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KSV Köllerbach muss sich dem VfK Schifferstadt beugen04.10.2016 

(Foto Julian Riedel)
In der Wilfried-Dietrich-Halle des VfK 07 Schifferstadt gab es am Tag der Deutschen Einheit, 3. Oktober, für den KSV Köllerbach nichts Zählbares zu ernten. Die Saarländer unterlagen den Pfälzern in dem mit großer Spannung erwarteten Bundesligakampf mit 11:14. Teamleiter Thomas Geid vertraute in Schifferstadt auf dieselbe Mannschaft, die noch zwei Tage zuvor in Köllerbach den TuS Adelhausen klar geschlagen hatte. Schifferstadt seinerseits ließ zuletzt mit einem Sieg beim hoch gehandelten KSV Ispringen aufhorchen. Auch in der Begegnung mit Köllerbach erwies sich der VfK als kompakte und kampfstarke Einheit. Die Hausherren aus der Pfalz profitierten insbesondere von ihren drei Top-Leuten Frank Chamizo, Shmagi Bolkvadze und Dennis Kudla, die sich allesamt bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro die Bronzemedaille sichern konnten. So traf Chamizo als gebürtiger Kubaner, der international für Italien startet, gegen den KSV Köllerbach in der Klasse bis 66 kg (Freistil) auf Vladimir Dubov. Was der amtierende Welt- und Europameister gegen den Bulgaren der Saarländer auf der Matte veranstaltete, war eine echte Augenweide. Die Ringkampfkunst von Chamizo ist umso mehr zu bewundern, wenn man weiß, dass Dubov auf der Matte nicht gerade Laufkundschaft ist. Doch der Köllerbacher Ringer konnte trotz aller Bemühungen gegen den farbigen VfK-Athleten einfach nichts ausrichten. Nach einem wahren Durchdreher-Feuerwerk sowie vier Minuten und 45 Sekunden war das ungleiche Duell beendet: Der Olympia-Dritte Chamizo wurde mit 15:0 technisch überlegener Punktsieger.

Der Georgier Shmagi Bolkvadze traf in der Klasse bis 66 kg (griechisch-römisch) auf Köllerbachs neuen Ringer Aleksandar Kostadinov. Doch der Bulgare in den Diensten des KSV konnte dem permanent angreifenden Georgier nichts Gleichwertiges entgegensetzen. Nach sechs Minuten war Bolkvadze mit 10:0 klarer Punktsieger. In der Klasse bis 86 kg (griechisch-römisch) bekam es Köllerbachs Polizeikommissar Jan Fischer mit Bronzemedaillengewinner Denis Kudla zu tun. Der Kapitän der Saarländer lieferte gegen den bärenstarken Kudla einen Kampf auf Augenhöhe ab, konnte jedoch letztendlich die hauchdünne 0:1-Punktniederlage nicht abwenden.

Auch KSV-Kultringer Andrij Shyyka tat sich an diesem Nachmittag in der Klasse bis 75 kg (Freistil) gegen den Schifferstädter Bulgaren Miroslav Kirov unheimlich schwer und verlor am Ende deutlich mit 1:7 nach Punkten. Timo Badusch vom KSV ging es in der Klasse bis bis 75 kg (griechisch-römisch) ähnlich. Obwohl der deutsche Meister und Polizeikommissar in den Reihen der Köllerbacher gegen den amtierenden ungarischen EM-Juniorenmeister Zoltan Levai kämpferisch alles in die Waagschale war, stand nach sechs Minuten ein 9:0-Sieg für den Athleten des VfK Schifferstadt auf dem Punktezettel. In der Klasse bis 57 kg (Freistil) unterlag der KSV-Rumäne Andrei Dukov dem VfK-Ringer Levan Metreveli, der international für Spanien auf die Matte geht, mit 1:3 nach Punkten.

So stellte der KSV Köllerbach in Schifferstadt nur vier Sieger. Eine sichere Bank bei den Saarländern war in der Klasse bis 130 kg (griechisch-römisch) einmal mehr Heiki Nabi. Der Militär-Weltmeister aus Estland hielt den amtierenden deutschen Meister Etka Sever mit 5:0 nach Punkten sicher in Schach. Eine erfreuliche Leistung in der Wilfried-Dietrich-Halle lieferte auch Gennadij Cudinovic in der Klasse bis 98 kg (Freistil) ab. Der junge Köllerbacher ließ sich von seinem Kontrahenten Oldrik Wagner überhaupt nicht beeindrucken und siegte verdient mit 8:0 nach Punkten. Auch KSV-Athlet Dauren Kurugliev, den die Saarbrücker Zeitung als „russische Kampfmaschine“ apostrophiert hat, trug sich für Köllerbach erneut in die Siegerliste ein. In der Klasse bis 86 kg (Freistil) lag Kurugliev schon mit 8:0 nach Punkten vorne, als sein VfK-Gegner Patryk Dublinowski den Kampf nach einer Verletzung aufgeben musste. Dies bedeutete, dass dem KSV Köllerbach nunmehr die maximalen vier Siegzähler gutgeschrieben wurden.

In der Klasse bis 61 kg (griechisch-römisch) schließlich war der Köllerbacher Vize-Juniorenweltmeister Etienne Kinsinger stets Herr der Lage und zeigte sich von seiner besten Seite. Der Saarländer gewann gegen Marvin Scherer, den Sohn des Schifferstädter Greco-Trainers Markus Scherer, mit 7:0 problemlos nach Punkten.


Montag 03.10.2016 15:00 Uhr  Vorrunde
VfK SchifferstadtKSV Köllerbach
Nr Gew Stil Name   Name Wertung Punkt Gesamt  
1 57 FR Levan Metreveli   :   Andrei Dukov 3  :  1  1   :   0  1  :  0  PS
2 130 GR Etka Sever   :   Heiki Nabi 0  :  5  0   :   2  1  :  2  PS
3 61 GR Marvin Scherer   :   Etienne Kinsinger 0  :  7  0   :   2  1  :  4  PS
4 98 FR Oldrik Wagner   :   Gennadij Cudinovic 0  :  8  0   :   3  1  :  7  PS
5 66 FR Frank Chamizo Marquez   :   Vladimir Dubov 15  :  0  4   :   0  5  :  7  PS
6 86 GR Denis Kudla   :   Jan Fischer 1  :  0  1   :   0  6  :  7  PS
7 66 GR Shmagi Bolkvadze   :   Aleksandar Kostadinov 10  :  0  3   :   0  9  :  7  PS
8 86 FR Patryk Dublinowski   :   Dauren Kurugliev 0  :  8  0   :   4  9  :  11  AS
9 75 FR Miroslav Kirov   :   Andrej Shyyka 7  :  1  2   :   0  11  :  11  PS
10 75 GR Zoltan Levai   :   Timo Badusch 9  :  3  3   :   0  14  :  11  PS
Endergebnis    14  :  11  

© KSV Köllerbach & Klaus Konstroffer   

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