Nr Gew Stil Name   Name Wertung Punkt Gesamt  
1 57 GR Fabian Schmitt   :   Dennis Decker 6  :  6  1   :   0  1  :  0  PS
2 130 FR Stefan Kehrer   :   Aleksander Khotsianivski 0  :  15  0   :   4  1  :  4  T
3 61 FR Mirco Kuder   :   Valentin Seimetz 0  :  16  0   :   4  1  :  8  T
4 98 GR Tamas Loerincz   :   Melonin Noumonvi 2  :  5  0   :   2  1  :  10  PS
5 66 GR Danijel Janecic   :   Marc-Antonio von Tugginer 14  :  1  3   :   0  4  :  10  PS
6 86 FR Carsten Kopp   :   Istvan Vereb 0  :  9  0   :   3  4  :  13  PS
7 66 FR Alexander Semisorow   :   Vladimir Dubov 5  :  8  0   :   2  4  :  15  PS
8 86 GR Bozo Starcevic   :   Jan Fischer 3  :  5  0   :   1  4  :  16  PS
9 75 GR Tamas Loerincz   :   Timo Badusch 12  :  0  4   :   0  8  :  16  AS
10 75 FR Kubilay Cakici   :   Andrej Shyyka 4  :  12  0   :   3  8  :  19  PS
Endergebnis    :  19  

© KSV Köllerbach & Klaus Konstroffer   

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