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Der KSV Köllerbach unterliegt dem KSV Ispringen mit neun Mann 8:1430.10.2016 

Beim KSV Ispringen 1906, der dank der Sponsorengelder von Professor Werner Koch als Krösus in der Bundesliga gilt, sprang am Samstagabend (29. Oktober) für den KSV Köllerbach leider nichts Zählbares heraus. Die Saarländer verloren ihren Auswärtskampf gegen die Staffel aus Nordbaden mit 8:14. Diese Niederlage in der Fremde beruht zunächst einmal darauf, dass Ispringen als „Hoffenheim der Ringer“ bei seiner Mannschaftsaufstellung eigentlich immer aus dem Vollen schöpfen kann. Ispringens Cheftrainer Bernd Reichenbach ist in der glücklichen Lage, über einen Kader von 26 Bundesliga-Ringern zu verfügen. Unumstößliche Tatsache ist es zudem, dass sich der Dorfverein aus Baden-Württemberg vor der Saison mit 16 neuen Ringern verstärkt hat. Und Sponsor Werner Koch, dessen Unternehmen zu den Weltmarktführern in der Kunststoffbranche gehört, hat mit „seinem“ KSV Ispringen nur eines im Sinn: Der Titel des deutschen Mannschaftsmeisters soll her. Doch trotz aller finanziellen und sportlichen Potenz ist Ispringen sicherlich nicht unschlagbar. So hat der nordbadische Verein bisher auf eigener Matte überraschend gegen den VfK Schifferstadt verloren und auch bei Germania Weingarten eine Niederlage einstecken müssen.

Für den KSV Köllerbach bildete der KSV Ispringen am Samstag jedoch eine nicht überwindbare Hürde. Die Saarländer standen im Prinzip schon vor Kampfbeginn auf verlorenem Posten, weil Teamleiter Thomas Geid für das schwere Gefecht in Ispringen nur neun Ringer parat hatte. So musste Köllerbach an diesem Abend auf seinen neuen russischen Top-Ringer Dauren Kurugliev verzichten, was sich in der Mannschaftsaufstellung natürlich geradezu verheerend auswirkte. So musste Andrij Shyyka in die 86 kg-Kategorie hochrücken, während die Gewichtsklasse bis 75 kg (Freistil) beim KSV Köllerbach unbesetzt blieb. Dies bedeutete, dass der Ex-Köllerbacher Martin Daum die maximalen vier Siegzähler für den KSV Ispringen kampflos an der Waage einstrich. Freistilspezialist Shyyka gelangte aber auch in der höheren Gewichtklasse bis 86 kg zu vier Siegzählern im Gesamtresultat, weil Ispringens dreifacher deutscher Einzelmeister Michael Kaufmehl verletzt aufgab.

Äußerst erfreulich aus Köllerbacher Sicht war, dass Marc-Antonio von Tugginger in der Klasse bis 66 kg B (griechisch-römisch) den amtierenden deutschen Meister und Ex-Riegelsberger Muhammed Yasin Yeter mit 2:1 nach Punkten bezwingen konnte. Damit machte sich auch der Schachzug von Köllerbachs Teamleiter Thomas Geid bezahlt, den formschwachen bulgarischen Ex-Europameister Aleksandar Kostadinov bei der Mannschaftsaufstellung der Saarländer nicht zu berücksichtigen. Der frischgebackene Polizei-Europameister Timo Badusch glänzte indessen für den KSV Köllerbach in der Klasse bis 75 kg B (griechisch-römisch), denn er besiegte Ispringens Neuerwerbung Fabian Fritz sicher mit 8:3 nach Punkten. Auch in der Klasse bis 130 kg stellten die Saarländer den Sieger. So hielt Greco-Spezialist Heiki Nabi aus Estland als Köllerbachs „Mister Zuverlässig“ seinen schwedischen Kontrahenten Johan Euren mit 1:0 nach Punkten nieder.

Alle anderen Matten-Duelle entschied der KSV Ispringen für sich. So gewann der Georgier Otari Gogova gegen den Köllerbacher Rumänen Andrei Dukov in der Klasse bis 57 kg (Freistil) mit 4:1, während in der Klasse bis 61 kg (griechisch-römisch) Ibrahim Fallacara gegen Dennis Decker mit 6:2 die Oberhand behielt. Ein ganzen engen Kampf sahen die Zuschauer in der Klasse bis 66 kg A (Freistil). Hier duellierten sich der Slowene David Habat und der Köllerbacher Bulgare Vladimir Dubov. Der spannende Fight endete 4:4, dennoch bekam der KSV Ispringen im Wettkampf-Protokoll einen Siegpunkt gutgeschrieben. Köllerbachs Kapitän Jan Fischer, der sich zuletzt wie sein Teamkollege Timo Badusch in Bratislava den Titel eines Polizei-Europameisters sicherte, unterlag in der Klasse bis 86 kg B (griechisch-römisch) Ispringens neuem Schweden Zakarias Berg mit 1:4 nach Punkten. Auch Freistil- Ringer Gennadij Cudinovic, der sich bei der Polizei-EM Silber erkämpfte, ging in der Klasse bis 98 kg leer aus. Der Köllerbacher Polizeibeamte verlor gegen Radoslaw Baran, den polnischen Meister von 2015, mit 2:12 nach Punkten.


Samstag 29.10.2016 19:30 Uhr  Vorrunde
KSV IspringenKSV Köllerbach
Nr Gew Stil Name   Name Wertung Punkt Gesamt  
1 57 FR Otari Gogava   :   Andrei Dukov 4  :  1  2   :   0  2  :  0  PS
2 130 GR Johan Magnus Euren   :   Heiki Nabi 0  :  2  0   :   1  2  :  1  PS
3 61 GR Ibrahim Fallacara   :   Dennis Decker 6  :  2  2   :   0  4  :  1  PS
4 98 FR Radoslaw Baran   :   Gennadij Cudinovic 12  :  2  3   :   0  7  :  1  PS
5 66 FR David Habat   :   Vladimir Dubov 4  :  4  1   :   0  8  :  1  PS
6 86 GR Zakarias Berg   :   Jan Fischer 4  :  1  2   :   0  10  :  1  PS
7 66 GR Muhammed Yasin Yeter   :   Marc-Antonio von Tugginer 1  :  2  0   :   1  10  :  2  PS
8 86 FR Michael Kaufmehl   :   Andrej Shyyka 0  :  0  0   :   4  10  :  6  AS
9 75 FR Martin Daum   :    -  0  :  0  4   :   0  14  :  6  FS
10 75 GR Fabian Fritz   :   Timo Badusch 3  :  8  0   :   2  14  :  8  PS
Endergebnis    14  :  8  

© KSV Köllerbach & Klaus Konstroffer   

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